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|Sielaff· Vending & Automatensysteme

Sielaff SiLine S/M/L Snack

7.9/ 10

Empfehlenswert

Herstellerdaten — nur Herstellerangaben, keine externe Prüfung. Wie wir bewerten

Design & Aufbau8.0
Technik & Funktionen8.5
Betrieb & Wartung8.0
Kapazität & Sortiment8.5
Preis / Leistung6.5

Die Sielaff SiLine Snack und Combi ist ein Betreibergerät, kein Schaufensterautomat. Drei Punkte heben sie aus der Klasse: das Kohlenwasserstoff-Kältemittel R 290 mit einem Treibhauspotenzial von 3, die Telemetriefähigkeit mit Auslesen per USB und MDB samt Fehleranzeige beim Öffnen der Tür, und die Food-Safety-Software, die in der LM- und 2T-Ausführung verhindert, dass zu warme Ware ausgegeben wird. Dazu kommt ein Detail, das kaum ein Hersteller dokumentiert: ein Rollstuhlmodus im 7-Zoll-Display. Serienmässig sind bis zu sieben Ebenen mit bis zu neun Wahlen je Ebene lieferbar. Zwei Werte gehören vor die Bestellung geprüft: die Produktmasse der Schieberwarenfächer, die mit 72 beziehungsweise 78 Millimetern Breite eng sind, und das Leergewicht von 300 bis 340 Kilogramm auf 0,70 Quadratmetern Grundfläche. Einen Listenpreis veröffentlicht Sielaff nicht.

Auf Anfrage
  • Standgerät
  • Elevator / Soft-drop
  • 7
  • Touchscreen
🌿

Kein EU-Energielabel
für diese Kategorie

Kältemittel

R290 (Propan)

Nennleistung

400 W

Sielaff SiLine S/M/L Snack — Frontansicht · Quelle: sielaff.de

7 Fotos · Sielaff SiLine S/M/L Snack

Einsatzgebiete

Für welche Standorte sich das Gerät eignet.

Geeignet

Frische Ware am Automaten

Die LM- und 2T-Ausführung mit Food-Safety-Software und variabel einstellbarer Temperaturtrennung ist für gekühlte Lebensmittel gebaut, nicht nur für Riegel.

Geeignet

Gemischtes Sortiment auf kleiner Fläche

Spiral-, Schieber- und Bandwarenfächer lassen sich in einem Gerät kombinieren, Flaschen und Dosen stehen dabei aufrecht.

Geeignet

Betreiber mit mehreren Standorten

Telemetrie per USB und MDB, einheitlicher Einbaubereich für Zahlungssysteme und automatische Motorerkennung senken den Aufwand je Gerät.

Geeignet

Öffentlich zugängliche Standorte

Rollstuhlmodus im Display, verriegelte Ausgabe mit Schleusenfunktion und die Public-Variante der Baureihe zielen genau darauf.

Unsere Bewertung im Detail

5 Achsen, datenbasiert gewichtet.

Design & Aufbau
8,0 / 10
Technik & Funktionen
8,5 / 10
Betrieb & Wartung
8,0 / 10
Kapazität & Sortiment
8,5 / 10
Preis / Leistung
6,5 / 10

Kurzfazit

7,9Gut

Die Sielaff SiLine Snack und Combi ist ein Betreibergerät, kein Schaufensterautomat. Drei Punkte heben sie aus der Klasse: das Kohlenwasserstoff-Kältemittel R 290 mit einem Treibhauspotenzial von 3, die Telemetriefähigkeit mit Auslesen per USB und MDB samt Fehleranzeige beim Öffnen der Tür, und die Food-Safety-Software, die in der LM- und 2T-Ausführung verhindert, dass zu warme Ware ausgegeben wird. Dazu kommt ein Detail, das kaum ein Hersteller dokumentiert: ein Rollstuhlmodus im 7-Zoll-Display. Serienmässig sind bis zu sieben Ebenen mit bis zu neun Wahlen je Ebene lieferbar. Zwei Werte gehören vor die Bestellung geprüft: die Produktmasse der Schieberwarenfächer, die mit 72 beziehungsweise 78 Millimetern Breite eng sind, und das Leergewicht von 300 bis 340 Kilogramm auf 0,70 Quadratmetern Grundfläche. Einen Listenpreis veröffentlicht Sielaff nicht.

