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|BWT· Wassertechnologie & Dispenser

BWT AQA drink Pro 20

7.4/ 10

Empfehlenswert

Herstellerdaten — nur Herstellerangaben, keine externe Prüfung. Wie wir bewerten

Design & Aufbau8.5
Technik & Funktionen7.5
Betrieb & Wartung7.0
Kapazität & Sortiment7.0
Preis / Leistung7.0

Der BWT AQA drink Pro 20 ist ein schmaler, gut dokumentierter Wasserspender für rund 20 Benutzer. Mit 230 Millimetern Breite passt er in Lücken, in die kein Kühlschrank geht, und der Unterschrank löst gleich vier Betriebsprobleme: Filterplatz, CO2-Platz, ein etwa 3 Liter fassender Abwassertank mit Füllstandsensor und ein integrierter Becherspender. Der Punkt, den man vor der Bestellung verstanden haben muss, ist die Variantenlogik: Jede Ausführung liefert genau drei der vier Wasseroptionen. CAS kann kein heisses Wasser, HCS kein raumtemperiertes, HCA kein CO2. Dazu kommt ein Wartungsplan, der Arbeit im Haus erzeugt: wöchentliche Reinigung durch eine geschulte Person, tägliches Wischen des Ausgabebereichs, halbjährlich Desinfektion, Filtertausch und UV-Lampe durch Fachpersonal. Einen Listenpreis veröffentlicht BWT nicht.

Auf Anfrage
  • Theken-/Counterunit
  • Gekühlt
  • R134a
  • 230 × 390 × 360 mm
🌿

Kein EU-Energielabel
für diese Kategorie

Kältemittel

R134a

Nennleistung

230 W

BWT AQA drink Pro 20 — Frontansicht · Quelle: bwt.com

7 Fotos · BWT AQA drink Pro 20

Einsatzgebiete

Für welche Standorte sich das Gerät eignet.

Geeignet

Büros und Teeküchen bis rund 20 Personen

BWT nennt selbst rund 20 Benutzer als Zielgrösse; 20 Liter gekühlt pro Stunde decken das ab.

Geeignet

Standorte mit wenig Stellfläche

230 Millimeter Breite und eine Zapfhöhe von 21,5 Zentimetern für Karaffen — schmaler geht kaum.

Geeignet

Betriebe mit geregelter Hygieneverantwortung

Wöchentliche Reinigung, tägliches Wischen und halbjährliche Fachwartung sind Vorgabe; ohne benannte Zuständigkeit funktioniert das nicht.

Geeignet

Nicht für Heisswasser im Stossbetrieb

9 Liter pro Stunde bei 0,7 Litern Heisswassertank reichen für Tee zwischendurch, nicht für eine Mittagspause mit Warteschlange.

Unsere Bewertung im Detail

5 Achsen, datenbasiert gewichtet.

Design & Aufbau
8,5 / 10
Technik & Funktionen
7,5 / 10
Betrieb & Wartung
7,0 / 10
Kapazität & Sortiment
7,0 / 10
Preis / Leistung
7,0 / 10

Kurzfazit

7,4Gut

Der BWT AQA drink Pro 20 ist ein schmaler, gut dokumentierter Wasserspender für rund 20 Benutzer. Mit 230 Millimetern Breite passt er in Lücken, in die kein Kühlschrank geht, und der Unterschrank löst gleich vier Betriebsprobleme: Filterplatz, CO2-Platz, ein etwa 3 Liter fassender Abwassertank mit Füllstandsensor und ein integrierter Becherspender. Der Punkt, den man vor der Bestellung verstanden haben muss, ist die Variantenlogik: Jede Ausführung liefert genau drei der vier Wasseroptionen. CAS kann kein heisses Wasser, HCS kein raumtemperiertes, HCA kein CO2. Dazu kommt ein Wartungsplan, der Arbeit im Haus erzeugt: wöchentliche Reinigung durch eine geschulte Person, tägliches Wischen des Ausgabebereichs, halbjährlich Desinfektion, Filtertausch und UV-Lampe durch Fachpersonal. Einen Listenpreis veröffentlicht BWT nicht.

