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|Cleveron

Cleveron 402

8.2/ 10

Empfehlenswert

Design7.5
Zuverlässigkeit7.5
Bedienbarkeit9.0
Technologie8.5
Kapazität9.0
Preis-Leistung5.5

Der Paketroboter mit der hoechsten veroeffentlichten Packungsdichte im Feld: 118 Pakete je Quadratmeter, Ausgabe in 10 Sekunden, bis zu 3.400 Sendungen. Bezahlt wird das mit 300 kWh im Monat, dem Zehnfachen der kleinen Schrankloesung, und mit Deckenhoehe.

Auf Anfrage
  • Handel
  • Einbau
  • Innen
  • 3400 Einheiten
🌿

Kein EU-Energielabel
für diese Kategorie

Cleveron 402

Einsatzgebiete

Für welche Standorte sich das Gerät eignet.

Geeignet

Großer Handelsstandort mit knapper Fläche

118 Pakete je Quadratmeter und bis zu 3.400 Sendungen. Genau dort rechnet sich der Stromverbrauch, wo der Quadratmeter mehr kostet als die Kilowattstunde.

Geeignet

Standort mit 500 bis über 3.000 Sendungen am Tag

Die Tagesleistung gibt Cleveron mit 100 bis über 3.000 an. In diesem Bereich trägt die eingesparte Thekenzeit die Investition.

Geeignet

Vergabe mit Barrierefreiheitsanforderung

Konformität mit EN 301549 ist vom Hersteller bestätigt — im öffentlich zugänglichen Handel zunehmend eine Bedingung, keine Zugabe.

Geeignet

Nicht geeignet: Filiale unter etwa 500 Sendungen

Der Grundverbrauch ist derselbe, ob 75 oder 3.400 Sendungen eingelagert sind. Unter 567 leistet der Cleveron 403 dasselbe bei knapp der Hälfte des Stroms, unter 402 der 302 bei einem Zehntel.

Geeignet

Nicht geeignet: Außenaufstellung oder niedrige Decke

Cleveron gibt den 402 ausdrücklich nur für innen an, bei mindestens 3,10 Metern Bauhöhe. Beides ist eine Ausschlussbedingung, keine Verhandlungssache.

Unsere Bewertung im Detail

6 Achsen, datenbasiert gewichtet.

Netzdiagramm. Cleveron 402: Design & Aufbau 7,5, Betrieb & Zuverlässigkeit 7,5, Bedienung & UX 9,0, Technik & Funktionen 8,5, Kapazität & Sortiment 9,0, Preis-Leistung 5,5.Design &AufbauBetrieb &ZuverlässigkeitBedienung &UXTechnik &FunktionenKapazität &SortimentPreis-Leistung

Kurzfazit

8,2Sehr gut

Der Paketroboter mit der hoechsten veroeffentlichten Packungsdichte im Feld: 118 Pakete je Quadratmeter, Ausgabe in 10 Sekunden, bis zu 3.400 Sendungen. Bezahlt wird das mit 300 kWh im Monat, dem Zehnfachen der kleinen Schrankloesung, und mit Deckenhoehe.

Auf einen Blick

Modell
Cleveron 402
Hersteller
Cleveron
Kategorie
Paket- & Schließfachsysteme
Typ
Paketautomaten
Preisrahmen
Auf Anfrage
Gesamtscore
8.2 / 10
Herkunft
Cleveron (EE)

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • 118 Pakete je Quadratmeter — die höchste veröffentlichte Packungsdichte im Feld, gegen 63 beim 403 und 34 beim 302
  • Ausgabe in durchschnittlich 10 Sekunden, vom Hersteller ausdrücklich angegeben
  • Bis zu 3.400 Sendungen, Tagesleistung 100 bis über 3.000
  • Variable Regalebenen: das Gerät vermisst die Pakethöhe und richtet die Ebene danach aus, statt jedes Fach für das größte Paket zu dimensionieren
  • Nimmt hunderte Sendungen in Folge an und sortiert erst im Leerlauf um — der Zusteller wartet nicht
  • Konformität mit EN 301549 (Barrierefreiheit) vom Hersteller bestätigt
  • Monatsverbrauch mit 300 kWh belegt — in dieser Kategorie eine seltene, nachrechenbare Angabe
  • In der Breite modular von 3,7 bis 13,7 Metern

