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Bravilor Esprecious 11/12

5.5/ 10

Empfehlenswert

Datenreview — recherchiert aus Quellen, nicht physisch getestet. Wie wir bewerten

Design & Aufbau6.0
Technik & Funktionen6.5
Betrieb & Wartung5.5
Kapazität & Sortiment5.5
Preis / Leistung4.0
ab 6.320 €

Richtpreise netto (zzgl. MwSt.), Projektpreise abweichend

  • Tabletop
  • Innen
  • Nicht näher spezifiziert
  • Nicht näher spezifiziert
🌿

Keine zusätzliche Öko-Bewertung

EU-Energielabel

A+

Elektrische Leistungsaufnahme

2250 W

Stromversorgung / Netzanschluss

1 × 230 V, 50/60 Hz, 10 A oder höher

Bravilor Esprecious 11/12 - Produktansicht · Quelle: cdn.www.bravilor.dkpnt.nl

3 Fotos · Bravilor Esprecious 11/12

Einsatzgebiete

Für welche Standorte sich das Gerät eignet, und für welche nicht.

Ideal

Bürostandorte

Für Standorte mit etwa 50 bis 120 Mitarbeitenden und festem Wasseranschluss.

Bedingt

Bildungseinrichtungen

Geeignet, wenn 36 Getränkewahlen und planbare Reinigung organisatorisch abgedeckt werden.

Bedingt

Kliniken

Nutzbar in Innenbereichen, sofern Serviceverfügbarkeit regional geprüft wird.

Ideal

Betriebsrestaurants

Sinnvoll bei bis zu 120 empfohlenen Tassen pro Tag.

Nicht geeignet

Kleine Büros

❌ Für deutlich weniger als 50 Mitarbeitende wirtschaftlich kritisch.

Nicht geeignet

Mobile Einsatzorte

❌ Der Festwasseranschluss schränkt mobile Aufstellungen ein.

Unsere Bewertung im Detail

5 Achsen, datenbasiert gewichtet.

Design & Aufbau
6,0 / 10
Technik & Funktionen
6,5 / 10
Betrieb & Wartung
5,5 / 10
Kapazität & Sortiment
5,5 / 10
Preis / Leistung
4,0 / 10

Kurzfazit

5,5Gut

Die Esprecious 11/12 ist ein fest angeschlossener Kaffeevollautomat für professionelle Innenbereiche, der bis zu 36 Getränkewahlen, einen Bohnenbehälter mit 1.400 g und eine empfohlene Tagesleistung von 120 Tassen kombiniert. Die hier bewertete technische Ausführung ist die Esprecious 12 mit 352 × 568 × 660 mm und 2.250 W Nennleistung. Als Zielgruppe eignen sich Standorte mit etwa 50 bis 120 Mitarbeitenden, etwa Büros, Bildungseinrichtungen, Kliniken oder kleinere Betriebsrestaurants. Für 50 Mitarbeitende bietet die genannte Tageskapazität rechnerisch ausreichend Reserve, sofern nicht jede Person mehrere Getränke täglich bezieht. Die Maschine benötigt einen Festwasseranschluss und arbeitet standardmäßig mit Milchpulver beziehungsweise Topping. Frischmilch ist als separates System erhältlich. Schwachpunkte sind die fehlende belastbare Angabe zu Standby-Verbrauch, Lärmpegel und Aufheizzeit. Ein öffentlich ausgewiesener Nettopreis von ca. 6.320,17 EUR netto ist für die Esprecious 12 belegt. Der ROI hängt deshalb stark von der tatsächlichen Auslastung, den Servicekosten und dem Getränkepreis ab. Für kleine Standorte mit deutlich weniger als 50 Mitarbeitenden bleibt die Investition wirtschaftlich schwer zu rechtfertigen.

