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Bezahltechnik

MDB 4.3: Schnittstellenstandard für bargeldlose Vending-Zahlungen

Begriff aus dem Vending-Glossar

Dieser Beitrag wurde KI-gestützt erstellt und automatisiert geprüft. Eine menschliche Prüfung vor Veröffentlichung ist nicht dokumentiert. MDB/ICP 4.3 ist eine Kommunikationsschnittstelle zwischen einem Verkaufsautomaten-Controller (VMC) und Peripheriegeräten. Die im Juli 2019 veröffentlichte Revision ergänzt vor allem Funktionen für bargeldlose Zahlungsvorgänge.

Was regelt MDB 4.3?

MDB steht für Multi-Drop Bus, ICP für Internal Communication Protocol. Der Standard beschreibt, wie der Automaten-Controller und angeschlossene Geräte Nachrichten austauschen. Er ist eine Schnittstellenspezifikation, keine vollständige Systembeschreibung des Automaten. Die Spezifikation MDB/ICP 4.3 von NAMA, EVA und EVMMA trägt das Revisionsdatum Juli 2019.

Was änderte sich gegenüber MDB 4.2?

Die Revisionsübersicht nennt acht Ergänzungen im Abschnitt zu bargeldlosen Geräten. Dazu gehören „Remote Vend“, bei dem eine Produktauswahl etwa über eine Mobiltelefon-Anwendung erfolgen kann, sowie Warenkorb- und Teilrückerstattungsfunktionen. Ergänzt wurden außerdem Coupon-Funktionen, darunter ein QR-Code-Beispiel für eine kostenlose Ausgabe, und die Übermittlung von Artikelnummern zu ausgegebenen Produkten. Das beschreibt Protokollmöglichkeiten, keine serienmäßigen Eigenschaften eines bestimmten Automaten oder Zahlungsterminals.

Was sollten Betreiber prüfen?

MDB 4.3 allein belegt weder NFC- noch Wallet-Unterstützung eines konkreten Geräts. Vor einer Nachrüstung sollten Betreiber beim Automatenhersteller und beim Anbieter des Zahlungsterminals klären, welche Protokollversion, Funktionen und Freigaben die konkrete Kombination unterstützt. Auch die Kompatibilität mit vorhandener VMC-Hardware ist gerätespezifisch zu bestätigen. Eine Versionsnummer ersetzt diese Prüfung nicht.

Quellen & Weiterführendes

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