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|Franke· Coffee Systems

Franke SB1200

7.5/ 10

Empfehlenswert

Herstellerdaten — nur Herstellerangaben, keine externe Prüfung. Wie wir bewerten

Design & Aufbau7.0
Technik & Funktionen9.0
Betrieb & Wartung8.0
Kapazität & Sortiment7.5
Preis / Leistung6.0

Die Franke SB1200 ist kein Durchsatzgerät, sondern ein Selbstbedienungsgerät. Mit bis zu 250 Tassen pro Tag liegt sie nach Frankes eigener Produktübersicht genau auf dem Niveau der A800 und unter der A1000 mit 300 Tassen. Ihren Aufpreis rechtfertigen zwei andere Merkmale: das 12,1-Zoll-Display, das grösste der Baureihe, und die IndividualMilk Technology mit zwei vollständig getrennten FoamMaster-Systemen, die Kuhmilch und Pflanzenmilch sortenrein vom Behälter bis in die Tasse führt. Wer einen unbeaufsichtigten Standort mit ernsthaftem Pflanzenmilchanteil betreibt, findet diese Kombination in der A-Line sonst nicht. Zwei Punkte gehören vor die Bestellung: die geforderte Wasserqualität von 4 bis 8 Grad Gesamthärte bei unter 0,5 Milligramm Chlor je Liter, die an vielen Standorten eine Filterlösung erzwingt, und der Umstand, dass Franke die Station ohne Möbel liefert. Einen Listenpreis veröffentlicht weder der Hersteller noch einer der geprüften Händler.

Auf Anfrage
  • Theken-/Counterunit
  • Optional (nachrüstbar)
  • Touchscreen
  • Integriertes Kühlsystem
🌿

Kein EU-Energielabel
für diese Kategorie

Franke SB1200 — Frontansicht · Quelle: assets.franke.com

5 Fotos · Franke SB1200

Einsatzgebiete

Für welche Standorte sich das Gerät eignet.

Geeignet

Selbstbedienung ohne Personal

Das 12,1-Zoll-Display führt Gäste mit fotorealistischen Getränkebildern schrittweise durch die Auswahl, CleanMaster fährt den Reinigungszyklus selbst.

Geeignet

Standorte mit hohem Pflanzenmilchanteil

Zwei getrennte FoamMaster-Systeme halten Kuh- und Pflanzenmilch sortenrein — in der A-Line nur hier verfügbar.

Geeignet

Mittlerer Tagesbedarf bis 250 Tassen

Nach Frankes Produktübersicht bis zu 250 Tassen pro Tag; darüber führt die Baureihe die A1000 mit 300.

Geeignet

Nicht für reine Durchsatzstandorte

Wer nur Menge braucht und auf Selbstbedienungsoberfläche und getrennte Milchwege verzichten kann, kauft in derselben Baureihe günstiger ein.

Unsere Bewertung im Detail

5 Achsen, datenbasiert gewichtet.

Design & Aufbau
7,0 / 10
Technik & Funktionen
9,0 / 10
Betrieb & Wartung
8,0 / 10
Kapazität & Sortiment
7,5 / 10
Preis / Leistung
6,0 / 10

Kurzfazit

7,5Gut

Die Franke SB1200 ist kein Durchsatzgerät, sondern ein Selbstbedienungsgerät. Mit bis zu 250 Tassen pro Tag liegt sie nach Frankes eigener Produktübersicht genau auf dem Niveau der A800 und unter der A1000 mit 300 Tassen. Ihren Aufpreis rechtfertigen zwei andere Merkmale: das 12,1-Zoll-Display, das grösste der Baureihe, und die IndividualMilk Technology mit zwei vollständig getrennten FoamMaster-Systemen, die Kuhmilch und Pflanzenmilch sortenrein vom Behälter bis in die Tasse führt. Wer einen unbeaufsichtigten Standort mit ernsthaftem Pflanzenmilchanteil betreibt, findet diese Kombination in der A-Line sonst nicht. Zwei Punkte gehören vor die Bestellung: die geforderte Wasserqualität von 4 bis 8 Grad Gesamthärte bei unter 0,5 Milligramm Chlor je Liter, die an vielen Standorten eine Filterlösung erzwingt, und der Umstand, dass Franke die Station ohne Möbel liefert. Einen Listenpreis veröffentlicht weder der Hersteller noch einer der geprüften Händler.

