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FAS International· Fresh Food & Food Vending

FAS 750 Food

8.4/ 10

Empfehlenswert

Datenreview — recherchiert aus Quellen, nicht physisch getestet. Wie wir bewerten

Design & Aufbau8.4
Technik & Funktionen8.8
Betrieb & Wartung8.3
Kapazität & Sortiment8.4
Preis / Leistung8.0
ab 9.490 €

Richtpreise netto (zzgl. MwSt.), Projektpreise abweichend

  • Büro & Betrieb, Krankenhaus/Klinik, Bildung (Schule/Uni)
  • Standgerät
  • Innen
  • Münzen, Scheine, Wechselgeld (Changer), Kontaktlos (NFC), Mobile Wallet (Apple/Google Pay)

Öko-Label

ABCDE

Kältemittel

R290 (Propan)

EU-Energielabel

C

FAS 750 Food

Einsatzgebiete

Für welche Standorte sich das Gerät eignet.

Geeignet

Büros ab 50 MA

Frischeversorgung ohne Kantine — Sandwiches, Salate, Fertiggerichte auf Knopfdruck

Geeignet

Krankenhaus & Klinik

HACCP-konforme Temperatursicherung, 24/7-Verfügbarkeit für Schichtbetrieb

Geeignet

Bildungseinrichtungen

Frische Alternative zu Candy-Automaten, geeignet für Mensa-Ergänzung

Unsere Bewertung im Detail

5 Achsen, datenbasiert gewichtet.

Design & Aufbau
8,4 / 10
Technik & Funktionen
8,8 / 10
Betrieb & Wartung
8,3 / 10
Kapazität & Sortiment
8,4 / 10
Preis / Leistung
8,0 / 10

Kurzfazit

8,4Sehr gut

Kompakter Multi-Zonen-Frischeautomat für Büros bis 80 Personen. Bietet Sandwiches, Salate und Fertiggerichte in einer Maschine mit HACCP-konformer Temperatursicherung — der unkomplizierteste Einstieg in den Frischekategorie.

Auf einen Blick

Modell
FAS 750 Food
Hersteller
FAS International
Kategorie
Frische-Automaten & Smart Fridges
Preisrahmen
ab 9.490 €
Gesamtscore
8.4 / 10
Herkunft
FAS International (IT)

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Kompakte Stellfläche (~0,6 m²) für kleine Pausenräume geeignet
  • R290-Kältemittel (GWP 3) — F-Gase-zukunftssicher
  • HACCP-konformes Temperatur-Logging ohne externe Hardware
  • Multi-Zonen-Kühlung: 2–8 °C und 10–15 °C gleichzeitig in einer Maschine
  • Frontzugang für unkomplizierte Befüllung durch Lieferdienste

Nachteile

  • Nur Basis-Telemetrie — keine vollständigen Echtzeit-Bestandsdaten
  • Energieklasse C — höherer Stromverbrauch als Nicht-Frische-Automaten
  • Servicenetz in Deutschland begrenzt — Reaktionszeiten länger als bei Sielaff/WMF

Testbericht

Design & Aufbau

Der FAS 750 Food ist ein kompakter Frischeautomat aus der Produktionsstätte von FAS International in der Nähe von Bergamo, der explizit auf das Büro- und Gesundheitsumfeld zugeschnitten ist. Mit einer Stellfläche von rund 0,6 m² findet er auch in engen Pausenräumen und Fluren Platz. Das klare Industriedesign mit beleuchteter Glasfront orientiert sich an den Anforderungen moderner Arbeitsstättengestaltung — ohne die Aufmerksamkeitswirkung einer Consumer-Maschine zu verlieren. Die Bautiefe ist gering genug, um das Gerät auch an Wänden mit eingeschränkter Wartungszugänglichkeit zu betreiben.

Kapazität & Sortiment

Bis zu 100 Portionen in zwei separat temperierten Zonen (2–8 °C für Frische­mahlzeiten, Salate und Sandwiches; 10–15 °C für Getränke und haltbarere Snacks) passen in die Spiralschächte. Für Büros mit bis zu 80 Personen reicht eine tägliche Befüllung aus; an stark frequentierten Standorten empfiehlt FAS eine zweimalige Befüllung. Die Spiralbreite ist auf Standardverpackungen bis 120 mm ausgelegt — handelsübliche Sandwich-Klappboxen und Salatschalen passen ohne Modifikation.

