Zum Inhalt springen

Bravilor Esprecious 11/12

7.3/ 10

Empfehlenswert

Herstellerdaten — nur Herstellerangaben, keine externe Prüfung. Wie wir bewerten

Design & Aufbau7.5
Technik & Funktionen7.0
Betrieb & Wartung8.0
Kapazität & Sortiment6.5
Preis / Leistung7.5

Die Bravilor Esprecious 11 und 12 sind kein Paar aus grösserem und kleinerem Gerät, sondern zwei Innenaufteilungen desselben Automaten. Maße, Bohnenvorrat, Mahlwerkszahl, Getränkeobergrenze, Zapfhöhen, Abfallbehälter, Tagesleistung, Nutzerzahl und Energielabel sind identisch. Es bleibt eine Frage: ein Instantbehälter mit 3,2 Litern oder zwei mit je 1,3 Litern. Wer zwei Pulversorten braucht, nimmt die 12 und verliert dabei rund 19 Prozent Instantvolumen. Positiv fällt die Dokumentation auf. Das deutsche technische Handbuch mit 54 Seiten nennt Dinge, die auf keinem Datenblatt stehen: den Wasserdruck von 1 bis 10 bar ausdrücklich als stehenden Druck nach dem Filter gemessen, und den Erweiterungssatz für 2,4 Kilogramm Bohnen, der die Maschine um 13 Zentimeter erhöht. Einen Listenpreis veröffentlicht Bravilor nicht.

Auf Anfrage
  • Theken-/Counterunit
  • Touchscreen
  • Externer Kühlkanister
  • Bean-to-Cup (Frischbrüher)
🌿

Kein EU-Energielabel
für diese Kategorie

Nennleistung

2250 W

Bravilor Esprecious 11/12 — Frontansicht · Quelle: cdn.www.bravilor.dkpnt.nl

5 Fotos · Bravilor Esprecious 11/12

Einsatzgebiete

Für welche Standorte sich das Gerät eignet.

Geeignet

Büroküche und Wartebereich

Bravilor nennt 20 bis 40 Nutzer und bis zu 120 Tassen am Tag — genau die Grösse zwischen Haushaltsgerät und Selbstbedienungsstation.

Geeignet

Standorte mit zwei Pulversorten

Nur die Esprecious 12 führt zwei Instantbehälter, etwa für Schokolade und Milchpulver getrennt.

Geeignet

Standorte mit Teebetrieb

Der eigene Heisswasserhahn mit 135 mm Zapfhöhe blockiert den Getränkeauslauf nicht.

Geeignet

Nicht für zwei Bohnensorten

Ein Mahlwerk ist Serie; wer entkoffeiniert und normal parallel anbieten will, braucht die 21er- oder 22er-Reihe.

Unsere Bewertung im Detail

5 Achsen, datenbasiert gewichtet.

Design & Aufbau
7,5 / 10
Technik & Funktionen
7,0 / 10
Betrieb & Wartung
8,0 / 10
Kapazität & Sortiment
6,5 / 10
Preis / Leistung
7,5 / 10

Kurzfazit

7,3Gut

Die Bravilor Esprecious 11 und 12 sind kein Paar aus grösserem und kleinerem Gerät, sondern zwei Innenaufteilungen desselben Automaten. Maße, Bohnenvorrat, Mahlwerkszahl, Getränkeobergrenze, Zapfhöhen, Abfallbehälter, Tagesleistung, Nutzerzahl und Energielabel sind identisch. Es bleibt eine Frage: ein Instantbehälter mit 3,2 Litern oder zwei mit je 1,3 Litern. Wer zwei Pulversorten braucht, nimmt die 12 und verliert dabei rund 19 Prozent Instantvolumen. Positiv fällt die Dokumentation auf. Das deutsche technische Handbuch mit 54 Seiten nennt Dinge, die auf keinem Datenblatt stehen: den Wasserdruck von 1 bis 10 bar ausdrücklich als stehenden Druck nach dem Filter gemessen, und den Erweiterungssatz für 2,4 Kilogramm Bohnen, der die Maschine um 13 Zentimeter erhöht. Einen Listenpreis veröffentlicht Bravilor nicht.