Auf einen Blick

Modell
Franke SB1200
Hersteller
Franke
Kategorie
Heißgetränkeautomaten
Typ
Kaffeevollautomaten
Preisrahmen
Auf Anfrage
Gesamtscore
7.5 / 10
Herkunft
Franke (CH)

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • CleanMaster als vollautomatischer Reinigungsprozess mit integrierter Reinigungskassette; die Baureihenübersicht führt die SB1200 in der CM-Spalte statt bei EasyClean.
  • IndividualMilk Technology mit zwei vollständig getrennten FoamMaster-Systemen: Kuhmilch und Pflanzenmilch sortenrein vom Behälter bis in die Tasse.
  • Zwei Mahlwerke mit je 1,2 Kilogramm und patentierte, von vorn abnehmbare Brühgruppe: Service ohne Herausziehen aus der Möbelzeile.
  • 12,1-Zoll-Touch-Display, nach Frankes Produktübersicht das grösste der gesamten A-Line — für Selbstbedienung ohne Personal der entscheidende Unterschied.
  • Einzelauslauf mit automatischer Höheneinstellung von 80 bis 180 Millimetern, dazu Tassenerkennung — der Wert, der über mitgebrachte Becher entscheidet.

Nachteile

  • Kein öffentlicher Listenpreis, weder beim Hersteller noch bei den zwei geprüften Fachhändlern.
  • Nur in Schwarz lieferbar, während mehrere Beistellgeräte auch in Weiss oder Anthrazit erhältlich sind.
  • Die Tagesleistung steht nicht im Produktblatt der Maschine, sondern nur in der A-Line-Broschüre; wer bloss das Datenblatt anfordert, erhält sie nicht.
  • Franke liefert die Specialty Beverage Station ohne Möbel; die Einrichtung ist separat zu beschaffen und taucht im Maschinenangebot nicht auf.
  • Pulverdosierer und Iced Coffee Module lassen sich rechts nicht gleichzeitig verbauen — eine Entweder-oder-Entscheidung bei der Bestellung.
  • Enges Wasserfenster: 4 bis 8 Grad Gesamthärte, 3 bis 6 Grad Karbonathärte, pH 6,5 bis 7,5 und Chlor unter 0,5 Milligramm je Liter erzwingen an vielen Standorten eine Filterlösung.
  • Bei der Tagesleistung mit 250 Tassen nur auf A800-Niveau und unter der A1000 mit 300 — der Aufpreis kommt nicht aus dem Durchsatz.

Testbericht

Aufbau: eine Maschine, die ohne Möbel geliefert wird

Die SB1200 misst 340 Millimeter in der Breite, 750 in der Höhe und 600 in der Tiefe und wiegt leer rund 58 Kilogramm. Das ist für ein Selbstbedienungsgerät dieser Klasse ein schmaler Korpus, und genau darin liegt die Falle bei der Standortplanung: Diese 0,20 Quadratmeter sind nur die Maschine.