Auf einen Blick

Modell
BWT AQA drink Pro 20
Hersteller
BWT
Kategorie
Wasserspender
Typ
POU-Wasserspender
Preisrahmen
Auf Anfrage
Gesamtscore
7.4 / 10
Herkunft
BWT (AT)

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Stilles Wasser mit über 120 Litern pro Stunde — für Karaffenbetrieb deutlich mehr als die 20 Liter der gekühlten Abgabe.
  • Der Unterschrank nimmt Filter, CO2-Flasche, einen etwa 3 Liter fassenden Abwassertank mit Füllstandsensor und einen Becherspender für 180-ml-Becher auf.
  • Nur 230 Millimeter breit, als Auftischgerät 390 und als Standgerät 1.190 Millimeter hoch — passt in Lücken, die für andere Geräte zu schmal sind.
  • Ungewöhnlich vollständige Dokumentation: 97-seitige Anleitung mit Hygiene-Checkliste, Hygieneprotokoll und CO2-Raumvolumenberechnung.
  • Leckagesicherung serienmässig; bei Leckage oder voller Tropfschale sperrt das Gerät den Wasserbezug statt weiterzulaufen.
  • UV-Lampe mit 11 Watt direkt am Wasserausgang, nicht nur im Zulauf.

Nachteile

  • Zwei Herstellerdokumente nennen unterschiedliche Bakterienrückhaltung: 99,9999 Prozent im Datenblatt, 99,999 Prozent im Katalog.
  • Beim CO2-Betrieb ist das Raumvolumen zu prüfen; bei zu kleinem Raum verlangt die Anleitung Türentfernung, ein Gaswarngerät nach DIN 6653-2 oder technische Lüftung.
  • Kältemittel R134a mit 36 Gramm Füllmenge — ein fluoriertes Kältemittel, kein Kohlenwasserstoff wie bei aktuellen Kühlautomaten.
  • Wöchentliche Reinigung durch eine geschulte Person und tägliches Wischen des Ausgabebereichs sind Herstellervorgabe, nicht Empfehlung ins Blaue — das braucht eine benannte Verantwortlichkeit.
  • Heisswasser nur 9 Liter pro Stunde und ein Heisswassertank von 0,7 Litern — für Teeküchen mit Stossbetrieb knapp.
  • Jede Ausführung liefert nur drei der vier Wasseroptionen: CAS ohne heiss, HCS ohne raumtemperiert still, HCA ohne CO2.
  • Mindestens 150 Millimeter Freiraum hinter dem Gerät nötig, und über 30 Grad Umgebungstemperatur nennt BWT selbst als Ursache für zu warmes Kaltwasser.
  • Halbjährlich Desinfektion, Filtertausch und UV-Lampe durch qualifiziertes Fachpersonal; der Wartungsvertrag ist Teil der Anschaffung.

Testbericht

Aufbau: 23 Zentimeter breit, und der Unterschrank macht den Unterschied

Der AQA drink Pro 20 ist ein leitungsgebundener Wasserspender, den BWT in zwei Bauformen liefert. Als Auftischgerät misst er 230 mal 390 mal 360 Millimeter in Breite, Höhe und Tiefe und wiegt netto 18 Kilogramm, brutto 21. Als Standgerät sitzt derselbe Spender auf einem Unterschrank, und die Gesamthöhe wächst auf 1.190 Millimeter bei unveränderten 230 Millimetern Breite und 360 Millimetern Tiefe. Der Unterschrank allein ist mit 230 mal 800 mal 360 Millimetern angegeben; 390 plus 800 ergibt genau die 1.190 des Standgeräts, die Angaben sind also in sich konsistent.