Nachteile

  • Mindestens 3,10 m Bauhöhe, im Vollausbau 4,75 m — mehr als eine gewöhnliche Ladendecke hergibt
  • 3.600 kWh im Jahr, rund 1.080 Euro Strom — das Zehnfache des Cleveron 302
  • Ausdrücklich nur für den Innenbereich, kein Außeneinsatz
  • Grundfläche mindestens 7,8 m², im Vollausbau knapp 29 m²
  • Packstücke maximal 400 × 600 × 400 mm; Sperrgut bleibt Handarbeit
  • Einlagerzeit für den 402 nicht veröffentlicht (nur für 302 und 403)
  • Wie sich der Kunde ausweist, steht in den Unterlagen nicht — Code, Barcode oder App bleibt offen
  • Keine Angaben zu Gewicht, Bodentragfähigkeit, Anschlussleistung und Spannung
  • Ein gestörtes Handlingsystem blockiert alle Sendungen, anders als ein Fachschrank mit einem defekten Schloss
  • Kein öffentlicher Preis; keine Zusatzausstattung im Programm

Testbericht

Design & Aufbau

Der Cleveron 402 ist kein Schrank mit Fächern, sondern eine Maschine hinter einer Fassade. Der Kunde sieht eine Konsole mit einem 10,1-Zoll-Touchdisplay und eine Ausgabeöffnung; dahinter arbeitet ein Regalsystem, das die Sendungen selbst sortiert. Das erklärt sowohl die Stärken als auch die Bedingungen, die dieses Gerät an ein Gebäude stellt.

Die Maße sind der erste Punkt, an dem eine Beschaffung scheitern oder gelingen kann. Cleveron gibt die Breite mit 3,7 Metern im kleinsten und 13,7 Metern im größten Ausbau an, die Tiefe fest mit 2,1 Metern und die Höhe mit 3,1 bis 4,75 Metern. Die Breite ist modular, die Tiefe nicht, und die Höhe ist die eigentliche Hürde: 3,1 Meter im kleinsten Ausbau sind mehr, als eine gewöhnliche Ladendecke hergibt. Wer den vollen Ausbau will, braucht fast fünf Meter Höhe. Das ist keine Aufstellung, das ist ein Umbau.

Die kleinste Ausführung belegt damit rund 7,8 Quadratmeter Grundfläche, die größte knapp 29. Zum Vergleich innerhalb derselben Produktfamilie: Der Cleveron 302 ist 0,7 Meter tief und 2,0 Meter hoch, hängt also im Wesentlichen an einer Wand. Der 403 liegt mit 4 × 2 × 1,5 Metern dazwischen.

Zweite Bedingung, und sie ist eindeutig: Cleveron gibt den 402 ausdrücklich als reines Innengerät an, nicht für den Außenbereich. Damit fällt der klassische Einsatz am Parkplatz oder an der Außenwand weg. Der 402 gehört in ein Foyer, eine Vorkassenzone oder eine Filiale — dorthin, wo Fläche teuer ist. Genau deshalb ist seine Packungsdichte das entscheidende Argument.

Zum Gewicht und zur nötigen Bodentragfähigkeit macht Cleveron keine Angabe. Bei einer Maschine dieser Größe mit bis zu 3.400 Paketen ist das die Zahl, die ein Statiker sehen will; sie gehört in die Anfrage.

Technologie & Funktionen

Die Technik dieses Geräts löst ein Problem, das Fachschränke grundsätzlich nicht lösen können: Ein festes Fach ist immer für das größte Paket dimensioniert, das hineinpassen soll, und steht deshalb bei kleinen Sendungen halb leer.

Der 402 vermisst nach Herstellerangabe die Höhe des eingegebenen Pakets und richtet Größe und Anordnung der Regalebene danach aus, um die Paketdichte je Quadratmeter zu maximieren. Das Ergebnis steht im Datenblatt und ist der härteste Zahlenwert dieses Berichts: 118 Pakete je Quadratmeter. Der 403 kommt auf 63, der 302 auf 34. Der 402 bringt also auf derselben Fläche mehr als das Dreifache des Wandsystems unter.

