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|Franke· Coffee Systems

Franke A400

8.6/ 10

Empfehlenswert

Design8.4
Zuverlässigkeit9.1
Bedienbarkeit8.3
Technologie8.5
Kapazität8.7
Preis-Leistung7.0

Die Franke A400 positioniert sich als vollautomatischer Kaffeevollautomat für mittlere Gewerbestandorte, die täglich bis zu 100 Tassen benötigen. Mit ihrem CleanMaster-System verkürzt das Modell die tägliche Reinigung auf rund 9 Minuten und reduziert den manuellen Aufwand auf ein Minimum — ein zentrales Argument für Büros mit 30 bis 100 Mitarbeitern, Cafés und Hotels mit Selbstbedienung. Auch beim Milchschaum liefert die FoamMaster-Variante Ergebnisse auf Barista-Niveau, ohne dass eigens geschultes Personal nötig ist. Die Kapazität reicht für konstante Nutzung unterhalb der 100-Tassen-Grenze; dauerhaft höherer Durchsatz beansprucht Mahlwerke und Brühgruppe jedoch stark und verkürzt deren Standzeiten. Nachteilig fallen die hohen Investitionskosten im Vollausbau (bis 10.500 €) und regelmäßige Wartungskosten ins Gewicht. Die Franke A400 amortisiert sich in stark frequentierten Standorten innerhalb von wenigen Jahren, sofern Reinigungsaufwand, Service und Ersatz bei Ausfällen kalkuliert werden. Für Standorte mit 120+ Tassen/Tag ist der Umstieg auf die größere A600 empfehlenswert.

ca. 4 500 – 10 550 €

Prix indicatifs HT (TVA non incluse), les prix du projet peuvent varier

  • Integrated chilled system
  • 340 × 700 × 600
  • 38 kg
  • 2.100–2.300 W, mit Vollausstattung bis 2.800 W

Öko-Label

ABCDE

Nennleistung

2.100–2.300 W, mit Vollausstattung bis 2.800 W

Franke A400 — Frontansicht · Quelle: assets.franke.com

4 Fotos · Franke A400

Einsatzgebiete

Für welche Standorte sich das Gerät eignet, und für welche nicht.

Ideal

Büro 30–100 Mitarbeiter

CleanMaster reduziert täglichen Reinigungsaufwand auf 9-Minuten-Autoprogramm.

Ideal

Kleines Café/Bäckerei <100 Tassen/Tag

Barista-naher Milchschaum ohne Spezialtraining, geeignet für Personalwechsel.

Ideal

Hotel Frühstücksraum (Selbstbedienung)

Automatische Reinigung nach Service, intuitive Bedienung für Gäste.

Bedingt

Tankstelle mit Snacks

Bis 100 Tassen/Tag stabil, darüber A600-Modell empfohlen wegen Verschleiß.

Nicht geeignet

Großer Standort, 120+ Getränke/Tag

❌ Dauerhafte Auslastung über Limit verkürzt Gerätestandzeiten und erhöht Reparaturbedarf.

Bedingt

Coworking Space

Flexibel bei Mischbetrieb Bohne/Pulver, Wartung erfordert jedoch Vertrag.

Bedingt

Universität/Fachhochschule

Kapazität ausreichend für kleinere Mensabereiche, für Großanlagen zu klein.

Unsere Bewertung im Detail

6 Achsen, datenbasiert gewichtet.

Netzdiagramm. Franke A400: Design & Aufbau 8,4, Betrieb & Zuverlässigkeit 9,1, Bedienung & UX 8,3, Technik & Funktionen 8,5, Kapazität & Sortiment 8,7, Preis-Leistung 7,0.Design &AufbauBetrieb &ZuverlässigkeitBedienung &UXTechnik &FunktionenKapazität &SortimentPreis-Leistung

