Zum Inhalt springen

Niederbuchsiten, Schweizseit 1931Professional Bean-to-Cup

JURA

JURA ist Spezialist für Kaffeevollautomaten im Premium-Segment für Privathaushalt und Büro. Die Professional-Linie (X8, X10, GIGA X) deckt den B2B-Bereich bis 100 Tassen pro Tag ab. Bekannt für leise Mahlwerke und intuitive Touch-Bedienung.

3 getestete Modelle21 Niederlassungen8 Länder

Modelle von JURA im Test

  • Jura GIGA X8 Professional

    JURA · Heißgetränkeautomaten

    Jura GIGA X8 Professional

    8,3Sehr gut0 Bewertungen

    Mit bis zu 180 Tassen Tagesleistung und 34 individuell programmierbaren Spezialitäten adressiert die JURA GIGA X8 Professional Standorte mit 80 bis 200 Mitarbeitenden, Cateringflächen oder Seminarzentren. Entscheidend ist der doppelte 650-g-Bohnenbehälter mit zwei Mahlwerken, der parallele Zubereitung verschiedener Sorten erlaubt. Kritisch bleibt der nötige Reinigungsaufwand, besonders beim externen Milchkühler: Das Milchsystem fordert tägliche Pflege, Verbrauchsmaterial und turnusmäßigen Austausch des Milchschlauchs. Die Maschine kostet zwischen 6.200 und 7.000 Euro netto – im internationalen Vergleich ein Preissegment, das sich erst über große Mengen rechnet. Wer weniger als 80 Tassen täglich benötigt, findet wirtschaftlichere Alternativen mit niedrigerem Stromverbrauch und reduziertem Platzbedarf. Das LCD-Display ist robust, wirkt aber angesichts moderner Touch-Konkurrenz funktional überholt; App- und Telemetrie-Funktionen müssen separat lizenziert werden. Bei hoher Auslastung, vielen Nutzern und professionellen Pflegeintervallen überzeugt die X8 Professional durch Planbarkeit, Qualität und Ausstattung – kleine Betriebe fahren mit einfacheren Systemen günstiger.

    ca. 6.230 – 6.974 €

  • JURA X10 Professional

    JURA · Heißgetränkeautomaten

    JURA X10 Professional

    8,0Sehr gut0 Bewertungen

    Mit einer empfohlenen Tageskapazität von 100 Tassen und 35 auswählbaren Kaffeespezialitäten, darunter neun Cold-Brew-Varianten, richtet sich die Jura X10 Professional klar an größere Büros, Selbstbedienungszonen, Kantinen und Pflegeeinrichtungen mit etwa 40 bis 120 Personen. Die Ausstattung umfasst ein farbiges 3,5-Zoll-Display mit Tastensteuerung, ein P.A.G.2+ Präzisionsmahlwerk, automatisierte Reinigungsroutinen und optionale Payment- sowie Telemetrielösungen. Die solide gebaute Maschine misst 373 × 470 × 461 mm (B × H × T), wiegt 14 kg und ist für Frischwasser- oder Tankbetrieb konzipiert. Schwächen zeigen sich bei der Wartung: Für Milchgetränke ist ein täglicher und manueller Pflegeaufwand nötig. Ein externer Milchkühler oder Milchbehälter ist Pflicht, da kein internes Kühlsystem vorhanden ist. Der Einstiegspreis ab 2.270 EUR netto (bis ca. 2.500 EUR, Zubehöraufschläge nicht eingerechnet) kann sich für Standorte mit konstant hohem Kaffeekonsum rechnen, bleibt aber für kleinere Teams oder den Einsatz ohne regelmäßige Pflege schwierig zu rechtfertigen. Das Modell setzt in Sachen Variantenvielfalt und Bedienkonzept einen spürbaren Gegenpol zu billigeren OU-Lösungen, bleibt aber ein typischer Vertreter für Umfelder mit festem Personal oder professionell betreuter Selbstbedienung.

    ca. 2.268 – 2.517 €

  • Jura GIGA W3 Professional

    JURA · Heißgetränkeautomaten

    Jura GIGA W3 Professional

    7,9Gut0 Bewertungen

    Zwei Keramikmahlwerke, zwei Thermoblöcke, zwei Pumpen mit je 15 bar: Der GIGA W3 Professional ist auf simultane Doppelbezüge ausgelegt. Zielgruppe sind Büros mit 80 bis 200 Personen, in denen Stoßzeiten mit mehreren gleichzeitigen Kaffeewünschen die Norm sind. 43 programmierbare Getränkespezialitäten, ein 5-Liter-Wassertank und ein 1.000-g-Bohnenbehälter bilden die Betriebsbasis. Im deutschen Markt ist das Gerät überwiegend als generalüberholtes Exemplar erhältlich; ein verifizierbarer Neupreis für den deutschen 230-V-Markt liegt in den geprüften Quellen nicht vor. Das geprüfte Angebot für ein professionell überarbeitetes Gerät (Art.-Nr. 15071) liegt bei 1.260 EUR netto. Betrieblich relevante Schwachpunkte: Der Kaffeesatzbehälter fasst maximal 40 Portionen und muss täglich geleert werden. Die Bluetooth-Telemetrie über optionalen Smart Connect ist für zentrales Flottenmanagement nicht ausreichend. Die Datenblätter stammen aus dem Jahr 2015; ob das Gerät aktuell als Neuware lieferbar ist, lässt sich aus öffentlichen Quellen nicht klären. Für Betriebe, die ein robustes mehrspuriges Tischgerät ohne komplexe Infrastrukturanforderungen suchen und Wartungsroutinen konsequent einhalten, ist das Gerät eine valide Option.

    ab 1.260 €