Zum Inhalt springen
|Cleveron

Cleveron 403

7.2/ 10

Empfehlenswert

Datenreview — recherchiert aus Quellen, nicht physisch getestet. Wie wir bewerten

Design & Aufbau7.5
Technik & Funktionen7.0
Betrieb & Wartung7.0
Kapazität & Sortiment7.5
Preis / Leistung7.0

Der Paketroboter für den mittleren Sendungsstrom: 63 Pakete je Quadratmeter, bis 567 Sendungen, 2,00 Meter Bauhöhe. Braucht die halbe Strommenge des Cleveron 402 und passt unter eine gewöhnliche Decke — nimmt dafuer nur ein Sechstel seiner Kapazität.

Auf Anfrage
  • Handel
  • Einbau
  • Innen
  • 567 Einheiten
🌿

Kein EU-Energielabel
für diese Kategorie

Cleveron 403 — Frontansicht · Quelle: cleveron.com

4 Fotos · Cleveron 403

Einsatzgebiete

Für welche Standorte sich das Gerät eignet.

Geeignet

Mittlerer Sendungsstrom bei niedriger Decke

400 bis 567 Sendungen und 2,00 m Bauhöhe. Genau die Lage, in der der Cleveron 402 an der Decke scheitert und der 302 an der Menge.

Geeignet

Standort mit vier Metern Wandbreite

Die Maße sind fest. Vier Meter Breite und 1,50 m Tiefe müssen vorhanden sein, anpassen lässt sich nichts.

Geeignet

Vergabe mit Barrierefreiheitsanforderung

Konformität mit EN 301549 ist vom Hersteller bestätigt.

Geeignet

Nicht geeignet: unter 400 Sendungen

Pro Sendung der höchste Stromverbrauch der Baureihe. Der Cleveron 302 leistet dasselbe bei einem Fünftel des Stroms und ist bei Störungen robuster.

Geeignet

Nicht geeignet: Sperrgut oder Außenaufstellung

Packstücke enden bei 400 mm Länge, und Cleveron gibt den 403 ausdrücklich nur für innen an.

Unsere Bewertung im Detail

5 Achsen, datenbasiert gewichtet.

Netzdiagramm. Cleveron 403: Design & Aufbau 7,5, Technik & Funktionen 7,0, Betrieb & Wartung 7,0, Kapazität & Sortiment 7,5, Preis / Leistung 7,0.Design &AufbauTechnik &FunktionenBetrieb &WartungKapazität &SortimentPreis / Leistung

Kurzfazit

7,2Gut

Der Paketroboter für den mittleren Sendungsstrom: 63 Pakete je Quadratmeter, bis 567 Sendungen, 2,00 Meter Bauhöhe. Braucht die halbe Strommenge des Cleveron 402 und passt unter eine gewöhnliche Decke — nimmt dafuer nur ein Sechstel seiner Kapazität.

Auf einen Blick

Modell
Cleveron 403
Hersteller
Cleveron
Kategorie
Paket- & Schließfachsysteme
Typ
Paketautomaten
Preisrahmen
Auf Anfrage
Gesamtscore
7.2 / 10
Herkunft
Cleveron (EE)

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • 63 Pakete je m² — knapp das Doppelte des Fachschranks Cleveron 302
  • Nur 2,00 m Bauhöhe: passt unter eine gewöhnliche Ladendecke, anders als der 402 mit mindestens 3,10 m
  • 75 bis 567 Sendungen auf sechs Quadratmetern
  • 145 kWh im Monat, rund die Hälfte des Cleveron 402
  • Einlagerung 22 Minuten je 100 Sendungen, vom Hersteller ausdrücklich angegeben
  • Konformität mit EN 301549 (Barrierefreiheit) bestätigt

Nachteile

  • Feste Maße 4,00 × 2,00 × 1,50 m — nicht an die Fläche anpassbar, anders als 302 und 402
  • Pro Sendung der höchste Stromverbrauch der Baureihe: eine kWh im Monat je vier Sendungen
  • Packstücke höchstens 400 × 600 × 400 mm; der 302 nimmt bis 1.870 mm Länge
  • Ausdrücklich nur für den Innenbereich
  • Keine Zusatzausstattung im Programm — kein Labeldrucker wie beim 302
  • Display mit 10,1 Zoll gegen 18,5 Zoll Full HD beim 302
  • Keine Angaben zu Gewicht, Bodentragfähigkeit, Anschlussleistung und Spannung
  • Ein gestörtes Handlingsystem blockiert alle Sendungen
  • Kein öffentlicher Preis

Testbericht

Design & Aufbau

Der Cleveron 403 sitzt genau zwischen den beiden anderen Systemen der Baureihe, und zwar nicht als Kompromiss, sondern als eigene Antwort auf eine häufige Lage: Sendungsstrom zu groß für einen Fachschrank, Decke zu niedrig für den großen Roboter.