Franke schreibt in der A-Line-Broschüre ausdrücklich, dass die Specialty Beverage Station ohne Möbel ausgeliefert wird und die Einrichtung separat zu beschaffen ist. In einem Selbstbedienungsaufbau kommen außerdem die Beistellgeräte hinzu, und die sind zusammen deutlich größer als das Gerät selbst. Die Standardkühleinheit UT40 CM baut 525 mal 740 mal 686 Millimeter und wiegt leer etwa 38 Kilogramm, also mehr Fläche und fast so viel Gewicht wie die Maschine. Die kompaktere SU12 FM CM 2OM liegt bei 340 mal 540 mal 475 Millimetern und rund 26 Kilogramm. Ein Abrechnungssystem AC200 braucht 200 mal 630 mal 453 Millimeter und 18 Kilogramm, die kompakte Variante AC125 CL nur 125 mal 150 mal 310 Millimeter und 2 Kilogramm. Eine Flavor Station FS60 mit bis zu sechs Sirupsorten misst 200 mal 540 mal 453 Millimeter bei rund 22 Kilogramm, ein Tassenwärmer CW 270 mal 540 mal 454 Millimeter bei etwa 20 Kilogramm.

Wer den Selbstbedienungsplatz vollständig plant, rechnet also mit einer Theke, die deutlich über einen Meter Front braucht, und mit einer Tragfähigkeit im Bereich von 120 bis 140 Kilogramm Leergewicht, bevor Wasser, Milch und Bohnen darin sind. Für noch höheren Durchsatz führt Franke die SB1200 zusätzlich als Twin-Lösung, dann verdoppelt sich der Platzbedarf entsprechend.

Farblich gibt es keine Wahl: Die Maschine wird ausschließlich in Schwarz geliefert. Die Beistellgeräte sind teils in Schwarz, Weiß oder Anthrazit erhältlich, die Kühleinheit UT40 CM mit anthrazitfarbener Tür und schwarzem Gehäuse. Wer eine durchgehende Optik will, prüft das je Baustein einzeln.

Technik: das größte Display der Baureihe und zwei getrennte Milchwege

Das auffälligste Merkmal ist der Bildschirm. Mit 12,1 Zoll trägt die SB1200 nach der Produktübersicht der A-Line-Broschüre das größte Display der gesamten Baureihe, größer als die 10,4 Zoll der A800 und A1000 und deutlich größer als die 8 Zoll der A300 bis A600. Das ist keine Ausstattungsspielerei, sondern die Konsequenz aus der Aufgabe: Ein Gerät ohne Personal muss die Auswahl selbst erklären. Franke setzt dafür fotorealistische Getränkebilder und eine schrittweise Auswahl ein.

Unter dem Display arbeiten zwei Mahlwerke mit je 1,2 Kilogramm Bohnenvorrat, also zwei Sorten parallel. Die Brühgruppe ist patentiert und von vorn abnehmbar, was für den Service am Selbstbedienungsplatz zählt: Die Maschine muss nicht aus der Möbelzeile gezogen werden. Alle Getränke einschließlich Heißwasser laufen über ein Einzelauslaufsystem, zentral angeordnet, mit automatischer Höheneinstellung zwischen 80 und 180 Millimetern. Diese Spanne ist der praktisch wichtigste Wert der ganzen Maschine, denn sie entscheidet, welche Becher an das Gerät passen. Dazu kommen eine Tassenerkennung und die First-Shot-Funktion.

Zwei Technologien nennt Franke als eigene Entwicklung. iQFlow steuert die Extraktion und ist patentiert. FoamMaster ist serienmäßig integriert und liefert warme und kalte Milch sowie Milchschaum. Darauf setzt die IndividualMilk Technology auf, und sie ist der eigentliche Grund, sich diese Maschine anzusehen: zwei vollständig getrennte FoamMaster-Systeme in einem Gerät, sodass eine vegane und eine Kuhmilch-Sorte sortenrein vom Behälter bis in die Tasse laufen. Franke weist darauf hin, dass diese Option in Nordamerika nicht verfügbar ist; für den deutschen Markt ist sie es.

Weiter optional sind ein Iced Coffee Module auf der rechten Seite, ein Pulverdosierer, der rechts nicht gleichzeitig mit dem Iced-Coffee-Modul möglich ist, ein Satzabwurf und abschließbare Behälter. Die Einschränkung beim Pulverdosierer gehört auf die Klärungsliste vor der Bestellung, weil sie eine echte Entweder-oder-Entscheidung ist und nicht nachträglich per Software aufgeht.