23 Zentimeter Breite sind der eigentliche Verkaufsgrund. Ein Gerät dieser Klasse passt damit in Lücken, in die kein Kühlschrank geht, und die Zapfhöhe von 21,5 Zentimetern nimmt gängige Karaffen und Flaschen an.

Der Unterschrank ist nicht nur ein Sockel, er löst drei Betriebsprobleme auf einmal. Er nimmt den Filter und die CO2-Flasche auf, trägt im oberen Bereich einen eingehängten Abwassertank von etwa 3 Litern mit Füllstandsensor, und er hat einen integrierten Becherspender, der Standardbecher mit 180 Millilitern Füllmenge aufnimmt. Wer die Auftischvariante wählt, muss für Filter, CO2-Flasche und Becher anderswo Platz finden, und ohne Abwassertank braucht die Tropfschale entweder einen optionalen Abwasseranschluss oder jemanden, der sie leert. Genau daran hängt eine Betriebssperre: Bei gemeldeter Leckage oder voller Tropfschale ist nach der Bedienungsanleitung kein Wasserbezug möglich, das Gerät gibt ein akustisches Signal und die UV-Lampe blinkt.

Ein Aufstellmass steht nicht im Datenblatt, sondern in der Fehlerbehebung der Anleitung: Hinter dem Gerät sind mindestens 150 Millimeter Freiraum einzuhalten, und bei einer Umgebungstemperatur über 30 Grad nennt BWT als Abhilfe ausdrücklich, die Raumtemperatur zu senken oder das Gerät umzustellen. Wer den Spender in eine geschlossene Nische baut, kauft sich lauwarmes Wasser. Erhältlich ist das Gerät in Weiss.

Technik: drei von vier Wasseroptionen, und die Variante entscheidet welche

Die Modellbezeichnungen sind bei BWT keine Marketingkürzel, sondern eine Bestellliste. Der Katalog löst sie auf: C steht für gekühltes Wasser, A für stilles, S für prickelndes, H für heisses. Und hier liegt der Punkt, den man vor der Bestellung verstanden haben muss: Jede Variante liefert genau drei der vier Optionen, nie alle vier.

Die CAS-Ausführung gibt raumtemperiertes stilles Wasser, gekühltes stilles Wasser und gekühltes Wasser mit CO2, aber kein heisses. Die HCS-Ausführung gibt heisses, gekühltes und gekühltes mit CO2, verliert dafür aber das raumtemperierte stille Wasser. Die HCA-Ausführung hat heisses, gekühltes und raumtemperiertes Wasser und dafür kein CO2, was die technische Tabelle der Bedienungsanleitung bestätigt: Beim HCA ist kein maximaler CO2-Druck angegeben. Wer Sprudel und Heisswasser und stilles Raumtemperiertes zugleich will, findet das in dieser Reihe nicht.

Bei der Leistung unterscheiden sich die Varianten weniger als beim Sortiment. Gekühltes oder prickelndes Wasser gibt das Gerät mit 20 Litern pro Stunde ab, stilles mit mehr als 120 Litern pro Stunde, heisses beim HCS mit 9 Litern pro Stunde. Die Kaltwassertemperatur liegt bei 4 bis 12 Grad, gemessen bei etwa 20 Grad Zulauftemperatur, Heisswasser kommt mit 90 bis 95 Grad. Die Auslaufgeschwindigkeit gibt BWT mit über 2 Litern pro Minute an. Als Zielgrösse nennt der Katalog rund 20 Benutzer.

Die internen Tanks sind klein und erklären, warum die Stundenleistung so unterschiedlich ausfällt: 2,5 Liter für CO2 und Kaltwasser beim HCS, 2,7 Liter beim HCA, dazu 0,7 Liter für Heisswasser. Nach dem Tank arbeitet das Gerät im Durchlauf, und dann bestimmt die Kühl- beziehungsweise Heizleistung das Tempo.

Für die Hygiene sitzt am Wasserausgang eine UV-Lampe mit 11 Watt. Ein Detail aus der Anleitung gehört in die Nutzereinweisung: Bei Desinfektionsbedarf kann die Lampe länger als 120 bis 180 Sekunden leuchten und das Wasser dabei erwärmen; man lässt es dann etwas länger laufen.

