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|FAS International· Fresh Food & Food Vending

FAS 1050 Excellence Food

7.8/ 10

Empfehlenswert

Herstellerdaten — nur Herstellerangaben, keine externe Prüfung. Wie wir bewerten

Design & Aufbau8.0
Technik & Funktionen8.5
Betrieb & Wartung7.0
Kapazität & Sortiment8.5
Preis / Leistung7.0

Die FAS Excellence 1050 ist ein sauber dokumentiertes Gerät: vier Datenblätter der Reihe weisen dieselben Felder aus, einschließlich der Tiefe bei offener Tür — 1.810 Millimeter, ein Wert, den kaum ein Hersteller nennt und der über die Bestückbarkeit entscheidet. 70 Auswahlen auf 0,83 Quadratmetern sind 84 je Quadratmeter und damit 19 Prozent mehr als bei der kleinsten Ausführung; die Bediensäule kostet beim schmalen Gerät anteilig mehr Warenbreite. Gekühlt wird mit CO₂ auf plus drei Grad, ausdrücklich mit Temperaturüberwachung. Energieklasse C bei 450 Watt Nennleistung — wobei die kleinste Ausführung nur Klasse D erreicht, ein zu klein gewähltes Gerät kostet im Betrieb also mehr. Was fehlt, ist der Jahresverbrauch in Kilowattstunden und die Klimaklasse: Für die Auswahl der Baugröße reicht das Datenblatt, für eine Stromkostenrechnung nicht.

Auf Anfrage
  • Standgerät
  • MDB (Multi-Drop Bus)
  • 70 Einheiten
  • Touchscreen
🌿

Kein EU-Energielabel
für diese Kategorie

EU-Energielabel

C

Nennleistung

450 W

FAS 1050 Excellence Food — Frontansicht · Quelle: fas.it

5 Fotos · FAS 1050 Excellence Food

Einsatzgebiete

Für welche Standorte sich das Gerät eignet.

Geeignet

Pausenbereiche mit gemischtem Sortiment

Bis zu 70 Auswahlen und drei Betriebsarten je Ebene erlauben Snacks, Frischware und Flaschen in einem Gerät.

Geeignet

Standorte mit verderblicher Ware

Plus drei Grad mit Temperaturüberwachung und ein Vorkühlfach sind bei Sandwiches Voraussetzung, nicht Zubehör.

Geeignet

Betreiber mit Fernverwaltung

Fas Cloud+, WLAN und Bluetooth eingebaut, Zahlung über Executive und MDB.

Geeignet

Nicht für schmale Gänge

Zum Befüllen braucht das Gerät rund 2,6 Meter Freiraum nach vorn; dort führen die 900 oder 750 weiter.

Unsere Bewertung im Detail

5 Achsen, datenbasiert gewichtet.

Design & Aufbau
8,0 / 10
Technik & Funktionen
8,5 / 10
Betrieb & Wartung
7,0 / 10
Kapazität & Sortiment
8,5 / 10
Preis / Leistung
7,0 / 10

Kurzfazit

7,8Gut

Die FAS Excellence 1050 ist ein sauber dokumentiertes Gerät: vier Datenblätter der Reihe weisen dieselben Felder aus, einschließlich der Tiefe bei offener Tür — 1.810 Millimeter, ein Wert, den kaum ein Hersteller nennt und der über die Bestückbarkeit entscheidet. 70 Auswahlen auf 0,83 Quadratmetern sind 84 je Quadratmeter und damit 19 Prozent mehr als bei der kleinsten Ausführung; die Bediensäule kostet beim schmalen Gerät anteilig mehr Warenbreite. Gekühlt wird mit CO₂ auf plus drei Grad, ausdrücklich mit Temperaturüberwachung. Energieklasse C bei 450 Watt Nennleistung — wobei die kleinste Ausführung nur Klasse D erreicht, ein zu klein gewähltes Gerät kostet im Betrieb also mehr. Was fehlt, ist der Jahresverbrauch in Kilowattstunden und die Klimaklasse: Für die Auswahl der Baugröße reicht das Datenblatt, für eine Stromkostenrechnung nicht.