Die Maße sind fest, nicht modular: 4,00 Meter breit, 2,00 Meter hoch, 1,50 Meter tief. Das ergibt sechs Quadratmeter Grundfläche. Entscheidend ist die Höhe — mit 2,00 Metern passt der 403 unter jede gewöhnliche Ladendecke, während der Cleveron 402 mindestens 3,10 Meter verlangt und im Vollausbau 4,75 Meter. Wer eine Fläche im Bestand nachbesetzt, hat damit überhaupt erst eine Roboter-Option.

Der Preis der festen Maße: Anders als beim 302 (1 bis 17,5 Meter Breite) und beim 402 (3,7 bis 13,7 Meter) lässt sich der 403 nicht an die Fläche anpassen. Vier Meter Breite braucht er, oder er passt nicht.

Wie die ganze Baureihe ist er ausdrücklich nur für den Innenbereich freigegeben.

Zum Gewicht und zur nötigen Bodentragfähigkeit macht Cleveron keine Angabe.

Technologie & Funktionen

Technisch ist der 403 ein Roboter, kein Fachschrank — und das ist die Eigenschaft, die seine Packungsdichte erklärt und sein Ausfallrisiko.

Bedient wird über ein Touchdisplay mit 10,1 Zoll, wie beim 402. Der 302 hat mit 18,5 Zoll in Full HD deutlich mehr Anzeigefläche; bei einem System, das im Wesentlichen einen Code abfragt, ist das ein echter Bedienunterschied und keine Zierde.

Zusatzausstattung nennt Cleveron für den 403 ausdrücklich keine. Beim 302 gibt es einen Labeldrucker als Option — wer Retouren annimmt, bei denen das Etikett erst am Automaten entsteht, findet diesen Weg hier nicht.

Ein Internetanschluss vor Ort ist vorausgesetzt. Über welchen Weg, sagt Cleveron nicht, und ebenso wenig, wie sich der Kunde ausweist. Auch zum Mechanismus, mit dem die Pakete im Inneren bewegt werden, findet sich keine technische Beschreibung; wir tragen dazu deshalb keinen Wert ein.

Bestätigt ist die Konformität mit EN 301549, der europäischen Norm für die Barrierefreiheit digitaler Produkte. Cleveron führt sie bei allen drei Modellen.

Kapazität & Sortiment

Die Kapazität reicht von 75 bis 567 Sendungen, die Packungsdichte gibt Cleveron mit 63 Paketen je Quadratmeter an.

Damit steht der 403 sauber in der Mitte: Der 302 kommt auf 34, der 402 auf 118. Auf seinen sechs Quadratmetern bringt der 403 also knapp das Doppelte der Fachschrankdichte unter, aber nur die Hälfte des großen Roboters.

Das größte Packstück misst 400 × 600 × 400 Millimeter — dasselbe Maß wie beim 402. Für den üblichen Paket- und Retourenmix im Handel ist das reichlich, für Sperrgut nicht. Und hier lohnt der Seitenblick auf das kleinste Modell: Der 302 nimmt Packstücke bis 1.870 Millimeter Länge. Wer Rollenware oder Sportgeräte übergibt, findet im Fachschrank die passendere Öffnung, obwohl er weniger Stück fasst.

Wo der 403 seine Grenze hat, ist der große Standort. Über 567 Sendungen bleibt nur der 402 — und dann kommen die Bauhöhe von mindestens 3,10 Metern und der zehnfache Stromverbrauch des Fachschranks mit dazu.

Betrieb & Wartung

Zur Einlagerung nennt Cleveron 22 Minuten für 100 Sendungen. Das ist die Zahl, die den Zeitaufwand des Zustellers beschreibt, und sie liegt knapp über den 20 Minuten des 302. Für den 402 veröffentlicht Cleveron keine Einlagerzeit, sondern nur die Ausgabe mit durchschnittlich 10 Sekunden — die beiden Werte messen Verschiedenes und dürfen nicht gegeneinander gestellt werden.

Der entscheidende Betriebsunterschied liegt nicht in der Zeit, sondern im Ausfall. Ein Fachschrank mit einem defekten Schloss bleibt fast vollständig nutzbar. Ein Roboter mit gestörtem Handlingsystem gibt kein einziges Paket mehr heraus, auch die schon eingelagerten nicht. Damit wird die Reaktionszeit des Servicevertrags zur wichtigsten Zeile im Angebot, und die Frage nach einem Notzugriff bei stehendem Antrieb gehört ausdrücklich dazu.