Dazu kommt ein zweiter Mechanismus, der in der Praxis den Annahmestoß entschärft: Das Gerät nimmt nach Herstellerangabe hunderte Sendungen in Folge auf, belegt dabei zunächst die nächstgelegenen Ebenen und sortiert die eingelegten Pakete anschließend im Leerlauf um. Der Zusteller wird also nicht ausgebremst, während das System optimiert; es räumt hinterher auf, wenn niemand davor steht.

Die Ausgabe gibt Cleveron mit durchschnittlich 10 Sekunden an. Das ist die Zahl, die der Endkunde erlebt, und sie ist in dieser Kategorie ungewöhnlich gut dokumentiert.

Wichtig ist, diese 10 Sekunden nicht mit der Einlagerung zu verwechseln, denn die Hersteller geben beides getrennt an und für die Nachbarmodelle nur die Einlagerung: 20 Minuten für 100 Sendungen beim 302, 22 Minuten für 100 Sendungen beim 403. Für den 402 nennt Cleveron keine Einlagerzeit. Wer den Zeitaufwand des Zustellers kalkulieren will, muss sie erfragen — es ist die andere Hälfte der Rechnung.

Zwei Dinge fehlen in den Unterlagen, und beide sind für die Beschaffung erheblich. Erstens sagt Cleveron nicht, wie sich der Kunde ausweist — Code, Barcode, App oder Kundenkarte. Nur von einer „intuitiven Konsole“ ist die Rede. Zweitens ist zwar ein Internetanschluss vor Ort ausdrücklich vorausgesetzt, aber nicht, über welchen Weg. Auch zum Mechanismus, mit dem die Pakete im Inneren bewegt werden, findet sich keine technische Beschreibung; wir tragen dazu deshalb keinen Wert ein.

Als Zusatzausstattung nennt Cleveron für den 402 ausdrücklich keine. Beim 302 gibt es einen Labeldrucker als Option, beim 402 nicht.

Kapazität & Sortiment

Bei der Kapazität ist der 402 in seiner Familie klar der größte, und die Bandbreite ist beachtlich: 75 Sendungen im kleinsten, 3.400 im größten Ausbau, wobei Cleveron ausdrücklich dazusagt, dass die Zahl von der Höhe der eingelegten Pakete abhängt. Das ist eine ehrliche Einschränkung, denn bei einem System mit variablen Ebenen ist die Kapazität keine Konstante, sondern eine Funktion des Sendungsmixes.

Als Tagesleistung nennt der Hersteller 100 bis über 3.000 Sendungen. Damit ist der Einsatzbereich abgesteckt: Das ist ein Gerät für einen großen Standort, nicht für eine Filiale mit zwei Dutzend Abholungen am Tag.

Die Nachbarmodelle setzen den Maßstab: Der 403 fasst 75 bis 567 Sendungen, der 302 nur 15 bis 402. Wer unter etwa 500 Sendungen bleibt, bekommt dieselbe Menge in einem deutlich kleineren, billigeren und sparsameren Gerät unter.

Beim Sortiment gibt es eine harte Grenze, und sie entscheidet, welcher Anteil des Sendungsstroms überhaupt automatisiert werden kann: Das größte Packstück misst 400 × 600 × 400 Millimeter. Alles darüber bleibt Handarbeit an der Theke. Für den typischen Paket- und Retourenmix im Handel ist das reichlich, für Sperrgut nicht.

Ein Detail lohnt hier den Seitenblick, weil es dem Rest des Vergleichs widerspricht: Der kleine 302 nimmt Packstücke von 360 × 620 × 1.870 Millimetern an, also fast zwei Meter hohe Gegenstände. Er fasst weniger, aber er nimmt Längeres. Wer regelmäßig Sperriges wie Rollenware oder Sportgeräte übergibt, findet im kleineren Gerät die passendere Öffnung. Das ist ein guter Beleg dafür, dass „größer“ in dieser Kategorie nicht durchgehend „mehr“ bedeutet.

