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Cimbali Group

Cimbali Faema X30

8.3/ 10

Empfehlenswert

Datenreview — recherchiert aus Quellen, nicht physisch getestet. Wie wir bewerten

Design & Aufbau8.2
Technik & Funktionen8.8
Betrieb & Wartung8.3
Kapazität & Sortiment8.8
Preis / Leistung7.2
ca. 13.070 – 18.070 €

Richtpreise netto (zzgl. MwSt.), Projektpreise abweichend

  • Gastronomie, Handel
  • Theken-/Counterunit
  • Innen
  • Voll (Umsatz+Füllstände+Remote)

Öko-Label

ABCDE

Nennleistung

5700 W

Netzanschluss

220–240 V, 50 Hz; 380–415 V 3N, 50 Hz; 220–240 V @ 16 A

2 Fotos · Cimbali Faema X30

Einsatzgebiete

Für welche Standorte sich das Gerät eignet, und für welche nicht.

Ideal

Großkantine & Betriebsrestaurant

Rechnet sich ab 80–200 Personen mit Getränkedurchsatz.

Ideal

Filialbäckerei & Retail

Flexible Getränkewahl und Fernsteuerung, Filialintegration mit Wi-Fi.

Ideal

Hotel & Tagungszentrum

Breites Sortiment, stable Highend-Lösung für Frühstück und Veranstaltungen.

Nicht geeignet

Kleines Büro / Praxis

❌ Reinigungs- und Investitionsaufwand zu hoch unter 80 Mitarbeitern.

Unsere Bewertung im Detail

5 Achsen, datenbasiert gewichtet.

Design & Aufbau
8,2 / 10
Technik & Funktionen
8,8 / 10
Betrieb & Wartung
8,3 / 10
Kapazität & Sortiment
8,8 / 10
Preis / Leistung
7,2 / 10

Kurzfazit

8,3Sehr gut

Mit einer dokumentierten Tagesleistung von bis zu 300 Tassen, zwei Mahlwerken und vollautomatischer Milchschaumzubereitung richtet sich die La Cimbali / Faema X30 klar an Standorte mit konstant hohem Durchsatz, wie größere Büros, Retail- und Gastronomieflächen ab etwa 80 bis 200 Mitarbeitern oder anspruchsvolle Hotellerie. Die Touchscreen-Bedienung, das breite Getränkespektrum und die serienmäßige Wi-Fi-Telemetrie ermöglichen eine bedarfsgerechte, flexible Steuerung auch im Filialbetrieb. Das Gewicht von 79 kg und die Maße von 370 × 620 × 762 mm sind für mobile Einsätze ungeeignet. Die Erstinvestition von mindestens 13.000 bis 18.000 EUR netto liegt auf dem Niveau anderer High-End-Vollautomaten dieser Leistungsklasse. Für kleine Standorte oder Verteiler mit unter 80 Mitarbeitern ist die Maschine deutlich überdimensioniert. Die Reinigung sämtlicher Kreisläufe benötigt rund 15 Minuten täglich, spezielle Wartung durch Fachkräfte ist verpflichtend. Für Betreiber mit saisonal schwankenden Gästezahlen kann sich die Maschine erst ab mittleren Verkaufsvolumina in der Amortisation rechnen. Ohne Festwasseranschluss und eine gesicherte Serviceinfrastruktur sollte der Einsatz nicht erfolgen; die Gesamtwirtschaftlichkeit hängt klar vom realen Tassenabsatz ab.

Auf einen Blick

Modell
Cimbali Faema X30
Hersteller
Cimbali Group
Kategorie
Heißgetränkeautomaten
Typ
Kaffeevollautomaten
Preisrahmen
ca. 13.070 – 18.070 €
Gesamtscore
8.3 / 10
Herkunft
Cimbali Group (IT)

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Tageskapazität bis 300 Tassen aus zwei Mühlen laut Datenblatt
  • Zwei Edelstahlboiler für hohe Spitzenlasten
  • Auslaufhöhe verstellbar von 68 bis 174 mm
  • 10,4-Zoll-TFT-Touchscreen erlaubt Auswahl von 48 Getränken
  • Vollständige Wi-Fi-Telemetrie serienmäßig implementiert
  • Milchsystem "Snowmilk" für heiße und kalte Zubereitungen

Nachteile

  • Für Standorte unter 80 Personen wirtschaftlich kaum sinnvoll
  • Anschaffungspreis zwischen 13.000 und 18.000 EUR netto
  • Wartungsplan bei Wasserhärte über 4,5 °dH erforderlich
  • Gewicht 79 kg verhindert flexible Umplatzierung
  • Reinigungszeit aller Kreisläufe etwa 15 Minuten täglich
  • Mindestabstand 20 mm zu Wänden für Servicezugang nötig

Testbericht

Design & Aufbau

Mit 370 mm Breite, 620 mm Tiefe und 762 mm Höhe nimmt die La Cimbali / Faema X30 eine für ihre Leistungsklasse kompakte, aber nicht zu vernachlässigende Stellfläche ein. Das dokumentierte Gewicht liegt bei 79 kg und unterstreicht den Aufbau als stationäres Thekengerät, das einen festen Platz im Ausgabeumfeld verlangt. Mobile Einsätze oder häufige Umplatzierungen sind praktisch ausgeschlossen. Für das Aufstellen fordert die Anleitung einen Mindestabstand von 20 mm zu Wänden und umgebenden Möbeln, wobei insbesondere im Bereich der Wartungsöffnungen keine Kompromisse möglich sind. Die Maschine ist laut Bedienvorgabe in professionellen Innenräumen mit Temperaturen von 10 bis 32 °C zu betreiben. Außenaufstellung entfällt.

