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SandenVendo· Tiefkühlautomaten & Kaltgetränke

SandenVendo Vendo G-Drink

6.4/ 10

Empfehlenswert

Datenreview — recherchiert aus Quellen, nicht physisch getestet. Wie wir bewerten

Design & Aufbau6.5
Technik & Funktionen7.0
Betrieb & Wartung6.0
Kapazität & Sortiment7.5
Preis / Leistung5.0
ab 6.820 €

Richtpreise netto (zzgl. MwSt.), Projektpreise abweichend

  • Standgerät
  • Innen
  • 336 Einheiten
  • 5

Öko-Label

ABCDE

EU-Energielabel

C

Nennleistung

370 W

Netzanschluss

230/240 V, 50/60 Hz

7 Fotos · SandenVendo Vendo G-Drink

Einsatzgebiete

Für welche Standorte sich das Gerät eignet.

Geeignet

Innenstandorte mit begrenzterer Breite

Der DM6 ist 275 mm schmaler als der DM9; Transport- und Bedienabstände müssen zusätzlich eingeplant werden.

Geeignet

Standorte mit größerem Sortiment

Der DM9 bietet laut Hersteller mehr Selektionen und höhere Maximalbeladung, benötigt dafür mehr Platz.

Geeignet

Betreiber mit empfindlichen Gebinden

Das vertikale Liftsystem ist für eine alternative Ausgabe gegenüber dem Fallschacht ausgelegt; vor Kauf mit den eigenen Gebinden testen.

Geeignet

Nicht für ungeprüfte Außenaufstellung

Dieser Bericht gilt für G-Drink Standard DM6/DM9. Für außen ist die separate Outdoor-Ausführung mit eigenem Datenblatt zu prüfen.

Unsere Bewertung im Detail

5 Achsen, datenbasiert gewichtet.

Design & Aufbau
6,5 / 10
Technik & Funktionen
7,0 / 10
Betrieb & Wartung
6,0 / 10
Kapazität & Sortiment
7,5 / 10
Preis / Leistung
5,0 / 10

Kurzfazit

6,4Gut

Der SandenVendo G-Drink Standard DM6 ist ein gekühlter Glasfront-Getränkeautomat mit vertikalem Liftsystem. Laut Hersteller fasst die Standardausführung bis zu 336 Dosen à 0,33 Liter oder 240 PET-Flaschen à 0,5 Liter; der breitere DM9 kommt auf bis zu 504 beziehungsweise 360 Einheiten. Dieses Urteil ist ein quellengestützter Datenreview, kein Praxistest an einem Gerät: Ausgabequalität, Störungsquote, Lautstärke und reale Befüllleistung wurden nicht gemessen. Positiv sind die klar getrennten Varianten, das gekühlte Sortiment, bis zu 42 beziehungsweise 63 Selektionen und die Unterstützung von Executive/MDB-Zahlungsschnittstellen. Vor einer Bestellung sollten Betreiber besonders Gehäusebreite, Lieferumfang und Kältemittel festschreiben. Beim Energieverbrauch bleibt ein Quellenkonflikt: SandenVendo nennt 624 kWh/Jahr, Lavazza Professional 252 Wh/h. SnackMe listet den DM6 am 02.10.2026 mit 6.820 Euro netto ohne Zubehör, zuzüglich Umsatzsteuer und Versand; DGA Vending führt 6.850 Euro, aktuell als ausverkauft. Das sind Händlerpreise, keine Hersteller-UVP; Verfügbarkeit und Endpreis vor Bestellung prüfen. Der DM6 eignet sich für Innenstandorte mit weniger Breitenreserve, der DM9 für mehr Auswahl.

Auf einen Blick

Modell
SandenVendo Vendo G-Drink
Hersteller
SandenVendo
Kategorie
Kaltgetränkeautomaten
Typ
Flaschenautomat (PET/Dose)
Preisrahmen
ab 6.820 €
Gesamtscore
6.4 / 10
Herkunft
SandenVendo (DE)

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Gekühlter Innenraum mit Herstellerangabe von +2 bis +10 °C und elektronischer Temperaturregelung.
  • Zwei klar definierte Breiten: DM6 mit 940 mm und DM9 mit 1.215 mm; Höhe und Tiefe sind gleich.
  • Bis zu 42 Selektionen beim DM6 beziehungsweise 63 beim DM9, sofern die Konfiguration mit sieben Ebenen bestellt wird.
  • Lift-Ausgabe statt Fallschacht; die konkrete Eignung für das eigene Gebinde lässt sich vorab in einer Vorführung testen.