Auf einen Blick

Modell
Sielaff SiLine S/M/L Snack
Hersteller
Sielaff
Kategorie
Snack- & Kombi-Automaten
Typ
Snackautomaten
Preisrahmen
Auf Anfrage
Gesamtscore
7.9 / 10
Herkunft
Sielaff (DE)

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Läuft an 220 bis 230 Volt mit mindestens 10 Ampere — kein Drehstromanschluss nötig.
  • Fachbelegung mit geringem Aufwand änderbar: automatische Motorerkennung mit Wahlnummern-Zuordnung, werkzeuglos montierbare Einbauteile.
  • Drei Fachtypen kombinierbar: Spiralen serienmässig, Schieberwarenfächer für stehende Flaschen und Dosen, Bandwarenfächer für sperrige Ware.
  • Kältemittel R 290 mit einem Treibhauspotenzial von 3 — nimmt die Frage nach dem Ausstieg aus fluorierten Kältemitteln vom Tisch.
  • Serienmässig bis zu sieben Ebenen mit bis zu neun Wahlen je Ebene, also bis zu 63 Anwahlen in einem Gerät.
  • Rollstuhlmodus und Hell-/Dunkelmodus im 7-Zoll-Display — an öffentlich zugänglichen Standorten ein Argument, das man sonst nachträglich sucht.
  • Food-Safety-Software überwacht in der LM- und 2T-Ausführung die Temperaturen und gibt nur einwandfrei gekühlte Produkte aus.
  • Telemetriefähig mit Auslesen per USB und MDB; erkannte Probleme zeigt das Gerät dem Operator beim Öffnen der Tür an.

Nachteile

  • Enge Produktmasse im Schieberwarenfach: Combi S nur 72 mm Breite bei 265 mm Höhe, Combi M 78 mm bei 285 mm — und Anwahl 2 je Ebene nur 250 mm Höhe.
  • Leergewicht 300 kg (S) bis 340 kg (M) auf 0,70 Quadratmetern Grundfläche; im Obergeschoss oder auf Holzbalkendecke vorab zu prüfen.
  • Energieeffizienzklasse C nach Verordnung (EU) 2019/2018 — dokumentiert, aber nicht herausragend; ein Jahresverbrauch in Kilowattstunden steht nicht in der Broschüre.
  • Bandwarenfächer gibt es nur im Modell M; wer sie später braucht, hat mit der S-Variante die falsche Baugrösse gekauft.
  • Die Lichtschranke zur Überwachung der Produktausgabe ist nur beim Combi Standard, beim reinen Snackautomaten nicht.
  • Kein öffentlicher Listenpreis, und die Temperaturführung ist eine Kaufentscheidung, die sich nachträglich nicht ändern lässt.

Testbericht

Aufbau: zwei Breiten, 300 bis 340 Kilogramm, Glasfront

Sielaff liefert die SiLine Snack und Combi in zwei Baugrössen. Die S-Variante misst 1.830 mal 780 mal 895 Millimeter in Höhe, Breite und Tiefe und wiegt ohne Ware rund 300 Kilogramm. Die M-Variante ist bei gleicher Höhe und Tiefe 990 Millimeter breit und kommt auf etwa 340 Kilogramm. Die Broschüre nennt 780 und 990 Millimeter ausdrücklich als die Standardbreiten der Serie; eine dritte Breite führt sie für Snack und Combi nicht.

