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Necta· Vending Machines (Evoca Group)

Necta Koro Max

6.8/ 10

Empfehlenswert

Datenreview — recherchiert aus Quellen, nicht physisch getestet. Wie wir bewerten

Design & Aufbau7.0
Technik & Funktionen6.5
Betrieb & Wartung6.9
Kapazität & Sortiment6.8
Preis / Leistung7.0
ca. 3.105 – 4.429 €

Richtpreise netto (zzgl. MwSt.), Projektpreise abweichend

  • Theken-/Counterunit
  • Innen
  • LCD
  • Milchpulver-Dosierer

Öko-Label

ABCDE

Nennleistung

2030 W

4 Fotos · Necta Koro Max

Einsatzgebiete

Für welche Standorte sich das Gerät eignet, und für welche nicht.

Ideal

Büro 30–80 Mitarbeiter

330 mm Breite für Küchentheken; 50 Bezüge/Tag ohne Nachfüllen; Alltagsbetrieb ohne Techniker möglich.

Ideal

Showroom / kleines Café

Espressobrüher und 8 Getränkewahlen für repräsentative Aufstellorte mit moderatem Durchsatz.

Bedingt

Boutique-Hotel bis 30 Gaeste

Schokolade und Heißwasser nützlich; kein Frischmilchsystem für Milchspezialitäten vorhanden.

Nicht geeignet

Kantine / Hochdurchsatz

❌ Bei mehr als 80 Bezügen täglich muss der 950-g-Bohnenbehälter mehrfach täglich nachgefüllt werden.

Nicht geeignet

Standort mit Fernwartungspflicht

❌ Keine Telemetrie verbaut; Ferndiagnose und automatische Fehlerbenachrichtigung technisch nicht möglich.

Unsere Bewertung im Detail

5 Achsen, datenbasiert gewichtet.

Design & Aufbau
7,0 / 10
Technik & Funktionen
6,5 / 10
Betrieb & Wartung
6,9 / 10
Kapazität & Sortiment
6,8 / 10
Preis / Leistung
7,0 / 10

Kurzfazit

6,8Gut

330 mm Gehäusebreite, echter Espressobrüher (Z3000 L, max. 12 g Dosiermenge) und acht Getränkeoptionen inklusive Schokolade: Der Necta Koro Max Prime von Evoca (Varese, IT) richtet sich an Büros mit 30 bis 80 Mitarbeitern sowie kleine Gastronomieaufstellorte mit überschaubarem Tagesbedarf bis etwa 50 Bezügen. Als Festwasservariante ab rund 3.105 Euro netto (All4Vending DE), Tankversion bis 4.429 Euro netto (NL-Markt). Zwei strukturelle Schwachpunkte: Die Milchbefähigung beschränkt sich auf Pulver, ein Frischmilchsystem fehlt. Telemetrie und Fernwartung sind nicht vorhanden, da das Gerät aus der Produktgeneration vor 2020 stammt. Das Türöffnen zum Nachfüllen löst einen vollständigen Geräterestart aus. Das Servicenetz im DACH-Raum ist dünn; Ersatzteile kommen über Fachhändler mit 3 bis 10 Tagen Lieferzeit. Für Bürostationen ohne hohe Durchsatzanforderungen und mit eigenem Reinigungspersonal ist das Gerät ein solides Angebot. Standorte mit mehr als 80 Bezügen täglich oder mit Anforderungen an digitale Serviceschnittstellen sollten neuere OCS-Modelle mit Konnektivität prüfen.