Auf einen Blick

Modell
FAS 1050 Excellence Food
Hersteller
FAS International
Kategorie
Frische-Automaten & Smart Fridges
Typ
Frischeautomaten
Preisrahmen
Auf Anfrage
Gesamtscore
7.8 / 10
Herkunft
FAS International (IT)

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • CO₂ als Kältemittel — die Frage nach künftigen Kältemittelverboten ist damit vom Tisch.
  • WLAN und Bluetooth Low Energy eingebaut, Fernverwaltung über Fas Cloud+, dazu Executive und MDB für Zahlungssysteme.
  • Vier Datenblätter der Reihe (750, 900, 1050, FV) weisen dieselben Felder aus und erlauben einen echten Vergleich.
  • Verbundenes Android-Tablet mit sieben Zoll, Warenkorbmodus, digitale Zahlung, Aktions- und Werbeflächen auf derselben Oberfläche.
  • Energieklasse C bei drei von vier Modellen; Glasfrontautomaten liegen häufig bei E oder F.
  • 84 Auswahlen je Quadratmeter — 19 Prozent mehr als bei der kleinsten Ausführung, weil die Bediensäule anteilig weniger Breite kostet.
  • Mindest-Innentemperatur plus drei Grad ausdrücklich mit Temperaturüberwachung, die betroffene Fächer bei Überschreitung sperrt.
  • Zwei ernst gemeinte Servicevorkehrungen: herausziehbare Kälteeinheit und patentierter werkzeugloser Schubladenwechsel (Easy Click).
  • Drei Betriebsarten je Ebene — Spirale, Schieber und HCB für Flaschen —, sodass sich die Sortimentsaufteilung später ändern lässt.
  • Vorkühlfach bei der 1050 vorhanden — bei der FV ausdrücklich nicht.
  • FAS nennt die Tiefe bei offener Tür — 1.810 mm bei der 1050 — und damit den Wert, an dem Aufstellungen tatsächlich scheitern. Das gibt kaum ein Hersteller an.

Nachteile

  • Die kleinste Ausführung erreicht bei gleicher Nennleistung nur Energieklasse D — ein zu klein gewähltes Gerät kostet im Betrieb mehr.
  • Keine Klimaklasse und keine Umgebungsbedingung zur Temperaturangabe; Wettbewerber weisen 3 Grad bei 32 Grad Außentemperatur aus.
  • Kein Geräuschwert und keine Kältemittelfüllmenge — bei einer CO₂-Anlage mit ihren höheren Drücken wäre Letzteres interessant.
  • Kein öffentlicher Preis.
  • Kein Jahresverbrauch in Kilowattstunden, obwohl die Energieklasse angegeben ist — eine Stromkostenrechnung ist damit nicht möglich.
  • Shelves Display und Aufbruchschutzprofile sind Aufpreisoptionen, nicht Standard.
  • 1.810 Millimeter bei offener Tür plus Bediener ergeben rund 2,6 Meter Gangbreite — in einem 1,50-Meter-Flur ist das Gerät nicht bestückbar.
  • Keine Reinigungs- oder Wartungsintervalle, keine Abtauführung, keine Filterangaben im Datenblatt.

Testbericht

Aufbau: 1.050 Millimeter breit — und 1.810 Millimeter, sobald die Tür offen ist

Die FAS Excellence 1050 misst 1.830 Millimeter in der Höhe, 1.050 in der Breite und 790 in der Tiefe und wiegt 325 Kilogramm. Das sind die Zahlen, mit denen man rechnet. Die Zahl, an der Aufstellungen scheitern, ist eine andere, und FAS nennt sie im Datenblatt ausdrücklich: 1.810 Millimeter Tiefe bei offener Tür.

Das ist der Wert, den man messen muss, bevor der Automat kommt. Die Glasfronttür ist so breit wie das Gerät, und sie muss sich öffnen lassen, damit jemand die Ware einlegt. Zwischen den 790 Millimetern im Betrieb und den 1.810 beim Befüllen liegen 1.020 Millimeter zusätzlicher Raum nach vorn. Rechnet man die Person dazu, die vor der offenen Tür steht und Fächer bestückt, braucht der Standort einen Gang von rund 2,6 Metern. In einem Flur mit 1,50 Metern Breite lässt sich dieses Gerät aufstellen, aber nicht bestücken.