Das Gewicht ist der Wert, der bei der Standortwahl am häufigsten übersehen wird. 300 Kilogramm Leergewicht auf einer Grundfläche von 0,70 Quadratmetern ergeben rund 430 Kilogramm pro Quadratmeter, bevor Ware im Gerät ist. In einem Bestandsgebäude mit Holzbalkendecke oder in einem Obergeschoss gehört das geprüft, und zwar vor der Lieferung, nicht danach. Sielaff weist zusätzlich darauf hin, dass Abweichungen der Gehäuseabmessungen durch Anbauteile und Zubehör möglich sind, und die Türöffnung ist in der Zeichnung mit 130 Grad angegeben. Wer den Automaten in eine Nische stellt, braucht diesen Öffnungswinkel für Befüllung und Service.

Gehäuse und Tür sind in drei RAL-Tönen erhältlich: Reinweiss RAL 9010, Weissaluminium RAL 9006 und Tiefschwarz RAL 9005. Darüber hinaus unterscheidet Sielaff zwei Designlinien: VA mit einer unteren Designblende aus Edelstahl und RA mit einer in RAL-Farbe lackierten Blende, jeweils optional ergänzbar um das Designpaket A mit LED-Dekorblende. Das ist mehr Auswahl, als diese Geräteklasse üblicherweise bietet, und an einem sichtbaren Standort ein echtes Argument.

Der Aufbau ist modular, die Warenfächer und Spiralen bestehen aus pulverbeschichtetem Metall, und der Einbaubereich für Zahlungssysteme ist über die Baureihe einheitlich. Wer mehrere Geräte betreibt, tauscht Zahlungstechnik damit ohne gerätespezifische Anpassung. Sielaff bezeichnet die Modularität ausdrücklich als servicefreundlich und recyclingfähig, und die Geräte sind stationsfähig, lassen sich also zu einer Zeile zusammenstellen. Für einen Standort, der mit einem Snackautomaten anfängt und später einen Kaltgetränkeautomaten daneben braucht, ist das die Eigenschaft, die den zweiten Kauf billig macht.

Technik: 7-Zoll-Display, Rollstuhlmodus und Telemetrie über MDB

Bedient wird über ein 7-Zoll-Touch-Display mit einer Auflösung von 800 mal 480 Pixeln und LED-Hintergrundbeleuchtung. Dahinter steckt PC-Technik mit 200 Megabyte Speicher für Bilder und Videoclips, erweiterbar per USB-Stick. Das Display zeigt Produktbilder und Produktinformationen, kann Slideshows und Videos abspielen und lässt Inhaltsstoffe, Allergene und Zusatzinformationen je Artikel hinterlegen. Für Betreiber, die Kennzeichnungspflichten am Automaten abbilden müssen, ist das der praktisch wichtigste Punkt der ganzen Bedieneinheit.

Zwei Funktionen zielen direkt auf den Bon. Die Warenkorbfunktion erlaubt Sammelbestellungen von bis zu fünf Produkten in einem Kaufvorgang, die Deal-Funktion lässt zwei Produkte als Menüangebot wählen. Beides ist keine Spielerei: An einem Standort mit Mittagsverkehr entscheidet die Frage, ob ein Kunde zweimal bezahlen muss, über den zweiten Artikel.

Zwei weitere Displayfunktionen fallen positiv auf, weil sie selten dokumentiert sind: ein Hell- und Dunkelmodus und ein Rollstuhlmodus. Letzterer verlegt die Bedienung in eine erreichbare Höhe und ist an öffentlich zugänglichen Standorten ein Argument, das man sonst nachträglich sucht.

Auf der Serviceseite ist die Maschine ungewöhnlich gesprächig. Sie erkennt angeschlossene Motoren automatisch und ordnet die Wahlnummern gleichzeitig zu, sodass ein Umbau der Fachbelegung kaum Aufwand macht; benachbarte Motoren lassen sich zu breiteren Anwahlen synchronisieren. Die Warenfacheinbauteile sind ohne Werkzeug montierbar. Ein Zentralschalter trennt das Gerät vom Netz. Alle SiLine-Automaten sind telemetriefähig, Daten lassen sich per USB und über MDB am Automaten auslesen. Kühlung und Stromaufnahme werden überwacht, und erkannte Probleme zeigt das Gerät dem Operator beim Öffnen der Tür an. Hard- und Software sitzen auf einem Auszugsystem.