Auf einen Blick

Modell
Necta Koro Max
Hersteller
Necta
Kategorie
Heißgetränkeautomaten
Typ
Instantautomaten
Preisrahmen
ca. 3.105 – 4.429 €
Gesamtscore
6.8 / 10
Herkunft
Necta (IT)

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Z3000 L Espressobrüher mit max. 12 g Dosiermenge: echter Brühdruck ohne Kapselkosten
  • Schokoladenbehälter 1.500 g und Entkoffeinierungsoption serienmäßig integriert
  • Festwasseranschluss serienmäßig (0,5–8,5 bar, 3/4-Zoll-Gewinde): Dauerbetrieb ohne tägliches Wassernachfüllen
  • 330 mm Gehäusebreite und 28 kg: standsicher auf jeder Standard-Küchentheke ohne Wandbefestigung

Nachteile

  • Ersatzteillieferung 3–10 Tage; kein flächendeckendes DE-Servicenetz für Necta-Modelle nachgewiesen
  • Keine Telemetrie: Füllstände, Fehler und Betriebsdaten nicht remote abrufbar (Pre-2020-Generation)
  • Ausschließlich Pulver-Milch (750 g Behälter); kein Frischmilchsystem, kein automatischer Cappuccinatore
  • Türöffnen zum Nachfüllen löst vollständigen Geräterestart aus und unterbricht laufenden Betrieb

Testbericht

Design & Aufbau: 330 mm Breite, kein Touchscreen

Mit 330 mm Breite, 530 mm Tiefe und 620 mm Höhe nimmt der Necta Koro Max Prime weniger Stellfläche ein als viele OCS-Tischgeräte in seinem Preissegment. Die 28 kg Gewicht verteilen sich auf ein stabiles Gehäuse, das auf einer Standard-Küchentheke ohne zusätzliche Befestigung sicher steht. Bei Türöffnung ragt das Gerät bis zu 724 mm in die Tiefe; enge Einbauküchen und Unterschrankaufstellungen erfordern eine Vorabmessung.

Das Bedienfeld kombiniert ein 128 × 64 Pixel-Grafik-Display mit Hintergrundbeleuchtung und berührungsempfindliche Wahltasten (Backlit). Einen kapazitiven Touchscreen gibt es nicht. Die resistiven Tasten reagieren auch mit leichten Schutzhandschuhen, was für Servicebetrieb-Umgebungen ein praktischer Nebeneffekt ist. Im reinen Bürokontext wirkt das Display gegenüber neueren OCS-Modellen mit Farbdisplay und kapazitivem Touch technologisch veraltet. Das Grafik-Display reicht für die acht Direktwahlen und Statusanzeigen aus, bietet aber keine mehrsprachige Menüführung oder anpassbare Kachelansichten.

Blaue LED-Beleuchtung an Tür und Ausgabebereich setzt das Gerät dezent in Szene. Das Gehäuse kommt in Standard-Grau-Schwarz ohne Farboptionen oder wechselbare Frontpanels. Für Standorte mit Corporate-Design-Anforderungen bietet das Koro Max Prime keine Anpassbarkeit.

Zwei Varianten stehen zur Wahl: Die Festwasservariante (ES+2IN Festwasser) schließt dauerhaft ans Wassernetz an; Anschlussdruck 0,5 bis 8,5 bar, Gewinde 3/4 Zoll. Die Tankversion (ES+2IN Tankversion) fasst 2,75 Liter und eignet sich für Standorte ohne direkten Wasseranschluss. Bei mehr als 50 Getränken täglich stößt die Tankversion an ihre Befüllungsgrenze und muss mehrfach täglich nachgefüllt werden. Preisunterschied zwischen beiden Varianten in DE: rund 200 Euro netto zugunsten der günstigeren Festwasservariante als Einstieg.

Zur Produktgeneration: Necta listet den Koro Max auf der aktuellen Herstellerwebsite (Stand August 2026) nicht mehr aktiv. Das Gerät entstammt der Evoca-Produktgeneration vor 2020. DE- und AT-Händler wie ECMshop, All4Vending und ATTIA verkaufen noch aus Lagerbestand. Das Gehäusekonzept trägt die für jene Ära typische Kompaktheit auf Kosten moderner Display- und Konnektivitätstechnik.

Für Standorte, die ein schmales Tischgerät mit echter Espressotechnik ohne Designanspruch suchen, erfüllt der Koro Max Prime seinen Zweck. Betreiber mit Anforderungen an moderne Bedienoberflächen, Fernwartung oder langfristige Herstellerunterstützung sollten aktuelle Geräte aus der Evoca-Linie prüfen.