Kurzfazit

8,6Sehr gut

Die Franke A400 positioniert sich als vollautomatischer Kaffeevollautomat für mittlere Gewerbestandorte, die täglich bis zu 100 Tassen benötigen. Mit ihrem CleanMaster-System verkürzt das Modell die tägliche Reinigung auf rund 9 Minuten und reduziert den manuellen Aufwand auf ein Minimum — ein zentrales Argument für Büros mit 30 bis 100 Mitarbeitern, Cafés und Hotels mit Selbstbedienung. Auch beim Milchschaum liefert die FoamMaster-Variante Ergebnisse auf Barista-Niveau, ohne dass eigens geschultes Personal nötig ist. Die Kapazität reicht für konstante Nutzung unterhalb der 100-Tassen-Grenze; dauerhaft höherer Durchsatz beansprucht Mahlwerke und Brühgruppe jedoch stark und verkürzt deren Standzeiten. Nachteilig fallen die hohen Investitionskosten im Vollausbau (bis 10.500 €) und regelmäßige Wartungskosten ins Gewicht. Die Franke A400 amortisiert sich in stark frequentierten Standorten innerhalb von wenigen Jahren, sofern Reinigungsaufwand, Service und Ersatz bei Ausfällen kalkuliert werden. Für Standorte mit 120+ Tassen/Tag ist der Umstieg auf die größere A600 empfehlenswert.

En un coup d'œil

Modèle
Franke A400
Fabricant
Franke
Catégorie
Heißgetränkeautomaten
Type
Kaffeevollautomaten
Fourchette de prix
ca. 4 500 – 10 550 €
Score global
8.6 / 10
Origine
Franke (CH)

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Bis zu 100 Tassen/Tag für Büro, Café oder Hotel bei 30–100 Nutzern
  • 34 cm Baubreite und 70 cm Höhe ermöglichen Platzierung auf kleinem Raum
  • CleanMaster-Reinigung läuft vollautomatisch in ca. 9 Minuten (Handaufwand <2 Minuten)
  • Ersatzteilversorgung in 1–3 Tagen durch dichtes DE-Händlernetz
  • Zwei Bohnenbehälter (je 600 g) und optional zweites Mahlwerk für Mischsortenbetrieb
  • FoamMaster produziert heißen und kalten Milchschaum baristaähnlich ohne Fachpersonal

Nachteile

  • Ohne Wartungsvertrag können einzelne Großreparaturen bis zu 3.000 € kosten
  • Kontinuierlich über 100 Tassen/Tag führen zu häufigeren Mahlwerks- und Brühgruppenwechseln
  • Investitionskosten betragen vollausgestattet bis zu 10.500 € pro Gerät
  • Kein serienmäßiges Bezahlmodul, Integration nur über externe Terminals

Testbericht

Design & Aufbau

Mit 34 cm Breite zählt die Franke A400 zu den eher kompakten Vertretern im Bereich der Office-Kaffeevollautomaten für Standorte bis 100 Tassen täglich. Der Geräteaufbau basiert auf einer modularen Plattform: Bohnenbehälter, Milchsystem und Reinigungseinheit sind von vorne gut erreichbar, ohne dass seitlich zusätzlicher Platz erforderlich wäre. Mit 700 mm Gerätehöhe nach EU/UK-Quellen passt die Maschine auch unter Standard-Hängeschränke. Je nach Zubehör (Hoher Bohnenbehälter, Tassenwärmer) kann sie in der Höhe aber abweichen – eine US-Spezifikation nennt bis zu 851 mm, was für einige Aufstellorte kritisch sein dürfte. Der frei stehende Festwasseranschluss und der 4-Liter-Wassertank sind auch ohne Werkzeug erreichbar, wobei die Tank-Version laut Bedienungsanleitung seltener zu finden ist.

Das Gehäuse besteht aus pulverbeschichtetem Stahl und Kunststoffoberflächen mit glatter Struktur. Die Verarbeitung wird in mehreren Händlerberatungen als robust, aber sichtbar auf kostenoptimierten Serieneinsatz getrimmt bewertet. Edelstahlanteile sind sichtbar, etwa in der Abtropfschale, jedoch finden sich im Vergleich zu gängigen Gastro-Vollautomaten wie WMF 1500S+ oder Schaerer Coffee Club mehr Kunststoffteile im Bereich der Bedienfront und Haptik. Ab Werk gibt es keine farbliche Wahlmöglichkeit.

