Aufbau: 23 Zentimeter breit, und der Unterschrank macht den Unterschied
Der AQA drink Pro 20 ist ein leitungsgebundener Wasserspender, den BWT in zwei Bauformen liefert. Als Auftischgerät misst er 230 mal 390 mal 360 Millimeter in Breite, Höhe und Tiefe und wiegt netto 18 Kilogramm, brutto 21. Als Standgerät sitzt derselbe Spender auf einem Unterschrank, und die Gesamthöhe wächst auf 1.190 Millimeter bei unveränderten 230 Millimetern Breite und 360 Millimetern Tiefe. Der Unterschrank allein ist mit 230 mal 800 mal 360 Millimetern angegeben; 390 plus 800 ergibt genau die 1.190 des Standgeräts, die Angaben sind also in sich konsistent.
23 Zentimeter Breite sind der eigentliche Verkaufsgrund. Ein Gerät dieser Klasse passt damit in Lücken, in die kein Kühlschrank geht, und die Zapfhöhe von 21,5 Zentimetern nimmt gängige Karaffen und Flaschen an.
Der Unterschrank ist nicht nur ein Sockel, er löst drei Betriebsprobleme auf einmal. Er nimmt den Filter und die CO2-Flasche auf, trägt im oberen Bereich einen eingehängten Abwassertank von etwa 3 Litern mit Füllstandsensor, und er hat einen integrierten Becherspender, der Standardbecher mit 180 Millilitern Füllmenge aufnimmt. Wer die Auftischvariante wählt, muss für Filter, CO2-Flasche und Becher anderswo Platz finden, und ohne Abwassertank braucht die Tropfschale entweder einen optionalen Abwasseranschluss oder jemanden, der sie leert. Genau daran hängt eine Betriebssperre: Bei gemeldeter Leckage oder voller Tropfschale ist nach der Bedienungsanleitung kein Wasserbezug möglich, das Gerät gibt ein akustisches Signal und die UV-Lampe blinkt.
Ein Aufstellmass steht nicht im Datenblatt, sondern in der Fehlerbehebung der Anleitung: Hinter dem Gerät sind mindestens 150 Millimeter Freiraum einzuhalten, und bei einer Umgebungstemperatur über 30 Grad nennt BWT als Abhilfe ausdrücklich, die Raumtemperatur zu senken oder das Gerät umzustellen. Wer den Spender in eine geschlossene Nische baut, kauft sich lauwarmes Wasser. Erhältlich ist das Gerät in Weiss.