Zu Ausfallraten oder mittleren Standzeiten veröffentlicht Cleveron nichts. Das ist in dieser Kategorie die Regel, macht die Frage aber nicht kleiner.

Die Reinigung ist der kleinste Posten: Anders als bei einem Rücknahmeautomaten kommen keine Lebensmittelreste ins Gerät.

Leistung & Energie

Cleveron gibt den durchschnittlichen Monatsverbrauch mit 145 Kilowattstunden an. Auf das Jahr sind das 1.740 Kilowattstunden; bei 0,30 Euro je Kilowattstunde ergibt das rund 522 Euro jährlich. Der Jahreswert ist unsere Umrechnung aus der Monatsangabe, keine eigene Herstellerzahl.

Im Vergleich der Baureihe liegt der 403 damit genau dazwischen: Der 302 braucht 30 Kilowattstunden im Monat, der 402 dreihundert. Der 403 verbraucht also knapp die Hälfte des großen Roboters und das Fünffache des Fachschranks.

Pro Sendung gerechnet ist er das schwächste Glied der Familie. Im Vollausbau kommt der 403 auf rund eine Kilowattstunde im Monat je vier Sendungen; der 402 schafft eine je elf, der 302 eine je dreizehn. Das liegt an der Bauart: Der Roboter braucht seine Mechanik unabhängig davon, wie viele Fächer er verwaltet, und der 403 verwaltet vergleichsweise wenige. Wer den 403 wählt, wählt ihn wegen der Bauhöhe, nicht wegen der Energiebilanz.

Zur Anschlussleistung, zur Spannung und zur Absicherung findet sich in den Unterlagen nichts.

Preise & Betriebskosten

Für dieses Gerät nennen wir keinen Kaufpreis. Im Datenbestand standen 35.000 Euro; für diese Zahl gibt es keine Quelle, und Cleveron veröffentlicht keine Preise. Paketroboter dieser Größe sind Projektgeschäft mit Handelsketten und Logistikern. Auf der Seite steht deshalb „auf Anfrage".

Belegbar sind die laufenden Kosten: rund 522 Euro Strom im Jahr (1.740 kWh zu 0,30 Euro), dazu die Servicepauschale, mit der wir in dieser Kategorie mit 40 Euro im Monat rechnen, also 480 Euro im Jahr, bei einer Abschreibung über 84 Monate. Verbrauchsmaterial fällt nicht an. Damit liegen die belegbaren laufenden Kosten bei etwa 1.000 Euro im Jahr, ohne Kapitaldienst.

Drei Positionen gehören ausdrücklich getrennt ins Angebot, weil die öffentlichen Unterlagen dazu schweigen: die Anbindung samt Kundenidentifikation und Kassenanbindung, die Servicereaktionszeit mit Notzugriff, und die bauliche Vorbereitung samt Bodentragfähigkeit.

Die Einordnung für eine Beschaffung: Der 403 ist die richtige Wahl, wenn zwei Bedingungen zusammentreffen — der Sendungsstrom liegt zwischen etwa 400 und 567 Sendungen, und die Decke gibt keine 3,10 Meter her. Trifft nur die erste zu, ist der 402 auf längere Sicht das tragfähigere System. Trifft nur die zweite zu und der Strom bleibt unter 400 Sendungen, ist der 302 sparsamer, robuster und nimmt längere Packstücke.

Technisches Datenblatt

Alle erfassten Datenpunkte im Überblick.

Einsatz & Betrieb

Einsatzbereiche
Handel
Aufstellung / Bauform
Einbau
Umgebung (Innen/Außen)
Innen

Technik

Gesamtkapazität
567 Einheiten
Paketdichte je m²
63 Pakete/m²
Max. Packstückmaß (B×T×H)
400 × 600 × 400 mm
Bedienoberfläche
Touchscreen

Service & Compliance

Preissegment
Premium
Zertifizierungen
EN 301549 (Barrierefreiheit)

Abmessungen & Gewicht

Abmessungen (B × H × T)
4.000 × 2.000 × 1.500 mm
Jahresverbrauch
1740 kWh

Nutzerstimmen

Verifizierte Community-Bewertungen und klar gekennzeichnete externe Betreiberstimmen, getrennt von unserer 0–10-Redaktionsnote.

Für dieses Modell liegen noch keine bestätigten Community-Bewertungen vor. Sie können Ihre Erfahrung unten einreichen.

Haben Sie Erfahrungen mit diesem Gerät?

Teilen Sie Ihre Einschätzung. Ihre Bewertung hilft anderen Betreibern bei der Kaufentscheidung.