Kapazität: 250 Tassen am Tag, und wo die Zahl wirklich steht

Franke gibt für die SB1200 bis zu 250 Tassen pro Tag an. Diese Zahl steht allerdings nicht im Produktblatt der Maschine, sondern in der Produktübersicht der A-Line-Broschüre. Im sechsseitigen Produktblatt selbst sucht man eine Leistungsangabe vergeblich, in der deutschen wie in der englischen Fassung. Wer nur das Datenblatt anfordert, bekommt die Kapazität also nicht mitgeliefert.

Im Vergleich der Baureihe ordnet sich die Maschine damit so ein: A300 bis 80 Tassen, A400 bis 100, A600 bis 150, A800 bis 250, A1000 bis 300, S700 bis 250, SB1200 bis 250. Die SB1200 liegt also nominal auf dem Niveau der A800, nicht darüber. Was sie von ihr unterscheidet, ist nicht der Durchsatz, sondern die Selbstbedienungsoberfläche und die getrennten Milchwege. Wer nur Menge braucht, sieht sich die A1000 an. Wer Menge plus unbeaufsichtigten Betrieb plus sortenreine Pflanzenmilch braucht, landet bei dieser Maschine.

Beim Vorrat entscheidet die Kühleinheit. Die UT40 CM fasst bis zu 40 Liter und nimmt ein bis vier Medienpumpenmodule auf, für Milch, Cold Brew oder andere Medien, jeweils in 10-Liter-Behältern von Franke oder als Bag-in-Box. Die kleinere SU12 FM CM 2OM arbeitet mit einem 10-Liter-Behälter. Eine Meldung zeigt an, wenn nachgefüllt werden muss. Für einen Standort, der über Nacht ohne Personal läuft, ist der Unterschied zwischen 10 und 40 Litern die Frage, ob morgens jemand kommen muss.

Das Getränkesortiment ist entsprechend breit: Ristretto, Espresso, doppelter Espresso, Espresso macchiato, Café Crema, Café Latte, Milchkaffee, Cappuccino, Latte macchiato, Americano, Choccocino, Schokolade und Teewasser, dazu die kalten Varianten von Iced Espresso über Iced Café Latte bis Iced Cappuccino und die Cold-Brew-Reihe mit Cold Brew, Cold Brew Infused, Cold Brew Cappuccino, Cold Brew Latte und Cold Brew Macchiato. Das Cold-Brew-Modul arbeitet nach Herstellerangabe ohne Zugabe von Stickstoff. Mit der Flavor Station kommen bis zu sechs Sirupsorten hinzu.

Betrieb: die Wasserwerte sind die eigentliche Hürde

Die Reinigung ist bei dieser Maschine der stärkste Punkt. CleanMaster ist ein vollautomatischer Reinigungsprozess mit integrierter Reinigungskassette, und in der Produktübersicht der Baureihe steht die SB1200 in der Spalte CM, also mit CleanMaster statt des einfacheren EasyClean. Für einen Selbstbedienungsplatz ohne geschultes Personal ist das der Unterschied zwischen einem Gerät, das jemand abends bedienen muss, und einem, das seinen Zyklus selbst fährt.

Die härtere Hürde steht weiter unten im Datenblatt, bei den Wasserwerten. Franke verlangt Wasser in Trinkwasserqualität, ausdrücklich nicht aus einer Hausentkalkungsanlage, mit einer Gesamthärte von 4 bis 8 Grad deutscher Härte, einer Karbonathärte von 3 bis 6 Grad, einem pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 und einem Chlorgehalt unter 0,5 Milligramm je Liter. Der Fließdruck muss zwischen 80 und 800 Kilopascal liegen, also 0,8 bis 8,0 bar, die Durchflussrate über 0,1 Liter pro Sekunde, die Zulauftemperatur unter 25 Grad. Das ist ein engeres Fenster, als viele Leitungsnetze von sich aus liefern, und es bedeutet in der Regel eine Filterlösung mit definierter Restkarbonathärte. Wer diesen Punkt in der Angebotsphase überspringt, bezahlt ihn später über Verkalkung.