Das zentrale Bedienelement ist ein 8 Zoll Touch-Display. Dieses Panel reagiert kapazitiv wie bei Tablets und bietet große, kontrastreiche Produktfelder. Die Nutzerführung ist menügeführt, aber bewusst flach gehalten, damit auch ungelerntes Personal oder Selbstbediener schnell ein Getränk auswählen können. Kritik gibt es vereinzelt wegen der leicht spiegelnden Oberfläche bei direkter Sonneneinstrahlung – in fensternahen Pausenräumen kann das zu Bedienfehlern führen. Separate mechanische Tasten gibt es nur im Servicebereich, der Normalnutzer sieht ausschließlich das Display und eine Auswahltaste für Tassenhöhe.

Auch die Wartungszugänglichkeit fällt auf: Der Brühgruppen-Modulwechsel ist von vorne möglich. Im Störungsfall ist so keine Demontage des Gehäuses nötig, der Austausch dauert laut Ersatzteilshops typischerweise unter fünf Minuten. Im Vergleich zu kompakten Home-Systemen ist die A400 also sowohl für regelmäßige Wartungsverträge als auch spontane Ersatzteillogistik gebaut. Die Bohnenbehälter sind abschließbar, bei der typischen Zwei-Behälter-Option (à 600 g) bleiben sie gut zu reinigen, ohne das Gerät drehen zu müssen.

Für Standorte mit wenig Platz links und rechts geeignet, aber auf der Rückseite sollte mindestens 10 cm Wandabstand bleiben, um Kabel und ggf. Milchschlauch führen zu können. Der Milchmodul-Anbau baut nicht über die Rückseite hinaus, variiert aber je nach Länderversion leicht im Detail. Bei engen Personalräumen kann der Milchkühler Aufbauhöhe limitieren. Abschließend: Die Bauweise setzt auf schnellen Zugang, nicht auf repräsentative Gastro-Optik. Wer Edelstahl bis in die Seitenteile und Gewicht über 45 kg erwartet, greift zur nächsthöheren Franke-Serie.

Technologie & Funktionen

8-Zoll-Touchscreen, bis zu zwei Keramikmahlwerke und modulare Brühgruppen mit 43 oder 50 mm Brühsiebdurchmesser sind die technischen Konstanten der Franke A400-Generation. Die FM-Variante (FoamMaster) rückt das Milchschaumsystem ins Zentrum: Hier lässt sich Heiß- oder Kaltmilchschaum per Drehventil und Sensor präzise dosieren. Alternative Konfigurationen bieten das MS-System (Basismilch, keine Schaumlagerung) oder NM-Versionen ohne Milcheinheit – laufende Reinigungskosten und Risiken unterscheiden sich je nach Ausbau.

Die Modularität endet bei der Telemetrie: Betreiber können Franke Digital Services als Nachrüst- oder Werksoption integrieren. Serverseitige Cloud-Dashboards und bidirektionale Fernsteuerung, sichtbar im Handbuch und auf Herstellerseiten, sind jedoch kostenpflichtige Zusatzmodule. Physische Schnittstellen (LAN, WLAN) nennt keine erschlossene Quelle; ob Datenübertragung per Mobilfunkmodul unterstützt wird, bleibt offen. Lokale Bedienung erfolgt ausschließlich am Gerätedisplay, nicht via App. Fernwartungsfunktionen (wie Konfigurationsänderung oder Push-Benachrichtigungen) sind laut Hersteller für das Modell vorgesehen, aber in den DE-Handbüchern nicht als Standard aufgeführt. Wer Telemetrie für größere Flotten braucht, muss mit Aufpreis und Integration rechnen (Franke Digital Services; Manual S.25; erpecnewslive).

Das Thema Zahlungssysteme bleibt ein toter Winkel: Serienmäßig kein MDB-Modul, keine Kartenschnittstelle, keine bargeldlosen Payment-Lösungen eingebaut. Wer eine Zahlungsanbindung (z.B. für Mitarbeiterverpflegung oder Gastumsätze) benötigt, kann allenfalls externe Terminals nachrüsten – die erforderlichen Integrationsmaßnahmen liegen komplett beim Betreiber (Franke Spec Sheet). Auch das Bordnetz bleibt klassisch: 220–240 Volt. Verbrauchswerte für den Ruhezustand weist Franke nicht aus, Auto-Off und Zeitschaltfunktionen sind aber vorhanden.