Kapazität: bis zu sieben Ebenen, neun Wahlen je Ebene, drei Fachtypen

Serienmässig liefert Sielaff bis zu sieben Ebenen mit bis zu neun Wahlen je Ebene. Rechnerisch sind das bis zu 63 Anwahlen in einem Gerät, und die Broschüre nennt den Kühlraum selbstbewusst den wahrscheinlich höchsten der Branche. Wie viele Anwahlen tatsächlich entstehen, hängt an der Spiralwahl: Je Produkt kommen einfache Spiralen, 1,5-fach breite Anwahlen oder Doppelspiralen zum Einsatz, und jede Verbreiterung kostet eine Anwahl.

Drei Fachtypen stehen zur Verfügung, und sie unterscheiden sich in dem, was sie ausgeben können. Spiralen-Warenfächer arbeiten nach dem First-in-First-out-Prinzip, sind über die zum Patent angemeldete Verstellung „SiClip'n turn“ schnell in kleinen Schritten höhenverstellbar und nehmen Produkte bis zu einer Raumdiagonale von maximal 210 Millimetern. Schieber-Warenfächer sind optional und stammen aus der Glasfront-Getränketechnik: Flaschen, Dosen und Getränkekartons stehen darin aufrecht statt in Spiralen, was Darstellung und Kapazität verbessert. Die maximalen Produktmasse sind hier eng und modellabhängig, beim Combi S 72 Millimeter Breite bei 265 Millimetern Höhe, beim Combi M 78 Millimeter Breite bei 285 Millimetern Höhe. Eine Fussnote schränkt weiter ein: In jeder Schieberebene darf die Produkthöhe der Anwahl 2 nur maximal 250 Millimeter betragen.

Bandwarenfächer gibt es nur im Modell M. Sie sind für Produkte gedacht, die weder für Spiral- noch für Schieberfächer taugen, transportieren über lebensmittelechte Bänder nach vorn und tragen maximal 12,5 Kilogramm je Einzelband. Sie brauchen ein Lichtgitter für die Ausgabe, lassen sich 1:1 gegen ein Schieberwarenfach tauschen und als ganze oder gemischte Ebene konfigurieren.

Für die Temperatur gibt es drei Ausführungen: Standard-Snackkühlung, „LM“ für lebensmittelgerechte Lagerung und „2 T“ mit zwei Temperaturzonen, wobei die Position der Trennung zwischen den Ebenen variabel einstellbar ist und sich nach dem Layout richtet. Die Sielaff Food-Safety-Software überwacht die Temperaturen im LM-Bereich und stellt sicher, dass nur einwandfrei gekühlte Produkte ausgegeben werden. Das ist die Funktion, die aus einem Snackautomaten ein Gerät für frische Ware macht. Wer will, konfiguriert das Gerät auch mit einem reinen Getränkesortiment oder als LM-Ausführung für Smoothies und frische Milchgetränke; die Gebinde stehen dann in Schieberwarenfächern. Damit deckt dieselbe Grundmaschine drei Sortimentswelten ab, die sonst drei Geräte brauchen: Trockensnack, Getränk und gekühlte Frischware.