Der Anschluss selbst ist unauffällig geregelt: ein Metallschlauch mit Überwurfmutter G3/8 Zoll und 1500 Millimetern Länge, der Ablauf über einen Schlauch mit 16 Millimetern Durchmesser und 2000 Millimetern Länge. Beide Längen begrenzen, wie weit die Maschine vom Anschluss entfernt stehen darf.

Elektrisch ist die SB1200 in mehreren Varianten lieferbar, und die Wahl hat Folgen für den Bau. Mit 380 bis 415 Volt Drehstrom zieht sie 6,7 bis 7,9 Kilowatt bei 16 Ampere. Einphasig mit 220 bis 240 Volt sind es 2,4 bis 2,9 Kilowatt bei 16 Ampere. Dazu kommen Varianten mit 30-Ampere-Absicherung bei 200 bis 220 Volt zweiphasig, 200 bis 240 Volt dreiphasig und 220 bis 240 Volt einphasig. Die einphasige Ausführung passt in ein Bestandsgebäude ohne Drehstromleitung, liefert aber weniger als die Hälfte der Heizleistung. An einem Standort mit Lastspitzen ist das der Wert, der über Wartezeiten entscheidet, und er gehört vor der Bestellung gegen die tatsächliche Absicherung am Aufstellort geprüft.

Preis: Franke nennt keinen, und die Händler auch nicht

Für die SB1200 ist kein Listenpreis öffentlich. Franke führt in beiden Produktblättern und auf der Produktseite keine Preisangabe, und bei zwei deutschen Fachhändlern, die das Gerät im Programm haben, steht ebenfalls kein Betrag, sondern eine Produktanfrage. Wer rechnen will, braucht ein Angebot. Diese Seite gibt deshalb keine Zahl weiter, die sich nicht belegen lässt.

Was sich stattdessen sagen lässt, ist, aus welchen Posten sich das Angebot zusammensetzt, und dass die Maschine dabei nicht der einzige ist. Die Konfiguration entscheidet: eine Kühleinheit ist Pflicht, und zwischen der 10-Liter- und der 40-Liter-Variante liegt sowohl im Anschaffungspreis als auch im Betriebsaufwand eine Stufe. Ein Abrechnungssystem wird man an einem öffentlich zugänglichen Selbstbedienungsplatz kaum weglassen, und es kommt in zwei Größen. Die IndividualMilk Technology, das Iced Coffee Module, der Pulverdosierer, der Satzabwurf und die Flavor Station sind Optionen, nicht Serienausstattung. Und die Möbel, in denen das alles steht, liefert Franke nach eigener Angabe nicht mit.

Der zweite Posten, der in Angeboten selten sauber auftaucht, ist die Wasseraufbereitung. Die geforderten 4 bis 8 Grad Gesamthärte und der Chlorgrenzwert unter 0,5 Milligramm je Liter sind an vielen Standorten nur mit Filter zu halten, und Filter sind ein laufender Posten, nicht ein einmaliger.

Bleibt die Frage, wofür der Aufpreis gegenüber einer A800 mit gleicher nominaler Tagesleistung gerechtfertigt ist. Die Antwort liegt in zwei Merkmalen: dem 12,1-Zoll-Selbstbedienungsdisplay und den zwei vollständig getrennten Milchsystemen. Wer beides nicht braucht, kauft in dieser Baureihe günstiger ein. Wer einen unbeaufsichtigten Standort mit ernsthaftem Pflanzenmilchanteil betreibt, findet die Kombination in der A-Line sonst nicht. Öffentliche Betreiberstimmen zur Standfestigkeit im Dauerbetrieb ließen sich nicht finden, weder bei den Herstellerseiten noch bei den geprüften Händlern; der Abschnitt dazu bleibt deshalb leer statt mit Zitaten gefüllt.