Nachteile

  • Die Jahresverbrauchsangabe ist widersprüchlich: 624 kWh/Jahr im Herstellerdatenblatt stehen 252 Wh/h bei Lavazza Professional gegenüber.
  • Zahlungssysteme sind Optionen; Executive/MDB-Schnittstellen belegen nicht, dass Münzer, Scheinleser oder Kartenleser im Lieferumfang enthalten sind.
  • Öffentliche Daten belegen keine Ausfallquote, durchschnittliche Reparaturzeit oder flächendeckende Service-SLAs.
  • Für den DM6 fehlt ein verifiziertes vergleichbares Komplettangebot; ein einzelner DM9-Händlerpreis ist keine Marktpreisübersicht.

Testbericht

Design & Aufbau

Letzte Aktualisierung: 2026-10-02. Prüfart: quellengestützter Datenreview; keine eigene Besichtigung oder Belastungsprüfung. Dieser Bericht bewertet den G-Drink Standard DM6 als Referenzmodell und ordnet den größeren DM9 dort ein, wo die Herstellerdaten einen direkten Vergleich zulassen. Design-, Touch-, Outdoor- und Vendo-Legend-Ausführungen sind eigenständige Varianten; ihre Ausstattung darf nicht ungeprüft auf den Standard übertragen werden. Die offizielle Produktseite des G-Drink Standard beschreibt eine beleuchtete Glasfront und ein vertikales Liftsystem.

Der DM6 misst 940 mm in der Breite, 1.830 mm in der Höhe und 845 mm in der Tiefe; sein Nettogewicht ohne Optionen beträgt 295 kg. Der DM9 ist 1.215 mm breit, bei gleicher Höhe und Tiefe, und wiegt 345 kg. Damit benötigt der DM9 275 mm mehr Wandbreite. Als reine Stellfläche gerechnet, ohne Bedien-, Tür-, Lüftungs- oder Wartungsabstände, ergeben sich ungefähr 0,79 m² beim DM6 und 1,03 m² beim DM9. Diese Flächenwerte sind aus den veröffentlichten Außenmaßen errechnet und ersetzen keine Aufstellplanung. Beide Geräte sind schwere Standautomaten; Transportweg, Türbreiten, Treppen, Bodenbeschaffenheit und die Einbringung sollten vor der Bestellung mit dem Lieferanten geklärt werden.

Die Modellfamilie ist breiter als diese beiden Standardgeräte. SandenVendo führt unter anderem G-Drink Design, Design Touch und Outdoor; deren Produktseiten weisen eigene Oberflächen beziehungsweise Einsatzmerkmale aus. Der Standard darf deshalb nicht allein anhand des Namens „G-Drink“ mit einem Touchscreen, Außenschutz oder einem bestimmten Kältemittel beworben oder bestellt werden. Für Betreiber ist die genaue Typbezeichnung auf Angebot, Lieferschein und Typenschild wichtiger als die verkürzte Shop-Bezeichnung.

Vor Freigabe des Aufstellorts sollte der Betreiber eine maßstäbliche Skizze mit Automatenkörper, Warenentnahme, Türöffnung und Servicezugang anlegen. Die Herstellermaße beziehen sich auf das Gerät; Anschlussraum und Bewegungsfläche kommen hinzu. Außerdem sollte das Angebot bestätigen, ob Nivellierfüße, Befestigung, Sockel, Transportschutz und gewünschte Gehäusefarbe enthalten sind. Diese Punkte sind keine belegten Serienmerkmale des Standardpakets, sondern vorab zu klärende Konfigurationsfragen.

Technik & Funktionen

Der G-Drink gibt Ware über einen vertikalen Lift mit Greifer beziehungsweise Catcher aus, statt sie über einen klassischen Fallschacht auszugeben. SandenVendo erklärt, dass die vertikale Schiene über versehentlich heruntergefallene Produkte fahren kann. Das ist ein plausibler Konstruktionsvorteil für Flaschen und empfindlichere Gebinde, aber eine Herstellerbeschreibung: Für diesen Bericht wurden weder beschädigte Packungen gezählt noch Fehlverkäufe, Ausgabedauer oder Ausfallraten unabhängig gemessen. Betreiber sollten die tatsächliche Ausgabe deshalb bei einer Vorführung mit den eigenen Flaschen- und Dosenformaten testen.