FAS gibt diesen Wert für die ganze Reihe an, und er skaliert mit der Breite: 1.470 Millimeter bei der Excellence 750, 1.660 bei der 900, 1.810 bei der 1050. Wer knapp ist, kauft also nicht nur ein schmaleres Gerät, sondern gewinnt beim Befüllen doppelt.

Auf die Fläche gerechnet belegt die 1050 mit 1,05 mal 0,79 Metern rund 0,83 Quadratmeter und bringt damit 392 Kilogramm pro Quadratmeter auf den Boden. Die 900 liegt bei 385, die 750 bei 398 Kilogramm je Quadratmeter — die Reihe ist also über alle Größen gleich schwer belastend, was bedeutet: Wer den Boden für ein kleines Gerät geprüft hat, hat ihn für das große auch geprüft.

Angeboten wird die Reihe in Grau und Schwarz. Das Herstellerfoto zeigt den Aufbau, der bei diesem Geräteschnitt Standard ist: Glasfronttür über etwa drei Viertel der Breite, rechts eine schwarze Bediensäule mit Display, Kartenleser und Münzeinheit, unten ein großes Ausgabefach.

Genau dieses Viertel ist der Grund, warum die Reihe eine vierte Variante hat. Die Excellence FV ist mit 750 Millimetern so breit wie die kleinste Ausführung, wiegt aber nur 225 Kilogramm und nimmt bis zu 56 Auswahlen auf statt 42. Der Unterschied: Sie hat keine eigene Bediensäule, sondern arbeitet als Nebengerät an einer anderen FAS-Maschine. Das Foto zeigt es deutlich — Glasfront über die volle Breite. Wer schon einen Kaffeeautomaten am Standort hat, bekommt mit der FV auf derselben Stellfläche ein Drittel mehr Auswahlen als mit einem eigenständigen Gerät.

Technik: 7-Zoll-Tablet mit Android, Fotozellen und ein patentierter Klickmechanismus

Bedient wird über ein verbundenes Android-Tablet mit sieben Zoll Bilddiagonale. FAS nennt es ausdrücklich ein Tablet und nicht ein Display, und der Unterschied ist mehr als Wortwahl: Auf der Produktseite beschreibt der Hersteller Warenkorbmodus, digitale Zahlung, Aktionen und Werbeflächen als Konfigurationsmöglichkeiten derselben Oberfläche. Ein Automat, an dem der Kunde mehrere Artikel sammelt und einmal bezahlt, verhält sich betriebswirtschaftlich anders als einer, der Einzelverkäufe abrechnet.

Für die Ausgabekontrolle setzt FAS Fotozellen ein, im Datenblatt als Produkterkennung geführt. Der Zweck ist wie bei allen solchen Systemen, eine Fehlausgabe zu erkennen und nicht abzubuchen.

Bei den Protokollen nennt das Datenblatt Executive und MDB — die beiden Standards für Zahlungssysteme im Vending. Anders als bei vielen Wettbewerbern ist die Anbindung nicht auf ein Kassensystem beschränkt: FAS führt WLAN und Bluetooth Low Energy als eingebaut auf und nennt die Verwaltung über Fas Cloud+, mit der die Maschine auch aus der Ferne konfiguriert und gepflegt werden kann. Auf der Produktseite ist von WLAN 2.0 die Rede.

Die Konfiguration ist bei diesem Gerät der eigentliche Planungsteil. Das Datenblatt nennt sechs bis sieben Ebenen und bis zu 70 Auswahlen; die Produktseite führt aus, dass jede Ebene mit bis zu zehn Auswahlen belegt werden kann, und zwar in drei Betriebsarten: Spirale, Schieber oder HCB für Flaschen mit hoher Kapazität. Damit lässt sich dieselbe Maschine als Snackautomat, als Getränkeautomat oder gemischt fahren, ohne die Bauform zu wechseln.

Zwei Merkmale zielen auf die Person, die das Gerät bestückt und wartet. Easy Click nennt FAS ein patentiertes System, mit dem sich Schubladen ohne Werkzeug schnell umsetzen lassen — bei einem Sortimentswechsel entscheidet das über Minuten statt Stunden. Und Slide In Slide Out bezeichnet eine Kälteeinheit, die zur Wartung herausgezogen wird, statt am Gerät zerlegt zu werden.