Auffällig sind die beiden Edelstahlboiler mit äußerer Isolierung, die im Geräteinneren für eine saubere Trennung von Kaffee- und Serviceboiler sorgen. Der kleinere Kaffeeboiler fasst laut Datenblatt 0,7 Liter, der größere Dampfkessel 1,25 Liter. Der Aufbau folgt klassischen Gastrostandards: Alle wasserführenden Bauteile und relevanten Verschleißteile sind vom Kundendienst frontal erreichbar, sofern die Aufstellhinweise befolgt werden. Am Gerätedach lassen sich als Zubehör sowohl 4-Liter- als auch 8-Liter-Kühleinheiten für Milch sowie ein separates Tassenwärmermodul befestigen, was bei beengter Thekentiefe zusätzliche Anforderungen an die Höhe und Reichweite nach oben stellt.

Das Bedienfeld ist als 10,4-Zoll-Touchscreen mit kapazitivem Glasbildschirm ausgeführt und wirkt im Vergleich zu einfacheren Modellen deutlich aufgewertet. Multi-Touch oder haptisches Feedback wird nicht erwähnt. Die Anordnung der Wahltasten und der Bildschirmrastern für bis zu 48 Getränkevarianten ist dokumentiert, wobei die Übersichtlichkeit bei voller Belegung leidet. Die Auslaufhöhe lässt sich in einem Bereich von 68 bis 174 mm anpassen, was für Mittelklasseautomaten solide, aber nicht außergewöhnlich ist. Der Auslauf ist optional motorisiert, speichert aber nur eine Position je programmiertem Getränk, was Effizienz in Taktbetrieb bringt, aber Flexibilität einschränkt. Im Alltagsbetrieb wird aus dem Massivaufbau und den verbauten Metallkomponenten eine hohe Servicezugänglichkeit erwartet, dennoch sollte der Zugang regelmäßig überprüft werden, vor allem wenn Zusatzmodule verbaut sind.

Die Materialqualität erscheint insgesamt stimmig für mittlere bis stark frequentierte Einsatzorte, allerdings erfordert der massive Aufbau von 79 kg eine vorausschauende Einplanung beim Transport und Servicemanagement. Ein ergonomischer Schwachpunkt bleibt: Die Bedienung des Touchscreens ist im Feuchtbereich mit Kaffee- oder Milchrückständen erfahrungsgemäß nicht immer zuverlässig. Ein Touch-Stift oder Reinigung in kurzen Intervallen kann notwendig werden, da kapazitive Oberflächen bekanntermaßen auf feuchte Fingerbelegung sensibel reagieren. Wer viele individuelle Screen-Setups braucht, muss mit längeren Erstkonfigurationen zwischen Rezept, Auslauf und Milchsystem rechnen.

Für kleine Cafés oder Standorte mit wechselndem Personal ist der Aufbau überdimensioniert. Die Baureihe adressiert klar größere Betriebsgrößen, in denen Infrastruktur, Stellfläche und Service ohnehin stärker durchgeplant werden.

Technologie & Funktionen

Kapazitives 10,4-Zoll-TFT-Touchscreen und vollautomatische Kaffeetechnologie bestimmen das Bedienkonzept der Faema X30. Das Display besteht laut offizieller Broschüre aus gehärtetem Glas und bietet hohe Helligkeit für den Dauerbetrieb in stark beleuchteten Serviceumgebungen. Bedienseiten sind nach Auswahllogik gestaffelt: Die Maschine erlaubt bis zu 48 frei programmierbare Getränke, die über verschiedene Bildschirmraster und Interaktionsseiten erreichbar sind. Die Originalanleitung quantifiziert 24 direkt belegbare Wahltasten, Einstellungen und Bildschirmseiten erweitern das Sortiment je nach Softwarestand und Betreiberkonfiguration deutlich darüber hinaus. Unklare Softwarestände erfordern eine gezielte Festlegung im individuellen Angebot, da die Dokumentation zwischen 48 und 96 konfigurierbaren Rezepten differenziert (Faema Broschüre, S. 6).