Welche Technologie steckt im Koro Max?

Kernstück ist der Espresso-Brüher Z3000 L mit einer maximalen Dosiermenge von 12 g. Dieser Brüher erzeugt echten Espresso durch Brühdruck, nicht durch ein Instant-Verfahren. Das Ergebnis unterscheidet das Gerät von reinen Instant-OCS-Maschinen und rechtfertigt die Positionierung im mittleren Preissegment. Der Dampfboiler fasst 0,5 Liter und versorgt Heißwasserausgabe und Pulvermisch-Aufschäumung gleichzeitig.

Milchsystem: ausschließlich Pulver. Ein Frischmilchanschluss, ein automatischer Cappuccinatore und ein Dampfstab sind konstruktiv nicht vorhanden (Hersteller-Angabe, bestätigt durch mehrere DE- und NL-Händler). Milchgetränke wie Cappuccino und Milchkaffee entstehen durch Mischen von heißem Wasser mit Milchpulver aus dem 750-g-Behälter. Die Schaumqualität bleibt qualitativ hinter Frischmilchsystemen zurück. Für Standorte, an denen Milchqualität ein Kaufkriterium ist, scheidet der Koro Max Prime aus.

Getränkemenu: acht Direktwahlen. Laut Händlerangaben umfassen diese Espresso, Caffè, Milchkaffee (Pulver), Cappuccino (Pulver), Kakao, Heißwasser und Entkoffeiniert. Die Entkoffeinierungsoption ist serienmäßig; die genaue Schaltung über Instant-Granulat oder eine zweite Dosierkammer hängt von der Variantenbezeichnung ES+2IN ab.

Konnektivität und Telemetrie: keine. Das Gerät verfügt nach Analyse aller zugänglichen Händler- und Forumquellen über keinerlei IoT-Modul, WLAN oder Ethernet-Schnittstelle. Fernüberwachung, Push-Benachrichtigungen und Remote-Konfiguration sind nicht möglich. Das entspricht dem technischen Stand vor 2020; aktuelle Geräte der Evoca-Linie bieten optionale Telemetrie-Module.

Zahlungsanbindung: laut UK-Datenblatt (2019) ist ein externes Zahlungsmodul als optionales Zubehör gelistet. Eine MDB-Version ist in keiner zugänglichen Quelle spezifiziert. Kontaktloses oder mobiles Bezahlen serienmäßig: nicht vorhanden (Hersteller-Angabe unabhängig nicht bestätigt). Betreiber, die Zahlungsanbindung benötigen, müssen externes Equipment integrieren und dabei die fehlende MDB-Spezifikation berücksichtigen.

Nennleistung 2030 Watt, Versorgungsspannung 220 bis 240 Volt / 50 bis 60 Hertz: europäischer Standardanschluss via Schuko-Stecker. Die Brühtechnologie liefert im Espresso- und Caffè-Bereich echte Crema; Milchgetränke profitieren davon nicht, da das Frischmilchsystem fehlt.

Kapazität & Sortiment: 50 Getränke/Tag als realistischer Dauerbetrieb

80 Espressi pro Stunde nennt das Hersteller-Datenblatt als Durchsatzwert. Als praxisnaher Tagesdurchschnitt empfehlen Distributoren wie Happy Donkey (UK) rund 50 Getränke täglich. Die Diskrepanz erklärt sich durch Ruhezeiten, Befüllungsunterbrechungen und die begrenzte Bohnenbehälterkapazität.

Der Kaffeebohnenbehälter fasst 950 g (Wert aus DE-Händlerquellen ECMshop und All4Vending; NL-Händler nennt 750 g, vermutlich andere Variante). Bei einem Bohnenverbrauch von ca. 8 bis 10 g pro Bezug reichen 950 g für 95 bis 119 Espressi. Bei 50 Bezügen täglich ist alle zwei Tage Nachfüllen nötig; bei 80 Bezügen täglich täglich.