Ergänzend gibt es Sonderböden für Sandwiches, Schieber und weiteres Zubehör sowie zwei Optionen, die das Datenblatt ausdrücklich als Aufpreis führt: Shelves Display, das die Auswahl an der Ebene deutlicher anzeigt, und Aufbruchschutzprofile. Letztere sind kein Zubehör für den Bürogang, sondern für den halböffentlichen Standort.

Kapazität: 70 Auswahlen — und die Fläche besser genutzt als bei den kleineren Modellen

70 Auswahlen bei sechs bis sieben Ebenen sind die Obergrenze der Excellence 1050. Der Wert allein sagt wenig; interessant wird er im Verhältnis zur Fläche.

Auf ihre 0,83 Quadratmeter gerechnet bringt die 1050 rund 84 Auswahlen je Quadratmeter. Die Excellence 900 kommt auf 79, die 750 auf 71. Anders als bei vielen Baureihen wird die Flächenausnutzung hier mit der Größe also besser, nicht schlechter — das größte Gerät ist auch das effizienteste, und zwar um 19 Prozent gegenüber dem kleinsten.

Der Grund liegt in der Bediensäule. Sie ist bei allen drei eigenständigen Modellen gleich breit und kostet damit beim schmalen Gerät anteilig mehr Warenbreite. Rechnet man in Auswahlen je Meter Gerätebreite, liegt die 750 bei 56, die 900 bei 62 und die 1050 bei 67. Die FV, die ohne Bediensäule auskommt, erreicht 75 — der höchste Wert der Reihe bei der kleinsten Breite.

Für die Sortimentsplanung ist die dreifache Betriebsart je Ebene der wichtigere Punkt. Spirale für Snacks, Schieber für kippempfindliche Ware, HCB für Flaschen: Weil das je Ebene entschieden wird, kann ein Standort mit hohem Getränkeanteil zwei Ebenen auf HCB stellen und die oberen für Snacks behalten. Das Herstellerfoto der 1050 zeigt genau diese Aufteilung — drei Snackebenen oben, zwei Flaschenebenen, eine Dosenebene unten.

Gekühlt wird auf eine Mindest-Innentemperatur von plus drei Grad, und FAS setzt dahinter den Zusatz „with health control". Das ist die Funktion, die bei Kühlgeräten mit verderblicher Ware vorgeschrieben ist: Steigt die Temperatur über den zulässigen Wert, sperrt das Gerät die betroffenen Fächer für den Verkauf, statt weiter zu verkaufen. Wer Sandwiches oder Molkereiprodukte anbietet, braucht diese Funktion, und es ist gut, dass FAS sie im Datenblatt benennt statt sie vorauszusetzen.

Dazu kommt bei der 1050 ein Vorkühlfach, das das Datenblatt als vorhanden führt. Bei der FV steht an derselben Stelle „No" — das Nebengerät hat keines. Wer warme Ware einlegt und sie nicht vorkühlen kann, belastet die Kühlung des ganzen Geräts.

Die Kälteeinheit arbeitet nach Angabe des Datenblatts mit CO₂. Das ist bei Automaten dieser Klasse noch nicht selbstverständlich und nimmt die Frage nach künftigen Kältemittelverboten vom Tisch.

Betrieb: Energieklasse C, 450 Watt — und kein Kilowattstundenwert

Die Excellence 1050 hängt an 230 Volt bei 50 bis 60 Hertz und hat eine Nennleistung von 450 Watt. Das ist eine gewöhnliche Steckdose, und die Frequenzangabe mit 50 bis 60 Hertz zeigt, dass FAS dasselbe Gerät weltweit ausliefert.

FAS gibt für die 1050 die Energieeffizienzklasse C an. Damit gehört das Gerät zu den besseren seiner Klasse — Glasfrontautomaten liegen häufig bei E oder F. Was allerdings fehlt, ist der Wert, der hinter dieser Klasse steht: Einen Jahresverbrauch in Kilowattstunden nennt das Datenblatt nicht, und ohne ihn lässt sich keine Stromkostenrechnung aufmachen. Die Nennleistung von 450 Watt hilft dabei nicht weiter, weil ein Kühlautomat nicht durchgehend unter Volllast läuft; wer sie mit 24 Stunden multipliziert, rechnet sich das Gerät deutlich zu teuer. Diesen Wert muss man im Angebot erfragen.