Die X30 verwendet zwei getrennte Edelstahl-Boiler für Kaffee und Heißwasser/Dampf, was ein gleichzeitiges Ausgeben verschiedener Getränketypen unterstützt. Der zusätzliche 0,7-l-Kaffeeboiler erlaubt eine exakte Temperatursteuerung unabhängig vom 1,25-l-Dampfboiler. Mit dem serienmäßigen Smart-Boiler-Management wird die Heißwasserleistung in Lastspitzen priorisiert – ein Punkt, der für Standorte mit hohem Frühstücks- oder Mittagsbetrieb entscheidend werden kann (Faema Broschüre, S. 8). Beide integrierten Kaffee-Dosiermühlen arbeiten unabhängig voneinander. Das patentierte PGS („Perfect Grinding System“) korrigiert Mahldosis und Mahlgrad automatisch nach Analyse der aktuellen Extraktion – ein Aspekt, der Schwankungen beim Kaffeeresultat im Mehrschichtbetrieb abfedern kann (Faema Broschüre, S. 7).

Das Milchsystem variiert nach Ausführung: Die Snowmilk-Option bereitet kalte sowie warme Milchschäume, während die MilkPS-Konfiguration einen automatischen Schaumgenerator in verschiedenen Temperaturstufen einsetzt (Faema Broschüre, S. 6). Die Maschine ist für die Integration von Pulvermodulen (z. B. Schokolade) vorbereitet, wie das Angebot der CS10-Variante mit Instantbehälter belegt ([Caffè Mancino](caffe-mancino.de/…/x30-cs10-milkps

Kapazität & Sortiment

300 Tassen pro Tag nennt das technische Datenblatt der Faema X30 als empfohlene Tagesleistung. Für die Kategorie der Profi-Vollautomaten im mittleren bis oberen Kapazitätsbereich liegt das im oberen Feld. Die konkrete Grenze ist abhängig vom Angebot: Für Betriebe mit hoher Stoßzeiten-Dichte – etwa Mensen oder Standorte mit Gruppenspitzen von mehr als 100 Nutzern pro Stunde – ist diese Angabe realistisch einzupreisen. Laut Datenblatt liegt der stündliche Ausstoß bei 200 Kaffeeprodukten, die CP10-Ausführung ist separat mit 190 Cappuccino à 150 ml pro Stunde gelistet. Wer weniger als 100 Gäste pro Tag hat oder ein Gerät für Nacht- und Teilzeitbetrieb sucht, schöpft das Potenzial nicht aus und bezahlt Überkapazität mit.

Die Breite des Getränkespektrums gibt Faema in der Schnellstartanleitung mit bis zu 48 individuellen Getränkeauswahlen an, verteilt auf mehrere Bildschirmseiten. Diese Zahl ergibt sich aus einer Matrixbelegung im Touchscreen (24 direkt anwählbare Tasten), wobei Varianten durch unterschiedliche Rastereinstellungen zugänglich sind. Für größere Standorte, die Wert auf viele Getränkevarianten – etwa Latte-Spezialitäten oder verschiedene Trinkgrößen – legen, kann diese Breite relevant sein. Instant-Optionen für Kakao- und Milchpulver sind in der CS-Ausführung mit zusätzlichem 1,0-kg-Pulverbehälter vorgesehen, dokumentiert im Broschürenmaterial. Für ein hohes Niveau an Individualisierung bleibt das allerdings abhängig von der Softwareversion – die Doku differenziert hier zwischen 48 belegbaren Getränken und bis zu 96 Rezepten, ein offener Punkt für die Angebotskonfiguration.

Beim Rohstoffvorrat sind zwei Bohnenbehälter mit je 1,2 kg Volumen vorgesehen, in manchen Varianten auch als 1,2 + 1,0 kg ausgeführt. Der Unterschied zwischen CP- und CS-Versionen besteht im zusätzlichen Produktbehälter für Instantpulver in der CS-Variante. In der Praxis ist das Materiallager damit für mittlere Versorgungsspitzen ausgelegt. Klarer Schnittpunkt: Bei klassischen Coffee Corners und Offices mit 100 bis 200 Mitarbeitern reichen diese Kapazitäten meist für einen Tag ohne Nachfüllen. Im Einzelhandel mit hoher Frequenz können die Behältergrenzen zur operativen Engstelle werden. Wer häufig unterschiedliche Bohnen laufen lässt, profitiert hier von der 2-Mühlen-Ausstattung, bleibt beim Fassungsvermögen sonst aber im Branchendurchschnitt.

Die Heißwasserleistung bewegt sich mit 29 Litern pro Stunde (bei 500-ml-Abnahmen) im oberen Bereich für vollautomatische Systeme und ist damit auch für große Kannenversorgung ausgerichtet. Im Sortiment zählt die X30 so zu den flexibleren Geräten ihrer Klasse, erfordert aber bei kleineren Standorten eine kritische Wirtschaftlichkeitsprüfung hinsichtlich Brauchlast und Sortimentsvielfalt. Ein Ausbau der Sortimentsbreite durch optionale Module wie Tassenwärmer oder größere Milchmodule ist mit Mehrkosten und Platzbedarf verbunden. Die hohe Kapazität geht mit entsprechendem Platzbedarf für Rohstoffe und Abtransport von Satzabfall einher – ein für viele Standorte unterschätzter Punkt.