Auf einen Blick

Modell
Bravilor Esprecious 11/12
Hersteller
Bravilor Bonamat
Kategorie
Heißgetränkeautomaten
Typ
Kaffeevollautomaten
Preisrahmen
ab 6.320 €
Gesamtscore
5.5 / 10
Herkunft
Bravilor Bonamat (NL)

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Bis zu 36 Getränkewahlen sind für wechselnde Büro- und Gastronomiesortimente dokumentiert.
  • Der Bohnenbehälter fasst 1.400 g und reduziert Nachfüllvorgänge im Tagesbetrieb.
  • Die Nennleistung beträgt 2.250 W bei 230 V Netzspannung.
  • Der Ausgabebereich deckt Tassenhöhen von 60–130 mm ab.
  • Ein MDB-Anschluss für externe Bezahlsysteme ist dokumentiert.

Nachteile

  • Der Festwasseranschluss erfordert einen Wasserzulauf mit 3/4-Zoll-Anschluss und Absperrventil.
  • Für Wartungskosten und ein flächendeckendes DACH-Servicenetz liegen keine belastbaren öffentlichen Angaben vor.
  • Milchpulver beziehungsweise Topping ist in der Standardausführung vorgesehen, nicht ein integriertes Frischmilchsystem.
  • Standby-Leistung, Aufheizzeit, Lärmpegel und Jahresverbrauch sind öffentlich nicht verifiziert.
  • Der belegte Nettopreis von ca. 6.320,17 EUR netto bezieht sich auf die Esprecious 12, nicht auf jede Variante der 11/12-Familie.

Testbericht

Design & Aufbau

Mit 352 × 660 × 568 mm in der Reihenfolge Breite × Höhe × Tiefe bleibt die Esprecious 12 kompakt genug für eine Arbeitsplatte. Das Leergewicht beträgt 30,84 kg. Bravilor Bonamat ordnet die Maschine der Tischaufstellung und der kommerziellen Nutzung in Innenräumen zu. Für den Betreiber entsteht damit kein Standgerät mit eigener Unterkonstruktion, sondern ein 66 cm hoher Vollautomat, dessen Stellfläche und Unterbau vor der Installation feststehen müssen. Die Maße stammen aus der aktuellen Produktseite zur Esprecious 12 und den technischen Unterlagen zur Baureihe. Ältere Esprecious-Dokumente nennen abweichende Abmessungen. Für die hier betrachtete Ausführung wurde deshalb die aktuelle Artikelvariante 8.035.290.31002 herangezogen.

Der Festwasseranschluss prägt die Aufstellung stärker als das Gewicht. Das technische Handbuch verlangt einen 3/4-Zoll-Anschluss mit Absperrventil innerhalb eines Meters. Der zulässige Wasserdruck liegt bei 1 bis 10 bar. Ein Standort ohne vorbereitete Wasserleitung fällt damit aus. Personal muss die Maschine nicht über einen internen Tank versorgen. Die Nachfüllroutine verlagert sich auf Bohnen, Instantzutaten und Reinigung. Für die Planung bleiben Zugänglichkeit der Rückseite, seitliche Serviceabstände und ein konkreter Wartungszugang offen. Das Handbuch belegt diese Punkte im vorliegenden Dossier nicht. Vor einer festen Montage sollten Betreiber diese Maße mit dem Fachhändler oder Servicetechniker klären.

Die Bedienung erfolgt über ein vollfarbiges Touchscreen-Display. Das ist für 36 dokumentierte Getränkewahlen grundsätzlich passend, weil Rezepte und Auswahlmenüs auf einer Oberfläche abgebildet werden können. Eine unabhängige Prüfung der Menülogik, der Lesbarkeit bei wechselnden Lichtverhältnissen oder der Reaktionsgeschwindigkeit liegt nicht vor. Für einen stark frequentierten Empfangsbereich bleibt deshalb ein Vor-Ort-Test sinnvoll. Die Bedienoberfläche ersetzt keine Prüfung der Reinigungswege. Gerade bei einer Maschine mit Pulvermilch oder Topping müssen Mitarbeitende nachvollziehen können, welche Komponenten täglich zugänglich sind.

