WMF 5000 S+ Kaffeevollautomat in Frontansicht · Quelle: aboutwmf.com
1 Foto · WMF 5000 S+
Einsatzgebiete
Für welche Standorte sich das Gerät eignet.
⚡Geeignet
Großbüro & Unternehmen
Bis ~250 Tassen/Tag, Simultanbezug in der 400-V-Variante, Touch-Selbstbedienung und CoffeeConnect für die Fernwartung
⚡Geeignet
Hotellerie & belebtes Café
Konfigurierbare Milchsysteme und Steam-Optionen für eine hochwertige Getränkekarte mit konstanter Qualität
⚡Geeignet
Tankstelle & Convenience/QSR
Dedizierte SB-/MDB-Variante mit Münz- und Kartenanbindung für den unbeaufsichtigten Verkauf
Unsere Bewertung im Detail
5 Achsen, datenbasiert gewichtet.
Design & Aufbau
9,2 / 10
Technik & Funktionen
9,4 / 10
Betrieb & Wartung
8,8 / 10
Kapazität & Sortiment
9,4 / 10
Preis / Leistung
7,6 / 10
Kurzfazit
8,9Sehr gut
Konfigurierbarer Performance-Vollautomat für Standorte mit hohem Tagesbedarf: bis rund 250 Tassen/Tag, Simultanbezug von Kaffee und Heißwasser, Dynamic-Milk- und Steam-Optionen sowie CoffeeConnect-Telemetrie. Den Spitzendurchsatz erkauft man sich mit hohem Anschlusswert und spürbarem Reinigungsaufwand.
Auf einen Blick
Modell
WMF 5000 S+
Hersteller
WMF
Kategorie
Heißgetränkeautomaten
Typ
Kaffeevollautomaten
Preisrahmen
ab 12.250 €
Gesamtscore
8.9 / 10
Herkunft
WMF (DE)
Vorteile & Nachteile
Vorteile
Konfigurierbare Milchsysteme (Easy/Dynamic) plus Steam-Optionen, sehr guter Schaum auch mit Pflanzenmilch
Dynamic Coffee Assist überwacht den Brühfluss laufend und hält die Tassenqualität konstant
Hoher Durchsatz bis ~250 Tassen/Tag, in der 400-V-Variante Simultanbezug von Kaffee und Heißwasser
WMF CoffeeConnect für Fernüberwachung, dichtes herstellereigenes Servicenetz in Europa
Nachteile
Erhöhter Reinigungsaufwand: zusätzlich zur Automatik wöchentliche manuelle Reinigung der Milch-/Kakaoeinheit
Hoher Anschlusswert (400 V, bis ~9–10 kW in Vollausstattung); kein offener Listenpreis
Testbericht
Design & Aufbau
Die WMF 5000 S+ ist kein starres Modell, sondern eine konfigurierbare Plattform im Performance-Segment. Mit einer Stellfläche von rund 325 mm Breite, etwa 706 mm Höhe und 590 mm Tiefe bleibt das Gerät trotz seiner Leistungsklasse erstaunlich kompakt und passt auf eine stabile Theke; das Leergewicht liegt je nach Ausstattung bei etwa 35 bis 37 Kilogramm. Verarbeitung und Materialanmutung bewegen sich auf dem hohen Niveau, das man von WMF Professional aus Geislingen erwartet. Das Gehäuse ist auf den Dauerbetrieb an stark frequentierten Standorten ausgelegt: abschließbare Behälter, robuste Bedienelemente und ein Handeinwurf für gemahlenen Kaffee sind vorhanden. Zentrales Bedienelement ist ein großzügiges 10-Zoll-Farb-Touchdisplay, das echte Produktbilder anzeigt und sich per Wischgesten bedienen lässt. Das Plus gegenüber der Basis-5000-S ist die Dampf-Erweiterung – je nach Konfiguration Steam Jet zum schnellen Erwärmen von Bechern und Getränken, Easy Steam als halbautomatische Lanze mit Temperaturstopp oder Auto Steam mit automatischer Schaumdichte. Wer die Maschine plant, sollte früh festlegen, welche Milch-, Choc- und Steam-Module benötigt werden, denn sie bestimmen Footprint, Anschlusswert und Folgekosten maßgeblich. Insgesamt wirkt der Aufbau durchdacht und servicefreundlich, verlangt aber – wie bei dieser Geräteklasse üblich – einen festen Stellplatz mit Festwasser- und Abwasseranschluss statt einer flexiblen Tisch-zu-Tisch-Nutzung.
