Münzen, Kontaktlos (NFC), Mobile Wallet (Apple/Google Pay)
Öko-Label
ABCDE
Kältemittel
R290 (Propan)
Einsatzgebiete
Für welche Standorte sich das Gerät eignet.
⚡Geeignet
Schulen & Ausbildungszentren
Mobile Pay und NFC für bargeldlose Schüler; Snack + Getränk in einer Einheit; günstig im Unterhalt
⚡Geeignet
Büros ohne Kantine
All-in-one ersetzt zwei separate Maschinen; volle Telemetrie; Fernpreissteuerung per Portal
Unsere Bewertung im Detail
5 Achsen, datenbasiert gewichtet.
Design & Aufbau
7,8 / 10
Technik & Funktionen
8,6 / 10
Betrieb & Wartung
8,3 / 10
Kapazität & Sortiment
7,6 / 10
Preis / Leistung
8,4 / 10
Kurzfazit
8,1Sehr gut
Der Jofemar C 4000 kombiniert 400 Stellplätze für Snacks und gekühlte Getränke in einer Einheit und überzeugt mit vollständiger Cashless-Ausstattung ab Werk — NFC, Mobile Pay und 4G-SIM inklusive. Für Standorte, die eine kompakte All-in-one-Lösung statt zwei separater Maschinen wollen, ist er preislich attraktiv und technisch gut ausgestattet.
Auf einen Blick
Modell
Jofemar C 4000
Hersteller
Jofemar
Kategorie
Snack- & Kombi-Automaten
Typ
Kombiautomaten
Preisrahmen
ab 5.500 €
Gesamtscore
8.1 / 10
Herkunft
Jofemar (ES)
Vorteile & Nachteile
Vorteile
R290-Kältemittel serienmäßig: EU-konform und energieeffizient
Geteiltes Kühlkonzept: Snacks ohne Kühlung, Getränke auf 4–8 °C
NFC, Mobile Pay und 4G-SIM ab Werk inklusive — kein Nachrüst-Aufwand
Nachteile
Touchscreen reagiert bei sehr kalter Umgebungstemperatur (<10 °C) träge
Servicing aus Spanien: Ersatzteile-Lieferzeiten können 3–5 Werktage betragen
Testbericht
Sortiment und Flexibilität
Der C 4000 teilt seinen Innenraum in drei horizontale Zonen: Kaltgetränke (Spiralsystem, 4–8 °C), Snacks/Riegel (Spiralsystem, Umgebungstemperatur) und eine optionale Fachzone für größere Produkte. Die Spiralbreite ist auf 3 cm einstellbar — kompatibel mit Riegel, Chips, PET-Flaschen 0,33–0,5 L und Dosen. Das Planogramm-Management erfolgt via Jofemar-Web-Portal.
Cashless und Telemetrie
Jofemar liefert den C 4000 mit vollständigem Nayax-Cashless-Terminal ab Werk — NFC (Tap-to-Pay), Mobile Pay (Apple Pay, Google Pay) und einen eingesteckten 4G-SIM für Telemetrie und Fernpreissteuerung. Das Jofemar-Portal zeigt Umsatz, Füllstand und Temperatur in Echtzeit. Eine API für VMS-Integration (EVA-DTS) ist dokumentiert und verfügbar.
Kann der Jofemar C 4000 auch heiße Getränke ausgeben?
Nein — der C 4000 ist ein reiner Kalt-/Snackautomat. Für Heißgetränke empfiehlt Jofemar die Kombination mit dem Heißgetränke-Automaten aus der S-Serie als Standalone-Lösung.
Der Necta Vismo ist Evoca Groups Einsteigerangebot im Snacksegment — 240 Stellplätze, 7-Zoll-Touchscreen und optionale Telemetrie zu einem der niedrigsten Preispunkte im Segment. Kein R290-Kältemittel (kein Kühlbereich vorgesehen), aber für Trockensortimente (Riegel, Chips, Nüsse) ist er die wirtschaftlichste Option unter 3.500 EUR.
48 Auswahlen, fünf oder sechs Ebenen und eine gekühlte Ausgabe machen den Sielaff SN48 zu einem Kombiautomaten für Snacks, Getränke und je nach Variante Frischeprodukte. Für einen Standort mit etwa 30 bis 120 Mitarbeitenden kann das Gerät die Grundversorgung zwischen Kantinenzeiten abdecken. Die Aufstellung ist für Innenräume vorgesehen. Das Gehäuse misst 880 × 1.830 × 840 mm und wiegt laut Hersteller 265 kg ohne Produkte. Positiv fallen R290 als Kältemittel mit GWP 3, 2,144 kWh Energieverbrauch pro 24 Stunden sowie MDB- und EVA-DTS-Unterstützung auf. Schwachpunkte bleiben die fehlende veröffentlichte Standby-Leistung und der nicht verifizierte Geräuschpegel. Die konkrete bargeldlose Zahlungsart muss vor Bestellung geklärt werden. Der recherchierte Netto-Grundpreis liegt gerundet bei 5.000 EUR. Eine belastbare ROI-Aussage hängt von Absatz, Befüllungsrhythmus, Verkaufspreisen und Servicekosten ab. Bei regelmäßiger Nutzung durch 30 bis 120 Mitarbeitende ist der SN48 wirtschaftlich plausibler als bei kleinen Standorten mit unregelmäßiger Nachfrage.
Die Sielaff SiLine Snack und Combi ist ein Betreibergerät, kein Schaufensterautomat. Drei Punkte heben sie aus der Klasse: das Kohlenwasserstoff-Kältemittel R 290 mit einem Treibhauspotenzial von 3, die Telemetriefähigkeit mit Auslesen per USB und MDB samt Fehleranzeige beim Öffnen der Tür, und die Food-Safety-Software, die in der LM- und 2T-Ausführung verhindert, dass zu warme Ware ausgegeben wird. Dazu kommt ein Detail, das kaum ein Hersteller dokumentiert: ein Rollstuhlmodus im 7-Zoll-Display. Serienmässig sind bis zu sieben Ebenen mit bis zu neun Wahlen je Ebene lieferbar. Zwei Werte gehören vor die Bestellung geprüft: die Produktmasse der Schieberwarenfächer, die mit 72 beziehungsweise 78 Millimetern Breite eng sind, und das Leergewicht von 300 bis 340 Kilogramm auf 0,70 Quadratmetern Grundfläche. Einen Listenpreis veröffentlicht Sielaff nicht.
Kombiautomat mit drei Temperaturzonen, der bis zu 464 Artikel auf 53 Wahlpositionen aufnimmt und damit an Hochfrequenzstandorten zwei Einzelgeräte ersetzt. Die Lücke liegt nicht in der Mechanik, sondern in der Anbindung: Zu Telemetrie und Fernauslesung ist öffentlich nichts belegt.