Ein Vergleich innerhalb der Reihe ist dafür aufschlussreich, und er verläuft gegen die Erwartung. Alle vier Modelle haben dieselbe Nennleistung von 450 Watt. Bei der Energieklasse aber liegt die kleinste Ausführung, die Excellence 750, bei D, während 900, 1050 und FV Klasse C erreichen. Das kleinste Gerät ist also das ineffizienteste der Reihe. Der Grund ist die Bezugsgröße: Die Effizienzklasse setzt den Verbrauch ins Verhältnis zum gekühlten Volumen, und dieselbe Kältetechnik, die ein größeres Volumen kühlt, arbeitet je Liter günstiger. Für den Betreiber heißt das: Ein zu klein gewähltes Gerät spart bei der Anschaffung und kostet im Betrieb.

Bei der Wartung nennt FAS zwei konkrete Vorkehrungen. Die Kälteeinheit wird zum Service herausgezogen, statt sie im Gerät zu zerlegen. Und die Schubladen lassen sich mit dem patentierten Easy-Click-System ohne Werkzeug umsetzen. Beides sind Zeitwerte, die sich erst nach dem zwanzigsten Servicebesuch bemerkbar machen und deshalb in Angeboten selten eine Rolle spielen.

Was das Datenblatt nicht nennt, ist ebenso benennbar: keine Reinigungs- oder Wartungsintervalle, keine Angabe zur Abtauführung, keine Filterangaben, kein Geräuschwert und keine Angabe zur Kältemittelfüllmenge. Bei einem Gerät, das mit CO₂ arbeitet, wäre Letzteres interessant, weil CO₂-Anlagen mit deutlich höheren Drücken arbeiten als solche mit Kohlenwasserstoffen.

Wer die Herstellerangaben gegenprüfen will, findet im Handel abweichende Zahlen, und die Abweichungen sind lehrreich. Ein Händler nennt für dieselbe Maschine 1.060 Millimeter Breite statt 1.050, rund 340 Kilogramm statt 325, eine installierte Leistung von 276 Watt gegenüber der Nennleistung von 450 Watt und 48 Auswahlen bei acht Spiralen auf sechs Ebenen. Keine dieser Zahlen widerspricht dem Datenblatt zwingend: 1.060 Millimeter könnten ein Außenmaß mit Griff sein, 340 Kilogramm eine anders ausgestattete Ausführung, 276 Watt eine tatsächlich gemessene Aufnahme statt der Nennleistung, und 48 Auswahlen sind eine konkrete Bestückung, nicht das Maximum. Derselbe Händler nennt zudem BDV als drittes Protokoll neben Executive und MDB. Für eine Bestellung heißt das: Maße, Gewicht, Auswahlzahl und Protokolle gehören in die Auftragsbestätigung, nicht in den Prospekt.

Auch zur Klimaklasse fehlt eine Angabe. Die Mindest-Innentemperatur von plus drei Grad ist genannt, aber nicht die Umgebungsbedingung, unter der sie erreicht wird — anders als bei Wettbewerbern, die 3 Grad bei 32 Grad Außentemperatur und 65 Prozent Luftfeuchte ausweisen. Für einen Sommerstandort ohne Klimatisierung ist das eine offene Frage.

Einordnung: die Baugröße entscheidet — und zwar zweimal

Einen Preis nennt FAS weder auf der Produktseite noch im Datenblatt. Diese Seite gibt deshalb keine Zahl weiter.

Die Entscheidung innerhalb der Reihe lässt sich auf vier Fragen bringen, und zwei davon haben mit Fläche zu tun.

Erstens: Steht vor dem Gerät genug Platz zum Befüllen? 1.810 Millimeter bei offener Tür plus die Person davor ergeben rund 2,6 Meter. Wer die nicht hat, nimmt die 900 mit 1.660 oder die 750 mit 1.470 Millimetern.