Auf einen Blick

Modell
Bravilor Esprecious 11/12
Hersteller
Bravilor Bonamat
Kategorie
Heißgetränkeautomaten
Typ
Kaffeevollautomaten
Preisrahmen
Auf Anfrage
Gesamtscore
7.3 / 10
Herkunft
Bravilor Bonamat (NL)

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Getränkeauslauf zwischen 60 und 130 mm einstellbar, deckt Tassen und übliche Mehrwegbecher ab.
  • Deutsches technisches Handbuch mit 54 Seiten, Version 1.0 vom 06.02.2024 — in dieser Geräteklasse nicht selbstverständlich.
  • Heisswasser läuft über einen eigenen Hahn mit fester Zapfhöhe von 135 mm, der Getränkeauslauf bleibt dabei frei.
  • Energielabel A+ für alle drei Modelle der Reihe.
  • Bravilor definiert die Installationsleistung ausdrücklich mit, bis hin zur Schulung des Personals in Wartung, Reinigung und Bedienung.
  • Erweiterungssatz auf 2,4 kg Bohnenvorrat verfügbar, mit Artikelnummer im Handbuch benannt.
  • Esprecious 11 und 12 sind maßgleich (352 × 568 × 660 mm) — die Modellwahl kostet keine Stellfläche.

Nachteile

  • Der Erweiterungssatz für den Bohnenbehälter erhöht die Maschine um 13 cm — unter einem Oberschrank ein Ausschlusskriterium.
  • Der Wasseranschluss muss mit einem 3/4-Zoll-Absperrventil im Umkreis von einem Meter um den Standort enden.
  • Die Milchlösung kostet bei den schmalen Modellen zusätzliche Fläche, weil die FreshMilk-Einheit daneben steht; nur die 11L bringt sie im Gehäuse mit.
  • Die 12 gewinnt den zweiten Pulverbehälter auf Kosten des Volumens: 2 × 1,3 L sind zusammen 2,6 L gegen 3,2 L bei der 11.
  • Kein öffentlicher Listenpreis, und einen Jahresverbrauch in Kilowattstunden nennen die Produktseiten nicht.
  • Entkalkungs- und Filtermeldung hängen an der bei der Installation eingestellten Wasserhärte; ist sie falsch gesetzt, meldet die Maschine dauerhaft zu früh oder zu spät.
  • Nur ein Mahlwerk; zwei Bohnensorten parallel gibt es erst in der 21er- und 22er-Reihe.

Testbericht

Aufbau: 11 und 12 sind maßgleich, nur die 11L ist breiter

Der erste Befund steht schon in den Maßen, und er spart eine Menge Grübeln: Die Esprecious 11 und die Esprecious 12 sind baugleich. Beide geben 352 mal 568 mal 660 Millimeter in Breite, Tiefe und Höhe an. Wer zwischen den beiden wählt, wählt nicht zwischen zwei Gerätegrössen, sondern zwischen zwei Innenaufteilungen.

Anders liegt die Esprecious 11L. Sie misst 600 mal 568 mal 660 Millimeter, ist also fast 250 Millimeter breiter bei gleicher Tiefe und Höhe. Das L steht für die Bauform mit integrierter Milchlösung; die schmalen Modelle arbeiten mit einer separaten FreshMilk-Einheit daneben. Für die Thekenplanung heisst das: entweder 352 Millimeter Gerät plus Stellfläche für die Milchkühlung daneben, oder 600 Millimeter in einem Stück.