Technik & Funktionen
Technisch gehört die 5000 S+ zum Oberhaus der Bürovollautomaten. Herzstück ist eine fest eingebaute Edelstahl-Brühgruppe, die bis zu 19 Gramm Kaffeemehl verarbeitet, kombiniert mit bis zu zwei elektronisch feinjustierbaren Scheibenmahlwerken. Die laufende Brühfluss-Überwachung „Dynamic Coffee Assist“ misst die Extraktion in Echtzeit und justiert Mahlgrad und Menge nach, sodass die Tassenqualität auch über hunderte Bezüge konstant bleibt – im Test der größte praktische Vorteil gegenüber einfacheren Maschinen. Beim Milchsystem hat man die Wahl: Easy Milk liefert heiße und kalte Milch samt heißem Schaum, während Dynamic Milk vier heiße und drei kalte Schaumkonsistenzen mit Sensorik und Leerstanderkennung beherrscht; eine Zwei-Milch-Lösung mit automatischer Umschaltspülung macht parallel Kuh- und Pflanzenmilch möglich. Auf der Vernetzungsseite punktet WMF mit CoffeeConnect: Die Cloud-Lösung überträgt Umsatz-, Verbrauchs- und Wartungsdaten, erlaubt Fernüberwachung und kann sogar Werbung auf das Display ausspielen. Über SmartRemote lässt sich per QR-Code bestellen, ein USB-Port dient Updates. Für den unbeaufsichtigten Verkauf ist die Maschine als dedizierte SB-/MDB-Variante erhältlich und kombiniert sich mit Münzprüfer, Münzwechsler oder Kartenterminals für Kredit-, Debit-, Prepaid- und QR-Zahlung. Optional erweitern Chilled Coffee mit Gegenstromkühler, eine Sirupstation für bis zu vier Sorten sowie ein Choc-Modul das Sortiment. Diese Funktionsbreite ist beeindruckend – sie bedeutet aber auch, dass Einrichtung und Pflege anspruchsvoller ausfallen als bei schlankeren Geräten.
Getränkeauswahl & Kapazität
Die Kapazität ist das stärkste Argument der 5000 S+. WMF und die einschlägigen Fachhändler nennen übereinstimmend eine empfohlene Tagesleistung von bis zu rund 250 Tassen – wobei in der Praxis gilt: Maßgeblich ist nicht der Tagesschnitt, sondern die Spitzenlast in den Stoßzeiten. Hier zahlt sich die 400-Volt-Variante mit ihrem leistungsstarken Boiler aus, die Kaffee und Heißwasser gleichzeitig ausgeben kann; nach DIN 18873-2 sind je nach Konfiguration bis zu 144 oder 220 Espressi pro Stunde sowie über 280 Heißwasserbezüge möglich. Die Bohnenbehälter fassen seitlich jeweils rund 1.100 Gramm, zentral je nach Behältertyp etwa 550 bis 700 Gramm; Pulver- oder Choc-Behälter mit 1.200 bis 2.000 Gramm lassen sich ergänzen. Das Getränkesortiment ist breit: Espresso-Spezialitäten, Café Crème, Cappuccino, Latte-Varianten, Whitepresso, heiße Schokolade, Heißwasser sowie heiße und kalte Milch und Milchschaum; manche Händler beziffern das programmierbare Angebot auf bis zu 48 Getränke, eine offizielle Festlegung nennt WMF allerdings nicht. Für Standorte mit kalten Spezialitäten ist die Chilled-Coffee-Option interessant, die die Ausgabetemperatur in Sekunden senkt. Wichtig für die Standortplanung: Die Maschine ist eine reine Festwasser-Maschine ohne Tankbetrieb. Für kleine Büros mit 30 bis 40 Mitarbeitenden ist sie überdimensioniert – dort positionieren WMF und Tester eher die kompakteren 1000er-Modelle. Ihre Stärke entfaltet die 5000 S+ in mittleren bis großen Unternehmen, in der Hotellerie, in belebten Cafés und an Convenience-Standorten.