Zweitens: Gibt es am Standort schon eine FAS-Maschine? Dann ist die FV die wirtschaftlichere Wahl: dieselbe Breite wie die 750, aber 56 statt 42 Auswahlen und 11 Kilogramm leichter, weil die Bediensäule entfällt. Sie kostet allerdings die Eigenständigkeit — ohne Hauptgerät läuft sie nicht, und ein Vorkühlfach hat sie nicht.

Drittens: Wie ist das Sortiment verteilt? Drei Betriebsarten je Ebene — Spirale, Schieber, HCB — erlauben, die Aufteilung zwischen Snacks und Flaschen später zu ändern, ohne das Gerät zu tauschen.

Und viertens: Wird verderbliche Ware verkauft? Dann sind die genannte Temperaturüberwachung und das Vorkühlfach der 1050 keine Ausstattungsdetails, sondern Voraussetzung.

Was für die Reihe spricht, hängt nicht am Preis: vier Datenblätter, die für jede Baugröße dieselben Felder ausweisen und damit einen echten Vergleich erlauben — einschließlich der Tiefe bei offener Tür, die kaum ein Hersteller angibt. Dazu Energieklasse C bei drei von vier Modellen, eine CO₂-Kälteeinheit, Temperaturüberwachung im Datenblatt statt im Kleingedruckten, WLAN und Bluetooth eingebaut, Fernverwaltung über Fas Cloud+ und zwei ernst gemeinte Servicevorkehrungen mit herausziehbarer Kälteeinheit und werkzeuglosem Schubladenwechsel.

Was fehlt, ist konkret: kein Preis, kein Jahresverbrauch in Kilowattstunden trotz angegebener Energieklasse, keine Klimaklasse und damit keine Umgebungsbedingung zur Temperaturangabe, keine Wartungsintervalle, kein Geräuschwert und keine Kältemittelfüllmenge. Für die Auswahl der Baugröße reicht das Datenblatt aus; für eine Betriebskostenrechnung nicht.

Öffentlich nachprüfbare Betreiberstimmen ließen sich nicht finden; der Abschnitt dazu bleibt deshalb leer statt mit Zitaten gefüllt.

Stand: Letzte Aktualisierung am 8. September 2026. Alle Angaben aus den vier Datenblättern der Excellence-Reihe (750, 900, 1050 und FV) sowie von den FAS-Produktseiten.

Technisches Datenblatt

Alle erfassten Datenpunkte im Überblick.

Einsatz & Betrieb

Aufstellung / Bauform
Standgerät

Zahlung & Konnektivität

Payment-Interface (Protokoll)
MDB (Multi-Drop Bus)

Technik

Gesamtkapazität
70 Einheiten
Bedienoberfläche
Touchscreen

Kühlung

Kühlung
Gekühlt
EU-Energielabel
C

Abmessungen & Gewicht

Abmessungen (B × H × T)
1050 × 1830 × 790 mm
Gewicht (unverpackt)
325 kg
Nennleistung
450 W

Nutzerstimmen

Verifizierte Community-Bewertungen und klar gekennzeichnete externe Betreiberstimmen, getrennt von unserer 0–10-Redaktionsnote.

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Nützliche Links und Dokumente

Datenblätter & Dokumente

FAS International, Datenblatt Excellence 1050 (PDF) — 1830 x 1050 x 790 mm (H x B x T), Tiefe bei offener Tuer 1810 mm, Gewicht 325 kg; bis zu 70 Auswahlen, 6/7 Ebenen; Mindest-Innentemperatur +3 °C mit Temperatureberwachung; CO₂-Kaelteeinheit; Energieklasse C; 230 V bei 50-60 Hz, Nennleistung 450 W; Protokolle Executive/MDB; verbundenes Android-Tablet mit 7 Zoll; Fas Cloud+; WLAN und Bluetooth LE eingebaut; Produkterkennung per Fotozellen; Vorkuehlfach vorhanden; Easy-Click-System; Shelves Display und Aufbruchschutzprofile als Option; Farben Grau und Schwarz; OHNE Jahresverbrauch in kWh, OHNE Klimaklasse, OHNE Preis

