Necta gehört zur italienischen Evoca-Gruppe und bietet eines der breitesten Portfolios von Tisch- bis Standautomaten. Die Tango-, Kalèa- und Kikko-Reihen decken Snack, Kaltgetränke und Heißgetränke ab. Besonders stark in Süd- und Westeuropa.
Hauptsitz
Via Roma 24, 24030 Valbrembo BG, ItalienValbrembo, Italien
Diese Übersicht basiert auf den bei AutomatenTests redaktionell erfassten und getesteten Modellen dieses Herstellers. Sie ist keine vollständige Herstellerliste.
Sieben-Etagen-Snackspiralautomat mit hohem Fassungsvermögen (50+ Produkte), beleuchteter Glasfront und der zuverlässigen Evoca-Spiralmechanik. Für Campus- und Bürostandorte mit breitem Sortimentswunsch die erste Wahl.
Bis zu 900 Becherfüllungen, 3,2 kg Bohnenbehälter und acht Zutaten-Motoren: Der Necta Astro ist ein Stand-Kaffeevollautomat speziell für mittlere Standorte mit 100 bis 300 Beschäftigten. Die Maschine verbindet ein direktes Espressosystem (Piston-Brühwerk, Scheibenmahlwerk, Doppelboiler) mit flexiblen Instantmodulen für Kakao, Toppings und Suppen. Bedienung erfolgt über Tastenfeld (18 Direktwahltasten), bezahlt wird via Executive, BDV, MDB oder 24-V-Validator. Wartungskritisch: Die tägliche Reinigung ist in 6,5 Minuten ohne Werkzeug erledigt, die technikerpflichtige Boilerentkalkung muss allerdings extern beauftragt werden. Telemetrie oder Online-Monitoring fehlen komplett, Cashless-Lösungen sind nur per externer Hardware nachrüstbar. Stärken sind die günstige Ersatzteilversorgung (Verschleissteile meist unter 20 €) und eine hohe mechanische Lebensdauer, was den Astro zu einer sehr wirtschaftlichen Wahl auf dem Gebrauchtmarkt macht. Mit gebrauchten Preisen ab 850 € bei voller Funktion eignet er sich sowohl für preissensitive Betreiber als auch für anspruchsvollere Industrie- und Bürostandorte, sofern ein Technikervertrag für Service und Entkalkung eingeplant wird.
Rund 200–250 Getränke am Tag, Frischmilchsystem mit automatischer Reinigung und Touch-Bedienung: Die Necta Kalea Plus zielt auf größere Büros, Kantinen und den Frühstücksbereich in Hotel und Gastronomie mit mindestens 60 bis rund 150 Mitarbeitenden oder trinkaffinen Gästen. Im Test fallen die robuste Brüheinheit (Z4000) und der modulare Aufbau für Bohnen, Instant und Milch auf; die telemetriefähige Plattform erlaubt einfache Überwachung ohne Zusatzmodule. Nutzer loben die Zuverlässigkeit (bei konsequenter Reinigung), den schnellen Getränkebezug und die Ersatzteilversorgung (DE-Lager 1–3 Tage). Schwachstellen: Die tägliche Milchsystemreinigung (5–8 Minuten, Pflicht) darf nie ausgelassen werden, und alle 10.000 Bezüge ist eine Technikerwartung der Brühgruppe erforderlich – bei maximalem Durchsatz alle 2–3 Monate. Die Anschaffungskosten liegen netto zwischen 6.800 und 9.400 €, Wartung und Verbrauchsmaterial fallen ins Gewicht. Für Standorte mit hohem Durchlauf und professioneller Betreuung rechnet sich das Modell durch geringe Stillstandszeiten und planbare Folgekosten.
Der Necta Kikko ist der bewährteste Kaltgetränkeautomat im deutschen Markt – zuverlässig, wartungsfreundlich und mit dem breitesten Servicenetz (Evoca Group). Er macht keine technischen Sprünge, löst aber seit Jahrzehnten das Grundproblem: Dosen und Flaschen gekühlt, bezahlt, sofort verfügbar. Die Kikko ES-Version mit Touchscreen modernisiert das Bedienkonzept. Für Büros, Fabriken und Gaststätten ab 30 Produkten/Tag die erste Wahl unter 5.000 €.
Der Necta Tango kombiniert Heißgetränke-Modul und Snack-/Kaltgetränke-Spiralen in einem Standgerät: ein Aufstellplatz, ein Stromanschluss, ein Serviceeinsatz. Für Büros und Produktionsbetriebe mit 30–100 Nutzern ist er die raumeffizienteste Lösung im Kombisegment – bei gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und bewährtem Evoca-Servicenetz in DACH.
Kombiautomat mit drei Temperaturzonen, der bis zu 464 Artikel auf 53 Wahlpositionen aufnimmt und damit an Hochfrequenzstandorten zwei Einzelgeräte ersetzt. Die Lücke liegt nicht in der Mechanik, sondern in der Anbindung: Zu Telemetrie und Fernauslesung ist öffentlich nichts belegt.