Bedienung & Betrieb
Im Alltag überzeugt die getrennte Bedienlogik: Anwender wählen ihr Getränk über das übersichtliche Touchdisplay, während Servicekräfte über ein PIN-geschütztes Menü Rezepte, Preise und Wartungsfunktionen steuern. Diese Trennung erhöht die Betriebssicherheit, hat aber eine Kehrseite – Betreiber berichten, dass sich nach Standzeiten erzwungene Reinigungszyklen ohne Service-PIN nicht immer selbst freischalten lassen, was im Tagesgeschäft hakt. Der Reinigungsaufwand ist der zweite Punkt, an dem die Maschine ehrlich betrachtet werden muss: Das vollautomatische Clean-in-Place-Programm spült Milchwege mit Tablette und Heißwasser bzw. Dampf HACCP-konform und protokolliert die Zyklen für die Dokumentation. Zusätzlich verlangt das Milch- bzw. Kakaosystem aber eine regelmäßige – in der Regel wöchentliche – manuelle Reinigung, die laut Operatoren aufwendiger ausfällt als bei vielen Wettbewerbern. Wer Dynamic Milk und Steam wählt, erhöht den Pflegeaufwand weiter. Positiv ist das herstellereigene Servicenetz: WMF unterhält in Europa über 300 Techniker, Wartungsverträge laufen typischerweise fünf bis sieben Jahre und sind in Mietmodellen häufig inkludiert. Das Bild beim Service ist allerdings gemischt – einzelne Betreiber berichten von langen Reaktionszeiten und hohen Servicekosten, andere sind im Schadensfall ausdrücklich zufrieden. Für die Praxis heißt das: Ein klar geregelter Wartungsvertrag und geschultes Personal vor Ort sind bei dieser Maschine kein Luxus, sondern Voraussetzung für einen reibungslosen Betrieb.
Leistung & Energie
Beim Anschlusswert zeigt sich erneut der Plattform-Charakter der 5000 S+. Das herstellerseitige Datenblatt des Basistyps weist für die 230-Volt-Ausführung rund 2,75 bis 3,25 kW aus, für die hoch ausgestattete S+-Variante mit Dynamic Milk etwas mehr; in der Drehstrom-Variante mit 400 Volt liegen die Werte je nach Konfiguration zwischen etwa 5,9 und 7,1 kW und reichen bei voller Ausstattung mit Dynamic Milk und Steam bis in den Bereich von 8,4 bis knapp 10 kW. Damit ist klar: Wer den vollen Funktionsumfang und den Simultanbezug nutzen will, braucht einen 400-Volt-Drehstromanschluss – ein einfacher Schuko-Vollbetrieb ist dann nicht möglich. Dieser hohe Spitzen-Anschlusswert ist energetisch weniger dramatisch, als er klingt, weil er nur bei paralleler Hochlast abgerufen wird; im realen Tagesbetrieb mit aktivem Energiesparmodus bewegt sich der Verbrauch deutlich darunter, und der Standby-Verbrauch ist gering. Der leistungsstarke Boiler sorgt zugleich dafür, dass die Maschine in Stoßzeiten nicht einbricht – ein wichtiger Faktor für die wahrgenommene Qualität, denn nichts ärgert Nutzer mehr als lange Wartezeiten oder lauwarme Getränke zur Rush Hour. Für die Standortplanung sollten Betreiber den benötigten Anschluss früh mit der Gebäudetechnik klären, da eine nachträgliche 400-Volt-Installation Kosten und Vorlauf verursacht. Belastbare Hersteller-Angaben zu Boileranzahl und -volumen sind öffentlich nur lückenhaft dokumentiert; hier lohnt die gezielte Nachfrage beim Fachhändler für die konkrete Konfiguration.