Stand: Letzte Aktualisierung am 7. September 2026. Alle Angaben aus den Franke-Produktblättern zur SB1200 (deutsche und englische Fassung) sowie der A-Line-Broschüre.

Technisches Datenblatt

Alle erfassten Datenpunkte im Überblick.

Einsatz & Betrieb

Aufstellung / Bauform
Theken-/Counterunit

Zahlung & Konnektivität

Telemetrie/Cloud
Optional (nachrüstbar)

Technik

Bedienoberfläche
Touchscreen

Heißgetränke

Milchsystem
Integriertes Kühlsystem
Brühtechnologie
Bean-to-Cup (Frischbrüher)

Abmessungen & Gewicht

Abmessungen (B × H × T)
340 × 750 × 600 mm
Gewicht (unverpackt)
58 kg

Kaffee-Technik

Netzspannung
220 V
Tageskapazität (ca.)
250 Tassen/Tag
Erforderlicher Wasserdruck
0.8–8.0 bar

Nutzerstimmen

Verifizierte Community-Bewertungen und klar gekennzeichnete externe Betreiberstimmen, getrennt von unserer 0–10-Redaktionsnote.

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Nützliche Links und Dokumente

Datenblätter & Dokumente

Franke Produktblatt SB1200, deutsche Fassung (PDF, Dok. 590.0690.851/10.21/CH-DE) — Masse 340/750/600 mm (B/H/T), Leergewicht ca. 58 kg, Farbe Schwarz; Leistung 380–415 V 3LNPE 50/60 Hz 6,7–7,9 kW (16 A), 220–240 V 1LNPE 50/60 Hz 2,4–2,9 kW (16 A) sowie drei 30-A-Varianten; Wasseranschluss Metallschlauch G3/8" L=1500 mm, Wasserdruck 80–800 kPa, Durchfluss >0,1 l/s, Zulauf <25 °C, Gesamthärte 4–8 °dH, Karbonathärte 3–6 °dH, pH 6,5–7,5, Chlor <0,5 mg/l, Ablaufschlauch Ø16 mm L=2000 mm; Basic mit 12,1"-Touch-Display, 2 Mahlwerke 1,2/1,2 kg, iQFlow, Einzelauslauf mit automatischer Höheneinstellung 80–180 mm, Tassenerkennung, First Shot, patentierte Brühgruppe frontal abnehmbar; Optionen IndividualMilk Technology, Iced Coffee Module, Pulverdosierer, Satzabwurf, abschliessbare Behälter; Beistellgeräte UT40 CM 525/740/686 mm ca. 38 kg bis 40 l, SU12 FM CM 2OM 340/540/475 mm ca. 26 kg, Flavor Station FS60 200/540/453 mm ca. 22 kg, AC200 200/630/453 mm ca. 18 kg, AC125 CL 125/150/310 mm ca. 2 kg, Tassenwärmer CW 270/540/454 mm ca. 20 kg

PDF

Franke SB1200 Product Leaflet, englische Fassung (PDF, Dok. .../22/CH-EN) — identische technische Werte; ebenfalls OHNE Angabe einer Tagesleistung (auf cups, per hour, per day, capacity und output geprüft)

PDF

Franke A-Line Brochure (PDF, 16 Seiten) — Produktübersicht mit der Zeile „Cups per day“: A300 up to 80, A400 up to 100, A600 up to 150, A800 up to 250, A1000 up to 300, SB1200 up to 250, S700 up to 250; Displaygrössen 8" bis 12,1" mit 12,1" für die SB1200; Reinigungssystem CM (CleanMaster) für die SB1200; ausdrücklich „Franke's Specialty Beverage Station is delivered without cabinetry. Furniture must be sourced separately.“; IndividualMilk-Kompatibilität A600, A800, A1000, S700, SB1200

