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Betrieb

Deckungsbeitrag (DB1, DB2): So kalkulierst du Gewinne am Automaten

Begriff aus dem Vending-Glossar

Dieser Beitrag wurde KI-gestützt erstellt und automatisiert geprüft. Eine menschliche Prüfung vor Veröffentlichung ist nicht dokumentiert. Der Deckungsbeitrag zeigt, welcher Betrag nach Abzug variabler Kosten vom Erlös übrig bleibt, um fixe Kosten zu decken und danach zum Betriebsergebnis beizutragen. In einer mehrstufigen Rechnung zieht DB2 zusätzlich die produktfixen Kosten von DB1 ab.

DB1: Beitrag vor produktfixen Kosten

Für einen Automatenartikel berechnest du zunächst DB1 je Verkauf, indem du die variablen Stückkosten vom Nettoerlös abziehst. Dazu können etwa Wareneinsatz und unmittelbar verkaufsabhängige Kosten zählen, sofern sie in deiner Kalkulation als variabel erfasst sind. Ein positiver Stückdeckungsbeitrag bedeutet, dass ein Verkauf zur Deckung des Fixkostenblocks beiträgt. Er bedeutet für sich allein noch keinen Gewinn. Die Bundeszentrale für politische Bildung erläutert die Grundrechnung.

DB2: Produktfixkosten abziehen

In einer mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung werden produktfixe Kosten von DB1 abgezogen, um DB2 zu erhalten. Die Formelsammlung der Beruflichen Schule 4 Nürnberg führt DB1 als Nettoverkaufserlöse abzüglich variabler Kosten und DB2 als DB1 abzüglich erzeugnisfixer Kosten auf.

Für die Standortentscheidung zählt der Zeitraum und die Bezugsgröße: Addiere die Deckungsbeiträge der tatsächlich verkauften Artikel und vergleiche die Summe mit den dem Standort zugeordneten Fixkosten. Miete lässt sich nicht pauschal einem einzelnen Produkt zuschlagen. Lege dafür eine nachvollziehbare Verteilungsregel und eine Absatzannahme fest. Eine allgemeine Ausschlussgrenze für den Stück-DB ergibt sich ohne diese Angaben nicht. Abschreibungen und sonstige Fixkosten sollten zudem nur dann in DB2 eingehen, wenn sie nach der verwendeten internen Kostenrechnung als produktfixe Kosten zugeordnet werden.

Quellen & Weiterführendes

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