Drei Bauformen: 1.476 Millimeter hoch, 153,5 Kilogramm — oder 88,5 auf der Theke
Den hybrid selfCheck 1000 gibt es in drei Ausführungen, und das Datenblatt trennt sie sauber. Die freistehende Variante misst 747,5 Millimeter in der Breite, 635 in der Tiefe und 1.476 in der Höhe und wiegt 153,5 Kilogramm. Die höhenverstellbare Variante hat dieselbe Grundfläche, wiegt 165,5 Kilogramm und fährt bis 1.744 Millimeter aus. Die Tischvariante ist mit 690 mal 700 Millimetern fast quadratisch, 880 Millimeter hoch und wiegt 88,5 Kilogramm.
Die Höhenverstellung ist der interessanteste Punkt dieser Aufstellung, und zwar wegen des Hubs: 268 Millimeter zwischen 1.476 und 1.744 Millimetern. Das ist genug, um zwischen einem sitzenden und einem stehenden Nutzer zu wechseln, und bibliotheca schreibt ausdrücklich, dass sich das Gerät während der Ausleihe verstellen lässt, nicht nur bei der Montage. Für zwölf Kilogramm Mehrgewicht ist das ein guter Tausch, wenn der Standort gemischtes Publikum hat.
Die freistehende Ausführung belegt 0,47 Quadratmeter Boden und bringt damit rund 323 Kilogramm pro Quadratmeter auf die Fläche. Das ist für ein Standgerät dieser Größe viel und liegt daran, dass der Sockel als Gegengewicht arbeitet: Ein Kiosk, an dem sich Menschen abstützen, darf nicht kippen. In einem Obergeschoss ist der Wert unkritisch, auf einem Hohlraumboden gehört er geprüft.
Konstruktiv fällt eine Entscheidung auf, die bibliotheca „open V" nennt: Die Ablagefläche unter dem Bildschirm ist schräg, sodass ein hineingelegtes Buch durch sein eigenes Gewicht in die richtige Position rutscht. Das Foto des Herstellers zeigt diese Fläche mit LED-Beleuchtung und einer Schlitzblende darunter, unter der die Lese- und Entsicherungstechnik sitzt. Der Zweck ist nicht Optik, sondern Trefferquote beim ersten Versuch — wer ein Medium schief hinlegt, bekommt sonst eine Fehlermeldung statt einer Ausleihe.
Für die Optik bietet bibliotheca Folienbeklebung an, im Datenblatt als Aufpreisoption geführt. Das Einsatzfoto aus der Cincinnati Main Library zeigt, wie weit das geht: Die Seitenfläche trägt dort das komplette Bibliothekslogo. Wer mehrere Standorte bestückt, kann damit die Wiedererkennung erzwingen, ohne am Gerät etwas zu ändern.
Die Glasablage links neben dem Bildschirm ist Standard und praktisch wichtiger, als sie aussieht: Ohne sie muss der Nutzer den Stapel, den er ausleihen will, in der Hand halten, während er tippt.