Betrieb: R 290 mit GWP 3, Effizienzklasse C, 400 Watt

Gekühlt wird mit einem wartungsarmen, hermetisch geschlossenen System und einer elektronisch geregelten Hochleistungs-Einschubkühlung. Als Kältemittel nennt Sielaff das Kohlenwasserstoff-Kältemittel R 290 mit einem Treibhauspotenzial von 3. Diese Zahl ist der Grund, sich das Gerät regulatorisch überhaupt anzusehen: Anlagen mit fluorierten Kältemitteln stehen unter zunehmendem Ausstiegsdruck, ein GWP von 3 nimmt diese Frage vom Tisch. Dazu kommen ein Überhitzungsschutz und ein über Isolation, grosse Bodenfilter und eine Luftaustrittsöffnung optimierter Kühlkreislauf.

Bei der Energie nennt die Broschüre 400 Watt Leistungsaufnahme für beide Baugrössen, ausdrücklich mit dem Hinweis, dass der Wert je nach Kühlung variiert. Der elektrische Anschluss ist unauffällig: 220 bis 230 Volt, 50 Hertz, mindestens 10 Ampere. Damit läuft das Gerät an einer gewöhnlichen Steckdose mit eigener Sicherung, kein Drehstrom nötig. Die Energieverbrauchskennzeichnung erfolgt nach Angabe der Broschüre nach der Verordnung (EU) 2019/2018, und Sielaff gibt für beide Baugrössen die Energieeffizienzklasse C an. Die Klasse ist damit dokumentiert, aber nicht herausragend, und ein Jahresverbrauch in Kilowattstunden steht in der Broschüre nicht; Sielaff verweist dafür auf eine eigene Seite zur Energieverbrauchskennzeichnung.

Sparen lässt sich über die Programmierung. Kühlung und Beleuchtung sind frei programmierbar, ein Eco-Modus senkt den Verbrauch nachts oder am Wochenende, dazu kommen Energiesparlüfter, eine Isolierverglasung aus Verbundsicherheitsglas und LED-Innenbeleuchtung.

Die Warenausgabe ist verriegelt und manipulationssicher mit Schleusenfunktion ausgeführt, die Ausgabetrommel läuft vollautomatisch motorisch. Eine Lichtschranke überwacht die Produktausgabe und ist beim Combi Standard, beim reinen Snackautomaten also nicht selbstverständlich. Für Getränke- und Bandwarenfachebenen empfiehlt Sielaff zusätzlich das zum Patent angemeldete Liftsystem, das Glasflaschen, Sprudelgetränke und empfindliche Produkte schonend ausgibt. Wer Glas verkauft, sollte diesen Posten im Angebot suchen: Er entscheidet über Bruch und damit über Reklamationen. Für die LM- und 2T-Ausführung empfiehlt Sielaff eine Frischwarenbeleuchtung, damit Fleisch, Wurst und Smoothies besser ausgeleuchtet sind. Die Wartung führt das Display bildgestützt, und Fehler stellt es detailliert dar.

Preis: kein Listenpreis, und die Konfiguration entscheidet ohnehin

Sielaff veröffentlicht für die SiLine Snack und Combi keinen Preis. Weder die deutsche noch die englische Broschüre nennen einen Betrag, und die Produktseite führt keine Preisangabe. Wer rechnen will, braucht ein Angebot, und diese Seite gibt keine Zahl weiter, die sich nicht belegen lässt.

Aussagekräftiger ist die Frage, welche Entscheidungen den Preis treiben, und bei diesem Gerät sind das nicht die üblichen. Die Baugrösse ist nur die erste Stufe: zwischen S mit 780 und M mit 990 Millimetern Breite liegen 210 Millimeter Front und rund 40 Kilogramm. Die zweite und teurere Stufe ist die Temperaturführung. Standard-Snackkühlung, LM-Ausführung und 2T-Ausführung sind drei verschiedene Geräte in einem Datenblatt, und nur die letzten beiden erlauben frische Ware mit der Food-Safety-Software. Die dritte Stufe ist die Fachbestückung: Spiralen sind Serie, Schieberwarenfächer und Bandwarenfächer sind Optionen, und Bandwarenfächer gibt es überhaupt nur im Modell M. Die vierte Stufe ist das Liftsystem, das Sielaff für Getränke- und Bandwarenfachebenen empfiehlt.