Keine Herstellerangabe findet sich zur zeitlichen Limitierung der Rezeptzugriffe: Im Tagesbetrieb ist aber mindestens an morgendlichen und mittäglichen Spitzen ein Höchstwert von rund 100–120 Einzelgetränken pro Stunde ohne Performanceeinbruch dokumentiert. Wer ausschließlich auf schnelle To-go-Ausgabe mit wenig Bedieninteraktion angewiesen ist, sollte das Bedienkonzept im Echtbetrieb prüfen, da die Touchscreen-Navigation bei vielen Auswahlen Zeit kosten kann. Unterhalb der genannten Auslastung bleibt die Kapazität unausgenutzt – für kleine Betriebe ist der Anschaffungspreis unproportional.

Betrieb & Wartung

Reinigung verlangt beim Betrieb der Faema X30 konsequente Alltagspflege. Mindestens täglich fordert die Anleitung das Spülen der internen Getränkekreisläufe, unabhängig vom getrunkenen Volumen. Wird die Maschine länger als acht Stunden nicht genutzt, muss vor dem nächsten Bezug eine erneute Spülung erfolgen. Betriebsanleitungen machen hierzu keine Spielräume auf: Kaffeereste, Milch und Instantprodukte bleiben ohne diese Routine nicht hygienekonform. Ein separates kurzes Spülprogramm für die Kaffeegruppen ist nach jeder Stunde Stillstand vorgeschrieben. Das zielt klar auf Standorte mit wechselnder Auslastung, etwa in SB- oder Semi-Service-Konzepten. Einen reinen Automatikbetrieb ohne Bedienereingriff sieht die Herstellervorgabe ausdrücklich nicht vor [Quelle: Faema, Bedienungsanleitung].

Die vollständige Reinigung aller Kreisläufe inklusive Milchsystem ist im Manual mit rund 15 Minuten Zeitaufwand angegeben. Dafür führen Nutzer das Reinigungsprogramm über das Touchscreen-Menü aus. Die Verwendung von Cimbali-Eco-Cleaner-Tabletten (zuletzt: 150 Stück für 130 USD, Stand Juli 2026 bei Pro Coffee Gear) ist Pflicht. Jeden Tag wird mindestens eine Tablette benötigt. Bei täglicher Anwendung summieren sich allein die Reinigungstabletten auf rund 316 USD im Jahr. Hinzu kommt der Reinigungsaufwand für Bohnenbehälter, der etwa wöchentlich angesetzt ist. Hier verweist die Anleitung ausdrücklich auf das Risiko von Ölrückständen, die sonst zu Verstopfungen der Mühlen führen können [ProCoffeeGear, Manualslib, Faema-Datenblatt]. Wer wechselnde Bohnensorten einsetzt, muss die Reinigung zwischendurch ausrollen.

Milchsystemhygiene ist in gewerblichen Umgebungen ein eigener Risikoaspekt. Die Milch muss bei maximal 5 °C gelagert werden, hierfür schreibt der Hersteller externe Kühlmodule (z. B. 4-l- oder 8-l-Kühler als Zubehör) vor. Überschreitet die Lagerzeit 24 Stunden, ist ungenutzte Milch zu verwerfen. Für die Reinigung von Milchschläuchen, -lanzen und -düsen sieht das Standardprotokoll tägliche Spülgänge mit Kalt- und Heißwasser vor. Verbleibende Milchreste gefährden die Produktqualität und können zu hohem Nachreinigungsaufwand führen.

Wartung und Verschleißteile liegen im Aufgabenfeld eines geschulten Technikers. Der Pumpenkopf kostet als Ersatzteil 312,20 € netto (Gastrotiger), ein neuer Durchflussregler schlägt mit 115,80 € netto zu Buche. Die Anleitung verlangt zudem: Erste Sicherheitsprüfung innerhalb von drei Jahren und danach jährlich wiederkehrend. Ohne Wartungsvertrag ist der Betreiber selbst für die Überwachung der Fristen verantwortlich. Die Kosten für eine typische Fachwartung bleiben in Händlerangeboten ungenannt, werden aber im Kontext vergleichbarer Geräte pro Einsatz im unteren dreistelligen Bereich angesetzt. Ersatz- und Verschleißteile sind im Online-Handel deutschlandweit verfügbar.

Unterm Strich ist eine Faema X30 im Betrieb kein Selbstläufer. Der Reinigungsplan ist unerbittlich, der Aufwand begrenzt sich nicht auf automatisierte Programme. Standorte mit Personalfluktuation oder niedriger Betreiberroutine benötigen klare Abläufe und feste Verantwortlichkeiten, um Hygiene- und Funktionsausfälle auszuschließen. Wer hier spart, riskiert Techniker-Einsätze, die durch Nichtbeachten von Reinigungsintervallen ausgelöst werden. Die Herstellerangaben sind an mehreren Stellen knapp gehalten, beispielsweise fehlen Angaben zum typischen Zeitbedarf der wöchentlichen Grundreinigung oder zu Erfahrungswerten aus realen Betreiberumgebungen.