Betrieb & Wartung

Der Betriebsaufwand einer Paketstation liegt an drei Stellen: beim Einlagern, bei der Störung und bei der Reinigung. Die Reinigung ist hier der kleinste Posten, weil im Gegensatz zum Rücknahmeautomaten keine Lebensmittelreste ins Gerät kommen.

Beim Einlagern ist die entscheidende Eigenschaft, dass das System den Zusteller nicht warten lässt: Es nimmt die Sendungen in Folge an und sortiert erst danach im Leerlauf um. Wie lange das Einlegen selbst dauert, gibt Cleveron für den 402 aber nicht an — die veröffentlichten Einlagerzeiten von 20 und 22 Minuten je 100 Sendungen gelten für den 302 und den 403 und sind nicht übertragbar.

Bei der Störung liegt der eigentliche Unterschied zum Fachschrank, und er sollte vor der Entscheidung klar sein. Ein Schrank mit 60 Fächern ist bei einem defekten Schloss zu 59/60 weiter nutzbar. Ein Roboter mit einem gestörten Handlingsystem gibt kein einziges Paket mehr heraus — und im Zweifel auch die schon eingelagerten nicht. Damit wird die Reaktionszeit des Servicevertrags zur wichtigsten Zeile im Angebot. Zu Ausfallraten oder mittleren Standzeiten veröffentlicht Cleveron nichts; das ist in dieser Kategorie leider die Regel, macht die Frage aber nicht kleiner. Ergänzend gehört geklärt, ob es einen Notzugriff gibt, mit dem sich eingelagerte Sendungen bei stehendem Antrieb von Hand entnehmen lassen.

Ein Punkt, der dem 402 dagegen ausdrücklich zugutekommt: Cleveron bestätigt die Konformität mit EN 301549, der europäischen Norm für die Barrierefreiheit digitaler Produkte. Für ein Gerät, das im öffentlich zugänglichen Handel steht, ist das keine Zierde, sondern zunehmend eine Vergabebedingung — dasselbe gilt für den 302 und den 403, Cleveron führt es bei allen drei Modellen.

Zur Installation macht der Hersteller keine Angaben, weder zu Vorbereitungen noch zur Bodentragfähigkeit. Bei einer Höhe von mindestens 3,1 Metern und bis zu 3.400 Paketen ist beides zu klären, bevor ein Termin steht.

Leistung & Energie

Hier steht die Zahl, die diesen Bericht von einer Werbebroschüre unterscheidet, und sie ist der Preis für die Packungsdichte: Cleveron gibt den durchschnittlichen Monatsverbrauch des 402 mit 300 Kilowattstunden an.

Auf das Jahr gerechnet sind das 3.600 Kilowattstunden. Bei dem Strompreis, mit dem wir in dieser Kategorie rechnen, 0,30 Euro je Kilowattstunde, ergibt das rund 1.080 Euro jährlich, nur für den Betrieb des Geräts. Die 3.600 Kilowattstunden sind unsere Umrechnung aus der Monatsangabe des Herstellers, keine eigene Herstellerzahl; einen Jahreswert veröffentlicht Cleveron nicht.

Der Vergleich innerhalb der Familie macht die Größenordnung greifbar. Der 403 liegt bei 145 Kilowattstunden im Monat, der 302 bei 30. Der 402 verbraucht also das Zehnfache des Wandsystems, bei etwa dreieinhalbfacher Packungsdichte und rund achtfacher Kapazität. Wer nur auf die Fläche schaut, gewinnt; wer die Stromrechnung mitrechnet, sieht den Handel.

Daraus lässt sich eine brauchbare Faustregel ableiten. Beim 402 kostet die Kapazität einer Sendung im Vollausbau rechnerisch etwa eine Kilowattstunde im Monat je 11 Sendungen; beim 302 etwa eine Kilowattstunde je 13. Pro Paket sind die Systeme damit gar nicht weit auseinander — der 402 ist nicht ineffizient, er ist einfach groß. Teuer wird er dann, wenn er nicht gefüllt ist. Ein 402 im kleinsten Ausbau mit 75 Sendungen zieht denselben Grundverbrauch wie einer mit 3.400 und ist damit die schlechteste denkbare Konfiguration.