PDF

FAS International, Datenblatt Excellence 900 (PDF) — 1830 x 900 x 790 mm, Tiefe bei offener Tuer 1660 mm, 274 kg, bis zu 56 Auswahlen, Energieklasse C, Nennleistung 450 W; erlaubt den direkten Vergleich innerhalb der Reihe

PDF

FAS International, Datenblatt Excellence 750 (PDF) — 1830 x 750 x 790 mm, Tiefe bei offener Tuer 1470 mm, 236 kg, bis zu 42 Auswahlen, Nennleistung 450 W, aber Energieklasse D und damit die schlechteste der Reihe

PDF

FAS International, Datenblatt Excellence FV (PDF) — 1830 x 750 x 790 mm, Tiefe bei offener Tuer 1520 mm, nur 225 kg, aber bis zu 56 Auswahlen; Betrieb ausschliesslich als Nebengeraet an einer FAS-Kalt- oder Heissgetraenkemaschine, Fas Cloud+ ueber das Hauptgeraet gesteuert, KEIN Vorkuehlfach, Energieklasse C

PDF

FAS International, Broschuere der Kaltgeraete-Reihe (PDF) — Einordnung der Excellence innerhalb des Kaltgeraeteprogramms

PDF

Weiterführende Quellen

  1. 1.FAS International, Produktseite FAS 1050 — 70 Auswahlen, 7-Zoll-Touchscreen mit Fas Cloud+ zur Fernverwaltung, grosses LED-beleuchtetes Ausgabefach, Vorkuehlbereichfas.it/en/fas-1050/
  2. 2.FAS International, Produktseite Excellence — vier Ausfuehrungen 750, 900, 1050 und FV; bis zu 7 Schubladen mit je bis zu 10 Auswahlen in den Betriebsarten Spirale, Schieber und HCB fuer Flaschen; Warenkorbmodus, digitale Zahlung, Aktionen und Werbung als Konfigurationen derselben Oberflaeche; WLAN 2.0; Download der vier Datenblaetterfas.it/en/product/excellence-en/
  3. 3.FAS International, Power Lift — Aufzugsystem zur schonenden Warenausgabe als Abgrenzung zur Fallausgabe der Excellencefas.it/en/snack-e-food/power-lift/
  4. 4.FAS International, Branchenseite Vending — nennt die Excellence 900/1050 mit Energieklasse C und ordnet die Reihe in das Programm einfas.it/en/sectors/vending/
  5. 5.FAS International, Loesungsbereich Kalt — Uebersicht der gekuehlten Geraete des Herstellersfas.it/en/solutions/cold/
  6. 6.FAS International, Unternehmensseite — italienischer Hersteller aus Schio, nach eigener Angabe seit 1967 im Vendingfas.it/en/company/about-us/
  7. 7.FAS International, Startseite — Programmuebersicht und Verweis auf Fas Cloud+ sowie die digitalen Zahlungssystemefas.it/en/
  8. 8.Vending Systems (Haendler, UNABHAENGIG vom Hersteller) — nennt fuer die FAS 1050 abweichende Werte: Breite 1.060 statt 1.050 mm, Gewicht rund 340 statt 325 kg, installierte Leistung 276 W gegenueber 450 W Nennleistung im Datenblatt, 8 Spiralen je Ebene bei 6 Ebenen und damit 48 Auswahlen in dieser Konfiguration statt der maximal 70; zusaetzlich zu Executive und MDB wird BDV genanntvending-systems.com/vending-machine-fas-1050
  9. 9.Soda Lemon Me (Haendler) — zweite unabhaengige Angebotsseite zur FAS 1050 Excellence zur Gegenpruefung der Ausstattungsangabenvending.sodalemonme.com/en/cold-vending-machines/fas-1050-excellence
Herstellerdaten-Review: Basiert auf HerstellerangabenZuletzt geprüft: Redaktion AutomatenTests.deBewertungskriterien transparent dokumentiert

Häufige Fragen zum FAS 1050 Excellence Food

Wie viel Platz braucht die FAS Excellence 1050?

Im Betrieb 1.050 Millimeter Breite und 790 Millimeter Tiefe bei 1.830 Millimetern Höhe. Zum Befüllen nennt FAS eine Tiefe von 1.810 Millimetern bei offener Tür — also 1.020 Millimeter zusätzlich nach vorn. Mit der Person davor braucht der Standort rund 2,6 Meter. Bei der 900 sind es 1.660, bei der 750 nur 1.470 Millimeter.