Der Milchpulverbehälter fasst 750 g, der Schokoladenbehälter 1.500 g. Letzterer ist für ein Tischgerät dieser Klasse verhältnismäßig großzügig. Bei 20 Kakao-Bezügen täglich reicht eine Füllung rund drei Wochen ohne Nachfüllen.

Wasserversorgung: Die Festwasservariante ist dauerhaft am Netz, kein internes Reservoir. Die Tankversion fasst 2,75 Liter. Bei einem durchschnittlichen Wasserverbrauch von 50 ml pro Espresso und 100–150 ml pro Milchgetränk reicht der Tank für ca. 25 bis 35 Getränke pro Füllung. Das bedeutet: Bei mehr als 50 Bezügen täglich muss die Tankversion zweimal befüllt werden. Für diesen Einsatz ist die Festwasservariante klar wirtschaftlicher.

Kaffeesatzwanne: 25 bis 30 Portionen. Restflüssigkeitsbehälter: 1 Liter. Bei 50 Bezügen täglich muss die Kaffeesatzwanne jeden zweiten Tag geleert werden. Kein optischer Füllstandsindikator ist von außen sichtbar; der Status kann nur durch Türöffnen geprüft werden, was einen vollständigen Geräterestart auslöst.

Das Sortiment mit acht Direktwahlen deckt den Grundbedarf eines Bürosteckpunkts ab: Espresso, Lungo, Milchkaffee, Cappuccino, Kakao, Heißwasser, Entkoffeiniert. Für Standorte, die ein breiteres Spezialitätenangebot oder Frischmilchgetränke erwarten, ist das Sortiment zu eng. Für klassische Bürokaffee-Aufstellorte mit Schwerpunkt Espresso und einfache Heißgetränke ist es ausreichend dimensioniert.

Betrieb, Wartung und Servicekosten

Täglich anfallende Reinigung: rund 5 Minuten. Kaffeesatzwanne leeren, Tropfschale spülen, Pulver-Auslaufdüse abwischen. Diese Schritte lassen sich von Büropersonal ohne technische Ausbildung durchführen. Wöchentlich kommen rund 15 Minuten hinzu: Pulver- und Milchbehälter entnehmen, separat ausspülen, Mixerkanal und Ausgabebereich reinigen. Kein automatisches Entkalkungsprogramm ist dokumentiert. Die Entkalkung erfolgt manuell; bei mittlerer Wasserhärte (14–21 Grad dH) etwa alle drei Monate.

Besonderheit beim Türöffnen: Jedes Öffnen der Servicetür löst einen vollständigen Geräterestart aus. Jeder Nachfüllvorgang für Bohnen, Milchpulver oder Schokolade unterbricht den Betrieb für die Dauer des Neustartzyklus. Dieses Verhalten ist aus Forenberichten bekannt und entspricht dem Konstruktionsprinzip der Baureihe. Es ist keine Fehlfunktion, schränkt aber die Flexibilität bei häufigem Nachfüllen ein.

Ersatzteile und Reparaturkosten (Teilepreise ohne Technikereinsatz, Richtwerte aus DE-Fachhändlern):

- By-Pass-Pumpe: 37–60 Euro (Verschleißteil nach 3–5 Jahren Dauerbetrieb)

- NTC-Temperaturfühler: 68–90 Euro (bei Boiler-Regelungsproblemen)

- Boiler mit Heizelement: 207–383 Euro (bei Kalkschaden oder Ausfall nach mehreren Betriebsjahren)

- Monoblock / Ventilblock 4-fach: 223–280 Euro (bei Wasserleck oder Ventilausfall)

- Magnetventil 4-fach 230 V: 354–420 Euro (bei Wasserannahme-Fehlern)

Das Servicenetz für Necta-Geräte im DACH-Raum ist nicht flächendeckend. Spezialisierte Händler wie gerds-coffeehome.de und libertyshop.de bieten Teileversand an; Lieferzeiten von 3 bis 10 Tagen wurden in Forumberichten berichtet. Vertraglich gesicherte SLA-Reaktionszeiten sind nicht belegt.