Die Temperatur wird elektronisch geregelt; der Hersteller gibt für den Innenraum +2 bis +10 °C an. Als Kühlaggregat nennt das Datenblatt HCD. Die maximale Anschlussleistung beträgt 370 W. Als Netzversorgung werden 230/240 V bei 50/60 Hz geführt. Diese Angaben beschreiben Anschluss- beziehungsweise Maximalwerte, nicht den mittleren Leistungsbedarf im Alltag. Ein optionaler Zahlapparat ist ebenfalls nicht automatisch im Kaufpreis enthalten: Der Hersteller nennt Executive und MDB als unterstützte Protokolle und führt das Zahlungssystem in der Optionsliste. Daraus folgt nicht, dass Münzprüfer, Banknotenleser, Kartenleser oder Telemetrie serienmäßig eingebaut sind. Konfiguration, Kompatibilität, Gebühren und Datenvertrag gehören daher einzeln ins Angebot.

Zum Kältemittel ist die konkrete Ausführung entscheidend. SandenVendo bewirbt eine Eco-Konfiguration der G-Drink-Familie mit R290; daraus lässt sich nicht ableiten, dass jeder Standard DM6 oder DM9 so ausgeliefert wird. Vor Bestellung sollte der Anbieter schriftlich bestätigen, welches Kältemittel das angebotene Gerät enthält, welche Sicherheits- und Wartungsanforderungen gelten und ob diese Ausführung mit dem gewünschten Standort und Servicepartner abgedeckt ist. Gleiches gilt für die Steuerung: Die SENVEND-Hilfe unterscheidet mechanische SVE01-Geräte und Touch-Modelle mit Linux-Steuerung. Ein vorhandenes Software- oder Telemetrie-Feature ist deshalb anhand der tatsächlich installierten Steuerung zu prüfen, nicht allein aus dem Familiennamen abzuleiten.

Für den DM6 weist das Herstellerdatenblatt die Energieeffizienzklasse C und 624 kWh Jahresverbrauch aus; beim DM9 stehen 817 kWh/Jahr. Eine Händlerseite von Lavazza Professional führt für den DM6 dagegen 252 Wh/h. Auf ein Jahr mit 8.760 Stunden hochgerechnet entspräche das rund 2.208 kWh. Die Angaben sind nicht miteinander vereinbar. Weil Messbedingungen und Einheitenkontext der Händlerangabe dort nicht näher erläutert sind, ersetzen wir die Herstellerzahl nicht durch eine Vermutung: Der Widerspruch bleibt offen und muss am Energielabel der konkreten Liefereinheit sowie anhand der zugrunde liegenden Prüfbedingungen geklärt werden.

Betrieb & Wartung

Für die laufenden Energiekosten sollte nicht die Nennleistung von 370 W als Dauerverbrauch angesetzt werden. Das ist die vom Hersteller genannte maximale Anschlussleistung; der veröffentlichte Jahreswert lautet 624 kWh für den DM6 beziehungsweise 817 kWh für den DM9. Bei einem eigenen Nettostrompreis lässt sich daraus zunächst ein Vergleichswert bilden: 624 kWh × Strompreis je kWh für den DM6 und 817 kWh × Strompreis je kWh für den DM9. Die Rechnung ist nur so belastbar wie die Verbrauchsgrundlage. Wegen der abweichenden Lavazza-Angabe von 252 Wh/h sollte der Betreiber vor einer Rentabilitätsrechnung das Energielabel und die Modell-/Seriennummer des angebotenen Geräts anfordern. Auch Aufstelltemperatur, Nutzung, Türöffnungen und Einstellungen können den realen Verbrauch beeinflussen; dazu liegt hier kein Messwert vor.

Bei Wartung und Service reicht ein allgemeines Versprechen wie „europaweites Netz“ nicht. Das offizielle Partnerverzeichnis nennt deutsche Anlaufstellen, darunter Automatenprofi und Hohenloher Verkaufsautomaten; die Einträge belegen jedoch weder eine flächendeckende Abdeckung noch feste Reaktionszeiten, Ersatzteilbestände oder Service-Level. Im Kaufgespräch sollte der Betreiber deshalb die Postleitzahl des Standorts nennen und schriftlich klären, wer Störungen annimmt, welche Arbeiten vor Ort erfolgen, wie Anfahrt und Arbeitszeit berechnet werden und welche Teile tatsächlich verfügbar sind. Zusätzlich sollte feststehen, wer bei einem Defekt am Kühlsystem oder am Lift zuständig ist und ob ein Ersatzgerät oder eine definierte Wiederherstellungszeit zugesagt wird.