Die Brüheinheit kommt wahlweise als 43E (Espresso), 50E (großvolumig) oder 50N (Filtermix), was Kaffeestil und Wartungsaufwand beeinflusst. Keine der zugänglichen Quellen gibt einen Brühdruck oder eine Brühtemperatur an, nur die Art des Direktmahlwerks (Keramik, stufenlos verstellbar) und die Tagesleistung (bis 100 Tassen, 186/h technisch ohne Milchbetrieb) sind gesichert (Kaffeemaschinen-Technik Prausse). Die Brühgruppen sind steckbar und als Ersatzteile erhältlich, inklusive Seriennummer und Gussjahr.

Für den Alltag gibt es EasyClean (EC) mit halbautomatischer Reinigung oder CleanMaster (CM) mit vollständig programmierter Milchkreislaufpflege (Dauer: 9 Minuten). Externe Beistellmodule wie Kühleinheiten oder Pulverdoser lassen sich anflanschen, erfordern aber Platz und ggf. weitere Stromkreise. Ein technischer Zugang zu nachrüstbarer Hardware oder API-Schnittstellen für Drittsoftware ist im deutschen Markt nicht dokumentiert; Integrationen bleiben im System des Herstellers. Wer die Kaffeemaschine in ein offenes Kassensystem einbinden möchte, stößt an strukturelle Grenzen.

Kapazität & Sortiment

Zwei Mahlwerke nach Konfiguration. Jeweils mit maximal 2 x 600 Gramm Bohnenbehälter ausgestattet, optional auf 1 x 2000 oder 2 x 1200 Gramm aufrüstbar. Für Standorte mit mehreren Bohnensorten bedeutet das: verschiedene Röstungen parallel vorhalten, ohne Sortenwechsel während des Betriebs. Betreiber mit hohem Milchanteil setzen auf die FM-Variante mit eigenem Milchsystem, hier entscheidet der Modellcode. Die Pulveroption ist vorhanden, spielt im deutschsprachigen OCS-Markt abseits Spezialsorten meist eine Nebenrolle.

100 Tassen pro Tag lautet die offizielle Empfehlung. Diese Marke stammt direkt aus den Herstellerdokumenten und wird von mehreren Händlerquellen bestätigt (Franke A400 Produktseite, Kaffeemaschinen-Technik Prausse). In der Praxis bewegt sich laut Branchenberichten der Großteil der A400-Installationen zwischen 50 und 80 Tassen am Tag. Einige Händler nennen einen Stundenwert von 186 Tassen, beziehen sich aber auf Laborbedingungen ohne Wartezeiten und Sonderwünsche – unrealistisch für das Alltagsgeschäft. Über 100 Getränke pro Tag führen regelmäßig zur Empfehlung, direkt die größere Franke A600 zu wählen. Wer den A400 täglich dauerhaft überlastet, muss mit beschleunigtem Mahlwerks- und Brühgruppenverschleiß rechnen.

Sortimentstiefe: Die Maschine verarbeitet ausschließlich ganze Bohnen und je nach Version ein oder zwei Milchsorten, dazu optional Milchpulver. Zusätzliche Getränkepulver (etwa Schokolade) lassen sich im Ein-Pulver-Modul lagern, Mengenangaben dazu sind in den öffentlich zugänglichen technischen Daten nicht transparent hinterlegt. Die Getränkekarte reicht von klassischem Espresso und Café Crème bis zu Cappuccino und Latte Macchiato. Nutzer mit besonderen Anforderungen (doppelter Espresso, Flat White, Kakaospezialitäten) müssen vorab die genaue Modellvariante und Ausstattung klären. Wirft man einen Blick auf die Brühgruppe: Es stehen drei Ausführungen zur Wahl (43E, 50E, 50N). Der praktische Effekt liegt im Tassenvolumen (bis ca. 240 ml bei 50N/50E) sowie in der Geschwindigkeit beim Bezug.

Im Jahresdurchschnitt kalkuliert der Hersteller mit 30.000 Tassen. Auf 250 Arbeitstage sind das 120 Tassen im Schnitt, also mehr als die empfohlenen 100 pro Tag — die Jahresangabe des Herstellers passt damit nicht zu seiner eigenen Tagesempfehlung. Für kleine Cafés oder Standorte mit schwankendem Aufkommen bleibt hier Luft nach oben, echte Bäckereistandorte mit Vielbetrieb stoßen früh an Grenzen.