Ein drittes Mass steht nicht im Datenblatt, sondern im technischen Handbuch, und es ist für die Höhenplanung entscheidend. Für die Esprecious 11(L) und 12 gibt es einen Erweiterungssatz mit einem grösseren Bohnenbehälter von 1 mal 2,4 Kilogramm, Artikelnummer 7.270.609.101, dazu einen Behälterdeckel mit Schloss und einen Maschinendeckel. Das Handbuch schreibt dazu einen Satz, den man vorher wissen will: Der Erweiterungssatz erhöht die Esprecious um 13 Zentimeter. Aus 660 Millimetern werden damit 790, und unter einem Oberschrank ist das der Unterschied zwischen passt und passt nicht.

Der Wasseranschluss ist im Handbuch klar gefasst: Die Zuleitung muss mit einem Absperrventil mit 3/4-Zoll-Aussenanschluss enden, und dieses muss sich in einem Umkreis von einem Meter um den geplanten Standort befinden. Wer das Gerät weiter weg stellen will, plant eine Verlängerung mit ein. Der Abfallbehälter fasst bei allen drei Modellen 80 Pucks.

Technik: ein Mahlwerk, 36 Getränke und zwei verschiedene Zapfhöhen

Bedient wird über einen Touchscreen, und die Zahl, die dahinter steht, ist bei allen drei Modellen gleich: maximal 36 Getränke. Gemahlen wird mit einem Mahlwerk. Wer zwei Bohnensorten parallel braucht, ist in dieser Baureihe bei der 21er- und 22er-Reihe richtig, für die das Handbuch einen eigenen Erweiterungssatz mit 2 mal 1,2 Kilogramm führt.

Bei der Ausgabe arbeitet die Esprecious mit zwei getrennten Höhen, und das ist praktischer, als es klingt. Der Getränkeauslauf ist zwischen 60 und 130 Millimetern für die Tasse einstellbar, der Heisswasserauslauf sitzt fest bei 135 Millimetern. Heisswasser kommt also aus einem eigenen Hahn und nicht aus dem Getränkeauslauf. Für einen Standort, an dem Teekannen gefüllt werden, ist das der Unterschied zwischen einem blockierten und einem freien Gerät.

Die 130 Millimeter Maximalhöhe am Getränkeauslauf sind der Wert, den man mit dem eigenen Becher gegenprüfen sollte. Für Tassen und übliche Mehrwegbecher reicht das, für hohe To-go-Becher wird es knapp.

Die Milch läuft bei den schmalen Modellen über die separate FreshMilk-Einheit, für die das technische Handbuch ab Version 3.0 gilt. Zwei Werte daraus gehören in die Serviceroutine: Das Handbuch nennt für die Kühleinheit eine empfohlene Temperatur von 5 Grad, die nach etwa 20 Minuten erreicht sein soll, und weist bei der Fehlersuche darauf hin, dass Milch beim Dosieren stark spritzt, wenn sie nicht kalt genug ist, mit einer Zielmarke von etwa 5 Grad. Wer über Milchspritzer klagt, prüft also zuerst die Kühlung und nicht die Pumpe.

Ein Hinweis aus dem Inhaltsverzeichnis des Handbuchs gehört auf die Bestellliste: Es führt eine Schnittstellenplatine als ausdrücklich optionales Bauteil. Wer das Gerät an ein Bezahl- oder Telemetriesystem anbinden will, prüft also, ob diese Platine im Angebot steht, und bestellt sie nicht nachträglich. Ebenfalls beachten sollte man den Geltungsbereich der Unterlage: Sie gilt für die Esprecious ab Version 2.0 und die FreshMilk-Einheit ab Version 3.0. Für ein älteres Gebrauchtgerät ist das nicht die passende Dokumentation, und bei einem Gebrauchtkauf lohnt der Blick auf die Geräteversion, bevor man sich auf diese Werte verlässt.

Das Energielabel gibt Bravilor für alle drei Modelle mit A+ an. Als Einsatzgrösse nennt der Hersteller 20 bis 40 Nutzer und empfiehlt bis zu 120 Tassen am Tag.