Leistung & Energie

5.700 Watt maximale Anschlussleistung stehen bei der Faema X30 CP10 laut technischer Broschüre für den 230-Volt-Betrieb im Raum (\[1\], S. 9). Für Ausführungen mit 16-A-Anschluss dokumentiert der Hersteller 3.300 bis 3.800 Watt. Wer das Gerät in eine Bestandsinstallation integrieren will, muss einen eigenen Stromkreis mit passender Absicherung einplanen. Ein Standard-Büronetz reicht unter Volllast nur, wenn das Leitungssystem dafür leitungs- und sicherungstechnisch dimensioniert ist. Nicht jeder Gastronom weiß, ob die Sicherungsreserve tatsächlich reicht. Im 380–415 V-Dreiphasennetz bleibt die installierte Leistung laut Broschüre identisch hoch.

Standby-Leistungsaufnahme ist in den Unterlagen nicht separat beziffert (\[2\], S. 6–10). Eine eigene Standby-Funktion wird aber beschrieben: Am Gerät lässt sich der Sleep-Modus per Taste aktivieren. Ein rotes LED bleibt sichtbar, der Energiebedarf sinkt auf einen nicht quantifizierten Wert (\[3\], S. 35). Für konkrete Verbrauchswerte im Sleep-Modus fehlt eine offene Herstellerangabe. Betreiber müssen daher mit dem Maximalausschlag der Leistungskurve kalkulieren, wenn nicht spezifisch gemessen oder im Vorfeld vom Händler beziffert.

Zur Jahresenergieaufnahme fehlen publizierte Rechenbeispiele mit realistischem Referenzbetrieb („bei X Tassen/Tag, Y Betriebstagen/Jahr“). Auf Basis der 5.700 W Anschlussleistung und der Kaffeebereitstellung für 300 Tassen pro Tag dürfte sich der reale Jahresverbrauch – unter Berücksichtigung von Aufheizphasen, Standby und Reinigungsvorgängen – im Bereich von 2.000 bis 4.000 kWh bewegen, eine exakt belegte Angabe findet sich aber in keiner der geöffneten Quellen (\[1\], S. 9; \[3\], S. 34–36). Wer präzise TCO rechnen will, benötigt mindestens eine Zwei- oder Vier-Wochenmessung am Standort. Energiemonitoring ist nicht serienmäßig an Bord.

Konkrete Angaben zum Lärmpegel liefert das Datenblatt nicht. Erfahrungswerte aus Parallelmodellen mit vergleichbarer Boilertechnik und Mahlwerk deuten auf Geräuschspitzen beim Mahlen und Dampfauslass hin, die im Thekenumfeld akzeptabel sind. Für lärmempfindliche Bereiche wie Bibliotheken oder Lounges gibt es keine dB(A)-Zahl aus Herstellerhand.

Die Aufheizzeit vom Kaltstart bis zur betriebsbereiten Temperatur wird in keiner Betriebsanleitung oder Broschüre genau quantifiziert (\[3\], S. 8, 34). Da separate Edelstahlboiler für Kaffee und Dampf verbaut sind, ist davon auszugehen, dass der betriebsbereite Zustand in etwa 7–15 Minuten liegt – eine Bestätigung durch Quellendokumente fehlt. Für Einsatzkonzepte mit Tagesein- und -ausschaltung bleibt die tatsächliche Wartezeit vor Ort durch individuelle Messungen zu klären. In reiner Standby-Bereitschaft ist das Gerät schneller abrufbar, genaue Zeitwerte bleiben aber Spekulation.

Für mobile Einsätze ist das Leistungsprofil der X30 klar ungeeignet. Der hohe Strombedarf und das Gewicht schließen den kurzfristigen Ortswechsel praktisch aus. Festinstallationen in Gastronomie, Kantinen oder Retail-Umgebungen profitieren von der zweikreisigen Auslegung mit separatem Kaffee- und Dampfboiler, die Stabilität auch bei hohem Durchsatz sichert (\[1\], S. 9; \[2\], S. 6).

Zusatzfunktionen wie automatische Aus- und Einschaltung sind laut Betriebsanleitung bedienbar (\[3\], S. 35). Betreiber können damit die Einschalt- und Ruhezeiten an den Standortbetrieb anpassen, was für eine bessere Energieplanung spricht. Energieeinsparendes Zubehör wie Zeitschaltuhren oder Messen des realen Lastgangs wird vom Hersteller nicht vorgegeben und bleibt Aufgabe der Betreiber.

Die breite Anschlussoption (220–240 V und 380–415 V) bringt Planungsflexibilität in unterschiedlichen Objektgrößen. Ohne gezielte Angaben zu Geräuschpegel, tatsächlichem Energiebedarf und Standby-Verbrauch bleibt die Geräteeffizienz eine offene Variable in der Betriebsplanung. Wer mit strengen Energiebudgets arbeitet, sollte individuelle Messprotokolle einfordern oder einplanen.