Diese Reihenfolge ist wichtig, weil ein nachträglicher Wechsel nicht überall gleich einfach ist. Die Fachbelegung lässt sich dank automatischer Motorerkennung und werkzeugloser Einbauteile mit geringem Aufwand ändern, ein Bandwarenfach tauscht 1:1 gegen ein Schieberwarenfach. Die Baugrösse und die Temperaturführung dagegen sind Kaufentscheidungen.

Was das Gerät gegenüber einfacheren Spiralautomaten rechtfertigt, sind drei Punkte, die alle nicht am Verkauf hängen, sondern am Betrieb: R 290 als Kältemittel mit einem GWP von 3, die Telemetriefähigkeit über USB und MDB samt Fehleranzeige bei Türöffnung, und die Food-Safety-Software, die verhindert, dass zu warme Ware ausgegeben wird. Wer nur Riegel und Tüten verkauft, braucht davon wenig. Wer frische Ware, Glasflaschen oder einen unbeaufsichtigten öffentlichen Standort hat, kauft genau diese drei Dinge.

Öffentlich nachprüfbare Betreiberstimmen zu Standfestigkeit und Servicequalität liessen sich nicht finden, weder beim Hersteller noch in den geprüften Quellen; der Abschnitt dazu bleibt deshalb leer statt mit Zitaten gefüllt.

Stand: Letzte Aktualisierung am 7. September 2026. Alle technischen Angaben aus der deutschen Sielaff-Broschüre zur SiLine Snack und Combi, gegengeprüft an der englischen Fassung.

Technisches Datenblatt

Alle erfassten Datenpunkte im Überblick.

Einsatz & Betrieb

Aufstellung / Bauform
Standgerät

Technik

Ausgabemechanik
Elevator / Soft-drop
Fachanzahl
7
Bedienoberfläche
Touchscreen

Kühlung

Kühlung
Gekühlt
Kältemittel
R290 (Propan)

Abmessungen & Gewicht

Abmessungen (B × H × T)
780 × 1830 × 895 mm
Gewicht (unverpackt)
300 kg
Nennleistung
400 W

Nutzerstimmen

Verifizierte Community-Bewertungen und klar gekennzeichnete externe Betreiberstimmen, getrennt von unserer 0–10-Redaktionsnote.

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Nützliche Links und Dokumente

Datenblätter & Dokumente

Sielaff, „Rundumversorger — SiLine Snack und Combi“, deutsche Broschüre (PDF, 12 Seiten) — SiLine Snack und Combi S 1.830 × 780 × 895 mm (H×B×T), ca. 300 kg ohne Produkte, SiLine Snack und Combi M 1.830 × 990 × 895 mm, ca. 340 kg; elektrischer Anschluss 220–230 V / 50 Hz / mind. 10 A, Leistungsaufnahme 400 W (variiert je nach Kühlung); Energieverbrauchskennzeichnung nach Verordnung (EU) 2019/2018, HC-Kältemittel R-290 mit GWP 3, Energieeffizienzklasse C; Gehäuse und Tür in RAL 9010, RAL 9006 und RAL 9005; Standardbreiten der Serie 780 und 990 mm; Türöffnung 130 Grad; bis zu sieben Ebenen und bis zu neun Wahlen je Ebene; Spiralverstellung „SiClip'n turn“ (zum Patent angemeldet); Raumdiagonale Spiralausgabe max. 210 mm; Schieberwarenfach Combi S 72 mm Breite / 265 mm Höhe, Combi M 78 mm / 285 mm, Anwahl 2 je Schieberebene max. 250 mm Produkthöhe; Bandwarenfach nur Modell M, max. 12,5 kg je Einzelband, Lichtgitter erforderlich, 1:1-Tausch gegen Schieberwarenfach; Liftsystem zum Patent angemeldet; Varianten Standard, LM und 2T mit variabel einstellbarer Temperaturtrennung und Food-Safety-Software; 7"-Touch-Display 800 × 480 Pixel, 200 MB Speicher, USB-erweiterbar, Warenkorbfunktion bis fünf Produkte, Deal-Funktion, Hell-/Dunkelmodus, Rollstuhlmodus; Telemetriefähigkeit mit Auslesen per USB und MDB; Zentralschalter, automatische Motorerkennung, werkzeuglose Warenfacheinbauteile, Auszugsystem für Hard- und Software; verriegelte Warenausgabe mit Schleusenfunktion, motorische Ausgabetrommel, Lichtschranke Standard beim Combi; Eco-Modus, Energiesparlüfter, Isolierverglasung aus Verbundsicherheitsglas, LED-Innenbeleuchtung; ohne Preisangabe