Das veröffentlichte Installations- und Servicehandbuch behandelt G-Drink-/G-Drink-DR-Geräte und enthält Hinweise zu Kühlproblemen, etwa verschmutztem Kondensator, Lüfter- oder Dichtungsproblemen. Es weist außerdem darauf hin, dass Arbeiten hinter Schutzabdeckungen nur durch qualifiziertes beziehungsweise autorisiertes Personal erfolgen sollen. Das Handbuch ist eine ältere Revision und kein Ersatz für die Anleitung der konkret gelieferten Serienversion. Betreiber sollten die aktuelle Dokumentation mit dem Gerät erhalten und einfache Betreiberarbeiten klar von Eingriffen des Servicetechnikers trennen.

Zur tatsächlichen Zuverlässigkeit können wir keine belastbare Quote nennen: Es liegen weder Langzeitmessungen noch eine repräsentative Zahl dokumentierter Betriebsstunden vor. Ein lokaler SandenVendo-Fachhändler veröffentlicht auf seiner Website Kundenberichte über Reparaturen an G-Drink-Geräten und die schnelle Beschaffung eines Thermostats. Das sind anbietergebundene Referenzen, keine unabhängige Ausfallstatistik. Sie zeigen vor allem, warum ein erreichbarer Fachbetrieb und geklärte Ersatzteilwege in die Betreiberentscheidung gehören. Für die Bewertung dieses Abschnitts zählen daher die dokumentierte Servicefähigkeit und die offenen Nachweise stärker als ein unbelegtes Zuverlässigkeitsversprechen.

Kapazität & Sortiment

DM6 und DM9 unterscheiden sich vor allem in der Breite des Gehäuses und der Zahl der Selektionen. Je Ebene stehen beim DM6 sechs, beim DM9 neun Auswahlen zur Verfügung. Der Hersteller nennt fünf Ebenen als Standard und bis zu sieben als Maximum. Daraus ergeben sich 30 beziehungsweise 45 Selektionen im Standardaufbau und maximal 42 beziehungsweise 63 bei sieben Ebenen. Eine Selektion ist eine separat anwählbare Produktauswahl; sie ist nicht gleichbedeutend mit der Gesamtzahl der Produkte, die im Automaten liegen.

Für ein einheitliches Gebinde nennt SandenVendo bis zu 336 Dosen à 0,33 Liter oder 240 PET-Flaschen à 0,5 Liter beim DM6. Beim DM9 lauten die Maximalwerte 504 Dosen beziehungsweise 360 PET-Flaschen. Das sind Herstellerangaben zur maximalen Beladung, keine garantierte Füllmenge für einen gemischten Planogramm- oder Produktmix. Flaschenform, Durchmesser, Höhe, Gewicht und Führung im Fach bestimmen mit, ob ein Artikel störungsfrei ausgegeben werden kann. Für Glasflaschen sollte der Betreiber daher ein Muster des konkreten Gebindes zur Vorführung mitbringen und die Freigabe für genau diese Verpackung schriftlich festhalten.

Der DM9 bietet gegenüber dem DM6 rechnerisch 50 Prozent mehr Selektionen und ebenso 50 Prozent mehr maximale Dosen- oder PET-Kapazität, benötigt dabei aber rund 29 Prozent mehr Gerätebreite. Das ist eine hilfreiche Vorauswahl, aber keine Umsatzprognose: Mehr Auswahl lohnt sich nur, wenn Nachfrage und Nachfüllrhythmus sie tragen. Für die Tourenplanung sind reale Verkäufe je Artikel, Lieferfrequenz, Saison und Mindestbestand aussagekräftiger als die theoretische Vollbeladung. Ein Betreiber sollte zunächst mit einer Liste der geplanten SKUs, ihren Gebindemaßen und erwarteten Tagesabverkäufen rechnen.