PDF

Franke Iced Coffee Module, Produktblatt (PDF) — Funktionsweise und Kompatibilität des optionalen Iced-Coffee-Moduls

PDF

Franke Produktblatt A600, deutsche Fassung (PDF) — Vergleichsmodell derselben Baureihe: 340/750/600 mm, ca. 38 kg leer, 230 V 1LNPE 2,4 kW (16 A) oder 380 V 3LNPE 6,3 kW (16 A), Option erhöhte Füsse 100 mm

PDF

Weiterführende Quellen

  1. 1.Franke Produktseite SB1200 — Merkmalsübersicht mit iQFlow, FoamMaster, IndividualMilk Technology und 12,1"-Touch-Display; keine Preisangabefranke.com/us/en/coffee-systems/products/fully-automatic-coffee-machines/sb1200-coffee-machine.html
  2. 2.Franke A-Line Modellseite SB1200 — Einordnung der Maschine in die A-Linefranke.com/us/en/coffee-systems/coffee_machines/a-line/sb1200-fully-automatic.html
  3. 3.Franke, Self-Service Coffee Machines — Technologieseite zum Selbstbedienungsbetriebfranke.com/gb/en/coffee-systems/technologies/self-service.html
  4. 4.Franke, Coffee Machine Manuals — Bezugsquelle für die Bedienungsanleitungen der SB1200franke.com/us/en/coffee-systems/resources/machine-manuals.html
  5. 5.Specialty Coffee Association, Best New Product Awards — Eintrag zur Franke Specialty Beverage Station SB1200new.sca.coffee/entries/franke-coffee-systems-specialty-beverage-station-sb1200
  6. 6.Daudert Kaffeemaschinen, Händlerseite Franke SB1200 — nennt weder Preis noch Tassenleistung, verweist auf Produktanfrage (geprüft am 2026-09-07)daudert-kaffeemaschinen.de/produkte/kaffeevollautomaten/franke-sb1200/
  7. 7.Timme Kaffeemaschinen, Händlerseite Franke SB1200 — ohne Preis, ohne Leistungsangabe und ohne Kundenbewertungen (geprüft am 2026-09-07)timme-kaffeemaschinen.de/franke-sb1200/
Herstellerdaten-Review: Basiert auf HerstellerangabenZuletzt geprüft: Redaktion AutomatenTests.deBewertungskriterien transparent dokumentiert

Häufige Fragen zum Franke SB1200

Wie viele Tassen schafft die Franke SB1200 pro Tag?

Franke gibt bis zu 250 Tassen pro Tag an. Die Zahl steht in der Produktübersicht der A-Line-Broschüre, nicht im Produktblatt der Maschine. Im Vergleich der Baureihe entspricht das dem Niveau der A800; die A1000 ist mit bis zu 300 Tassen angegeben, A600 mit 150, A400 mit 100 und A300 mit 80.

Was unterscheidet die SB1200 von der A800?

Nicht die Kapazität, beide sind mit bis zu 250 Tassen pro Tag angegeben. Der Unterschied liegt im Bedienkonzept und in der Milchführung: Die SB1200 trägt ein 12,1-Zoll-Display statt 10,4 Zoll und ist auf Selbstbedienung ausgelegt, und sie kann mit der IndividualMilk Technology zwei vollständig getrennte FoamMaster-Systeme führen.

Welchen Stromanschluss braucht die Maschine?

Es gibt mehrere Ausführungen. Mit 380 bis 415 Volt Drehstrom zieht sie 6,7 bis 7,9 Kilowatt bei 16 Ampere, einphasig mit 220 bis 240 Volt sind es 2,4 bis 2,9 Kilowatt bei 16 Ampere. Dazu kommen Varianten mit 30-Ampere-Absicherung. Die einphasige Ausführung passt in ein Bestandsgebäude ohne Drehstrom, hat aber weniger als die halbe Heizleistung der Drehstromvariante.