Zur Materialqualität, zu Gehäusewerkstoffen und zur Belastbarkeit von Klappen, Auszügen oder Touchscreen nennt das Dossier keine belastbaren Angaben. Eine Bewertung der Verarbeitung über die veröffentlichte Produktbeschreibung hinaus wäre nicht seriös. Der Betreiber sollte das Gerät vor der Bestellung auf geöffnete Servicebereiche, erreichbare Behälter und den Platz für Reinigungsarbeiten prüfen. Mit 30,84 kg bleibt ein späteres Umsetzen möglich, ohne dass die Maschine als leichtes Tischgerät gelten kann. Für kleine Standorte kann die Kombination aus Festwasseranschluss, 66 cm Höhe und kommerzieller Auslegung überdimensioniert sein.

Technologie & Funktionen

Die Esprecious 11/12 verbindet einen integrierten Kaffeebohnenmahler mit Instant-Zutaten. Für die Esprecious 12 nennt Bravilor Bonamat ein Mahlwerk und einen Bohnenbehälter mit 1.400 g Fassungsvermögen. Mahlwerkdurchmesser, Material und einstellbare Mahlgrade sind im Dossier nicht verifiziert. Eine belastbare Aussage zur technischen Qualität des Mahlwerks wäre deshalb nicht möglich. Die Grundtechnik bleibt nachvollziehbar: Bohnenkaffee wird frisch gemahlen, weitere Rezeptbestandteile können aus zwei Instant-Behältern mit zusammen 2,6 l stammen. Diese Auslegung richtet sich an Standorte, die Espresso- und Mischgetränke aus einem Gerät ausgeben wollen. (Hersteller-Produktseite, Hersteller-Angabe)

Das Standardmodell arbeitet mit Milchpulver oder Topping. Ein separates FreshMilk-System ist als Variante dokumentiert. Eine integrierte Kühlung ist für die Standardausführung nicht belegt. Betreiber müssen deshalb vor der Bestellung klären, ob Pulvermilch ausreicht oder ob die zusätzliche FreshMilk-Konfiguration benötigt wird. Der Wasseranschluss ist fest ausgeführt. Das technische Handbuch nennt einen Druckbereich von 1–10 bar und einen 3/4-Zoll-Anschluss mit Absperrventil innerhalb von 1 m. Ein Wasserbehälterbetrieb ist für die geprüfte Ausführung nicht dokumentiert. (Technisches Handbuch)

36 Getränkeauswahlen und ein farbiger Touchscreen eröffnen einen breiten Rezeptumfang. Die Bedienlogik kann damit viele Direktwahltasten ersetzen. Für stark frequentierte Pausenbereiche ist die dokumentierte Tagesleistung von 120 Tassen die wichtigere Zahl. Der angegebene Espresso-Durchsatz von 120–150 Tassen pro Stunde beschreibt eine technische Leistungsangabe, keine Zusage für einen dauerhaft störungsfreien Stoßbetrieb. Für Personal und Nachfüllplanung zählen deshalb Bohnenbehälter, Instant-Behälter und der Festwasseranschluss zusammen. Die Esprecious 12 fasst laut Produktdaten 80 Kaffeepucks im Auffangbehälter. (Produktdaten des Herstellers)

Konnektivität und Bezahlsysteme sind getrennt zu bewerten. Eine MDB-Schnittstelle ist für die Esprecious-Familie belegt, die konkrete MDB-Version bleibt offen. Ein externes Zahlungsterminal ist daher nicht automatisch Bestandteil der Maschine. Die Quellen nennen außerdem modemgestützte Ferntelemetrie beziehungsweise eine entsprechende Softwarefunktion. Plattformname, Datenumfang und laufende Kosten sind nicht verifiziert. Betreiber sollten diese Punkte vertraglich klären, bevor Telemetrie oder bargeldlose Zahlung in die Standortplanung einfließen. (Esprecious-Datenblatt, FreshMilk-Broschüre)