Vor Auftragserteilung empfiehlt sich ein Test mit den umsatzstärksten und mechanisch anspruchsvollsten Artikeln: schmale Dosen, breite PET-Flaschen, Glasgebinde und ungewöhnliche Formen. Dabei sollten Produktauswahl, Greifvorgang und Entnahme gemeinsam geprüft werden. Eine belastbare Liste kompatibler Packungsmaße, die Bestückungsanleitung und die konkrete Fachkonfiguration sollten Bestandteil der Übergabe sein. Die öffentlichen Unterlagen liefern keine vollständigen Grenzmaße für alle Gebinde; diese Lücke lässt sich nicht durch die Maximalzahl an Dosen ersetzen.

Preis / Leistung

Zum Recherchezeitpunkt am 02.10.2026 listet SnackMe den G-Drink DM6 Indoor für 6.820 Euro ohne Zubehör, zuzüglich Umsatzsteuer und Versand (Händlerangebot). DGA Vending führt denselben DM6 mit 6.850 Euro; die Produktseite kennzeichnet das Angebot derzeit als ausverkauft (DGA-Angebot). Das sind einzelne Händlerangebote, kein Herstellerlistenpreis und keine Zusage zur aktuellen Lieferbarkeit. Die auf dieser Seite ausgewiesene Basis von 6.820 Euro ist ein Nettopreis ohne Zubehör; vor Bestellung sind Verfügbarkeit, Umsatzsteuer, Versand und konkrete Konfiguration beim Anbieter zu bestätigen. Zubehör, Zahlungstechnik, Transport, Aufstellung und Service können den Rechnungsbetrag zusätzlich verändern. Zum Vergleich: SpätiMat listet den breiteren G-Drink DM9 Indoor mit 7.275 Euro netto. Dieser Preis gilt nicht für den DM6.

Auch eine belastbare Gesamtbetriebskostenrechnung ist mit den öffentlich verfügbaren Angaben noch nicht möglich. Neben dem Anschaffungspreis gehören Strom, Zahlungsgebühren, Telemetrie/SIM, Warenverluste, Befüll- und Reinigungsaufwand, Wartung, Ersatzteile, Finanzierung und gegebenenfalls Stellplatzkosten in den Vergleich. Für den Energieblock sollte der Betreiber die vom Lieferanten bestätigte Jahresverbrauchsangabe mit seinem eigenen Tarif multiplizieren; wegen des dokumentierten Widerspruchs empfiehlt sich zusätzlich eine Sensitivitätsrechnung mit einem verifizierten Mess- oder Labelwert. Wir setzen keinen pauschalen Strompreis und keine angenommene Servicepauschale ein.

Die Preis-Leistungs-Teilnote 5,0 ist deshalb neutral und vorläufig. Sie bedeutet weder „durchschnittlicher Marktpreis“ noch „schlechter Gegenwert“: Für den DM6 fehlen belastbare, vergleichbare Komplettangebote, und selbst für den DM9 liegt hier nur ein einzelner Händlerpreis vor. Die übrigen Teilnoten bewerten die dokumentierte Ausstattung und die im Datenreview sichtbaren Grenzen. Das Gesamturteil 6,4 von 10 wird aus den fünf gleich gewichteten Teilnoten berechnet; es ist eine redaktionelle Einordnung der Quellenlage und kein Messergebnis eines eigenen Gerätetests.

Vor einer Entscheidung sollte der Betreiber mindestens zwei schriftliche Angebote mit identischem Lieferumfang vergleichen. In beiden sollten Kaufpreis netto, Zahlungssystem samt Transaktions- und Monatsgebühren, Inbetriebnahme, Transport, Garantieumfang, Arbeitskosten im Servicefall und Verfügbarkeit von Ersatzteilen getrennt ausgewiesen werden. Beim Leasing oder Mietkauf kommen Laufzeit, effektiver Jahreszins, Schlussrate und Eigentumsübergang hinzu. Erst wenn diese Posten und ein verifizierter Energieverbrauch vorliegen, lassen sich Kosten pro Jahr oder pro Verkauf sinnvoll gegenüber einem anderen Kaltgetränkeautomaten rechnen.

Technisches Datenblatt

Alle erfassten Datenpunkte im Überblick.

