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Einsatzbereich

Automaten für Büro & Coworking

Kaffee, Snacks und Kaltgetränke für Teams von 10 bis 500 Personen.

Worauf es bei Büro & Coworking ankommt

Für Büro & Coworking zählt nicht der maximale Funktionsumfang, sondern die Passung zum tatsächlichen Bedarf vor Ort: Durchsatz, Sortiment, Bedienkomfort und Betriebskosten müssen zum Standort passen.

Unsere Empfehlungen sind eine kuratierte Auswahl aus unabhängig getesteten Modellen. Sie sind ein Startpunkt für die engere Wahl – für die finale Entscheidung lohnt der direkte Vergleich der relevanten Geräte.

Empfohlene Modelle für Büro & Coworking

Eine kuratierte Auswahl aus unseren Tests – passend zu den Anforderungen dieses Einsatzbereichs.

Franke A400

Franke · Heißgetränkeautomaten

Franke A400

8,6Sehr gut0 Bewertungen

Die Franke A400 positioniert sich als vollautomatischer Kaffeevollautomat für mittlere Gewerbestandorte, die täglich bis zu 100 Tassen benötigen. Mit ihrem CleanMaster-System verkürzt das Modell die tägliche Reinigung auf rund 9 Minuten und reduziert den manuellen Aufwand auf ein Minimum — ein zentrales Argument für Büros mit 30 bis 100 Mitarbeitern, Cafés und Hotels mit Selbstbedienung. Auch beim Milchschaum liefert die FoamMaster-Variante Ergebnisse auf Barista-Niveau, ohne dass eigens geschultes Personal nötig ist. Die Kapazität reicht für konstante Nutzung unterhalb der 100-Tassen-Grenze; dauerhaft höherer Durchsatz beansprucht Mahlwerke und Brühgruppe jedoch stark und verkürzt deren Standzeiten. Nachteilig fallen die hohen Investitionskosten im Vollausbau (bis 10.500 €) und regelmäßige Wartungskosten ins Gewicht. Die Franke A400 amortisiert sich in stark frequentierten Standorten innerhalb von wenigen Jahren, sofern Reinigungsaufwand, Service und Ersatz bei Ausfällen kalkuliert werden. Für Standorte mit 120+ Tassen/Tag ist der Umstieg auf die größere A600 empfehlenswert.

ca. 4.500 – 10.550 €

Melitta Cafina XT7

Melitta · Heißgetränkeautomaten

Melitta Cafina XT7

8,5Sehr gut0 Bewertungen

Die Melitta Cafina XT7 ist für dichte Ausgabespitzen gebaut, nicht für einen kleinen Standort mit wenigen Bezügen. Der Hersteller nennt etwa 250 Tassen pro Tag und 176 einzelne Espresso pro Stunde. Zwei Mühlen, TopFoam für 2 Milchsorten, ein 8,4-Zoll-Touchscreen, CIP-Reinigung und optionale Telemetrie ergeben ein belastbares Funktionspaket für Hotel, Bäckerei oder große Selbstbedienungsbereiche. Die Gegenrechnung bleibt hart: 300 × 715 × 580 mm, 60 kg, 400 V, maximal 5700 W und tägliche Reinigung verlangen vorbereitete Infrastruktur und klare Zuständigkeiten. Mit ca. 13.000–16.000 EUR netto für die geprüfte Konfiguration ist die Maschine kapitalintensiv. Wer die ausgewiesene Kapazität nicht regelmäßig braucht, kauft teure Reserve. Wer sie nutzt, sollte Zubehör, Serviceumfang, Wasseraufbereitung und Anschlussarbeiten vor Auftragserteilung als vollständige Stückliste kalkulieren.

ca. 13.000 – 16.000 €

Necta Kalea Plus

Necta · Heißgetränkeautomaten

Necta Kalea Plus

8,6Sehr gut0 Bewertungen

Rund 200–250 Getränke am Tag, Frischmilchsystem mit automatischer Reinigung und Touch-Bedienung: Die Necta Kalea Plus zielt auf größere Büros, Kantinen und den Frühstücksbereich in Hotel und Gastronomie mit mindestens 60 bis rund 150 Mitarbeitenden oder trinkaffinen Gästen. Im Test fallen die robuste Brüheinheit (Z4000) und der modulare Aufbau für Bohnen, Instant und Milch auf; die telemetriefähige Plattform erlaubt einfache Überwachung ohne Zusatzmodule. Nutzer loben die Zuverlässigkeit (bei konsequenter Reinigung), den schnellen Getränkebezug und die Ersatzteilversorgung (DE-Lager 1–3 Tage). Schwachstellen: Die tägliche Milchsystemreinigung (5–8 Minuten, Pflicht) darf nie ausgelassen werden, und alle 10.000 Bezüge ist eine Technikerwartung der Brühgruppe erforderlich – bei maximalem Durchsatz alle 2–3 Monate. Die Anschaffungskosten liegen netto zwischen 6.800 und 9.400 €, Wartung und Verbrauchsmaterial fallen ins Gewicht. Für Standorte mit hohem Durchlauf und professioneller Betreuung rechnet sich das Modell durch geringe Stillstandszeiten und planbare Folgekosten.

