Aufbau: 1.050 Millimeter breit — und 1.810 Millimeter, sobald die Tür offen ist
Die FAS Excellence 1050 misst 1.830 Millimeter in der Höhe, 1.050 in der Breite und 790 in der Tiefe und wiegt 325 Kilogramm. Das sind die Zahlen, mit denen man rechnet. Die Zahl, an der Aufstellungen scheitern, ist eine andere, und FAS nennt sie im Datenblatt ausdrücklich: 1.810 Millimeter Tiefe bei offener Tür.
Das ist der Wert, den man messen muss, bevor der Automat kommt. Die Glasfronttür ist so breit wie das Gerät, und sie muss sich öffnen lassen, damit jemand die Ware einlegt. Zwischen den 790 Millimetern im Betrieb und den 1.810 beim Befüllen liegen 1.020 Millimeter zusätzlicher Raum nach vorn. Rechnet man die Person dazu, die vor der offenen Tür steht und Fächer bestückt, braucht der Standort einen Gang von rund 2,6 Metern. In einem Flur mit 1,50 Metern Breite lässt sich dieses Gerät aufstellen, aber nicht bestücken.
FAS gibt diesen Wert für die ganze Reihe an, und er skaliert mit der Breite: 1.470 Millimeter bei der Excellence 750, 1.660 bei der 900, 1.810 bei der 1050. Wer knapp ist, kauft also nicht nur ein schmaleres Gerät, sondern gewinnt beim Befüllen doppelt.
Auf die Fläche gerechnet belegt die 1050 mit 1,05 mal 0,79 Metern rund 0,83 Quadratmeter und bringt damit 392 Kilogramm pro Quadratmeter auf den Boden. Die 900 liegt bei 385, die 750 bei 398 Kilogramm je Quadratmeter — die Reihe ist also über alle Größen gleich schwer belastend, was bedeutet: Wer den Boden für ein kleines Gerät geprüft hat, hat ihn für das große auch geprüft.
Angeboten wird die Reihe in Grau und Schwarz. Das Herstellerfoto zeigt den Aufbau, der bei diesem Geräteschnitt Standard ist: Glasfronttür über etwa drei Viertel der Breite, rechts eine schwarze Bediensäule mit Display, Kartenleser und Münzeinheit, unten ein großes Ausgabefach.
Genau dieses Viertel ist der Grund, warum die Reihe eine vierte Variante hat. Die Excellence FV ist mit 750 Millimetern so breit wie die kleinste Ausführung, wiegt aber nur 225 Kilogramm und nimmt bis zu 56 Auswahlen auf statt 42. Der Unterschied: Sie hat keine eigene Bediensäule, sondern arbeitet als Nebengerät an einer anderen FAS-Maschine. Das Foto zeigt es deutlich — Glasfront über die volle Breite. Wer schon einen Kaffeeautomaten am Standort hat, bekommt mit der FV auf derselben Stellfläche ein Drittel mehr Auswahlen als mit einem eigenständigen Gerät.