Einsatz & Betrieb

Aufstellung / Bauform
Standgerät
Umgebung (Innen/Außen)
Innen

Technik

Gesamtkapazität
336 Einheiten
Fachanzahl
5

Kühlung

Kühlung
Gekühlt
EU-Energielabel
C
Temperaturbereich
+2 bis +10 °C

Abmessungen & Gewicht

Abmessungen (B × H × T)
DM6: 940 × 1.830 × 845 mm (B×H×T); DM9: 1.215 × 1.830 × 845 mm (B×H×T)
Gewicht (unverpackt)
295 kg
Nennleistung
370 W
Netzanschluss
230/240 V, 50/60 Hz
Jahresverbrauch
624 kWh

Nutzerstimmen

Verifizierte Community-Bewertungen und klar gekennzeichnete externe Betreiberstimmen, getrennt von unserer 0–10-Redaktionsnote.

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Nützliche Links und Dokumente

Weiterführende Quellen

  1. 1.SandenVendo: G-Drink Standard DM6/DM9 – Produktdaten und Optionen — sandenvendo.it/en/vending-machines/g-drink-dm-1010.html
  2. 2.SandenVendo: G-Drink-Familie, Vertical-Rail-System und R290-Eco-Ausführung — sandenvendo.it/en/g-drink/
  3. 3.SandenVendo: deutschsprachige G-Drink-Familienseite — sandenvendo.it/de/g-drink/
  4. 4.SandenVendo: G-Drink Design – separate Modellvariante — sandenvendo.it/en/vending-machines/g-drink-design-1008.html
  5. 5.SandenVendo: G-Drink Design Touch – separate Modellvariante — sandenvendo.it/en/g-drink/g-drink-touch-1031.html
  6. 6.SandenVendo: G-Drink Outdoor – separate Outdoor-Ausführung — sandenvendo.it/en/outdoor-line/g-drink-outdoor-1033.html
  7. 7.SandenVendo: Übersicht der Automatenbaureihen — sandenvendo.it/en/vending-machines/
  8. 8.SandenVendo: Mitteilung zu R290-Kältemittel in ausgewählten Baureihen — sandenvendo.it/en/news/events/propane-cooled-snacks-drinks-with-new-sanden-vendo-dv9-1039.html
  9. 9.Lavazza Professional UK: G-Drink DM6 – Händlerdaten einschließlich abweichendem Verbrauchswert — lavazzapro.co.uk/systems/food-snack/g-drink-can-bottle/
  10. 10.SENVEND: Steuerungs- und Einstellungsinformationen für SandenVendo-Automaten — senvend.com/help/machine-settings/sanden-vendo
  11. 11.SENVEND: Partnerprofil Automatenprofi GmbH — senvend.com/en/partners/automatenprofi-gmbh-581
  12. 12.SENVEND: Partnerprofil Hohenloher Verkaufsautomaten GmbH — senvend.com/en/partners/hohenloher-verkaufsautomaten-gmbh-30
  13. 13.SpätiMat: Händlerangebot G-Drink 9 Indoor – Preisangabe 7.275 Euro netto — shop.spaetimat.com/snack-automaten/g-drink-9-indoor-sandenvendo
  14. 14.Vending Times: Branchenbericht zu SandenVendo und Kohlenwasserstoff-Kältemitteln — vendingtimes.com/news/sandenvendo-vending-machines-now-available-with-environmentally-friendly-hydrocarbon-refrigeration-systems/
  15. 15.SnackMe Snackautomaten: SandenVendo G-Drink DM6 Indoor — 6.820 Euro, ohne Zubehör, zzgl. USt. und Versand — snackme-snackautomaten.de/produkt/g-drink-dm6-indoor/
  16. 16.DGA Vending: Vendo G-Drink Standard 6 | DM6 — Preisangebot 6.850 Euro; Seite als ausverkauft markiert — dga-vending.com/products/vendo-g-drink-standard-6
Datenreview: KI-gestützte Quellenanalyse, kein eigener PraxistestZuletzt geprüft: VendingTests.com editorial teamBewertungskriterien transparent dokumentiert

Häufige Fragen zum SandenVendo Vendo G-Drink

Was ist der Unterschied zwischen G-Drink Standard DM6 und DM9?

Der DM6 hat sechs Selektionen je Ebene, 940 mm Breite und bis zu 336 Dosen à 0,33 Liter. Der DM9 hat neun Selektionen je Ebene, ist 1.215 mm breit und fasst laut Hersteller maximal 504 solcher Dosen. Beide sind 1.830 mm hoch und 845 mm tief; die Herstellerwerte sind Maxima.

Ist beim G-Drink Standard ein Kartenleser enthalten?

