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Compliance

IP-Schutzart am Automaten: Bedeutung von IP44, IP54 und weiteren Klassen

Begriff aus dem Vending-Glossar

Dieser Beitrag wurde KI-gestützt erstellt und automatisiert geprüft. Eine menschliche Prüfung vor Veröffentlichung ist nicht dokumentiert. Die IP-Schutzart nach IEC 60529 beschreibt den Schutz, den ein Gehäuse gegen Berührung, feste Fremdkörper und Wasser bietet. Die erste Ziffer steht für Fremdkörper- und Berührungsschutz, die zweite für den Wasserschutz.

Wie wird der IP-Code gelesen?

Die internationale Norm IEC 60529 in konsolidierter Fassung ist die normative Grundlage für Schutzarten durch Gehäuse. Der zweistellige Code wird von links nach rechts gelesen: Die erste Ziffer beschreibt den Schutz gegen feste Fremdkörper und Berührung, die zweite den Schutz gegen Wasser. Ein „X“ ersetzt eine nicht angegebene Ziffer.

Was bedeuten IP44, IP54, IP55 und IP65?

Bei IP44 schützt die erste Ziffer vor Fremdkörpern ab 1 mm sowie vor Berührung mit Feinwerkzeugen und kleinen Drähten. Die zweite Ziffer steht für Spritzwasser aus allen Richtungen. Bei IP54 besteht Schutz vor Staubablagerungen, nicht vor vollständigem Staubeintritt, sowie vor Spritzwasser. Diese Detaildefinitionen sind in der IP-Schutzarten-Tabelle von Auer Signal aufgeführt.

IP55 kombiniert den Staubschutz der ersten Ziffer 5 mit Schutz gegen Strahlwasser. IP65 steht für ein staubdichtes Gehäuse und Schutz gegen Strahlwasser aus beliebigem Winkel. Für Betreiber ist der Unterschied relevant, wenn ein Automat in einem Außenbereich, einer staubbelasteten Produktion oder einem Reinigungsbereich aufgestellt wird.

Was bedeutet die Schutzart für einen Automatenstandort?

Die Kennzeichnung bezieht sich auf den Schutz des Gehäuses. Sie deckt nicht automatisch den gesamten Automaten, jede Einbausituation oder angeschlossene Komponenten ab. Standort, Montage und die konkrete Ausführung des Geräts müssen deshalb separat anhand der Herstellerangaben geprüft werden.

Quellen & Weiterführendes

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