Zur Anschlussleistung, zur Spannung und zur Absicherung findet sich in den Unterlagen nichts. Für die Elektroplanung ist das die fehlende Angabe; sie gehört zusammen mit der Bodentragfähigkeit in die Anfrage.

Preise & Betriebskosten

Für dieses Gerät nennen wir keinen Kaufpreis. Im Datenbestand standen 25.000 Euro; für diese Zahl gibt es keine Quelle, und Cleveron veröffentlicht keine Preise. Paketroboter dieser Größe sind Projektgeschäft mit Handelsketten und Logistikern, mit Installation, Anbindung und Servicevertrag im Paket. Auf der Seite steht deshalb „auf Anfrage“.

Was sich dagegen belegt rechnen lässt, ist der Betrieb, und das ist beim 402 ungewöhnlich gut dokumentiert. Der Strom kostet rund 1.080 Euro im Jahr (3.600 kWh zu 0,30 Euro). Für die Servicepauschale rechnen wir in dieser Kategorie mit 40 Euro im Monat, also 480 Euro im Jahr, und mit einer Abschreibung über 84 Monate. Verbrauchsmaterial fällt nicht an — kein Papier, keine Zutaten. Damit liegen die belegbaren laufenden Kosten bei etwa 1.560 Euro im Jahr, ohne Kapitaldienst.

Der eigentliche Kostenvergleich in dieser Kategorie läuft aber nicht über das Gerät, sondern über die Alternative. Eine Paketstation ersetzt Personalzeit an der Theke: Sendung suchen, Ausweis prüfen, quittieren. Bei 10 Sekunden Ausgabezeit und 100 bis über 3.000 Sendungen am Tag ist die eingesparte Arbeitszeit die Größe, die die Investition trägt — nicht ein Umsatz, den das Gerät erzeugt.

Vier Positionen sollten in einem Angebot ausdrücklich getrennt stehen, weil zu allen vier die öffentlichen Unterlagen schweigen:

Erstens die Anbindung. Ein Internetanschluss vor Ort ist vorausgesetzt, der Weg dorthin nicht beschrieben. Wer die Kundenidentifikation und die Sendungsdaten an ein bestehendes System hängen will, braucht diese Schnittstelle im Angebot.

Zweitens die Servicereaktionszeit, mit Nachdruck. Ein gestörter Roboter gibt kein Paket heraus, während ein Fachschrank bei einem defekten Schloss fast vollständig weiterläuft. Diese Zeile entscheidet, was ein Ausfall kostet.

Drittens die bauliche Vorbereitung. Mindestens 3,1 Meter Höhe, 2,1 Meter Tiefe, keine Angabe zur Bodentragfähigkeit — das sind Bauleistungen, die nicht im Gerätepreis stecken.

Viertens die Elektroinstallation, weil die Anschlussleistung nicht veröffentlicht ist.

Die Einordnung zum Schluss: Der 402 ist wirtschaftlich, wenn die Fläche knapp und der Sendungsstrom groß ist. Bleibt der Standort unter etwa 500 Sendungen, leistet der 403 dasselbe bei knapp der Hälfte des Stromverbrauchs, und unter 400 der 302 bei einem Zehntel. Die Packungsdichte von 118 Paketen je Quadratmeter ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal — aber nur dort, wo der Quadratmeter tatsächlich mehr kostet als die Kilowattstunde.

Technische Details

Vollständiges Datenblatt aus Universal- und Kategorie-Feldern.

Einsatz & Betrieb

Einsatzbereiche
Handel
Aufstellung / Bauform
Einbau
Umgebung (Innen/Außen)
Innen

Technik

Gesamtkapazität
3400 Einheiten
Paketdichte je m²
118 Pakete/m²
Max. Packstückmaß (B×T×H)
400 × 600 × 400 mm
Herausgabezeit
10 s
Bedienoberfläche
Touchscreen

Service & Compliance

Preissegment
Enterprise
Zertifizierungen
EN 301549 (Barrierefreiheit)

Abmessungen & Gewicht

Abmessungen (B × H × T)
3.700–13.700 × 3.100–4.750 × 2.100 mm
Jahresverbrauch
3600 kWh