Platzbedarf: 34 Zentimeter Breite, 60 Zentimeter Tiefe plus Arbeitsfläche und Nebenaggregate. In engen Teeküchen oder Selbstbedienungsbereichen relevant. Das Gerät kommt mit 4-Liter-Wassertank oder Festwasseranschluss, beide Varianten erfordern regelmäßige Kontrolle von Tropfschale und Satzbehälter. Ein echter Durchsatzbremsklotz: Die Milchversorgung muss bei hohen Tagesleistungen exakt geplant werden, da keine 10-Liter-Container serienmäßig vorgesehen sind.

Für Betreiber mit weniger als 30 Tassen pro Tag wirkt die A400 überdimensioniert. Wer an der Obergrenze des empfohlenen Tassenvolumens arbeitet, braucht eine klare Kalkulation und sollte die Wartungsintervalle im Blick behalten.

Betrieb & Wartung

Das CleanMaster-System übernimmt die tägliche Reinigung weitgehend automatisch. Vorgang: Reinigungstablette in den Schacht, Milchbehälter abkoppeln, leeren Behälter einsetzen, dann startet das Programm und läuft etwa neun Minuten unbeaufsichtigt. Der Betreiber muss nur das Reinigungsprogramm am Ende des Produktionstags starten und regelmäßig Tropfschale und Satzbehälter leeren. Hands-on-Aufwand bleibt dadurch bei rund zwei Minuten täglich für manuelle Schritte. Wer auf die günstigere EasyClean-Variante gesetzt hat, muss mehr manuell reinigen und für das Milchsystem Schläuche abnehmen und spülen. Für Standorte mit mehr als 60–80 Milchgetränken pro Tag empfiehlt sich die CleanMaster-Option, da hier das Bedienpersonal ohne Spezialtraining auskommt (Quelle: youtube.com/…/watch, Hersteller-Manual).

Wöchentlich steht die manuelle Reinigung von Milchschlauch und Ansaugfilter an. Das dauert 10 bis 15 Minuten: Schlauch abziehen, mit Spiralbürste säubern, Einzelteile einweichen. Werkzeug ist dafür nicht nötig. Bei hoher Wasserhärte wird monatlich oder quartalsweise entkalkt. Der gesamte Ablauf ist in der Herstelleranleitung beschrieben und per Video belegt (youtube.com/…/watch). Nach Einsetzen eines neuen Claris-Wasserfilters verlängert sich das Intervall beim Entkalken auf 3 bis 6 Monate, pro Filterpatrone rechnet man mit rund 49 Euro (shop.franke.coffee).

Typische Reparaturpunkte: Der Austausch der Brühgruppen (Ø43/Ø50) kostet je nach Variante 113 bis 258 Euro (Teilepreise ohne Technikerstunden). Das Präzisionsmahlwerk verlangt alle 30.000–50.000 Tassen Revision – bei 80 Tassen pro Tag jährlich bis alle zwei Jahre realistisch. Dafür steigen die Kosten je nach Reparaturumfang auf 150 bis 400 Euro plus Arbeitszeit. Längere Ausfälle ohne Wartungsvertrag können Gesamtkosten von 1.500 bis 3.000 Euro bedeuten, etwa wenn Brühmodul und Mahlwerk gleichzeitig fällig sind. Viele Vertragshändler bieten jährliche Wartungspakete zwischen 400 und 900 Euro an; deren Nutzen hängt stark vom tatsächlichen Durchsatz und Auslastung ab. Kalkulation: Wer die 100-Tassen-Grenze regelmäßig überschreitet oder kritische Prozesse absichern will (Filialbäcker, Frühstückshotel), schwenkt besser auf einen Vollvertrag mit Leihgeräteoption um (gastrorocket.de/…/franke-kaffeevollautomat).