Eigene Erfahrung mit Cleveron 403 teilen

4 / 5

0/5000 Zeichen (min. 100)

Nur Ihr Vorname und der gewählte Einsatzbereich werden öffentlich angezeigt.

Nützliche Links und Dokumente

Weiterführende Quellen

  1. 1.Cleveron — Cleveron 403, offizielle Produktseite mit Datenblatt (4 × 2 × 1,5 m, 75–567 Sendungen, 63 Pakete/m², max. Packstück 400 × 600 × 400 mm, Einlagerung 22 min je 100 Sendungen, 145 kWh Monatsdurchschnitt, Touchdisplay 10,1", nur Innenbereich, EN 301549 bestätigt, keine Zusatzausstattung)cleveron.com/products/cleveron-403/
  2. 2.Cleveron — Cleveron 402 (Vergleichsmodell: 3,1–4,75 m Höhe, bis 3.400 Sendungen, 118 Pakete/m², 300 kWh im Monat)cleveron.com/products/cleveron-402/
  3. 3.Cleveron — Cleveron 302 (Vergleichsmodell: 2,0 m hoch, 0,7 m tief, 15–402 Sendungen, 34 Pakete/m², Packstück bis 1.870 mm, 30 kWh im Monat, Labeldrucker optional)cleveron.com/products/cleveron-302/
  4. 4.Cleveron — Pressematerial (Produktaufnahmen der Baureihen)cleveron.com/press/press-materials/
Datenreview: KI-gestützt recherchiert, redaktionell geprüftZuletzt geprüft: Redaktion AutomatenTests.deBewertungskriterien transparent dokumentiert

Häufige Fragen zum Cleveron 403

Wann ist der 403 die richtige Wahl und nicht der 402 oder der 302?

Wenn zwei Bedingungen zusammentreffen: Der Sendungsstrom liegt zwischen etwa 400 und 567 Sendungen, und die Decke gibt keine 3,10 Meter her. Trifft nur die erste zu, ist der Cleveron 402 auf längere Sicht tragfähiger — 3.400 statt 567 Sendungen. Trifft nur die zweite zu und bleibt der Strom unter 400 Sendungen, ist der Cleveron 302 sparsamer, robuster und nimmt fast zwei Meter lange Packstücke.

Wie viel Strom braucht er?

145 Kilowattstunden im Monat nach Herstellerangabe. Auf das Jahr sind das 1.740 Kilowattstunden und bei 0,30 Euro je Kilowattstunde rund 522 Euro — der Jahreswert ist unsere Umrechnung. Zum Vergleich: Der 302 liegt bei 30, der 402 bei 300 Kilowattstunden im Monat. Pro Sendung gerechnet ist der 403 allerdings das schwächste Glied der Familie, weil er wenige Fächer mit vollem Robotikaufwand verwaltet.

Wie groß dürfen die Pakete sein?

Höchstens 400 × 600 × 400 Millimeter, dasselbe Maß wie beim Cleveron 402. Für den üblichen Paket- und Retourenmix im Handel reicht das, für Sperrgut nicht. Wer Rollenware oder Sportgeräte annimmt, ist mit dem kleineren Cleveron 302 besser bedient: Der nimmt Packstücke bis 1.870 Millimeter Länge, fasst dafür weniger Stück.

Was kostet das Gerät?

Das lässt sich aus öffentlichen Quellen nicht beantworten — Cleveron veröffentlicht keine Preise, es ist Projektgeschäft. Belegbar sind rund 522 Euro Strom im Jahr plus Servicepauschale, zusammen etwa 1.000 Euro laufende Kosten ohne Kapitaldienst. Getrennt ausgewiesen gehören: Anbindung samt Kundenidentifikation und Kasse, Servicereaktionszeit mit Notzugriff, und die bauliche Vorbereitung.

Cleveron 302

Cleveron · Paket- & Schließfachsysteme

Cleveron 302

7,4Gut0 Bewertungen

Wandsystem mit 0,70 Meter Bautiefe und 2,00 Meter Höhe, in der Breite von einem bis 17,5 Meter modular. Nimmt mit 1.870 Millimetern die laengsten Packstücke der Baureihe und braucht 30 Kilowattstunden im Monat — ein Zehntel des Cleveron 402.

Auf Anfrage

Cleveron 402

Cleveron · Paket- & Schließfachsysteme

Cleveron 402

7,7Gut0 Bewertungen

Der Paketroboter mit der hoechsten veroeffentlichten Packungsdichte im Feld: 118 Pakete je Quadratmeter, Ausgabe in 10 Sekunden, bis zu 3.400 Sendungen. Bezahlt wird das mit 300 kWh im Monat, dem Zehnfachen der kleinen Schrankloesung, und mit Deckenhoehe.

Auf Anfrage