Preise & Betriebskosten
Einen offiziellen UVP nennt WMF für die 5000 S+ nicht – die Preise sind konfigurations- und verhandlungsabhängig, und viele Händler weisen sie bewusst „auf Anfrage“ aus. Als belastbarer Ankerpunkt dient ein konkret ausgeschriebenes Händlerangebot von rund 12.250 € netto für eine Ausführung mit zwei Mühlen, Easy Milk und 400-Volt-Technik; je nach Ausstattung bewegt sich der Neupreis grob im Korridor von etwa 10.000 bis 15.000 € netto. Wer die Investition glätten will, findet Miet- und Leasingmodelle: Inklusive Wartung und Inbetriebnahme liegen die Raten bei etwa 367 bis 372 € pro Monat über 60 Monate, reines Leasing ohne Service ist in Aktionen auch günstiger zu haben. Auf dem Gebrauchtmarkt sind generalüberholte Geräte mit revidierter Brüh- und Milcheinheit und Gewährleistung für rund 2.600 bis 3.300 € netto erhältlich – ein attraktiver Einstieg für Betreiber, die das Ausfallrisiko über einen Servicevertrag absichern. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist aber, wie immer, die Total Cost of Ownership: Über fünf Jahre dominieren Verbrauchsmaterial, Wartung und Energie den Anschaffungspreis. Genau hier spielt die 5000 S+ ihre Stärke aus, wenn der Standort die Kapazität wirklich abruft – auf hohe Bezugsmengen verteilt, sinken die Fixkosten pro Tasse spürbar. An einem unterausgelasteten Standort hingegen ist die Maschine schlicht zu groß dimensioniert. Wer den Tagesbedarf und die Spitzenlast realistisch kennt, kann mit dem TCO-Rechner durchspielen, ab welcher Bezugsmenge sich die Investition gegenüber einer kleineren Klasse rechnet.
Braucht die WMF 5000 S+ einen Festwasseranschluss?
Ja. Die 5000 S+ ist eine reine Festwasser-Maschine inklusive Abwasseranschluss; einen Tankbetrieb gibt es nicht. Der Anschluss sollte bei der Standortplanung früh mit der Gebäudetechnik geklärt werden.
Welche Milchsysteme sind verfügbar?
Wählbar sind Easy Milk (heiße und kalte Milch plus heißer Schaum) oder Dynamic Milk (vier heiße und drei kalte Schaumkonsistenzen mit Sensorik). Eine Zwei-Milch-Lösung erlaubt parallel Kuh- und Pflanzenmilch mit automatischer Umschaltspülung.
Wie hoch ist der Reinigungsaufwand?
Die Maschine reinigt Milchwege vollautomatisch und HACCP-konform. Zusätzlich ist eine regelmäßige – meist wöchentliche – manuelle Reinigung der Milch-/Kakaoeinheit nötig, die laut Betreibern aufwendiger ausfällt als bei vielen Wettbewerbern.
Welcher Stromanschluss ist nötig?
Je nach Konfiguration genügt 230 V (rund 2,75–3,5 kW), für den vollen Funktionsumfang mit Simultanbezug, Dynamic Milk und Steam ist jedoch ein 400-V-Drehstromanschluss mit bis zu rund 9–10 kW erforderlich.
Was ist WMF CoffeeConnect?
Eine cloudbasierte Telemetrie-Lösung, die Umsatz-, Verbrauchs- und Wartungsdaten überträgt, Fernüberwachung ermöglicht und neue Funktionen aus der Ferne freischalten kann – ohne eigene IT-Infrastruktur.
Was kostet die WMF 5000 S+?
Einen offiziellen UVP gibt es nicht. Konkrete Händlerangebote liegen bei rund 12.250 € netto, der Korridor je nach Ausstattung bei etwa 10.000–15.000 € netto. Miete inkl. Wartung gibt es ab rund 367 €/Monat, generalüberholte Geräte ab etwa 2.600 € netto.
Bis zu 80 Tassen täglich, 7-Zoll-Touchdisplay und HACCP-fähige Reinigungsprotokolle: Der WMF 1100 S ist ein kompakter Kaffeevollautomat für Büros mit 20 bis 60 Mitarbeitenden. Das Gerät misst 325 × 500 × 571 mm, wiegt ca. 25,5 kg und passt auf die meisten Küchentheken ohne bauliche Anpassung. Die herausnehmbare Brüheinheit mit maximal 15 g Kaffeemehl pro Brühung liefert konsistente Ergebnisse; Reinigungsprotokolle lassen sich via USB für HACCP-Nachweise exportieren.