Filter: 2.500 Liter bei 12 Grad Härte, und zwei verschiedene Kartuschen

Der Spender ist ohne Filter nicht gedacht, und die Filterwahl ist bei diesem Gerät die eigentliche Sortimentsentscheidung. BWT nennt für den AQA drink Pro 20 zwei Kartuschen.

Die MPC500 mit der Vertriebsnummer 12596 gehört zur Linie Magnesium Mineralized Water Care. Sie filtert und mineralisiert mit Magnesium, und eine Ultrafiltrationsmembran hält nach Angabe des Katalogs Bakterien zu 99,999 Prozent zurück und reduziert Mikroplastik bis 0,001 Millimeter. Ihre Kapazität gibt BWT mit 2.500 Litern bei 12 Grad deutscher Härte für die Kaltanwendung an. Die Kartusche baut mit Filterkopf 527 Millimeter hoch bei 147 Millimetern Durchmesser, sie braucht also den Unterschrank oder einen Schrank daneben.

Die TC200 mit der Vertriebsnummer 12655 gehört zur Linie Filtered Water Care, mineralisiert nicht, reduziert Chlor und organische Stoffe und hat dieselbe Ultrafiltrationsleistung. Ihre Kapazität nennt BWT mit 2.250 Litern Gesamtverbrauch für Heiss- und Kaltanwendung. Sie ist deutlich kleiner, 385 Millimeter hoch bei 88 Millimetern Durchmesser, und laut Katalog für Wasserspender bei einer Wasserhärte unter 6 Grad deutscher Härte vorgesehen.

Damit hängt die Filterwahl an der Wasserhärte am Standort, nicht am Geschmack: ab 6 Grad die mineralisierende Kartusche, darunter die TC200. Wer das erst nach der Installation prüft, hat gegebenenfalls die falsche Kartuschengrösse im Schrank.

Eine Unstimmigkeit gehört benannt: Das Datenblatt zur CAS-Variante gibt die Bakterienrückhaltung mit 99,9999 Prozent an, der Gesamtkatalog mit 99,999 Prozent. Eine Neun Unterschied, zwei Herstellerdokumente. Für die Bewertung ändert das nichts, für die Belastbarkeit von Datenblattangaben schon, und im Zweifel gilt der niedrigere Wert.

Am CO2 hängt der Sprudelbetrieb. Den Druck stellt man laut Anleitung auf 3,5 bar ein, bis 4 bar sind je nach Geschmack möglich. Im privaten Haushalt arbeitet das Gerät mit einem Adapter für 425-Gramm-Flaschen, im gewerblichen Bereich mit einem Adapter für 2-Kilogramm-Flaschen und grössere Einheiten.

Betrieb: wöchentlich reinigen, halbjährlich desinfizieren, UV-Lampe tauschen

Wer diesen Spender aufstellt, kauft einen Wartungsplan mit. BWT ist darin ungewöhnlich deutlich, und die Zahlen stehen nicht im Datenblatt, sondern in der Bedienungsanleitung.

Das Wartungsintervall hängt nach Herstellerangabe von der bezogenen Wassermenge, der Wasserqualität und den Umgebungsgegebenheiten ab. Empfohlen wird spätestens halbjährlich eine Reinigung und Desinfektion des Spenders sowie der Austausch des Wasserfilters, und zwar durch qualifiziertes Fachpersonal. Ebenfalls halbjährlich soll die UV-Lampe getauscht werden, abhängig von Schaltzyklen und Anzahl der Wasserentnahmen. Dazu kommt eine Aufgabe, die im Betrieb hängt und nicht am Techniker: Für eine einwandfreie Hygiene soll der Spender wöchentlich durch eine verantwortliche und geschulte Person gereinigt werden, und das Hygieneprotokoll im Handbuch nennt für den Wasserausgabebereich einschliesslich Tropfschale eine tägliche Reinigung mit Hygienespray und anschliessendes Trockenwischen. Handbuch-Kapitel 9 und 10 liefern dafür eine Hygiene-Checkliste und ein Protokollformular mit Feldern für Datum, Unterschrift, Reinigung, Desinfektion und Filterwechsel.