Wie viele Auswahlen hat das Gerät?

Bis zu 70 bei sechs bis sieben Ebenen. Jede Ebene kann mit bis zu zehn Auswahlen belegt werden, und zwar in drei Betriebsarten: Spirale für Snacks, Schieber für kippempfindliche Ware und HCB für Flaschen mit hoher Kapazität. Auf die Stellfläche gerechnet sind das 84 Auswahlen je Quadratmeter — die Excellence 900 kommt auf 79, die 750 auf 71.

Was unterscheidet die Excellence FV von den anderen Modellen?

Sie hat keine eigene Bediensäule und arbeitet als Nebengerät an einer FAS-Kalt- oder Heißgetränkemaschine. Dadurch nutzt sie bei 750 Millimetern Breite die volle Front für Ware und schafft bis zu 56 Auswahlen statt 42, bei 225 statt 236 Kilogramm. Der Preis dafür: Ohne Hauptgerät läuft sie nicht, und ein Vorkühlfach hat sie laut Datenblatt nicht.

Wie viel Strom verbraucht die Excellence 1050?

Das lässt sich aus den Herstellerunterlagen nicht sagen. FAS nennt die Energieeffizienzklasse C und eine Nennleistung von 450 Watt bei 230 Volt, aber keinen Jahresverbrauch in Kilowattstunden. Die Nennleistung mit 24 Stunden zu multiplizieren führt in die Irre, weil ein Kühlautomat nicht durchgehend unter Volllast läuft. Der Kilowattstundenwert muss im Angebot erfragt werden.

Warum hat die kleinste Ausführung die schlechtere Energieklasse?

Alle vier Modelle haben dieselbe Nennleistung von 450 Watt, aber die Excellence 750 erreicht nur Klasse D, während 900, 1050 und FV Klasse C schaffen. Die Effizienzklasse setzt den Verbrauch ins Verhältnis zum gekühlten Volumen, und dieselbe Kältetechnik arbeitet bei größerem Volumen je Liter günstiger. Ein zu klein gewähltes Gerät spart bei der Anschaffung und kostet im Betrieb.

Welches Kältemittel wird verwendet?

Das Datenblatt nennt eine CO₂-Kälteeinheit. Damit ist die Frage nach künftigen Verboten fluorierter Kältemittel vom Tisch. Die Füllmenge gibt FAS nicht an, was bei CO₂-Anlagen mit ihren deutlich höheren Betriebsdrücken interessant wäre. Die Mindest-Innentemperatur liegt bei plus drei Grad, ausdrücklich mit Temperaturüberwachung — eine Umgebungsbedingung dazu nennt FAS allerdings nicht.

Was kostet die FAS Excellence 1050?

FAS veröffentlicht keinen Preis, weder auf der Produktseite noch im Datenblatt. Preistreibend sind die Baugröße, die Zahl der Ebenen und Auswahlen, die Betriebsarten je Ebene, das gewählte Zahlungssystem sowie die Aufpreisoptionen Shelves Display und Aufbruchschutzprofile.

FAS 500 Fresh

FAS International · Frische-Automaten & Smart Fridges

FAS 500 Fresh

7,7Gut

Der FAS 500 Fresh ist der kleinere Bruder des FAS 750 Food — mit 120 statt 200 Stellplätzen, aber kompakteren Abmessungen, die ihn für engere Büroflure und Klinikkantinen geeignet machen. R290-Kältemittel, vollständige Telemetrie und MDB-Cashless sind serienmäßig. Für Standorte bis 80 Nutzer das wirtschaftlichste Frischeautomaten-Angebot im FAS-Portfolio.

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FAS 750 Food

FAS International · Frische-Automaten & Smart Fridges

FAS 750 Food

8,4Sehr gut

Kompakter Multi-Zonen-Frischeautomat für Büros bis 80 Personen. Bietet Sandwiches, Salate und Fertiggerichte in einer Maschine mit HACCP-konformer Temperatursicherung — der unkomplizierteste Einstieg in den Frischekategorie.

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