Für Betreiber mit eigenem Servicetechniker ist der Aufwand handhabbar. Für Standorte ohne eigene Technik bedeutet ein Ausfall mehrere Tage Stillstand. Ein Wartungsvertrag über einen lokalen Servicedienstleister sollte vor Inbetriebnahme vereinbart werden. Die Nähe zu einem Evoca-kompetenten Techniker ist ein relevantes Kriterium bei der Aufstellortentscheidung.

Leistung & Energieverbrauch

Die Nennleistung des Necta Koro Max Prime beträgt 2030 Watt (Hersteller-Angabe, bestätigt durch ECMshop DE, All4Vending DE und uwkoffieleverancier.nl NL). Die Versorgungsspannung liegt im europäischen Standardbereich von 220 bis 240 Volt / 50 bis 60 Hertz; ein handelsüblicher Schuko-Stecker genügt, keine Starkstrominstallation erforderlich.

Standby-Leistung: kein öffentlicher Wert verfügbar. Weder Datenblatt noch Händlerlistings noch Techniker-Foren nennen einen Standby-Wert. Eine Jahresverbrauchsschätzung lässt sich daher nur als Bandbreite angeben: Bei angenommenem täglichem Betrieb von 8 Stunden aktiver Heizphase mit 2030 Watt ergibt sich allein daraus ein jährlicher Bedarf von rund 5.900 kWh. Zuzüglich Standby-Stunden (typische OCS-Geräte: 5 bis 30 Watt) liegt der Jahresverbrauch schätzungsweise zwischen 6.000 und 6.500 kWh bei täglichem 8-Stunden-Betrieb. Diese Schätzung ist nicht verifiziert; für genaue Aussagen empfiehlt sich eine Messung mit einem Energiemessgerät am Aufstellort.

Aufheizzeit ab Kaltstart: kein öffentlicher Wert verfügbar. Vergleichbare Geräte der Evoca-Baureihe mit 0,5-Liter-Boiler benötigen erfahrungsgemäß 2 bis 4 Minuten bis zur Betriebstemperatur; diese Einschätzung ist nicht aus einer Necta-Quelle belegt.

Lärmpegel: nicht spezifiziert in Datenblatt oder Händlerquellen. Der Mahlvorgang und die Pumpe erzeugen die betriebsüblichen Geräusche eines Espressogeräts; konkrete dB(A)-Werte liegen nicht vor.

Durchsatz: 80 Espressi pro Stunde (Hersteller-Angabe). Das entspricht ca. 1,3 Espressi pro Minute im Vollbetrieb, ausreichend für Morgenspitzen in Büros mit bis zu 80 Personen. Bei gleichzeitigem Bedarf von mehr als drei Personen in unmittelbarer Folge entstehen kurze Wartezeiten.

Das Gerät trägt keine öffentlich zugängliche EU-Energielabel-Zertifizierung. Für gewerbliche OCS-Tischgeräte dieser Generation ist ein EU-Energielabel nicht verpflichtend. Der Eco-Score C spiegelt die fehlenden Verbrauchsangaben und das Fehlen dokumentierter Energiesparmodi wider.

Preise & Betriebskosten: Wann rechnet sich das Gerät?

Neupreise (Stand August 2026, netto): All4Vending DE bietet die Festwasservariante ab 3.105 Euro netto an. ECMshop DE listet dieselbe Variante bei 3.328 Euro netto (3.959,73 Euro brutto inkl. 19 Prozent MwSt.). Die Tankversion kostet bei ECMshop rund 3.531 Euro netto (4.201,89 Euro brutto). In Österreich liegt der ATTIA-Preis bei 3.930 Euro brutto, entspricht ca. 3.275 Euro netto bei 20 Prozent österreichischer USt. Die Marktobergrenze kommt vom niederländischen Händler uwkoffieleverancier.nl mit 4.429 Euro netto (exkl. BTW).