Nicht automatisch. SandenVendo nennt Executive- und MDB-Protokolle und führt Zahlungssysteme als Option. Der konkrete Lieferumfang einschließlich Münzer, Scheinleser, Kartenleser, Telemetrie und laufender Gebühren muss im Angebot stehen.

Kann ich den G-Drink Standard draußen aufstellen?

Dieser Datenreview behandelt die Standardmodelle DM6 und DM9 für den Innenbetrieb. SandenVendo führt eine eigenständige G-Drink-Outdoor-Linie. Vor Außenaufstellung muss die konkrete Ausführung anhand ihres Datenblatts und Typenschilds bestätigt werden.

Wie hoch ist der Stromverbrauch des DM6?

Das SandenVendo-Datenblatt nennt 624 kWh pro Jahr. Lavazza Professional nennt auf einer DM6-Seite 252 Wh pro Stunde, was auf ein Jahr Dauerbetrieb hochgerechnet rund 2.208 kWh ergäbe. Der Konflikt ist nicht geklärt; vor einer Kalkulation das Energielabel und die Angaben der tatsächlich angebotenen Einheit prüfen.

Was kostet der SandenVendo G-Drink?

Für den DM6 Indoor listete SnackMe am 02.10.2026 6.820 Euro ohne Zubehör, zuzüglich Umsatzsteuer und Versand. DGA Vending führte den DM6 mit 6.850 Euro, kennzeichnete das Angebot aber als ausverkauft. SpätiMat listet den DM9 mit 7.275 Euro netto. Das sind einzelne Händlerangebote, keine Hersteller-Listenpreise; Verfügbarkeit, Ausstattung und Endpreis bitte vor Bestellung bestätigen.

Sielaff SiLine GF L

Sielaff · Kaltgetränkeautomaten

Sielaff SiLine GF L

8,3Sehr gut

Glasfront-Getränkeautomat mit Liftausgabe, 45 bis 72 Wahlpositionen und Bezahltechnik im Lieferumfang, neu ab rund 8.080 Euro netto. Die Kapazität und die Bedienung sind eine andere Liga als beim Schachtautomaten — belegte Telemetriedaten fehlen auch hier.

ca. 8.079 – 8.295 €

Sielaff FK 180/200

Sielaff · Kaltgetränkeautomaten

Sielaff FK 180/200

8,6Sehr gut

Hochkapazitiver Glasfront-Dosenautomat mit bewährter Spiralmechanik, klimafreundlichem R290-Kältemittel und dem dichtesten Servicenetz im DACH-Raum. Wer maximale Zuverlässigkeit über smarte Features stellt, trifft eine gute Wahl.

ab 5.490 €

Sielaff SiVend ST

Sielaff · Kaltgetränkeautomaten

Bild: Sielaff · offizielles Produktbild

Sielaff SiVend ST

7,5Gut

Der Sielaff SiVend ST ist eine professionelle, konfigurierbare Automatenplattform für feste Innenstandorte. Seine Stärke liegt in der sichtbaren Warenpräsentation und der Möglichkeit, Fächer, Zahlung und Service an den Standort anzupassen. Genau diese Variantenlogik macht die Bestellung anspruchsvoll: Maße, Fachplan, Zahlungsumfang, Telemetrie und Service müssen schriftlich zur konkreten Ausführung passen. Für die geprüfte Ausführung werden 790 x 1.830 x 880 mm und rund 300 kg geführt. Das sind Planungswerte, keine Zusage für jede Variante. Der SiVend ST passt zu Unternehmen, Bildungseinrichtungen und öffentlichen Bereichen mit planbarer Nachfrage. Für kleine oder wechselnde Standorte ist die Plattform oft zu aufwendig. Unser Kaufurteil lautet daher: interessant für einen geplanten Vending-Prozess, aber erst belastbar nach Maßprüfung, Pilotbetrieb und vollständigem Angebot.

ca. 4.800 – 6.500 €

Crane BevMax Media

Crane NXT · Kaltgetränkeautomaten

Crane BevMax Media

7,8Gut

Der Crane BevMax Media2 überzeugt als Premium-Kaltgetränkeautomat mit 9" Touchscreen, Elevator-Ausgabe und vollständiger Telemetrie — ideal für frequenzstarke Standorte in Büros, Hotels und Einzelhandel. Mit einer Gesamtwertung von 7,8 bietet das Gerät ein durchdachtes Gesamtpaket, dessen Investition sich vor allem bei hohem täglichem Absatzvolumen auszahlt.

ab 12.375 €