Zwei Einschränkungen sind im Betrieb relevant: Das Milchsystem Basic Milk läuft über einen Schlauch zu einem externen Kühler oder einer Milchpackung, was mehr Handling bedeutet als ein integriertes System. Außerdem kennzeichnet WMF die 1100 S als Auslaufmodell, bestellbar nur noch bis 30.09.2026. Neugeräte kosten 3.495 bis 4.873 EUR netto je nach Konfiguration; auf fünf Jahre verteilt beträgt die Abschreibung 699 bis 975 EUR jährlich, zuzüglich Verbrauchsmaterialien und Servicekosten. Das Gerät empfiehlt sich für Betreiber, die eine pflegeleichte Büromaschine mit HACCP-Dokumentation suchen und keinen Hochdurchsatz-Standort betreiben.
Die luce zero ist eine Leiter mit fünf Sprossen, und ihre Stärke ist, dass die Stellfläche über alle Stufen gleich bleibt: 640 mal 1.830 mal 705 Millimeter, egal welche Ausstattung. Die Entscheidung fällt an einer klaren Bruchstelle. Zwischen zero.1 und zero.2 verdoppelt sich die Leistung von 1.600 auf 3.200 Watt, die Becherausgabestationen gehen von einer auf zwei, die Mahlwerke von einem auf bis zu zwei, und erst hier wird das Varitherm-Induktionssystem verfügbar, für das Rheavendors 85 Prozent Energieeinsparung gegenüber einem Boiler angibt. Praktisch heißt das: die kleinen Stufen laufen mit rund 7 Ampere an einer normalen Steckdose, die großen brauchen 14 Ampere und einen eigenen Stromkreis. Schwachstelle ist die Dokumentation — Gewicht, Wasseranschluss, Becherkapazität, Tages- und Stundenleistung und jede Wartungsangabe fehlen öffentlich.
Kompakter Premium-Vollautomat der Schweizer Traditionsmarke Schaerer für Standorte mit mittlerem Bedarf bis rund 180 Tassen/Tag: video-fähiges 8-Zoll-Touchdisplay mit drei Bedienmodi, BestFoam-Milchsystem für heiße und kalte Spezialitäten und CoffeeLink-Telemetrie. Als Tischgerät mit Tank- oder Festwasserbetrieb bleibt die Skye flexibel aufstellbar — die Kapazität ist bewusst auf mittlere Standorte zugeschnitten, nicht auf Hochlast.
330 mm Gehäusebreite, echter Espressobrüher (Z3000 L, max. 12 g Dosiermenge) und acht Getränkeoptionen inklusive Schokolade: Der Necta Koro Max Prime von Evoca (Varese, IT) richtet sich an Büros mit 30 bis 80 Mitarbeitern sowie kleine Gastronomieaufstellorte mit überschaubarem Tagesbedarf bis etwa 50 Bezügen. Als Festwasservariante ab rund 3.105 Euro netto (All4Vending DE), Tankversion bis 4.429 Euro netto (NL-Markt). Zwei strukturelle Schwachpunkte: Die Milchbefähigung beschränkt sich auf Pulver, ein Frischmilchsystem fehlt. Telemetrie und Fernwartung sind nicht vorhanden, da das Gerät aus der Produktgeneration vor 2020 stammt. Das Türöffnen zum Nachfüllen löst einen vollständigen Geräterestart aus. Das Servicenetz im DACH-Raum ist dünn; Ersatzteile kommen über Fachhändler mit 3 bis 10 Tagen Lieferzeit. Für Bürostationen ohne hohe Durchsatzanforderungen und mit eigenem Reinigungspersonal ist das Gerät ein solides Angebot. Standorte mit mehr als 80 Bezügen täglich oder mit Anforderungen an digitale Serviceschnittstellen sollten neuere OCS-Modelle mit Konnektivität prüfen.