Diese Kette ist der Grund, warum ein Wasserspender in einem Betrieb ohne benannte Verantwortlichkeit selten gut endet. Wöchentlich und täglich sind Aufgaben, die jemand im Dienstplan haben muss.

Technisch ist das Gerät auf Wasser gebaut, nicht auf Kaffee: Flüssigkühlung, Kältemittel R134a mit einer Füllmenge von 36 Gramm, maximale Kühlleistung 150 Watt, Gesamtleistungsaufnahme 230 Watt, Netzanschluss 220 bis 240 Volt bei 50 Hertz. Trinkwasser- und CO2-Anschluss sind je 1/4 Zoll, der empfohlene Eingangswasserdruck liegt bei 3 bar, maximal 5. Eine Leckagesicherung ist vorhanden. Zum Lieferumfang gehören laut Anleitung Tropfschale, Netzkabel, Schlauch und Eckventil.

Der Punkt, der beim Sprudelbetrieb am häufigsten übersehen wird, ist die CO2-Sicherheit. Die Anleitung verlangt, den maximalen Flascheninhalt vorab anhand des verfügbaren Raumvolumens zu ermitteln, und nennt als Massnahmen bei zu kleinem Raum die Entfernung der Tür, die Installation eines CO2-Gaswarngeräts nach DIN 6653-2 oder eine technische Lüftung. Ein Spender mit 2-Kilogramm-Flasche in einer engen Teeküche ist damit kein reines Möbelproblem.

Preis: der Spender ist der kleinere Posten

Für den AQA drink Pro 20 nennt BWT im Datenblatt und im Katalog keinen Preis; das Gerät wird über den Herstellershop und den Fachhandel vertrieben. Diese Seite gibt deshalb keine Zahl weiter, die sich nicht belegen lässt.

Was sich belegen lässt, ist die Struktur der Kosten, und sie ist bei einem Wasserspender anders als bei einem Kaffeeautomaten. Die Anschaffung hat drei Stufen: Spender, Bauform und Zubehör. Der Unterschrank ist im Datenblatt eine eigene Artikelnummer, 825063 gegenüber 825060 für den Spender selbst, und ohne ihn fehlen Filterplatz, CO2-Platz, Abwassertank und Becherspender. Der Katalog führt zudem getrennte Vertriebsnummern je Bauform und Wasseroption: 26026 für CAS als Auftischgerät, 26025 für CAS als Standgerät, 26027 für HCS als Auftischgerät, 26028 für HCS als Standgerät.

Der laufende Posten ist der Filter, und er lässt sich rechnen. Die MPC500 hält 2.500 Liter bei 12 Grad deutscher Härte. Bei rund 20 Benutzern, die BWT als Zielgrösse nennt, und angenommenen 0,7 Litern je Person und Arbeitstag sind das etwa 14 Liter am Tag, also gut 3.000 Liter im Jahr bei 220 Arbeitstagen. Eine Kartusche reicht damit rechnerisch nicht durch das Jahr, und die Herstellerempfehlung, spätestens halbjährlich zu tauschen, deckt sich mit dieser Grössenordnung. Dazu kommt die UV-Lampe im gleichen Rhythmus und die halbjährliche Desinfektion durch Fachpersonal.

Der Vergleich, der die Wirtschaftlichkeit entscheidet, ist deshalb nicht Gerät gegen Gerät, sondern Gerät gegen Flaschenwasser. 3.000 Liter im Jahr entsprechen mehr als 6.000 Halbliterflaschen, mit Einkauf, Anlieferung, Lagerfläche, Pfandhandling und Leergutrückgabe. Wer diese Rechnung aufstellt, sollte auf der Spenderseite den Filter, die UV-Lampe, die halbjährliche Fachwartung und die wöchentliche Reinigung durch eigenes Personal mit einsetzen, sonst vergleicht er nur die halbe Rechnung.