Die Maschine arbeitet mit einem Boiler. Brühdruck und Brühtemperatur sind für die Esprecious 11/12 nicht verifiziert. Eine belastbare Bewertung von Extraktionsstabilität oder Aufheizzeit wäre damit nicht seriös. Für kleine Standorte mit deutlich weniger als 120 Getränken täglich kann die Ausstattung überdimensioniert wirken. In Kantinen, Hotels oder größeren Bürobereichen liegt der praktische Nutzen vor allem in der Kombination aus 36 Rezepten, Festwasserbetrieb und getrennten Zutatenbehältern. Die Reinigung, die Nachfüllintervalle und das Ausfallrisiko des Telemetrie- oder MDB-Zubehörs müssen standortbezogen geplant werden.

Kapazität & Sortiment

Die Esprecious 12 ist für bis zu 120 Tassen pro Tag ausgelegt. Diese Herstellerangabe beschreibt eine empfohlene Tagesleistung, keine garantierte Mindest- oder Höchstgrenze. Der dokumentierte Espresso-Durchsatz liegt bei 120–150 Tassen pro Stunde, für Kaffee werden 80–100 Tassen pro Stunde genannt. Instantgetränke erreichen laut den technischen Angaben bis zu 240 Ausgaben pro Stunde. Solche Stundenwerte sind für Stoßzeiten relevant, ersetzen jedoch keine Standortplanung. Entscheidend bleibt, ob die Nachfrage über den Tag verteilt anfällt oder in kurzen Pausen entsteht. Ein Büro- oder Bildungsstandort mit rund 120 Getränken täglich liegt im vorgesehenen Bereich. Für kleinere Standorte kann die Ausstattung überdimensioniert sein. Eine belastbare Betreiberangabe zur tatsächlich erreichbaren Tagesleistung liegt nicht vor. Hersteller-Produktseite

Das Sortiment umfasst bis zu 36 Getränkeauswahlen. Die Esprecious 12 kombiniert frisch gemahlene Bohnen mit Instantzutaten. Ein Bohnenbehälter nimmt 1.400 Gramm auf. Hinzu kommen zwei Instantbehälter mit jeweils 1,3 Litern, zusammen 2,6 Liter. Diese Aufteilung erlaubt ein breites Rezeptangebot, schafft jedoch auch mehrere Nachfüllpunkte. Der Betreiber muss Bohnen und Instantzutaten getrennt disponieren. Für einen Standort mit starkem Milchgetränkeanteil ist die Standardausführung mit Milchpulver oder Topping relevant. Eine separate FreshMilk-Option ist dokumentiert, gehört jedoch nicht automatisch zur Standardkonfiguration. Das Sortiment ist deshalb nicht allein anhand der 36 Auswahlmöglichkeiten zu bewerten. Die tatsächliche Tiefe hängt von Rezeptbelegung, Zutatenverbrauch und der gewählten Milchlösung ab. FreshMilk-Broschüre

Der Festwasseranschluss begrenzt die Aufstellplanung, reduziert im Gegenzug die Abhängigkeit von einem internen Wassertank. Das technische Handbuch nennt einen Druckbereich von 1–10 bar und einen 3/4-Zoll-Anschluss mit Absperrventil innerhalb von 1 Meter. Der Nachfüllweg für Wasser entfällt, Bohnen, Instantzutaten und Verbrauchsmaterial müssen weiterhin kontrolliert werden. Der Abfallbehälter fasst 80 Kaffeepucks. Bei hoher Bohnenausgabe kann dieses Volumen zu einem wiederkehrenden Entleerungspunkt werden. Ein verifiziertes Reinigungsintervall oder eine öffentlich belegte Zeitangabe für Nachfüllen und Entleeren liegt nicht vor. Diese Werte sollten vor Vertragsabschluss mit dem Servicepartner anhand des konkreten Rezeptplans geklärt werden. Technisches Handbuch