Welche Wasserqualität setzt Franke voraus?

Wasser in Trinkwasserqualität, ausdrücklich nicht aus einer Hausentkalkungsanlage, mit 4 bis 8 Grad deutscher Gesamthärte, 3 bis 6 Grad Karbonathärte, pH 6,5 bis 7,5 und Chlor unter 0,5 Milligramm je Liter. Der Fliessdruck muss 0,8 bis 8,0 bar betragen, die Durchflussrate über 0,1 Liter pro Sekunde liegen und die Zulauftemperatur unter 25 Grad. An vielen Standorten bedeutet das eine Filterlösung mit definierter Restkarbonathärte.

Was kostet die Franke SB1200?

Ein Listenpreis ist nicht öffentlich. Franke führt in beiden Produktblättern und auf der Produktseite keinen Betrag, und die zwei geprüften deutschen Fachhändler verweisen auf eine Produktanfrage. Der Preis hängt ausserdem stark an der Konfiguration: Kühleinheit mit 10 oder 40 Litern, Abrechnungssystem in zwei Grössen, IndividualMilk Technology, Iced Coffee Module, Pulverdosierer, Flavor Station — und die Möbel, die Franke nicht mitliefert.

Passt ein mitgebrachter Becher unter den Auslauf?

Der Einzelauslauf stellt sich automatisch zwischen 80 und 180 Millimetern ein. 180 Millimeter reichen für gängige Mehrwegbecher. Da die Maschine zusätzlich eine Tassenerkennung hat, ist der eigene Becher technisch vorgesehen; die nutzbare Höhe am eigenen Standort sollte man mit dem tatsächlich zirkulierenden Becher trotzdem nachmessen.

WMF 1500 S+

WMF · Heißgetränkeautomaten

WMF 1500 S+

9,0Sehr gut

B2B-Kaffeevollautomat für Standorte mit mittlerem Tagesbedarf. Punktet mit Touch-Bedienung, konfigurierbaren Milchsystemen und CoffeeConnect-Telemetrie.

ca. 9.490 – 10.167 €

WMF 5000 S+

WMF · Heißgetränkeautomaten

WMF 5000 S+

8,9Sehr gut

Konfigurierbarer Performance-Vollautomat für Standorte mit hohem Tagesbedarf: bis rund 250 Tassen/Tag, Simultanbezug von Kaffee und Heißwasser, Dynamic-Milk- und Steam-Optionen sowie CoffeeConnect-Telemetrie. Den Spitzendurchsatz erkauft man sich mit hohem Anschlusswert und spürbarem Reinigungsaufwand.

ab 12.250 €

Rheavendors CB1

Rheavendors · Heißgetränkeautomaten

Rheavendors CB1

7,4Gut

Der Rheavendors CB1 ist Evoca Groups Budgetangebot im Heißgetränke-Segment: Bean-to-Cup unter 2.500 EUR, Pulvermilch-System für niedrigen Wartungsaufwand und MDB-ready für spätere Cashless-Nachrüstung. Für Standorte mit weniger als 80 Tassen/Tag und beschränktem Budget ist er eine solide Wahl — ohne Premium-Ansprüche an Geschmack oder IoT.

ab 2.400 €

JURA GIGA X8

JURA · Heißgetränkeautomaten

JURA GIGA X8

8,7Sehr gut

Das Doppelmahl-Flaggschiff von JURA für den gewerblichen Dauerbetrieb – 32 Spezialitäten, TÜV-zertifizierte Hygiene und P.E.P.-Brühverfahren. Die überarbeitete Generation II (2023, Typ 748/749) erhöht auf 2700 W und 32 Spezialitäten; wer kauft, sollte zwingend die Generation prüfen. Stärkstes Argument: schlüsselfertiges Paket aus Qualität, Hygiene und aktives JURA-Servicenetz – ein echtes Invest, das sich bei ≥ 80 Tassen/Tag rechnet.

ab 5.700 €