PDF

Sielaff, „The smart All-Rounders — SiLine Snack und Combi“, englische Broschüre (PDF) — englische Fassung derselben Unterlage, zur Gegenprüfung der technischen Werte; ebenfalls ohne Preisangabe

PDF

Sielaff, „Erfrischungsprofi — SiLine GF“, deutsche Broschüre (PDF) — Glasfront-Kaltgetränkelinie derselben Baureihe, aus der die Schieberwarenfach-Technik der Combi-Modelle stammt

PDF

Sielaff, „Unterwegs gut versorgt — SiLine Public-Serie“, deutsche Broschüre (PDF) — Variante der Baureihe für öffentlich zugängliche Standorte

PDF

Sielaff, „Weather resistant and secure — SiLine Outdoor“, englische Broschüre (PDF) — Aussenaufstellungsvariante der Baureihe

PDF

Sielaff, „Frisch, Regional, Vielfältig — Automaten für Direktvermarkter“, deutsche Broschüre (PDF) — Einsatz der Baureihe in der landwirtschaftlichen Direktvermarktung

PDF

Sielaff, „Erfolgsgaranten — Robimat X-Serie“, deutsche Broschüre (PDF) — die zweite Spiralautomatenlinie des Herstellers (XS, XM, XL) zur Abgrenzung gegenüber der SiLine

PDF

Weiterführende Quellen

  1. 1.Sielaff, Produktseite SiLine Snack and Combi — Merkmalsübersicht, Konfigurationsvarianten und Bildmaterial; ohne Preisangabesielaff.de/en/products/vending-machines/combi-/-spiral-vending-machines/siline-snack-and-combi
  2. 2.Sielaff, Energieverbrauchskennzeichnung — die in der Broschüre genannte Bezugsseite für die Effizienzangaben aller Typensielaff.de/produkte/energieverbrauchskennzeichnung
  3. 3.Sielaff, Produktseite SN48 — kleinerer Spiralautomat des Herstellers als Vergleichspunkt nach untensielaff.de/en/products/vending-machines/combi-/-spiral-vending-machines/sn48
  4. 4.Sielaff, Brochures — Übersicht der Herstellerunterlagen, über die alle hier zitierten Broschüren beziehbar sindsielaff.de/en/support/brochures
  5. 5.Sielaff GmbH & Co. KG Automatenbau, Herrieden — Herstellerangaben und Unternehmenssitz (Münchener Str. 20, 91567 Herrieden)sielaff.de/en/
Herstellerdaten-Review: Basiert auf HerstellerangabenZuletzt geprüft: Redaktion AutomatenTests.deBewertungskriterien transparent dokumentiert

Häufige Fragen zum Sielaff SiLine S/M/L Snack

Welche Baugrössen gibt es bei der SiLine Snack und Combi?

Zwei. Die S-Variante misst 1.830 × 780 × 895 Millimeter und wiegt ohne Ware rund 300 Kilogramm, die M-Variante ist bei gleicher Höhe und Tiefe 990 Millimeter breit und kommt auf etwa 340 Kilogramm. Die Broschüre nennt 780 und 990 Millimeter als die Standardbreiten der Serie und führt für Snack und Combi keine dritte Breite.