Öffentlich nachprüfbare Betreiberstimmen zu Standfestigkeit und Servicequalität liessen sich nicht finden; der Abschnitt dazu bleibt deshalb leer statt mit Zitaten gefüllt.

Stand: Letzte Aktualisierung am 7. September 2026. Technische Angaben aus dem BWT-Datenblatt zur CAS-Ausführung, dem AQA-drink-Gesamtkatalog und der Bedienungsanleitung zur HCS- und HCA-Ausführung.

Technisches Datenblatt

Alle erfassten Datenpunkte im Überblick.

Einsatz & Betrieb

Aufstellung / Bauform
Theken-/Counterunit

Kühlung

Kühlung
Gekühlt
Kältemittel
R134a

Abmessungen & Gewicht

Abmessungen (B × H × T)
230 × 390 × 360 mm
Gewicht (unverpackt)
18 kg
Nennleistung
230 W

Nutzerstimmen

Verifizierte Community-Bewertungen und klar gekennzeichnete externe Betreiberstimmen, getrennt von unserer 0–10-Redaktionsnote.

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Nützliche Links und Dokumente

Datenblätter & Dokumente

BWT, Datenblatt AQA drink Pro 20 CAS, deutsche Fassung (PDF, 2 Seiten) — Artikelnummer Wasserspender 825060, Unterschrank 825063; Bauart Auftisch-/Standgerät, Farbe weiss; Wasserabgabe raumtemperiert still >120 l/h, gekühlt still und mit CO2 20 l/h, heiss nicht vorhanden; Wassertemperatur kalt 4–12 °C bei ca. 20 °C Zulauf; Auslaufgeschwindigkeit >2 l/min; max. Kühlleistung 150 W; UV-Lampenleistung 11 W; Eingangswasserdruck empfohlen 3 bar, max. 5 bar; CO2-Druck empfohlen 3,5 bar, max. 4 bar; Flüssigkühlung mit R134a (36 g); Leckagesicherung ja; 220–240 V / 50 Hz, Gesamtleistungsaufnahme 230 W; Trinkwasser- und CO2-Anschluss je 1/4 Zoll; Abwasseranschluss/-tank optional; Wasserspender 23 × 39 × 36 cm, Unterschrank 23 × 80 × 36 cm, Zapfhöhe 21,5 cm, Nettogewicht 18 kg, Bruttogewicht 21 kg; Unterschrank mit Platz für Filter und CO2-Flasche, eingehängtem ca. 3-l-Abwassertank mit Füllstandsensor und integriertem Becherspender für 180-ml-Becher; Ultrafiltrationsmembran hält 99,9999 % der Bakterien zurück und reduziert Mikroplastik bis 0,001 mm

PDF

BWT, AQA drink Gesamtkatalog 2022 (PDF, 36 Seiten) — Variantenmatrix Seite 22: CAS mit C, A und S, HCS mit C, S und H; Vertriebsnummern Auftisch 26026 (CAS) und 26027 (HCS), Standgerät 26025 (CAS) und 26028 (HCS); Anzahl Benutzer ca. 20; Wasserabgabe gekühlt oder prickelnd 20 l/h, still >120 l/h, heiss 9 l/h beim HCS; Wassertemperatur gekühlt 4–12 °C, heiss 90–95 °C; Gerätemasse 230 × 390 × 360 mm, Standgerätemasse 230 × 1.190 × 360 mm; Seite 6/7 Buchstabencode C gekühlt, A still, S prickelnd, H heiss samt CO2-Adapter-Fussnote (425-g-Flaschen privat, 2-kg-Flaschen gewerblich); Seite 14/15 Filtertabelle MPC500 (Vertriebsnummer 12596, 2.500 l bei 12 °dH Kaltanwendung, 527 mm hoch mit Filterkopf, Ø 147 mm) und TC200 (12655, 2.250 l Gesamtverbrauch Heiss- und Kaltanwendung, 385 mm, Ø 88 mm, für Wasserhärte kleiner 6 °dH), Ultrafiltration hält Bakterien zu 99,999 % zurück