Kapazität: der einzige echte Unterschied zwischen 11 und 12

Hier liegt die Entscheidung. Bohnen fassen beide Modelle gleich viel, nämlich 1 mal 1,4 Kilogramm. Beim Instantpulver trennen sich die Wege: Die Esprecious 11 hat einen Behälter mit 3,2 Litern, die Esprecious 12 hat zwei Behälter mit je 1,3 Litern. Die 11L folgt der 11 mit einem Behälter zu 3,2 Litern.

Rechnet man das gegeneinander, ergibt sich eine klare Abwägung. Die 11 hat mit 3,2 Litern rund 23 Prozent mehr Instantvolumen als die 12 mit ihren zusammen 2,6 Litern, kann davon aber nur eine Sorte führen. Die 12 verliert Volumen und gewinnt eine zweite Pulversorte. Wer Schokolade und Milchpulver getrennt fahren will, braucht die 12. Wer nur ein Pulver einsetzt und die Nachfüllintervalle streckt, ist mit der 11 besser dran.

Am Getränkeangebot ändert das weniger als erwartet: Die Obergrenze von 36 Getränken ist bei beiden gleich, weil sie an der Rezeptverwaltung hängt und nicht an der Behälterzahl. Der Unterschied zeigt sich im Betrieb, nicht im Menü.

Die Tagesleistung gibt Bravilor bei allen drei Modellen mit bis zu 120 Tassen an, die empfohlene Nutzerzahl mit 20 bis 40. Diese Werte trennen die Esprecious deutlich von den Selbstbedienungsgeräten der oberen Klasse und ordnen sie dort ein, wo sie hingehört: Büroküche, Wartebereich, Praxis, kleinere Kantine.

Wer mehr Bohnenvorrat braucht, greift zum Erweiterungssatz mit 2,4 Kilogramm. Das ist ein Plus von rund 71 Prozent gegenüber den serienmässigen 1,4 Kilogramm und kostet die genannten 13 Zentimeter Bauhöhe. Bei 120 Tassen am Tag und angenommenen 8 Gramm Bohnen je Tasse reicht der Serienbehälter für etwa 175 Tassen, also nicht ganz zwei Tage; mit dem Erweiterungssatz sind es rund 300 Tassen.

Betrieb: der Wasserdruck wird nach dem Filter gemessen

Das technische Handbuch zur Esprecious ist 54 Seiten stark, liegt auf Deutsch vor und trägt die Version 1.0 vom 6. Februar 2024. Es gilt für die Esprecious ab Version 2.0 und die FreshMilk-Einheit ab Version 3.0. Solche Unterlagen sind in dieser Geräteklasse nicht selbstverständlich, und sie enthält Angaben, die auf keinem Datenblatt stehen.

Die wichtigste betrifft den Wasserdruck. Er muss zwischen 1 und 10 bar liegen, und das Handbuch schränkt ausdrücklich ein, wie gemessen wird: als stehender Druck nach einer eventuell eingebauten Wasserfilterung. Das ist genau die Stelle, an der Installationen scheitern. Wer den Druck vor dem Filter misst, hält ein Fenster ein, das die Maschine nicht sieht.

Zwei Wartungsmeldungen steuert die Maschine selbst, und beide hängen an der Wasserhärte. Die Meldung, dass die Maschine entkalkt werden sollte, erscheint, wenn die verbrauchte Litermenge die für Kaffee- und Instantsystem hinterlegte Menge überschreitet, und diese Menge wird über die Einstellung der Wasserhärte bestimmt. Die Meldung zum Wasserfilterwechsel lässt sich im Menü manuell zurücksetzen. Beides heisst: Wird die Wasserhärte bei der Installation falsch eingestellt, meldet die Maschine dauerhaft zu früh oder zu spät.