Quellen:

\[1\] Faema X30 – offizielles technisches Datenblatt

\[2\] media.faema.com/…/X30-103-BROCHURE-EN.pdf

Preise & Betriebskosten

Ab 13.070 Euro netto liegen die Einstiegspreise für die Faema X30 in der CP10 MilkPS Konfiguration, die am häufigsten von Händlern gelistet wird. Der obere Preisrahmen für Neugeräte im deutschen Markt reicht bis zu 18.070 Euro netto, sofern Optionspakete oder eine engverwandte La Cimbali S30 verbaut werden. Das deckt den stationären Bereich ab und entspricht Bruttopreisen von 15.553 bis 21.503,30 Euro inklusive Umsatzsteuer – für steuerpflichtige Betriebe ist der Netto-Wert maßgeblich. Ob der günstige Einstiegspreis wirklich realistisch ist, hängt von der konkreten Ausführung und von Zusatzoptionen wie PowerSteam-Wand, separatem Milchmodul oder Tassenwärmer ab. Quellen hierzu bestätigen: Caffè Mancino und Das Kaffeehaus führen beide Netto-Preislisten mit Maschinen-Konfigurationen und Zusatzoptionen (Caffè Mancino – X30 CS10 MilkPS mit Pulverdosierer, Das Kaffeehaus – La Cimbali S30 / Faema X30 CP10).

Beim Investitionsbedarf bleibt es nicht. Der jährliche Aufwand für Reinigungstabletten liegt bei mindestens 316 Dollar (150 Tabletten zum US-Listenpreis bei Pro Coffee Gear, Umrechnung zum Testzeitpunkt), sofern täglich manuell und nach Vorschrift gereinigt wird (Pro Coffee Gear – Cimbali Eco Cleaner Tablets, 150 Stück). Hinzu kommen betriebsnotwendige Verschleißteile: Ein Pumpenkopf für das hydraulische System kostet im Ersatz 312,20 Euro netto, ein Durchflussregler 115,80 Euro und ein Sicherheitsventil-Schutz 18,40 Euro (alle Preise: Gastrotiger, Stand 2026). Typische Reparatur- oder Wartungsverträge mit festen Jahrespauschalen sind im deutschen Händlerangebot nicht offen einsehbar und müssen individuell kalkuliert werden.

Rechnet man den reinen Kaufpreis für ein Basismodell mit fünf Jahren Abschreibungsdauer auf die maximale Tagesleistung von 300 Tassen (bei 220 Betriebstagen im Jahr), ergeben sich Anschaffungskosten von knapp 0,40 Euro pro Ausgabe, bevor Kaffee, Milch, Reinigung und Strom hinzukommen. Die amortisierbare Stückkostenhürde verschiebt sich mit höherem Durchsatz in Richtung 200 Mitarbeiter oder mehr: Weniger frequentierte Standorte laufen betriebswirtschaftlich ins Leere. Transport und Einweisung sind häufig im Maschinenpreis enthalten, wie das Beispielangebot von Das Kaffeehaus zeigt. Versandkosten (75 Euro inkl. MwSt.) sind gesondert zu veranschlagen, ebenso wie individuelle Anschlussarbeiten am Standort.

Die Betriebskosten steigen mit Produktvielfalt, intensiver Milchnutzung und hartem Wasser: Wird die Maschine im Bereich über 4,5 °dH eingesetzt, verlangt die Anleitung einen klaren Wartungsrhythmus zum Schutz der hydraulischen Komponenten. Herstellerseitige Servicepauschalen oder Leasingmodelle werden weder im Datenblatt noch von den Händlern transparent beziffert. Der größte Kostenblock bleibt deshalb der zweistellige Tausenderbetrag für die Erstanschaffung. Kleinbetriebe ohne durchgängige Auslastung zahlen den selben Listenpreis pro Gerät und tragen ein überproportionales Risiko für längere Amortisationszeiträume.

Technisches Datenblatt

Alle erfassten Datenpunkte im Überblick.

Einsatz & Betrieb

Einsatzbereiche
Gastronomie, Handel
Aufstellung / Bauform
Theken-/Counterunit
Umgebung (Innen/Außen)
Innen

Zahlung & Konnektivität

Telemetrie/Cloud
Voll (Umsatz+Füllstände+Remote)
Konnektivität
WLAN/Wi-Fi

Technik

Bedienoberfläche
Touchscreen

Heißgetränke

Milchsystem
Schaumgenerator
Brühtechnologie
Bean-to-Cup (Frischbrüher)

Abmessungen & Gewicht

Abmessungen (B × H × T)
370 × 620 × 762
Gewicht (unverpackt)
79 kg
Nennleistung
5700 W
Netzanschluss
220–240 V, 50 Hz; 380–415 V 3N, 50 Hz; 220–240 V @ 16 A

Kaffee-Technik

Netzspannung
230 V
Getränkevielfalt
48
Tageskapazität (ca.)
300 Tassen/Tag
Durchsatz Espresso
200 Tassen/h
Erforderlicher Wasserdruck
2–3
Bohnenbehälter
2 × 1,2 kg
Heizsystem
Boiler

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Nützliche Links und Dokumente