PDF

BWT, Bedienungs- und Installationsanleitung AQA drink Pro 20 HCS und HCA (PDF, 97 Seiten, Version 06/2021) — Kapitel 6.1 Wartungsintervall: spätestens halbjährlich Reinigung und Desinfektion sowie Filtertausch durch qualifiziertes Fachpersonal, UV-Lampe ebenfalls halbjährlich abhängig von Schaltzyklen; Kapitel 6.2 Hygiene: wöchentliche Reinigung durch eine verantwortliche und geschulte Person; Kapitel 9 Hygiene-Checkliste und Kapitel 10 Hygieneprotokoll mit täglicher Reinigung des Wasserausgabebereichs einschliesslich Tropfschale; technische Tabelle mit Wassertank-Kapazität CO2/kalt 2,5 l (HCS) und 2,7 l (HCA), Heisswassertank 0,7 l, max. CO2-Druck 4 bar beim HCS und keine Angabe beim HCA; CO2-Sicherheit mit Berechnung der Gaskonzentration, erforderlichen Raumvolumina und den Massnahmen Türentfernung, CO2-Gaswarngerät nach DIN 6653-2 oder technische Lüftung, CO2-Druck auf 3,5 bar einzustellen, bis 4 bar möglich; Fehlerbehebung mit mindestens 150 mm Freiraum hinter dem Gerät und Hinweis auf Umgebungstemperatur über 30 °C; Sperre des Wasserbezugs bei Leckagemeldung oder voller Tropfschale; Lieferumfang Wasserspender, Tropfschale, Netzkabel, Schlauch, Eckventil

PDF

BWT, Informationsblatt AQA drink Pro 20 CAS (PDF) — Nutzerinformation zur CAS-Ausführung mit den drei Wasseroptionen und Hinweisen zu Abtropftasse und CO2-Flasche

PDF

BWT, Informationsblatt AQA drink Pro 20 HCS (PDF) — Nutzerinformation zur HCS-Ausführung mit gekühltem stillem, heissem und gekühltem CO2-Wasser sowie der Störungshilfe bei blinkender UV-Lampe

PDF

Weiterführende Quellen

  1. 1.BWT Herstellershop, AQA drink Pro 20 HCS Standgerät (Artikel 826033) — Ausführung, Lieferumfang und Bildmaterial des Standgerätsbwt.com/en/shop/AQA-drink-Pro-20-HCS-free-standing/826033
  2. 2.BWT Herstellershop, AQA drink Pro 20 CAS Auftischgerät (Artikel 826024) — Auftischausführung ohne Heisswasserbwt.com/en/shop/AQA-drink-Pro-20-CAS-table-top/826024
  3. 3.BWT Herstellershop, AQA drink Pro 20 HCS Auftischgerät (Artikel 826032) — Auftischausführung mit Heisswasserbwt.com/en/shop/AQA-drink-Pro-20-HCS-table-top/826032
  4. 4.BWT, Produktbereich Wasserspender — Einordnung des AQA drink Pro 20 in das Wasserspender-Programm des Herstellersbwt.com/de-de/produkte/wasserspender/
  5. 5.BWT, Produktübersicht — Gesamtprogramm des Herstellers zur Abgrenzung der AQA-drink-Liniebwt.com/de-ch/produktuebersicht/
  6. 6.BWT Herstellershop, Übersicht — Vertriebsweg für Gerät, Unterschrank und Filterkartuschenbwt.com/en/shop/
  7. 7.BWT, deutsche Landesseite — Vertriebs- und Serviceweg für die AQA-drink-Wasserspender in Deutschlandbwt.com/de-de/
  8. 8.BWT, Service — Zuständigkeit für die halbjährliche Reinigung, Desinfektion und den Filtertausch durch qualifiziertes Fachpersonalbwt.com/de-de/service/
  9. 9.BWT AG, Unternehmensangaben — Einordnung des Herstellers für die Bewertung der Herstellerunterlagenbwt.com/en/about-bwt/
Herstellerdaten-Review: Basiert auf HerstellerangabenZuletzt geprüft: Redaktion AutomatenTests.deBewertungskriterien transparent dokumentiert