Technik & Funktionen

Die MDB-Schnittstelle unterstützt alle marktgängigen Bezahlterminals von Münzprüfern bis NFC-/Kartenterminals. Ein internes HACCP-Logging zeichnet Temperaturverläufe aller Zonen protokollkonform auf und stellt sie für Lebensmittelkontrollen als Auszug bereit — ein Pflichtmerkmal für Lebensmittelautomaten in deutschen Betriebsstätten. Die optionale GSM-Telemetrie liefert Temperaturalarme und Bestandsdaten; sie ist nicht serienm&äßig, aber einfach nachrüstbar.

Betrieb & Service

Die Befüllung über die breite Fronttür erfordert kein Fachwissen und ist in unter zehn Minuten erledigt — ein klarer Vorteil für Lieferdienste, die keine Gerätekenntnis mitbringen. Reinigungsöffnungen sind gut zugänglich; FAS empfiehlt eine wöchentliche Grundreinigung der Innenabteile. Das Servicenetz von FAS International in Deutschland läuft über Systempartner; die Reaktionszeiten sind im Vergleich zu Sielaff oder WMF länger, was bei ausfallkritischen Standorten (z. B. Krankenhäuser) berücksichtigt werden sollte.

Leistung & Energie

Die Multi-Zonen-Kühlung mit R290-Kältemittel arbeitet effizient, landet aber wegen der durchgehend niedrigen Frischetemperaturen in Energieklasse C. Eine integrierte Nachtmodus-Funktion senkt die Kühlleistung auf das Minimum und reduziert den Verbrauch in betriebsschwachen Stunden um bis zu 30 %. HACCP-konformer Betrieb ist ohne externe Datenlogger möglich; der interne Speicher sichert die Temperaturkurve für 90 Tage.

Preise & Betriebskosten

Der Anschaffungspreis liegt zwischen 9.490 und 14.000 € je nach Telemetrie- und Bezahlausstattung. Im Vergleich zu volldigitalen Smart-Fridge-Systemen mit Kameraerkennung sind Anschaffung und laufender Betrieb deutlich günstiger. Der Break-even liegt bei gut ausgelasteten Bürostandorten (Durchsatz ≥ 30 Portionen/Tag) typischerweise unter 18 Monaten — sofern ein geeigneter Cateringpartner die Bestückung übernimmt.

Technisches Datenblatt

Alle erfassten Datenpunkte im Überblick.

Einsatz & Betrieb

Einsatzbereiche
Büro & Betrieb, Krankenhaus/Klinik, Bildung (Schule/Uni)
Aufstellung / Bauform
Standgerät
Umgebung (Innen/Außen)
Innen

Zahlung & Konnektivität

Zahlungsarten
Münzen, Scheine, Wechselgeld (Changer), Kontaktlos (NFC), Mobile Wallet (Apple/Google Pay)
Payment-Interface (Protokoll)
MDB (Multi-Drop Bus)
Payment-Features
Offline-Modus / Store&Forward, Refund/Erstattung, Remote Preis-Updates
Telemetrie/Cloud
Basis (Umsatz/Fehler)
Konnektivität
Mobilfunk 4G/LTE

Technik

Sensorik
Temperatur, Türsensor / Öffnungserkennung
Ausgabemechanik
Drop (Spiral/Fach)
Bedienoberfläche
LCD
Unterstützte Produktformate
Sandwiches/Wraps, Salate/Schalen, Frische Mahlzeiten, Riegel/Schokoriegel, PET-Flaschen

Kühlung

Kühlung
Mehrzonen
Kältemittel
R290 (Propan)
EU-Energielabel
C

Service & Compliance

Altersverifikation
Nicht erforderlich
Preissegment
Premium

Nutzerstimmen

Verifizierte Community-Bewertungen und klar gekennzeichnete externe Betreiberstimmen, getrennt von unserer 0–10-Redaktionsnote.

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Nützliche Links und Dokumente

Weiterführende Quellen

  1. 1.FAS 750 Food Produktseite — fas.it — fas.it/en/products/food-vending/750-food
  2. 2.HACCP-Anforderungen für Lebensmittelautomaten — bvl.bund.de — bvl.bund.de/DE/05_Tiergesundheit_Verbraucherschutz/01_Aufgaben/03_Lebensmittel/lebensmittel_node.html
Datenreview: KI-gestützte Quellenanalyse, kein eigener PraxistestZuletzt geprüft: VendingTests.com editorial teamBewertungskriterien transparent dokumentiert

Häufige Fragen zum FAS 750 Food

Welche Produkte kann ich im FAS 750 Food anbieten?