Der Necta Vismo ist Evoca Groups Einsteigerangebot im Snacksegment — 240 Stellplätze, 7-Zoll-Touchscreen und optionale Telemetrie zu einem der niedrigsten Preispunkte im Segment. Kein R290-Kältemittel (kein Kühlbereich vorgesehen), aber für Trockensortimente (Riegel, Chips, Nüsse) ist er die wirtschaftlichste Option unter 3.500 EUR.
Der Necta Brio Up ist ein kompaktes Tischgerät für Heißgetränke mit 14 Auswahlen, sechs Zutatenbehältern, integriertem Z3000-Espresso-Brüher und optionalem 20-Liter-Wassertank. Mit 540 × 760 × 605 mm und 65 kg passt er in Teeküchen, Empfangsbereiche und kleinere Verkaufsstellen. Für ein Büro mit etwa 30 bis 120 Mitarbeitenden ist die Kapazität grundsätzlich passend, sofern die tägliche Nachfrage nicht dauerhaft über der verfügbaren Bechermenge liegt. Die Konstruktion unterstützt MDB- und EVADTS-Anbindungen sowie Master-Slave-Kopplungen mit bestimmten Necta-Snackautomaten. Schwachpunkte bleiben das Pulver-Milchsystem und die begrenzte Dokumentation zu Energieverbrauch, Geräuschpegel und Aufheizzeit. Frischmilchqualität ist damit nicht belegt. Der belegte Netto-Kaufpreis der ES-6-Konfiguration liegt bei 4.939 Euro. Eine belastbare ROI-Rechnung hängt von Verkaufspreis, Auslastung, Bohnenkosten, Wartung und Betreiberkonzept ab. Für den Eigenbetrieb im Büro ist der Nutzen vor allem dann plausibel, wenn täglich viele Getränke ohne separate Cafeteria ausgegeben werden. Für stark frequentierte Standorte fehlen verifizierte Herstellerangaben zum Tagesdurchsatz.
Die Necta Krea Touch ist ein leistungsfähiger Tischvollautomat der Enterprise-Klasse mit intuitiver Touchscreen-Bedienung und umfangreicher Konnektivität, der sich besonders für Büros, Hotellerie und den Einzelhandel eignet. Die Note 7,5 spiegelt ein ausgereiftes Gesamtpaket wider, bei dem Technologie und Bedienkomfort überzeugen, der Einstiegspreis jedoch eine sorgfältige Kalkulation erfordert.
Der Necta Snakky Max ist ein klassischer Snackautomat für geschützte Innenstandorte und ein nachvollziehbarer Einstieg in den unbeaufsichtigten Verkauf verpackter Waren. Die Necta-Unterlagen nennen für die betrachtete Ausführung 703 x 1.700 x 853 mm, etwa 190 kg und rund 320 W installierte Leistung. Bis zu sechs Ebenen und bis zu 36 Auswahlen geben Spielraum für Riegel, Chips, Gebäck und ähnliche Produkte. Das Ergebnis hängt aber an der richtigen Spirale, einer verlässlichen Zahlung und einer festen Befüllroute. Die Anzeige bleibt alphanumerisch und zweckmäßig, nicht touchbasiert. Für Büros, Werkhallen und Wartebereiche ist das stimmig. Für frische Ware, Außenflächen oder unplanbare Nachfrage ist das Gerät weniger geeignet. Unser Fazit: solide Technik für ein definiertes Sortiment, aber kein Automat, der ohne Waren- und Serviceplanung automatisch wirtschaftlich wird.
330 mm Gehäusebreite, echter Espressobrüher (Z3000 L, max. 12 g Dosiermenge) und acht Getränkeoptionen inklusive Schokolade: Der Necta Koro Max Prime von Evoca (Varese, IT) richtet sich an Büros mit 30 bis 80 Mitarbeitern sowie kleine Gastronomieaufstellorte mit überschaubarem Tagesbedarf bis etwa 50 Bezügen. Als Festwasservariante ab rund 3.105 Euro netto (All4Vending DE), Tankversion bis 4.429 Euro netto (NL-Markt). Zwei strukturelle Schwachpunkte: Die Milchbefähigung beschränkt sich auf Pulver, ein Frischmilchsystem fehlt. Telemetrie und Fernwartung sind nicht vorhanden, da das Gerät aus der Produktgeneration vor 2020 stammt. Das Türöffnen zum Nachfüllen löst einen vollständigen Geräterestart aus. Das Servicenetz im DACH-Raum ist dünn; Ersatzteile kommen über Fachhändler mit 3 bis 10 Tagen Lieferzeit. Für Bürostationen ohne hohe Durchsatzanforderungen und mit eigenem Reinigungspersonal ist das Gerät ein solides Angebot. Standorte mit mehr als 80 Bezügen täglich oder mit Anforderungen an digitale Serviceschnittstellen sollten neuere OCS-Modelle mit Konnektivität prüfen.