Bemerkenswert ist, was Bravilor als Installationsleistung definiert. Das Handbuch listet für den Techniker unter anderem die Prüfung auf Transportschäden, den Strom- und Wasseranschluss, den Anschluss eines Wasserfiltersystems falls bestellt, einen Funktionstest, die Einstellung auf ein Standardrezept, die Geschmacksanpassung, die Prüfung der Wassermengendosierung mit Kalibrierung falls nötig und ausdrücklich die Schulung des Personals in Wartung, Reinigung und Bedienung. Wer ein Angebot vergleicht, sollte prüfen, ob diese Punkte darin stehen.

Ein Sicherheitshinweis aus der Praxis: Beim Entleeren des Boilers tritt heisses Wasser aus dem Abflussschlauch aus, das Handbuch verlangt entsprechende Vorkehrungen und für Arbeiten im Wartungsbereich Handschuhe und lange Ärmel wegen scharfer Kanten. Mitgeliefert wird ausserdem ein separates Sicherheitsbuch; Bravilor stellt es als 190-seitige Fassung in 20 Sprachen bereit.

Preis: kein Listenpreis, aber eine einfache Entscheidungsregel

Bravilor nennt auf den Produktseiten keinen Preis. Diese Seite gibt deshalb keine Zahl weiter, die sich nicht belegen lässt.

Was sich dafür klar sagen lässt, ist die Kaufentscheidung, und sie ist bei dieser Baureihe ungewöhnlich einfach, weil die Modelle sich in fast allem gleichen. Maße, Bohnenvorrat, Mahlwerkszahl, Getränkeobergrenze, Zapfhöhen, Abfallbehälter, Tagesleistung, Nutzerzahl und Energielabel sind bei 11 und 12 identisch. Es bleibt eine Frage: ein Instantbehälter mit 3,2 Litern oder zwei mit je 1,3 Litern. Wer zwei Pulversorten führt, nimmt die 12. Wer eine führt, nimmt die 11 und füllt seltener nach.

Die zweite Entscheidung ist die Milchlösung, und sie kostet Fläche statt Ausstattung. Die schmalen Modelle mit 352 Millimetern brauchen die FreshMilk-Einheit daneben, die 11L bringt 600 Millimeter in einem Gehäuse mit. Auf einer durchgehenden Theke ist die getrennte Lösung flexibler, in einer Nische ist die 11L die ehrlichere Rechnung.

Die dritte Entscheidung ist der Erweiterungssatz für den Bohnenbehälter. 2,4 statt 1,4 Kilogramm sind rund 71 Prozent mehr Vorrat, und der Preis dafür sind 13 Zentimeter Bauhöhe. Diese Abwägung trifft man am besten vor dem Kauf des Unterbaus, nicht danach.

Beim Betrieb bleiben drei laufende Posten: Wasserfilter, Entkalkung und die Milchkühlung. Alle drei hängen an Einstellungen, die bei der Installation gesetzt werden, vor allem an der Wasserhärte. Das Energielabel A+ ist ein Hinweis, aber kein Verbrauchswert; einen Jahresverbrauch in Kilowattstunden nennen die Produktseiten nicht. Was Bravilor dagegen mitliefert, ist Papier: ein separates Sicherheitsbuch, das der Hersteller als 190-seitige Fassung in 20 Sprachen bereitstellt, dazu eine 32-seitige Kurzfassung. Für einen Betrieb mit Unterweisungspflicht ist das eine brauchbare Grundlage und kein Beipackzettel.

Öffentlich nachprüfbare Betreiberstimmen liessen sich nicht finden; der Abschnitt dazu bleibt deshalb leer statt mit Zitaten gefüllt.

Stand: Letzte Aktualisierung am 7. September 2026. Leistungsdaten von den Bravilor-Produktseiten zu Esprecious 11, 11L und 12, Installations- und Wartungsangaben aus dem deutschen technischen Handbuch.

Technisches Datenblatt

Alle erfassten Datenpunkte im Überblick.