Gebrauchtmarkt: Auf Kleinanzeigen.de sind Necta-Koro-Geräte zwischen 250 Euro (defekte Geräte) und 1.500 Euro VB (geprüfte Geräte) zu finden. Der britische Händler The Commercial Trader bot ein geprüftes Gerät für umgerechnet ca. 1.350 Euro an. Gebrauchtkauf reduziert den Kapitaleinsatz erheblich, erhöht aber Risiken bei Teilverfügbarkeit und Restlebenszeit.

TCO-Abschätzung (Festwasservariante, 5 Jahre, 50 Getränke/Tag, 250 Betriebstage/Jahr):

- Anschaffung 3.100 Euro netto, Abschreibung über 5 Jahre: ca. 620 Euro/Jahr

- Bohnen: 8 g/Bezug × 50 Bezüge × 250 Tage = 100 kg/Jahr; bei 12 Euro/kg Einkauf ca. 1.200 Euro/Jahr

- Milchpulver + Schokolade: ca. 300–400 Euro/Jahr (abhängig von Getraenkeanteil)

- Energie: ca. 200–400 Euro/Jahr (nicht verifiziert, basiert auf Verbrauchsschätzung oben)

- Wartung und Verschleißteile: ca. 100–200 Euro/Jahr (ohne Großreparatur)

- Summe 5 Jahre: ca. 13.500–15.000 Euro

- TCO je Getränk: ca. 0,22–0,24 Euro bei 50 Bezügen/Tag

Zum Vergleich: Kapsel-OCS-Systeme liegen typischerweise bei 0,40 bis 0,80 Euro je Bezug an reinen Materialkosten, ohne Geräteanschaffung. Instant-Systeme ohne echten Brüher kosten in der Herstellung weniger, liefern aber keine echte Espressoqualität.

Da das Gerät offenbar nicht mehr aktiv produziert wird, könnten Händlerpreise und Verfügbarkeit zeitnah variieren. Wer langfristige Planungssicherheit benötigt, sollte aktuelle Modelle aus der Evoca-Linie als Alternative prüfen.

Technisches Datenblatt

Alle erfassten Datenpunkte im Überblick.

Einsatz & Betrieb

Aufstellung / Bauform
Theken-/Counterunit
Umgebung (Innen/Außen)
Innen

Technik

Bedienoberfläche
LCD

Heißgetränke

Milchsystem
Milchpulver-Dosierer

Abmessungen & Gewicht

Abmessungen (B × H × T)
330 x 610 x 530
Gewicht (unverpackt)
28 kg
Nennleistung
2030 W

Kaffee-Technik

Netzspannung
220 V
Tageskapazität (ca.)
80 Tassen/Tag

Nutzerstimmen

Verifizierte Community-Bewertungen und klar gekennzeichnete externe Betreiberstimmen, getrennt von unserer 0–10-Redaktionsnote.

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Datenreview: KI-gestützt recherchiert, redaktionell geprüftZuletzt geprüft: Redaktion AutomatenTests.deBewertungskriterien transparent dokumentiert

Häufige Fragen zum Necta Koro Max

Wie viele Getränke schafft die Necta Koro Max pro Tag?

Das Hersteller-Datenblatt nennt ca. 100 Kaffeeprodukte pro Befüllung bei einem Kilogramm Bohnen. Als praxisnaher Tages-Dauerbetrieb empfehlen Distributoren wie Happy Donkey (UK) rund 50 Getränke. Ab 80 Bezügen täglich muss der 2,75-Liter-Tank der Tankversion mehrfach nachgefüllt werden; die Festwasservariante ist dann die wirtschaftlichere Wahl.

Wie aufwändig ist die tägliche Reinigung?

Täglich schätzen Koro-Baureihe-Erfahrungsberichte den Aufwand auf rund 5 Minuten: Kaffeesatzwanne leeren, Tropfschale spülen, Pulver-Auslaufdüse abwischen. Wöchentlich kommen ca. 15 Minuten für Pulver- und Milchbehälter hinzu. Kein automatisches Entkalkungsprogramm ist dokumentiert; bei mittlerer Wasserhärte (14–21 Grad dH) ist alle drei Monate eine manuelle Entkalkung empfehlenswert.