Weiterführende Quellen

  1. 1.Faema X30 – offizielles technisches Datenblatt — stg-media.faema.com/medias/X30-101-DATI-TECNICI-IT-01.pdf?attachment=true&context=bWFzdGVyfHJvb3R8MTQwODY2NHxhcHBsaWNhdGlvbi9wZGZ8YURRMEwyZ3hZUzg0T0RFeU9UVXhNVFF5TkRNd0wxZ3pNRjh4TURGZlJFRlVTUzFVUlVOT1NVTkpYMGxVWHpBeExuQmtaZ3xkYmFkZTQ5MWEwZGFhZGQwOGRiYjY3N2Y1NTJhYTVkOGYzNzNlNTExNTgwMjFhNTcxYjI2ZjRhYjhmMmE2OWY0
  2. 2.Faema X30 – offizielle Broschüre EN/DE — media.faema.com/medias/X30-103-BROCHURE-EN.pdf?attachment=true&context=bWFzdGVyfHJvb3R8MTkzNjQxOXxhcHBsaWNhdGlvbi9wZGZ8YURZM0wyZzVZeTg0T0RBek56TTNNVGMwTURRMkwxZ3pNRjh4TUROZlFsSlBRMGhWVWtWZlJVNHVjR1JtfDBkMmJkNGJjOTg5MjgwN2Q3NzdmY2M3NGZmZjFiNTE3YmRmMjg0NjgxNjM2NGEyMmUwM2U2N2Y3NTg4YmM4ZjQ
  3. 3.Faema X30 Quick Start Manual – Dokumentindex — manualslib.com/manual/1820092/Faema-X30.html
  4. 4.La Cimbali S30 – offizielle Produktseite — cimbali.com/products/fully-automatic-machines/s30
  5. 5.Caffè Mancino – Faema-X30-Angebote — caffe-mancino.de/produkt-kategorie/kaffeemaschinen/faema/faema-kaffeevollautomaten/
  6. 6.Caffè Mancino – X30 CS10 MilkPS mit Pulverdosierer — caffe-mancino.de/produkt/x30-cs10-milkps-pulverdosierer/
  7. 7.Das Kaffeehaus – La Cimbali S30 / Faema X30 CP10 — daskaffeehaus.de/La-Cimbali-S30-Faema-X30/S30-CP10
  8. 8.Espresso Store – Faema X30 CP10 MilkPS — espressostore.com/faema-x30-cp10-milkps-fully.html
  9. 9.Espresso Store – Faema X30 S10 AutoSteam Milk4 — espressostore.com/faema-x30-s10-autosteam-milk4-cold-touch.html
  10. 10.WebstaurantStore – La Cimbali S30 CP10 — webstaurantstore.com/lacimbali-s30-cp10-super-automatic-espresso-machine-with-automatic-steam-wand-and-perfect-grinding-system-220-240v/83BS30CP.html
  11. 11.Mr. Espresso – Faema X30 AutoSteam Two Step — mrespresso.com/product/faema-x30-autosteam-two-step/
  12. 12.Pro Coffee Gear – Cimbali Eco Cleaner Tablets, 150 Stück — procoffeegear.com/products/cimbali-cleaning-tablets-box-of-150
  13. 13.media.faema.com/…/X30-103-BROCHURE-EN.pdf — media.faema.com/medias/X30-103-BROCHURE-EN.pdf?attachment=true&context=bWFzdGVyfHJvb3R8MTk
Datenreview: KI-gestützte Quellenanalyse, kein eigener PraxistestZuletzt geprüft: VendingTests.com editorial teamBewertungskriterien transparent dokumentiert

Häufige Fragen zum Cimbali Faema X30

Welche Tagesleistung erreicht die X30?

Das offizielle Datenblatt empfiehlt eine Tagesleistung von 300 Tassen und sieht eine Kaffeeausgabe von 200 Tassen pro Stunde vor. Die CP10-Ausführung schafft bis zu 190 Cappuccino à 150 ml pro Stunde.

Wie lange dauert die komplette Reinigung?

Laut Quick-Betriebsanleitung ist für die vollständige Reinigung aller Kreisläufe ungefähr 15 Minuten pro Tag zu veranschlagen. Eine tägliche Spülung ist auch nach acht Stunden Stillstand vorgeschrieben.

Welche Stromversorgung braucht das Gerät?

Die Maschine verlangt einen Festanschluss mit 220–240 V bei 50 Hz und je nach Ausführung 16 A Absicherung. Die installierte Leistung liegt bei 4.800–5.700 W.

Wie hoch ist die Anfangsinvestition?

Für ein Neugerät sind mindestens 13.000 bis 18.000 EUR netto zu kalkulieren. Darin enthalten ist die Basiskonfiguration mit zwei Mühlen und Milchschaumsystem; Zusatzoptionen und Montage sind im oberen Preis berücksichtigt.

Welche Tassenformate sind ohne Umbau möglich?

Der Auslauf ist in der Höhe zwischen 68 und 174 mm verstellbar. Damit können von Espressotassen bis 400-ml-Becher handelsübliche Größen bedient werden.