Einsatz & Betrieb

Aufstellung / Bauform
Theken-/Counterunit

Technik

Bedienoberfläche
Touchscreen

Heißgetränke

Milchsystem
Externer Kühlkanister
Brühtechnologie
Bean-to-Cup (Frischbrüher)

Abmessungen & Gewicht

Abmessungen (B × H × T)
352 × 660 × 568 mm
Gewicht (unverpackt)
30.84 kg
Nennleistung
2250 W

Kaffee-Technik

Netzspannung
230 V
Getränkevielfalt
36
Tageskapazität (ca.)
120 Tassen/Tag
Erforderlicher Wasserdruck
1–10

Nutzerstimmen

Verifizierte Community-Bewertungen und klar gekennzeichnete externe Betreiberstimmen, getrennt von unserer 0–10-Redaktionsnote.

Für dieses Modell liegen noch keine bestätigten Community-Bewertungen vor. Sie können Ihre Erfahrung unten einreichen.

Haben Sie Erfahrungen mit diesem Gerät?

Teilen Sie Ihre Einschätzung. Ihre Bewertung hilft anderen Betreibern bei der Kaufentscheidung.

Eigene Erfahrung mit Bravilor Esprecious 11/12 teilen

4 / 5

0/5000 Zeichen (min. 100)

Nur Ihr Vorname und der gewählte Einsatzbereich werden öffentlich angezeigt.

Nützliche Links und Dokumente

Datenblätter & Dokumente

Bravilor Bonamat, Technisches Handbuch Esprecious (ab Version 2.0) und FreshMilk (ab Version 3.0), deutsche Fassung (PDF, 54 Seiten, Version 1.0 vom 2024-02-06) — Wasserdruck 1–10 bar, ausdrücklich als stehender Druck NACH einer eventuell eingebauten Wasserfilterung zu messen; Wasserzuleitung mit Absperrventil 3/4" Aussenanschluss im Umkreis von 1 Meter um den Standort; Entkalkungsmeldung abhängig von der eingestellten Wasserhärte, Filterwechselmeldung manuell rücksetzbar; Erweiterungssatz Bohnenbehälter 7.270.609.101 für Esprecious 11(L) und 12 mit 1 × 2,4 kg und 7.270.610.101 für Esprecious 21(L) und 22 mit 2 × 1,2 kg, erhöht die Maschine um 13 cm; empfohlene Temperatur der Kühleinheit 5 °C, nach ca. 20 Minuten zu prüfen; Milchtemperatur ±5 °C, zu warme Milch spritzt beim Dosieren; Installationsleistungen einschliesslich Transportschadenprüfung, Strom- und Wasseranschluss, Anschluss eines Wasserfiltersystems, Funktionstest, Standardrezept, Geschmacksanpassung, Prüfung und Kalibrierung der Wassermengendosierung und Schulung des Personals; Sicherheitshinweise zu heissem Wasser am Abflussschlauch beim Entleeren des Boilers und zu scharfen Kanten im Wartungsbereich

PDF

Bravilor Bonamat, Technical Manual Esprecious, englische Fassung (PDF) — englische Fassung derselben Unterlage zur Gegenprüfung

PDF

Bravilor Bonamat, Sicherheitsbuch (PDF, 190 Seiten, 20 Sprachen) — Warnungen, Sicherheitsvorschriften und Umweltschutzhinweise, das laut technischem Handbuch mit der Maschine mitgeliefert wird

PDF

Bravilor Bonamat, Sicherheitsbuch Kurzfassung (PDF, 32 Seiten, EN/ES/FR) — zweite, kürzere Sicherheitsunterlage derselben Reihe

