Branche
BRITA Vivreau
Begriff aus dem Vending-Glossar
Geschäftskundenmarke der BRITA SE (Sitz Taunusstein) für leitungsgebundene Trinkwasserspender in Büro, Gastronomie, Bildung und Gesundheitswesen. Vertrieb überwiegend im Miet-/Full-Service-Modell inklusive Wartung und Filterwechsel; Kernserie ist die BRITA-Vivreau-Top-Reihe.
Unternehmen
BRITA Vivreau ist die Geschäftskundenmarke der BRITA SE mit Sitz in Taunusstein (Hessen) für leitungsgebundene Trinkwasserspender. Der Konzern wurde 1966 von Heinz Hankammer gegründet — nach ihm ist auch der Firmensitz in der Heinz-Hankammer-Straße benannt. Während die Kernmarke BRITA vor allem Verbraucherprodukte (Filterkannen, Aufsatzfilter) vertreibt, richtet sich Vivreau an Büros, Gastronomie, Bildungseinrichtungen, Kliniken und Industriebetriebe. In Deutschland unterhält das Unternehmen nach Angaben von Fachhändlern rund 17 regionale Servicestandorte für Installation und Wartung sowie ein Kundenportal zur Störungsmeldung. Auffällig: Die eigenständige Domain vivreau.com leitet inzwischen auf die reguläre BRITA-Geschäftskundenseite weiter, und auch die deutsche BRITA-Startseite führt den Markennamen Vivreau nicht mehr prominent — im Fachhandel und auf länderspezifischen B2B-Seiten wird die Produktbezeichnung „BRITA Vivreau“ aber weiterhin verwendet.
Produktportfolio
Kernstück ist die Top-Serie — Tisch- und Standgeräte, die Leitungswasser filtern, kühlen und optional karbonisieren:
- Top 15 / Top Compact 15 (Einstiegsklasse, Auftischgeräte)
- Top 50 (mittlerer Wasserbedarf)
- Top 85 / Top Pro 85 (hoher Durchsatz für Standorte mit vielen Nutzern)
Für hygienisch sensible Umgebungen wie Kliniken oder Lebensmittelbetriebe bietet BRITA Vivreau zusätzlich die Technologien ThermalGate (thermischer Schutz der wasserführenden Teile vor Verkeimung) und HygienePlus (Kombination aus Eingangsfilter, Bakterienfilter und thermischer Desinfektion) an.
Geschäftsmodell & Relevanz für Betreiber
Vivreau-Geräte werden überwiegend im Miet- bzw. Full-Service-Modell angeboten, wahlweise auch zum Kauf mit separatem Wartungsvertrag; in beiden Fällen ist der Filterwechsel der wiederkehrende Kostenpunkt. Für Betreiber ist bei einem Anbietervergleich deshalb nicht der Geräte- oder Mietpreis allein entscheidend, sondern die Gesamtkosten über die Vertragslaufzeit — Filterintervalle, CO₂-Kosten bei Karbonisierung und die vertraglich zugesicherte Reaktionszeit im Servicefall. Da die Wasserqualität direkt von der Aufbereitung an der Zapfstelle abhängt, lohnt zudem ein Blick auf die verbaute Filtertechnik im Verhältnis zur lokalen Wasserhärte am Aufstellort.