Für eine Kantine mit konzentriertem Pausenandrang ist der Stunden-Durchsatz der stärkere Planungswert. 120 empfohlene Tassen pro Tag und bis zu 150 Espressotassen pro Stunde lassen Spielraum für kurze Spitzen, ohne eine dauerhafte Auslastung zu belegen. Ein Standort mit deutlich mehr als 120 täglichen Getränken sollte die Auslegung mit dem Anbieter prüfen, weil im Dossier keine höhere empfohlene Tageskapazität bestätigt ist. Ausfallrisiken entstehen weniger durch die nominelle Rezeptzahl als durch leere Zutatenbehälter, einen vollen Puckbehälter oder die notwendige Reinigung. Öffentliche, belastbare Betreiberstimmen zur realen Nachfüll- und Ausfallhäufigkeit liegen nicht vor. Die Kapazitätsbewertung bleibt deshalb auf Herstellerdaten und technische Dokumentation beschränkt.

Betrieb & Wartung

Der Festwasseranschluss prägt den täglichen Betrieb stärker als die kompakten Außenmaße. Die Esprecious 12 benötigt laut technischem Handbuch einen Wasseranschluss mit 3/4-Zoll-Außengewinde, Absperrventil innerhalb eines Meters und einen Druckbereich von 1–10 bar. Ein Nachfüllen über einen internen Tank ist für die geprüfte Ausführung nicht dokumentiert. Der Aufstellort muss deshalb die Wasserinstallation und den Zugang zum Absperrventil berücksichtigen.

Für die Reinigung stellt Bravilor Bedienungs- und Reinigungsunterlagen bereit. Konkrete Zeitangaben für die tägliche oder wöchentliche Reinigung sind im vorliegenden Dossier nicht verifiziert. Ebenso fehlen belastbare Angaben dazu, welche Reinigungsschritte täglich, wöchentlich oder nach einer bestimmten Zahl von Getränken vorgeschrieben sind. Eine verbindliche Personalplanung mit beispielsweise Minutenwerten wäre daher nicht seriös. Vor einer Beschaffung sollte der Betreiber die Originalanleitung für die konkrete Esprecious-11- oder Esprecious-12-Konfiguration anfordern und daraus ein Reinigungsfenster mit Verantwortlichkeit, Reinigungsmitteln und Dokumentation ableiten.

Der Wartungsaufwand hängt auch von der Ausführung ab. Die Standardvariante arbeitet mit Milchpulver oder Topping. Für die Esprecious-Reihe ist außerdem ein separates FreshMilk-System dokumentiert. Die beiden Varianten dürfen im Hygieneplan nicht gleich behandelt werden. Bei der Pulverausführung gehören die Behälter und die Ausgabestrecke in die Prüfung; beim FreshMilk-Aufbau kommen die milchführenden Komponenten hinzu. Die konkreten Intervalle bleiben offen, weil sie im Dossier nicht belastbar ausgewiesen sind.

80 Kaffeepucks fasst der dokumentierte Satzbehälter. Bei der empfohlenen Tagesleistung von 120 Tassen kann dieser Wert an einem stark frequentierten Standort zum Kontrollpunkt werden. Die Maschine besitzt einen Bohnenbehälter mit 1.400 g sowie zwei Instantbehälter mit jeweils 1,3 l, insgesamt 2,6 l. Nachfüllwege und Schichtübergaben lassen sich damit planen, der tatsächliche Verbrauch hängt vom Rezept und der Getränkezusammensetzung ab. Die Produktseite nennt bis zu 36 Getränkeauswahlen und einen Durchsatz von 120–150 Espressotassen pro Stunde, jeweils als Hersteller- beziehungsweise Händlerangabe.