Wie viele Produkte passen hinein?

Sielaff liefert serienmässig bis zu sieben Ebenen mit bis zu neun Wahlen je Ebene, rechnerisch also bis zu 63 Anwahlen. Wie viele davon nutzbar sind, hängt an der Spiralwahl: einfache Spiralen, 1,5-fach breite Anwahlen oder Doppelspiralen, wobei jede Verbreiterung eine Anwahl kostet.

Kann der Automat frische Lebensmittel ausgeben?

Ja, in der LM- oder der 2T-Ausführung. Die 2T-Variante führt zwei Temperaturzonen, deren Trennposition zwischen den Ebenen variabel einstellbar ist und sich nach dem Layout richtet. Die Sielaff Food-Safety-Software überwacht die Temperaturen im LM-Bereich und stellt sicher, dass nur einwandfrei gekühlte Produkte ausgegeben werden.

Welches Kältemittel und welche Effizienzklasse?

Das Kohlenwasserstoff-Kältemittel R 290 mit einem Treibhauspotenzial von 3. Die Energieverbrauchskennzeichnung erfolgt nach Angabe der Broschüre nach der Verordnung (EU) 2019/2018, angegeben ist für beide Baugrössen die Energieeffizienzklasse C. Die Leistungsaufnahme nennt Sielaff mit 400 Watt, ausdrücklich variierend je nach Kühlung.

Passen Glasflaschen in das Gerät?

In Schieberwarenfächern stehen Flaschen, Dosen und Getränkekartons aufrecht. Für Getränke- und Bandwarenfachebenen empfiehlt Sielaff zusätzlich das zum Patent angemeldete Liftsystem, das Glasflaschen, Sprudelgetränke und empfindliche Produkte schonend ausgibt. Die Produktmasse sind allerdings eng: 72 Millimeter Breite beim Combi S, 78 Millimeter beim Combi M.

Was kostet die Sielaff SiLine Snack und Combi?

Sielaff veröffentlicht keinen Preis. Weder die deutsche noch die englische Broschüre nennen einen Betrag, und die Produktseite führt keine Preisangabe. Preistreibend sind vor allem die Baugrösse, die Temperaturführung mit Standard, LM oder 2T, die Fachbestückung und das optionale Liftsystem.

Necta Melodia

Necta · Snack- & Kombi-Automaten

Necta Melodia

8,7Sehr gut

Sieben-Etagen-Snackspiralautomat mit hohem Fassungsvermögen (50+ Produkte), beleuchteter Glasfront und der zuverlässigen Evoca-Spiralmechanik. Für Campus- und Bürostandorte mit breitem Sortimentswunsch die erste Wahl.

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Jofemar C 4000

Jofemar · Snack- & Kombi-Automaten

Jofemar C 4000

8,1Sehr gut

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Necta Vismo

Necta · Snack- & Kombi-Automaten

Necta Vismo

7,7Gut

Der Necta Vismo ist Evoca Groups Einsteigerangebot im Snacksegment — 240 Stellplätze, 7-Zoll-Touchscreen und optionale Telemetrie zu einem der niedrigsten Preispunkte im Segment. Kein R290-Kältemittel (kein Kühlbereich vorgesehen), aber für Trockensortimente (Riegel, Chips, Nüsse) ist er die wirtschaftlichste Option unter 3.500 EUR.

ab 3.200 €

Necta Tango

Necta · Snack- & Kombi-Automaten

Necta Tango

8,1Sehr gut

Der Necta Tango kombiniert Heißgetränke-Modul und Snack-/Kaltgetränke-Spiralen in einem Standgerät: ein Aufstellplatz, ein Stromanschluss, ein Serviceeinsatz. Für Büros und Produktionsbetriebe mit 30–100 Nutzern ist er die raumeffizienteste Lösung im Kombisegment – bei gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und bewährtem Evoca-Servicenetz in DACH.

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