WMF 1100 S

WMF · Heißgetränkeautomaten

WMF 1100 S

7,3Gut

Bis zu 80 Tassen täglich, 7-Zoll-Touchdisplay und HACCP-fähige Reinigungsprotokolle: Der WMF 1100 S ist ein kompakter Kaffeevollautomat für Büros mit 20 bis 60 Mitarbeitenden. Das Gerät misst 325 × 500 × 571 mm, wiegt ca. 25,5 kg und passt auf die meisten Küchentheken ohne bauliche Anpassung. Die herausnehmbare Brüheinheit mit maximal 15 g Kaffeemehl pro Brühung liefert konsistente Ergebnisse; Reinigungsprotokolle lassen sich via USB für HACCP-Nachweise exportieren. Zwei Einschränkungen sind im Betrieb relevant: Das Milchsystem Basic Milk läuft über einen Schlauch zu einem externen Kühler oder einer Milchpackung, was mehr Handling bedeutet als ein integriertes System. Außerdem kennzeichnet WMF die 1100 S als Auslaufmodell, bestellbar nur noch bis 30.09.2026. Neugeräte kosten 3.495 bis 4.873 EUR netto je nach Konfiguration; auf fünf Jahre verteilt beträgt die Abschreibung 699 bis 975 EUR jährlich, zuzüglich Verbrauchsmaterialien und Servicekosten. Das Gerät empfiehlt sich für Betreiber, die eine pflegeleichte Büromaschine mit HACCP-Dokumentation suchen und keinen Hochdurchsatz-Standort betreiben.

ca. 3.495 – 4.873 €

Rhea Luce Zero

Rheavendors · Heißgetränkeautomaten

Rhea Luce Zero

7,2Gut

Die luce zero ist eine Leiter mit fünf Sprossen, und ihre Stärke ist, dass die Stellfläche über alle Stufen gleich bleibt: 640 mal 1.830 mal 705 Millimeter, egal welche Ausstattung. Die Entscheidung fällt an einer klaren Bruchstelle. Zwischen zero.1 und zero.2 verdoppelt sich die Leistung von 1.600 auf 3.200 Watt, die Becherausgabestationen gehen von einer auf zwei, die Mahlwerke von einem auf bis zu zwei, und erst hier wird das Varitherm-Induktionssystem verfügbar, für das Rheavendors 85 Prozent Energieeinsparung gegenüber einem Boiler angibt. Praktisch heißt das: die kleinen Stufen laufen mit rund 7 Ampere an einer normalen Steckdose, die großen brauchen 14 Ampere und einen eigenen Stromkreis. Schwachstelle ist die Dokumentation — Gewicht, Wasseranschluss, Becherkapazität, Tages- und Stundenleistung und jede Wartungsangabe fehlen öffentlich.

Auf Anfrage

Schaerer Coffee Skye

Schaerer · Heißgetränkeautomaten

Schaerer Coffee Skye

8,5Sehr gut

Kompakter Premium-Vollautomat der Schweizer Traditionsmarke Schaerer für Standorte mit mittlerem Bedarf bis rund 180 Tassen/Tag: video-fähiges 8-Zoll-Touchdisplay mit drei Bedienmodi, BestFoam-Milchsystem für heiße und kalte Spezialitäten und CoffeeLink-Telemetrie. Als Tischgerät mit Tank- oder Festwasserbetrieb bleibt die Skye flexibel aufstellbar — die Kapazität ist bewusst auf mittlere Standorte zugeschnitten, nicht auf Hochlast.

ab 7.670 €

Necta Koro Max

Necta · Heißgetränkeautomaten

Bild: Necta / Evoca Group - offizielles Produktfoto aus der Koro-Max-Prime-Broschuere

Necta Koro Max

6,8Gut

330 mm Gehäusebreite, echter Espressobrüher (Z3000 L, max. 12 g Dosiermenge) und acht Getränkeoptionen inklusive Schokolade: Der Necta Koro Max Prime von Evoca (Varese, IT) richtet sich an Büros mit 30 bis 80 Mitarbeitern sowie kleine Gastronomieaufstellorte mit überschaubarem Tagesbedarf bis etwa 50 Bezügen. Als Festwasservariante ab rund 3.105 Euro netto (All4Vending DE), Tankversion bis 4.429 Euro netto (NL-Markt). Zwei strukturelle Schwachpunkte: Die Milchbefähigung beschränkt sich auf Pulver, ein Frischmilchsystem fehlt. Telemetrie und Fernwartung sind nicht vorhanden, da das Gerät aus der Produktgeneration vor 2020 stammt. Das Türöffnen zum Nachfüllen löst einen vollständigen Geräterestart aus. Das Servicenetz im DACH-Raum ist dünn; Ersatzteile kommen über Fachhändler mit 3 bis 10 Tagen Lieferzeit. Für Bürostationen ohne hohe Durchsatzanforderungen und mit eigenem Reinigungspersonal ist das Gerät ein solides Angebot. Standorte mit mehr als 80 Bezügen täglich oder mit Anforderungen an digitale Serviceschnittstellen sollten neuere OCS-Modelle mit Konnektivität prüfen.

ca. 3.105 – 4.429 €