Die Nennleistung beträgt 2.250 W bei 230 V. Ein verifizierter Standby-Verbrauch, eine Aufheizzeit, ein Geräuschpegel und ein Jahresverbrauch liegen nicht vor. Eine Energiekostenrechnung wäre deshalb nur mit einem separat gemessenen Lastprofil möglich. Typische Reparaturkosten sowie ein belastbares flächendeckendes DACH-Servicenetz sind ebenfalls nicht dokumentiert. Serviceumfang, Reaktionszeit und Ersatzteilpreise bleiben vertraglich zu klären. <PRIVATE_PERSON>

Preis / Leistung

Der belastbare Anschaffungspreis betrifft die Esprecious 12 mit der Artikelnummer 8.035.290.31002. Die tschechische Bravilor-Bonamat-Produktseite weist dafür ca. 6.320,17 EUR netto netto aus. Gerundet entspricht das rund 6.500 EUR netto für die öffentlich bepreiste Ausführung. Ein separater, belastbarer Preis für die Esprecious 11 wurde im Dossier nicht gefunden. Eine Spanne für die gesamte Modellfamilie wäre deshalb nicht seriös. Preisangabe des Bravilor-Bonamat-Vertriebspartners und HorecaTraders-Produktseite belegen die Einordnung der recherchierten Variante.

Die einfache Fünfjahresrechnung bleibt deshalb auf die Anschaffung beschränkt. ca. 6.320,17 EUR netto netto je Maschine ergeben 1.264,03 EUR pro Jahr, sofern der Kaufpreis gleichmäßig über fünf Jahre verteilt wird. Das ist keine vollständige Gesamtkostenrechnung. Energie, Bohnen, Instantprodukte, Milchpulver, Wasser, Reinigung, Wartung, Ersatzteile und mögliche Serviceeinsätze sind nicht eingerechnet, weil dafür im Dossier keine belastbaren Eurobeträge vorliegen. Der Kaufpreisanteil je Getränk lässt sich erst mit der tatsächlichen Zahl der Betriebstage berechnen: ca. 6.320,17 EUR netto geteilt durch 120 Getränke pro Tag, geteilt durch die tatsächlich angesetzten Betriebstage und fünf Jahre. Die Herstellerangabe von 120 Tassen pro Tag dient dabei als Kapazitätsrichtwert, nicht als garantierte Abnahmemenge.

Die laufenden Kostentreiber sind technisch erkennbar, finanziell jedoch offen. Die Maschine arbeitet mit Festwasseranschluss, einem Bohnenbehälter mit 1.400 Gramm und zwei Instantbehältern mit jeweils 1,3 Litern. Ein Nachfüllplan hängt deshalb vom Rezeptmix ab. Espresso-lastige Standorte verbrauchen die Bohnenkapazität anders als Ausgabestellen mit vielen Instant- oder Milchgetränken. Der Abfallbehälter fasst 80 Kaffeepucks. Daraus ergibt sich ein konkreter Kontrollpunkt für das Personal, nicht automatisch ein festes Reinigungsintervall. Die Betriebsunterlagen belegen routinemäßige Reinigung. Eine verifizierte Zeitangabe pro Reinigung, ein verbindliches tägliches oder wöchentliches Fenster sowie typische Arbeitskosten sind nicht dokumentiert.

Mit 2.250 Watt Nennleistung lässt sich der Strombedarf nicht als Jahresbetrag ausweisen. Standby-Leistung und Jahresverbrauch fehlen. Gleiches gilt für Reparaturkosten und Servicepauschalen. Für einen Standort mit 120 Getränken täglich kann der Kaufpreis rechnerisch auf viele Ausgaben verteilt werden. Bei geringerer Nutzung bleibt derselbe Kapitalbetrag bestehen, während Verbrauchs- und Personalaufwand nicht proportional verschwinden. Für kleine Standorte ist die Investition deshalb nur bedingt begründbar. Das Ausfallrisiko lässt sich mangels belastbarer Ausfall- und Reaktionsdaten nicht monetarisieren.

Technisches Datenblatt

Alle erfassten Datenpunkte im Überblick.

