Kontaktlos (NFC), Mobile Wallet (Apple/Google Pay), Münzen
Öko-Label
ABCDE
Kältemittel
R290 (Propan)
Einsatzgebiete
Für welche Standorte sich das Gerät eignet.
⚡Geeignet
Büros bis 80 Personen
Kompaktformat, geringer Stellflächenbedarf, tägliche Befüllung gut beherrschbar
⚡Geeignet
Kliniken & Krankenhäuser
R290-Kältemittel, HACCP-Protokollierung, 24/7-Betrieb ohne Personal
Unsere Bewertung im Detail
5 Achsen, datenbasiert gewichtet.
Design & Aufbau
7,6 / 10
Technik & Funktionen
7,8 / 10
Betrieb & Wartung
8,1 / 10
Kapazität & Sortiment
6,8 / 10
Preis / Leistung
8,0 / 10
Kurzfazit
7,7Gut
Der FAS 500 Fresh ist der kleinere Bruder des FAS 750 Food — mit 120 statt 200 Stellplätzen, aber kompakteren Abmessungen, die ihn für engere Büroflure und Klinikkantinen geeignet machen. R290-Kältemittel, vollständige Telemetrie und MDB-Cashless sind serienmäßig. Für Standorte bis 80 Nutzer das wirtschaftlichste Frischeautomaten-Angebot im FAS-Portfolio.
Auf einen Blick
Modell
FAS 500 Fresh
Hersteller
FAS International
Kategorie
Frische-Automaten & Smart Fridges
Preisrahmen
ab 5.800 €
Gesamtscore
7.7 / 10
Herkunft
FAS International (IT)
Vorteile & Nachteile
Vorteile
Vollständige Cashless-Ausstattung ab Werk inkl. NFC
R290-Kältemittel serienmäßig — zukunftssicher nach F-Gas-Verordnung
Kompaktformat passt in Standardflure (Breite 695 mm)
Nachteile
Keine Computer-Vision/Kamera-Erkennung — klassische Spiralausgabe
Nur 120 Stellplätze — für Standorte über 80 Nutzer zu knapp
Testbericht
Frische-Handling und Kühlung
Der FAS 500 Fresh hält 2–8 °C zuverlässig auch bei voller Last und geöffneter Front. Die Temperaturabweichung über 24 Stunden liegt laut Hersteller-Protokoll unter ±0,5 °C — ausreichend für Sandwiches, Salate und Joghurt, aber zu warm für Rohfleisch oder Frischmilch über 48 Stunden. HACCP-Protokollierung via FAS Connect ist serienmäßig.
Befüllung und Betrieb
Die Befüllung geschieht von vorne via geteilter Tür — kein Umräumen bei vollem Gerät. Bei 120 Stellplätzen und 40 Verkäufen/Tag ist eine tägliche Befüllung nötig; die Befüllzeit beträgt ca. 8–12 Minuten. Das FAS Connect-Dashboard zeigt Füllstand, Temperaturhistorie und Umsatz pro Schacht in Echtzeit.
Wie unterscheidet sich der FAS 500 Fresh vom FAS 750 Food?
Der 750 Food hat 200 Stellplätze, ist 200 mm breiter und ca. 2.000 EUR teurer. Er ist für Standorte ab 80 Nutzern konzipiert; der 500 Fresh für kompaktere Umgebungen bis ca. 80 Nutzer.
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Die FAS Excellence 1050 ist ein sauber dokumentiertes Gerät: vier Datenblätter der Reihe weisen dieselben Felder aus, einschließlich der Tiefe bei offener Tür — 1.810 Millimeter, ein Wert, den kaum ein Hersteller nennt und der über die Bestückbarkeit entscheidet. 70 Auswahlen auf 0,83 Quadratmetern sind 84 je Quadratmeter und damit 19 Prozent mehr als bei der kleinsten Ausführung; die Bediensäule kostet beim schmalen Gerät anteilig mehr Warenbreite. Gekühlt wird mit CO₂ auf plus drei Grad, ausdrücklich mit Temperaturüberwachung. Energieklasse C bei 450 Watt Nennleistung — wobei die kleinste Ausführung nur Klasse D erreicht, ein zu klein gewähltes Gerät kostet im Betrieb also mehr. Was fehlt, ist der Jahresverbrauch in Kilowattstunden und die Klimaklasse: Für die Auswahl der Baugröße reicht das Datenblatt, für eine Stromkostenrechnung nicht.
Zwölf Waagen unter der Ware statt Etikett oder Scan: Der Kaufvorgang folgt der Logik eines Amazon Go Stores, nicht der eines Automaten. Karte, Wallet oder Mitarbeiterausweis autorisieren den Zugang, die Tür öffnet, abgerechnet wird nur, was beim Schließen tatsächlich fehlt. Zielgruppe sind längst nicht mehr nur Büros ab rund 50 Beschäftigten: Hotels, Kliniken, Hochschulen, Sportstätten und Hofläden setzen dieselbe Technik für denselben Zweck ein, frische Ware verfügbar zu machen, wenn Kantine, Rezeption oder Personal geschlossen haben. Zwei Einschränkungen bleiben. Ohne stabile Internetverbindung steht der reguläre Verkauf laut Betriebsanleitung nicht vollständig zur Verfügung, und bezahlt wird ausschließlich bargeldlos, das Gerät nimmt kein Bargeld an. Der Rechenweg zur Wirtschaftlichkeit fällt kurz aus: keine Kassenkraft, keine Spiralmechanik als Verschleißteil, Ferndiagnose statt Anfahrt. Wie stark sich das auszahlen kann, zeigt ein realer Fall aus einer Klinik in Nordrhein-Westfalen: Zwei Geräte in Notaufnahme und Lobby erzielten dort im Schnitt rund 9.900 Euro Bruttoumsatz pro Monat, knapp 80 Prozent davon außerhalb der regulären Kantinenzeiten.