ca. 6.798 – 9.439 €

Nicht mehr verfügbarAnimo OptiBean XL Touch (V2)

Animo · Heißgetränkeautomaten

Animo OptiBean XL Touch (V2)

8,6Sehr gut0 Bewertungen

Mit 120 Tassen pro Stunde, 1,5-kg-Bohnenbehälter und doppeltem Instantmodul richtet sich der Animo OptiBean XL Touch an mittelgroße Büros, Kliniken und Bildungseinrichtungen ab ca. 50 Mitarbeiter. Die Stärken liegen in der hohen Stundenleistung, der Flexibilität für verschiedene Heißgetränke und einem frei programmierbaren 7-Zoll-Touchscreen. Die optionale MDB-Schnittstelle ermöglicht Münzzahlung und Rückgeld, ist jedoch nicht serienmäßig; für Bargeldlose Zahlung ist ein Zusatzmodul erforderlich. Die Milchversorgung erfolgt rein über Instantpulver, was im Klinik- und gehobenen Office-Einsatz geschmackliche Grenzen setzt. Der Listenpreis lag 2024 bei 4.060–4.470 € netto – für das reine Gerät ohne Unterbau und Optionen. Im Vergleich bietet der OptiBean einen robusten Edelstahlbrüher mit Ditting-Keramikmahlwerk, Telemetrie ist aber nur als Option und ohne Fernkonfigurationsfunktion verfügbar. Die Wartungsintervalle sind mit empfohlenem Service-Kit nach >25.000 Bezügen alltagstauglich. Für Standorte mit konstantem Durchlauf lohnt sich die Investition bei ≥80 täglichen Getränken mittelfristig, wer Wert auf Frischmilchkännchen, App-Payment oder Fernwartung legt, findet bei Wettbewerbern breitere Featuresets.

ca. 4.064 – 4.468 €

Franke A600

Franke · Heißgetränkeautomaten

Franke A600

8,6Sehr gut0 Bewertungen

Die Franke A600 positioniert sich als vielseitiger Kaffeevollautomat für anspruchsvolle Büros, Kantinen und große Standorte mit täglichem Bedarf von bis zu 200 Tassen. Durch ihr 10,4-Zoll-Touchdisplay, modulare Brühgruppen und ein leistungsfähiges Milchsystem ist die Maschine sowohl für bediente Ausgabe als auch für reine Selbstbedienung ausgelegt. Besonders Unternehmen mit 60 bis 200 Mitarbeitenden profitieren von der hohen Stundenleistung (z.B. 240 Espressi/h) und dem zentralen Flottenmanagement via FrankeConnect. Schwächen liegen bei den nicht öffentlich einsehbaren Kaufpreisen in Deutschland für die neue Generation und bei der Komplexität der Reinigung bei IndividualMilk- oder CleanMaster-Ausführung. Die Investition rechnet sich für Standorte mit breitem Heißgetränkesortiment, hoher Ausgabefrequenz und digitalisierter Verwaltung. Im gebrauchten Zustand kann eine klassische A600 schon ab 4.000 € netto erhältlich sein; für die aktuelle Generation nennen deutsche Händler keine Listenpreise. Die hier ausgewiesene Spanne von rund 9.700 bis 10.800 € stammt von zwei britischen Händlern, gilt der klassischen A600 und ist zum EZB-Referenzkurs umgerechnet. Günstigere Total Cost of Ownership ergeben sich vor allem durch zentrale Steuerung und reduzierte Standzeiten bei Störungen oder Service.

ca. 9.733 – 10.809 €

Schaerer Coffee Soul

Schaerer · Heißgetränkeautomaten

Schaerer Coffee Soul

8,6Sehr gut0 Bewertungen

Die Schaerer Coffee Soul adressiert Betreiber, die bei Tageskapazitäten bis 250 Tassen flexible Konfiguration, verlässliche Hygieneprozesse und ein großes Getränkeangebot benötigen. Besonders im Büro, in Hotelumgebung oder in der Gastronomie überzeugt sie mit modularer Ausstattung: Bis zu drei Bohnen- und zwei Milchsorten, optionale Sirups und Telemetriebindung machen sie laut Hersteller zur Maschine für Standorte mit 60 bis 200 Mitarbeitenden. Der Bedienkomfort profitiert von großem Touchdisplay (10,4\" oder 12,1\") und variablen Auslaufhöhen. Praktische Schwächen bleiben: Die Reinigungskosten fallen mit rund 288 € jährlich ins Gewicht, da für die tägliche Systempflege je ein Kaffee- und Milchreiniger benötigt wird. Ein externer Milch- und Sirupkühler belegt Stellfläche. Die Netto-Anschaffungskosten bewegen sich zwischen 12.340 und 15.520 Euro (je nach Ausbau), das ist für Großbüros oder stark frequentierte Hotels betriebswirtschaftlich angemessen – die solide Technik und das große Getränkespektrum gleichen teils die Investition aus. Schwächen zeigen sich im Bedarf an Servicevertrag und im komplexen Zubehörmanagement.

ca. 12.340 – 15.520 €