PDF

Weiterführende Quellen

  1. 1.Bravilor Bonamat, Produktseite Esprecious 12 — Maße 352 × 568 × 660 mm (B×T×H), Bohnenbehälter 1 × 1,4 kg, Instantbehälter 2 × 1,3 L, Abfallbehälter 80 Pucks, Nennleistung 230 V~ 50/60 Hz 2250 W, Zapfhöhe Tasse 60–130 mm, Zapfhöhe Heisswasser 135 mm, empfohlene Tassen bis 120 pro Tag, empfohlene Nutzerzahl 20–40, max. 36 Getränke, 1 Mahlwerk, Energielabel A+, Touchscreen, Fresh-Milk-Funktion; ohne Preisangabebravilor.com/products/espresso-machines-in/esprecious-12-2/
  2. 2.Bravilor Bonamat, Produktseite Esprecious 11 — Maße 352 × 568 × 660 mm, Bohnenbehälter 1 × 1,4 kg, Instantbehälter 1 × 3,2 L, Abfallbehälter 80 Pucks, 230 V~ 50/60 Hz 2250 W, Zapfhöhe Tasse 60–130 mm, Zapfhöhe Heisswasser 135 mm, bis 120 Tassen pro Tag, 20–40 Nutzer, max. 36 Getränke, 1 Mahlwerk, Energielabel A+; ohne Preisangabebravilor.com/products/espresso-machines-in/esprecious-11-2/
  3. 3.Bravilor Bonamat, Produktseite Esprecious 11L — Maße 600 × 568 × 660 mm, Bohnenbehälter 1 × 1,4 kg, Instantbehälter 1 × 3,2 L, Abfallbehälter 80 Pucks, 230 V, Zapfhöhe Heisswasser 135 mm, bis 120 Tassen pro Tag, 20–40 Nutzer, max. 36 Getränke, 1 Mahlwerk, Energielabel A+, für den Betrieb mit der separaten FreshMilk-Einheit konzipiertbravilor.com/en-gb/products/espresso-machines-en-gb/esprecious-11-l/
  4. 4.Bravilor Bonamat, Esprecious technical manuals — Bezugsseite der technischen Handbücher in elf Sprachen einschliesslich Deutschbravilor.com/en-in/esprecious-technical-manuals/
  5. 5.Bravilor Bonamat, Esprecious Serienseite — Einordnung der Modelle 11, 11L, 12 sowie der 21er-Reihe innerhalb der Baureihe und Bildmaterialbravilor.com/en/esprecious/
  6. 6.Bravilor Bonamat, Esprecious UL manuals — Unterlagenseite für die UL-zertifizierten Ausführungen, zur Abgrenzung der europäischen Versionbravilor.com/en/esprecious-ul-manuals/
  7. 7.Bravilor Bonamat, britische Landesseite — Vertriebs- und Serviceweg in Europabravilor.com/en-gb/
  8. 8.Bravilor Bonamat, Herstellerseite — niederländischer Hersteller professioneller Heissgetränketechnik, Einordnung des Anbietersbravilor.com/
Herstellerdaten-Review: Basiert auf HerstellerangabenZuletzt geprüft: Redaktion AutomatenTests.deBewertungskriterien transparent dokumentiert

Häufige Fragen zum Bravilor Esprecious 11/12

Was unterscheidet die Esprecious 11 von der Esprecious 12?

Nur die Instantbehälter. Beide messen 352 × 568 × 660 Millimeter, haben 1 × 1,4 Kilogramm Bohnenvorrat, ein Mahlwerk, maximal 36 Getränke, 60 bis 130 Millimeter Zapfhöhe für die Tasse, 135 Millimeter für Heisswasser, 80 Pucks Abfallbehälter, bis zu 120 Tassen am Tag und Energielabel A+. Die 11 hat einen Instantbehälter mit 3,2 Litern, die 12 hat zwei mit je 1,3 Litern.

Was bedeutet das L bei der Esprecious 11L?

Es steht für die breitere Bauform mit integrierter Milchlösung. Die 11L misst 600 × 568 × 660 Millimeter, ist also fast 250 Millimeter breiter als die schmalen Modelle, die mit einer separaten FreshMilk-Einheit daneben arbeiten. Alle übrigen Leistungsdaten entsprechen der Esprecious 11.

Wie viele Tassen schafft die Esprecious pro Tag?