Einsatz & Betrieb

Aufstellung / Bauform
Tabletop
Umgebung (Innen/Außen)
Innen

Zahlung & Konnektivität

Zahlungsarten
Nicht näher spezifiziert
Konnektivität
Nicht näher spezifiziert

Technik

Bedienoberfläche
Touchscreen

Heißgetränke

Milchsystem
Milchpulver-Dosierer
Brühtechnologie
Bean-to-Cup (Frischbrüher)

Service & Compliance

Garantie
12 Monate
Zertifizierungen
CE, ECBC

Abmessungen & Gewicht

Abmessungen (B × H × T)
352 × 568 × 660 mm
Gewicht (unverpackt)
30.84 kg
Elektrische Leistungsaufnahme
2250 W
Stromversorgung / Netzanschluss
1 × 230 V, 50/60 Hz, 10 A oder höher

Kaffee-Technik

Netzspannung
230 V
Getränkevielfalt
36
Tageskapazität (ca.)
120 Tassen/Tag
Durchsatz Espresso
120 Tassen/h
Erforderlicher Wasserdruck
1–10 bar
Mahlwerk
integriertes Kaffeebohnenmahlwerk
Anzahl Mahlwerke
1
Bohnenbehälter
1400
Tresterbehälter
80 Tassen
Wasserversorgung
Festwasseranschluss
Heizsystem
Boiler

Nutzerstimmen

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Datenreview: KI-gestützte Quellenanalyse, kein eigener PraxistestZuletzt geprüft: VendingTests.com editorial teamBewertungskriterien transparent dokumentiert

Häufige Fragen zum Bravilor Esprecious 11/12

Wie viele Getränke kann die Esprecious 11/12 ausgeben?

Für die Esprecious 12 sind bis zu 36 Getränkewahlen dokumentiert. Die empfohlene Tagesleistung liegt bei 120 Tassen.

Welche Maße hat die Esprecious 12?

Die dokumentierten Maße betragen 352 × 568 × 660 mm in der Reihenfolge Breite × Tiefe × Höhe. Das Gerät ist als Tischgerät vorgesehen und benötigt zusätzlich Platz für Wasseranschluss und Bedienung.

Wie hoch ist der belegte Kaufpreis?

Für die Esprecious 12 ist ein öffentlich ausgewiesener Nettopreis von 6.320,17 EUR belegt. Eine belastbare Obergrenze für die Vollausstattung der Esprecious 11/12 wurde nicht gefunden.

Benötigt die Maschine einen Festwasseranschluss?

Ja, die Esprecious 12 ist für eine feste Wasserversorgung ausgelegt. Das technische Handbuch nennt einen 3/4-Zoll-Anschluss mit Absperrventil innerhalb von 1 m und einen Wasserdruck von 1–10 bar.

Welche Milchlösung ist serienmäßig vorgesehen?

Die Standardausführung arbeitet mit Milchpulver beziehungsweise Topping. Ein separates FreshMilk-System ist als Option dokumentiert, nicht als serienmäßige integrierte Kühlung der Standardausführung.

WMF 1100 S

WMF · Heißgetränkeautomaten

WMF 1100 S

7,3Gut

Bis zu 80 Tassen täglich, 7-Zoll-Touchdisplay und HACCP-fähige Reinigungsprotokolle: Der WMF 1100 S ist ein kompakter Kaffeevollautomat für Büros mit 20 bis 60 Mitarbeitenden. Das Gerät misst 325 × 500 × 571 mm, wiegt ca. 25,5 kg und passt auf die meisten Küchentheken ohne bauliche Anpassung. Die herausnehmbare Brüheinheit mit maximal 15 g Kaffeemehl pro Brühung liefert konsistente Ergebnisse; Reinigungsprotokolle lassen sich via USB für HACCP-Nachweise exportieren. Zwei Einschränkungen sind im Betrieb relevant: Das Milchsystem Basic Milk läuft über einen Schlauch zu einem externen Kühler oder einer Milchpackung, was mehr Handling bedeutet als ein integriertes System. Außerdem kennzeichnet WMF die 1100 S als Auslaufmodell, bestellbar nur noch bis 30.09.2026. Neugeräte kosten 3.495 bis 4.873 EUR netto je nach Konfiguration; auf fünf Jahre verteilt beträgt die Abschreibung 699 bis 975 EUR jährlich, zuzüglich Verbrauchsmaterialien und Servicekosten. Das Gerät empfiehlt sich für Betreiber, die eine pflegeleichte Büromaschine mit HACCP-Dokumentation suchen und keinen Hochdurchsatz-Standort betreiben.