Was kosten typische Reparaturen am Koro Max?

Teile-Richtwerte aus deutschen Fachhändlern: By-Pass-Pumpe 37–60 Euro, NTC-Temperaturfühler 68–90 Euro, Boiler mit Heizelement 207–383 Euro, Ventilblock 223–280 Euro, Magnetventil 4-fach ca. 354–420 Euro. Technikerkosten kommen hinzu und sind nicht pauschal beziffert. Lieferzeiten: 3 bis 10 Tage über DE-Fachhändler wie gerds-coffeehome.de oder libertyshop.de.

Hat die Necta Koro Max eine Frischmilchoption?

Nein. Das Gerät verfügt ausschließlich über ein Pulver-Milchsystem mit einem 750-Gramm-Behälter. Ein Frischmilchanschluss, ein automatischer Cappuccinatore und ein Dampfstab sind konstruktiv nicht vorhanden (Hersteller-Angabe, bestätigt durch mehrere DE- und NL-Händler). Betreiber, die Milchspezialitäten mit frischer Milch anbieten wollen, benötigen ein anderes Gerätemodell.

Ist die Necta Koro Max noch erhältlich?

Necta listet den Koro Max auf der Herstellerwebsite seit mindestens August 2026 nicht mehr; es handelt sich vermutlich um ein End-of-Life-Produkt. DE- und AT-Händler wie ECMshop, All4Vending und ATTIA führen noch Lagerbestand. Ersatzteile sind bei spezialisierten Fachhändlern verfügbar, allerdings ohne Garantie auf langfristige Lieferkontinuität.

WMF 1500 S+

WMF · Heißgetränkeautomaten

WMF 1500 S+

9,0Sehr gut

B2B-Kaffeevollautomat für Standorte mit mittlerem Tagesbedarf. Punktet mit Touch-Bedienung, konfigurierbaren Milchsystemen und CoffeeConnect-Telemetrie.

ca. 9.490 – 10.167 €

WMF 5000 S+

WMF · Heißgetränkeautomaten

WMF 5000 S+

8,9Sehr gut

Konfigurierbarer Performance-Vollautomat für Standorte mit hohem Tagesbedarf: bis rund 250 Tassen/Tag, Simultanbezug von Kaffee und Heißwasser, Dynamic-Milk- und Steam-Optionen sowie CoffeeConnect-Telemetrie. Den Spitzendurchsatz erkauft man sich mit hohem Anschlusswert und spürbarem Reinigungsaufwand.

ab 12.250 €

Rheavendors CB1

Rheavendors · Heißgetränkeautomaten

Rheavendors CB1

7,4Gut

Der Rheavendors CB1 ist Evoca Groups Budgetangebot im Heißgetränke-Segment: Bean-to-Cup unter 2.500 EUR, Pulvermilch-System für niedrigen Wartungsaufwand und MDB-ready für spätere Cashless-Nachrüstung. Für Standorte mit weniger als 80 Tassen/Tag und beschränktem Budget ist er eine solide Wahl — ohne Premium-Ansprüche an Geschmack oder IoT.

ab 2.400 €

JURA GIGA X8

JURA · Heißgetränkeautomaten

JURA GIGA X8

8,7Sehr gut

Das Doppelmahl-Flaggschiff von JURA für den gewerblichen Dauerbetrieb – 32 Spezialitäten, TÜV-zertifizierte Hygiene und P.E.P.-Brühverfahren. Die überarbeitete Generation II (2023, Typ 748/749) erhöht auf 2700 W und 32 Spezialitäten; wer kauft, sollte zwingend die Generation prüfen. Stärkstes Argument: schlüsselfertiges Paket aus Qualität, Hygiene und aktives JURA-Servicenetz – ein echtes Invest, das sich bei ≥ 80 Tassen/Tag rechnet.

ab 5.700 €