Aufbau: 11 und 12 sind maßgleich, nur die 11L ist breiter
Der erste Befund steht schon in den Maßen, und er spart eine Menge Grübeln: Die Esprecious 11 und die Esprecious 12 sind baugleich. Beide geben 352 mal 568 mal 660 Millimeter in Breite, Tiefe und Höhe an. Wer zwischen den beiden wählt, wählt nicht zwischen zwei Gerätegrössen, sondern zwischen zwei Innenaufteilungen.
Anders liegt die Esprecious 11L. Sie misst 600 mal 568 mal 660 Millimeter, ist also fast 250 Millimeter breiter bei gleicher Tiefe und Höhe. Das L steht für die Bauform mit integrierter Milchlösung; die schmalen Modelle arbeiten mit einer separaten FreshMilk-Einheit daneben. Für die Thekenplanung heisst das: entweder 352 Millimeter Gerät plus Stellfläche für die Milchkühlung daneben, oder 600 Millimeter in einem Stück.
Ein drittes Mass steht nicht im Datenblatt, sondern im technischen Handbuch, und es ist für die Höhenplanung entscheidend. Für die Esprecious 11(L) und 12 gibt es einen Erweiterungssatz mit einem grösseren Bohnenbehälter von 1 mal 2,4 Kilogramm, Artikelnummer 7.270.609.101, dazu einen Behälterdeckel mit Schloss und einen Maschinendeckel. Das Handbuch schreibt dazu einen Satz, den man vorher wissen will: Der Erweiterungssatz erhöht die Esprecious um 13 Zentimeter. Aus 660 Millimetern werden damit 790, und unter einem Oberschrank ist das der Unterschied zwischen passt und passt nicht.
Der Wasseranschluss ist im Handbuch klar gefasst: Die Zuleitung muss mit einem Absperrventil mit 3/4-Zoll-Aussenanschluss enden, und dieses muss sich in einem Umkreis von einem Meter um den geplanten Standort befinden. Wer das Gerät weiter weg stellen will, plant eine Verlängerung mit ein. Der Abfallbehälter fasst bei allen drei Modellen 80 Pucks.