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Nützliche Links und Dokumente

Weiterführende Quellen

  1. 1.Cleveron — Cleveron 402, offizielle Produktseite mit Datenblatt (Breite 3,7–13,7 m, Höhe 3,1–4,75 m, Tiefe 2,1 m, 75–3.400 Sendungen, 118 Pakete/m², max. Packstück 400 × 600 × 400 mm, Ausgabe 10 s, 300 kWh Monatsdurchschnitt, Touchdisplay 10,1", nur Innenbereich, EN 301549 bestätigt, keine Zusatzausstattung)cleveron.com/products/cleveron-402/
  2. 2.Cleveron — Cleveron 403 (Vergleichsmodell: 4 × 2 × 1,5 m, 75–567 Sendungen, 63 Pakete/m², 145 kWh im Monat, Einlagerung 22 min je 100 Sendungen, EN 301549)cleveron.com/products/cleveron-403/
  3. 3.Cleveron — Cleveron 302 (Vergleichsmodell: 1–17,5 m breit, 2,0 m hoch, 0,7 m tief, 15–402 Sendungen, 34 Pakete/m², Packstück bis 360 × 620 × 1.870 mm, 30 kWh im Monat, Display 18,5" Full HD, Labeldrucker optional)cleveron.com/products/cleveron-302/
  4. 4.Cleveron — Produktübersicht Paketroboter und Schließfachsystemecleveron.com/products/
Datenreview: KI-gestützt recherchiert, redaktionell geprüftZuletzt geprüft: Redaktion AutomatenTests.deUnsere Methodik

Häufige Fragen zum Cleveron 402

Passt der Cleveron 402 in eine normale Filiale?

Nur nach einer Prüfung der Höhe. Cleveron gibt 3,1 Meter im kleinsten und 4,75 Meter im größten Ausbau an, bei 2,1 Metern Tiefe. Das ist mehr, als viele Ladendecken hergeben, und deshalb die erste Frage vor allen anderen. Dazu kommt: Das Gerät ist ausdrücklich nur für den Innenbereich zugelassen, eine Außenwand oder ein Parkplatz fällt weg. Wo die Höhe nicht reicht, ist der Cleveron 302 mit 2,0 Metern Höhe und 0,7 Metern Tiefe die Alternative.

Wie viel Strom braucht das Gerät wirklich?

Cleveron nennt 300 Kilowattstunden als durchschnittlichen Monatsverbrauch. Auf das Jahr sind das 3.600 Kilowattstunden und bei 0,30 Euro je Kilowattstunde rund 1.080 Euro. Der Jahreswert ist unsere Umrechnung, keine Herstellerangabe. Zum Vergleich: Der Cleveron 403 liegt bei 145 Kilowattstunden im Monat, der 302 bei 30. Pro Paket sind die Systeme dabei ähnlich sparsam — der 402 ist nicht ineffizient, sondern groß. Teuer wird er, wenn er nicht gefüllt ist.

Was ist der Unterschied zu einem Paketschrank mit Fächern?

Ein Fach ist immer für das größte Paket dimensioniert, das hineinpassen soll, und steht bei kleinen Sendungen halb leer. Der 402 vermisst die Höhe des eingelegten Pakets und richtet die Regalebene danach aus; daraus kommen die 118 Pakete je Quadratmeter. Der Preis dafür ist die Abhängigkeit von einem Mechanismus: Ein Schrank mit einem defekten Schloss läuft fast vollständig weiter, ein gestörter Roboter gibt kein einziges Paket mehr heraus. Deshalb ist die Servicereaktionszeit hier die wichtigste Zeile im Angebot.

Wie groß dürfen die Pakete sein?

Höchstens 400 × 600 × 400 Millimeter. Für den üblichen Paket- und Retourenmix im Handel ist das reichlich, für Sperrgut nicht. Bemerkenswert ist der Seitenblick auf das kleinere Modell: Der Cleveron 302 nimmt Packstücke von 360 × 620 × 1.870 Millimetern, also fast zwei Meter hohe Gegenstände. Er fasst weniger, nimmt aber Längeres. „Größer“ heißt in dieser Kategorie nicht durchgehend „mehr“.