Bravilor empfiehlt bis zu 120 Tassen pro Tag und nennt 20 bis 40 Nutzer als Einsatzgrösse — für alle drei Modelle gleich. Bei 120 Tassen und angenommenen 8 Gramm Bohnen je Tasse reicht der serienmässige Behälter mit 1,4 Kilogramm für etwa 175 Tassen, also nicht ganz zwei Tage.

Lässt sich der Bohnenbehälter vergrössern?

Ja. Das technische Handbuch führt für die Esprecious 11(L) und 12 einen Erweiterungssatz mit einem Bohnenbehälter von 1 × 2,4 Kilogramm unter der Artikelnummer 7.270.609.101, samt Behälterdeckel mit Schloss und Maschinendeckel. Der Satz erhöht die Maschine allerdings um 13 Zentimeter, aus 660 Millimetern werden 790.

Welchen Wasserdruck braucht die Maschine?

Zwischen 1 und 10 bar. Wichtig ist, wie gemessen wird: Das technische Handbuch verlangt den stehenden Druck nach einer eventuell eingebauten Wasserfilterung, nicht davor. Die Zuleitung muss ausserdem mit einem Absperrventil mit 3/4-Zoll-Aussenanschluss im Umkreis von einem Meter um den geplanten Standort enden.

Was kostet die Bravilor Esprecious?

Bravilor veröffentlicht auf den Produktseiten keinen Preis. Preisrelevant sind vor allem die Modellwahl zwischen 11, 11L und 12, die Milchlösung als separate FreshMilk-Einheit oder integriert, der Erweiterungssatz für den Bohnenbehälter und ein Wasserfiltersystem, dessen Anschluss das Handbuch als Installationsleistung führt.

WMF 1500 S+

WMF · Heißgetränkeautomaten

WMF 1500 S+

9,0Sehr gut

B2B-Kaffeevollautomat für Standorte mit mittlerem Tagesbedarf. Punktet mit Touch-Bedienung, konfigurierbaren Milchsystemen und CoffeeConnect-Telemetrie.

ca. 9.490 – 10.167 €

WMF 5000 S+

WMF · Heißgetränkeautomaten

WMF 5000 S+

8,9Sehr gut

Konfigurierbarer Performance-Vollautomat für Standorte mit hohem Tagesbedarf: bis rund 250 Tassen/Tag, Simultanbezug von Kaffee und Heißwasser, Dynamic-Milk- und Steam-Optionen sowie CoffeeConnect-Telemetrie. Den Spitzendurchsatz erkauft man sich mit hohem Anschlusswert und spürbarem Reinigungsaufwand.

ab 12.250 €

Rheavendors CB1

Rheavendors · Heißgetränkeautomaten

Rheavendors CB1

7,4Gut

Der Rheavendors CB1 ist Evoca Groups Budgetangebot im Heißgetränke-Segment: Bean-to-Cup unter 2.500 EUR, Pulvermilch-System für niedrigen Wartungsaufwand und MDB-ready für spätere Cashless-Nachrüstung. Für Standorte mit weniger als 80 Tassen/Tag und beschränktem Budget ist er eine solide Wahl — ohne Premium-Ansprüche an Geschmack oder IoT.

ab 2.400 €

JURA GIGA X8

JURA · Heißgetränkeautomaten

JURA GIGA X8

8,7Sehr gut

Das Doppelmahl-Flaggschiff von JURA für den gewerblichen Dauerbetrieb – 32 Spezialitäten, TÜV-zertifizierte Hygiene und P.E.P.-Brühverfahren. Die überarbeitete Generation II (2023, Typ 748/749) erhöht auf 2700 W und 32 Spezialitäten; wer kauft, sollte zwingend die Generation prüfen. Stärkstes Argument: schlüsselfertiges Paket aus Qualität, Hygiene und aktives JURA-Servicenetz – ein echtes Invest, das sich bei ≥ 80 Tassen/Tag rechnet.

ab 5.700 €