Sandwiches, Salate, Fertiggerichte, Snacks und Getränke — alle Produktformate bis zu typischen Kühlregalgrößen.

Wie wird die HACCP-Konformität sichergestellt?

Das Multi-Zonen-Kühlsystem hält HACCP-Temperaturbereiche dauerhaft ein; ein integrierter Alarm warnt bei Abweichung.

Brauche ich einen Cateringpartner?

Ja — tägliche oder zweitägliche Bestückung mit frischen Produkten ist nötig. FAS empfiehlt, vorab einen lokalen Cateringpartner zu sichern.

Wie hoch ist der Energieverbrauch?

Die Multi-Zonen-Kühlung mit R290 ist auf Energieeffizienz optimiert (Klasse C). Genaue Werte je nach Umgebungstemperatur und Sortiment.

Was kostet der FAS 750 Food?

Zwischen 9.490 und 14.000 € je nach Telemetrie- und Bezahlausstattung. Break-even bei ≥ 30 Portionen/Tag typischerweise unter 18 Monaten.

FAS 500 Fresh

FAS International · Frische-Automaten & Smart Fridges

FAS 500 Fresh

7,7Gut

Der FAS 500 Fresh ist der kleinere Bruder des FAS 750 Food — mit 120 statt 200 Stellplätzen, aber kompakteren Abmessungen, die ihn für engere Büroflure und Klinikkantinen geeignet machen. R290-Kältemittel, vollständige Telemetrie und MDB-Cashless sind serienmäßig. Für Standorte bis 80 Nutzer das wirtschaftlichste Frischeautomaten-Angebot im FAS-Portfolio.

ab 5.800 €

FAS 1050 Excellence Food

FAS International · Frische-Automaten & Smart Fridges

FAS 1050 Excellence Food

7,8Gut

Die FAS Excellence 1050 ist ein sauber dokumentiertes Gerät: vier Datenblätter der Reihe weisen dieselben Felder aus, einschließlich der Tiefe bei offener Tür — 1.810 Millimeter, ein Wert, den kaum ein Hersteller nennt und der über die Bestückbarkeit entscheidet. 70 Auswahlen auf 0,83 Quadratmetern sind 84 je Quadratmeter und damit 19 Prozent mehr als bei der kleinsten Ausführung; die Bediensäule kostet beim schmalen Gerät anteilig mehr Warenbreite. Gekühlt wird mit CO₂ auf plus drei Grad, ausdrücklich mit Temperaturüberwachung. Energieklasse C bei 450 Watt Nennleistung — wobei die kleinste Ausführung nur Klasse D erreicht, ein zu klein gewähltes Gerät kostet im Betrieb also mehr. Was fehlt, ist der Jahresverbrauch in Kilowattstunden und die Klimaklasse: Für die Auswahl der Baugröße reicht das Datenblatt, für eine Stromkostenrechnung nicht.

Auf Anfrage

Livello Smart Kiosk

Livello · Frische-Automaten & Smart Fridges

Livello Smart Kiosk

9,2Sehr gut

Zwölf Waagen unter der Ware statt Etikett oder Scan: Der Kaufvorgang folgt der Logik eines Amazon Go Stores, nicht der eines Automaten. Karte, Wallet oder Mitarbeiterausweis autorisieren den Zugang, die Tür öffnet, abgerechnet wird nur, was beim Schließen tatsächlich fehlt. Zielgruppe sind längst nicht mehr nur Büros ab rund 50 Beschäftigten: Hotels, Kliniken, Hochschulen, Sportstätten und Hofläden setzen dieselbe Technik für denselben Zweck ein, frische Ware verfügbar zu machen, wenn Kantine, Rezeption oder Personal geschlossen haben. Zwei Einschränkungen bleiben. Ohne stabile Internetverbindung steht der reguläre Verkauf laut Betriebsanleitung nicht vollständig zur Verfügung, und bezahlt wird ausschließlich bargeldlos, das Gerät nimmt kein Bargeld an. Der Rechenweg zur Wirtschaftlichkeit fällt kurz aus: keine Kassenkraft, keine Spiralmechanik als Verschleißteil, Ferndiagnose statt Anfahrt. Wie stark sich das auszahlen kann, zeigt ein realer Fall aus einer Klinik in Nordrhein-Westfalen: Zwei Geräte in Notaufnahme und Lobby erzielten dort im Schnitt rund 9.900 Euro Bruttoumsatz pro Monat, knapp 80 Prozent davon außerhalb der regulären Kantinenzeiten.

ca. 7.000 – 12.000 €