Häufige Fragen zum BWT AQA drink Pro 20

Was bedeuten CAS, HCS und HCA beim AQA drink Pro 20?

Es sind Buchstabencodes für die Wasseroptionen: C für gekühlt, A für still beziehungsweise raumtemperiert, S für prickelnd, H für heiss. Jede Ausführung liefert genau drei der vier Optionen. CAS hat kein heisses Wasser, HCS kein raumtemperiertes stilles, und beim HCA fehlt das CO2, was die technische Tabelle der Bedienungsanleitung mit einer fehlenden CO2-Druckangabe bestätigt.

Wie viel Wasser gibt das Gerät pro Stunde ab?

Gekühlt oder prickelnd 20 Liter pro Stunde, still über 120 Liter pro Stunde, heiss beim HCS 9 Liter pro Stunde. Die Kaltwassertemperatur liegt bei 4 bis 12 Grad, gemessen bei etwa 20 Grad Zulauftemperatur, Heisswasser kommt mit 90 bis 95 Grad. Die internen Tanks sind klein: 2,5 Liter für CO2 und Kaltwasser beim HCS, 0,7 Liter für Heisswasser.

Welchen Filter braucht der AQA drink Pro 20?

Das hängt an der Wasserhärte. Ab 6 Grad deutscher Härte nennt BWT die MPC500 mit Magnesium-Technologie und 2.500 Litern Kapazität bei 12 Grad Härte, unter 6 Grad die TC200 mit 2.250 Litern Gesamtverbrauch. Die MPC500 baut mit Filterkopf 527 Millimeter hoch bei 147 Millimetern Durchmesser, die TC200 nur 385 Millimeter bei 88 Millimetern — die Kartuschengrösse entscheidet mit über den Platz im Unterschrank.

Wie oft muss der Wasserspender gereinigt werden?

BWT nennt drei Rhythmen. Täglich den Wasserausgabebereich einschliesslich Tropfschale mit Hygienespray reinigen und trocken wischen. Wöchentlich eine Reinigung durch eine verantwortliche und geschulte Person. Und spätestens halbjährlich Reinigung, Desinfektion, Filtertausch und Wechsel der UV-Lampe durch qualifiziertes Fachpersonal, wobei das Intervall von Wassermenge, Wasserqualität und Umgebung abhängt.

Was ist beim CO2-Betrieb zu beachten?

Der CO2-Druck ist auf 3,5 bar einzustellen, bis 4 bar sind möglich. Wichtiger ist die Raumfrage: Die Anleitung verlangt, den maximalen Flascheninhalt anhand des verfügbaren Raumvolumens zu ermitteln, und nennt bei zu kleinem Raum die Entfernung der Tür, ein CO2-Gaswarngerät nach DIN 6653-2 oder eine technische Lüftung. Privat wird mit 425-Gramm-Flaschen gearbeitet, gewerblich mit 2-Kilogramm-Flaschen und grösseren Einheiten.

Was kostet der BWT AQA drink Pro 20?

BWT veröffentlicht weder im Datenblatt noch im Katalog einen Preis. Zu beachten ist, dass Spender und Unterschrank getrennte Artikelnummern haben, 825060 und 825063, und dass der Katalog je Bauform und Wasseroption eigene Vertriebsnummern führt. Laufend kommen Filterkartusche, UV-Lampe und die halbjährliche Fachwartung hinzu.

BWT Mira

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