ca. 3.495 – 4.873 €

Rhea Luce Zero

Rheavendors · Heißgetränkeautomaten

Rhea Luce Zero

7,2Gut

Die luce zero ist eine Leiter mit fünf Sprossen, und ihre Stärke ist, dass die Stellfläche über alle Stufen gleich bleibt: 640 mal 1.830 mal 705 Millimeter, egal welche Ausstattung. Die Entscheidung fällt an einer klaren Bruchstelle. Zwischen zero.1 und zero.2 verdoppelt sich die Leistung von 1.600 auf 3.200 Watt, die Becherausgabestationen gehen von einer auf zwei, die Mahlwerke von einem auf bis zu zwei, und erst hier wird das Varitherm-Induktionssystem verfügbar, für das Rheavendors 85 Prozent Energieeinsparung gegenüber einem Boiler angibt. Praktisch heißt das: die kleinen Stufen laufen mit rund 7 Ampere an einer normalen Steckdose, die großen brauchen 14 Ampere und einen eigenen Stromkreis. Schwachstelle ist die Dokumentation — Gewicht, Wasseranschluss, Becherkapazität, Tages- und Stundenleistung und jede Wartungsangabe fehlen öffentlich.

Auf Anfrage

Schaerer Coffee Skye

Schaerer · Heißgetränkeautomaten

Schaerer Coffee Skye

8,5Sehr gut

Kompakter Premium-Vollautomat der Schweizer Traditionsmarke Schaerer für Standorte mit mittlerem Bedarf bis rund 180 Tassen/Tag: video-fähiges 8-Zoll-Touchdisplay mit drei Bedienmodi, BestFoam-Milchsystem für heiße und kalte Spezialitäten und CoffeeLink-Telemetrie. Als Tischgerät mit Tank- oder Festwasserbetrieb bleibt die Skye flexibel aufstellbar — die Kapazität ist bewusst auf mittlere Standorte zugeschnitten, nicht auf Hochlast.

ab 7.670 €

Necta Koro Max

Necta · Heißgetränkeautomaten

Bild: Necta / Evoca Group - offizielles Produktfoto aus der Koro-Max-Prime-Broschuere

Necta Koro Max

6,8Gut

330 mm Gehäusebreite, echter Espressobrüher (Z3000 L, max. 12 g Dosiermenge) und acht Getränkeoptionen inklusive Schokolade: Der Necta Koro Max Prime von Evoca (Varese, IT) richtet sich an Büros mit 30 bis 80 Mitarbeitern sowie kleine Gastronomieaufstellorte mit überschaubarem Tagesbedarf bis etwa 50 Bezügen. Als Festwasservariante ab rund 3.105 Euro netto (All4Vending DE), Tankversion bis 4.429 Euro netto (NL-Markt). Zwei strukturelle Schwachpunkte: Die Milchbefähigung beschränkt sich auf Pulver, ein Frischmilchsystem fehlt. Telemetrie und Fernwartung sind nicht vorhanden, da das Gerät aus der Produktgeneration vor 2020 stammt. Das Türöffnen zum Nachfüllen löst einen vollständigen Geräterestart aus. Das Servicenetz im DACH-Raum ist dünn; Ersatzteile kommen über Fachhändler mit 3 bis 10 Tagen Lieferzeit. Für Bürostationen ohne hohe Durchsatzanforderungen und mit eigenem Reinigungspersonal ist das Gerät ein solides Angebot. Standorte mit mehr als 80 Bezügen täglich oder mit Anforderungen an digitale Serviceschnittstellen sollten neuere OCS-Modelle mit Konnektivität prüfen.

ca. 3.105 – 4.429 €