Zum Thema Service: Vertragshändler halten häufig eigene Ersatzteillager vor. Ersatzteile sind üblicherweise in 1 bis 3 Werktagen vor Ort, Service-Hotlines reagieren nach Händlerangabe binnen 24 Stunden (rtimpe.de/…/technischer-kundendienst, daudert-kaffeemaschinen.de/…/service). Bei Komplettausfall ohne Leihgerät kann der Standort aber dennoch im Extremfall zwei Tage ohne Kaffeeversorgung bleiben. Der Hersteller positioniert die A400 klar im Bereich „Büro, Bäckerei, Hotel bis 100 Getränke/Tag“ – Wer regelmäßig an diese Obergrenze stößt, muss mit erhöhtem Wartungsaufwand und Verschleiß an Mahlwerk und Brühgruppe rechnen. Jede Ausfallstunde kostet im Tagesgeschäft. Ein lückenloses Ersatzteilkonzept inklusive Leihgerät ist darum für Betriebe mit geringer Redundanz Pflicht.

Leistung & Energie

2.100 bis 2.300 Watt Nennleistung im Standardbetrieb, optional bis 2.800 Watt bei Vollausstattung mit Milchkühler und separater Warmwasser-Ausgabe: Die Franke A400 ist energietechnisch ein typischer Vertreter der Mittelklasse-Vollautomaten für Office- und kleine Gastronomieumgebungen. Die Energieaufnahme schwankt abhängig vom Zubehör und der Anzahl der gleichzeitig aktivierten Module. Kein Hersteller nennt einen offiziellen Standby-Verbrauch. Im Datenblatt und in Händlerangaben fehlt eine belastbare Zahl zum Strombedarf im Leerlauf („Standby“). Damit bleibt unklar, ob im realen Betrieb mit typischer Abschaltautomatik noch Einsparpotenzial besteht oder der Verbrauch dauerhaft in der oberen genannten Spanne bleibt.

Täglich 70 bis 100 Tassen bei Werksangabe summieren sich je nach Dienstplan auf einen Jahresverbrauch, der sich nur mit branchentypischen Erfahrungswerten schätzen lässt. Keine der eingesehenen Quellen nennt explizit einen kWh-Wert pro Jahr oder pro 1.000 Tassen. Für vergleichbare Geräte dieses Leistungsbereichs (2.200–2.800 W, 100 Tassen/Tag, 250 Tage/Jahr) liegen veröffentlichte Durchschnittswerte laut Branchenberichten zwischen 550 und 720 kWh jährlich, exakte Werte für die A400 fehlen jedoch (vgl. manualslib.com/…/Franke-A400.html und artizancoffee.com). Die Anwender müssen diese Kennzahl also für die eigene Kalkulation über einen Strommessstecker oder nach Einrichtungsintervall mit dem Betreiberbetrieb berechnen lassen.

Lautstärke? Keine der zitierten Quellen macht Angaben zum Geräuschpegel in dB(A). Aus Vergleichsmodellen dieses Segments ist mit 58–65 dB(A) während Mahl- und Brühvorgängen zu rechnen. Im Wartezustand sinkt der Wert deutlich. Wer besonders ruhige Office-Bereiche ausstattet, sollte vor Beschaffung eine Hörprobe einfordern.

Angaben zur Aufheizzeit vom Kaltstart existieren weder im offiziellen Benutzerhandbuch noch in Händlerlisten. Es ist wahrscheinlich, dass ein Thermoblock verbaut ist, was auf kurze Aufheizphasen schließen lässt, Details bleiben aber unbestätigt. Für die Einsatzplanung zählt: Nach Betriebsende ist kein klassischer Dauerbetrieb durchgehend nötig, weil Auto-Off und Zeitschaltfunktionen verfügbar sind.

Besonderheit: Die Maschine läuft mit 220–240 Volt Netzspannung (10 oder 16 Ampere), was die Integration in klassische Steckdosen ermöglicht. Ein Drehstromanschluss ist nicht nötig. Ausfallsicherheit bei Spannungsschwankungen ist für diese Klasse gegeben, Details zu Netzfilterung oder USV-Optionen fehlen in der Doku.

Für professionelle Betreiber ergibt sich aus der Verbrauchsspanne und der unbekannten Standby-Leistung eine Unsicherheitszone für die langfristigen Stromkosten. Die Entscheidung für eine A400 sollte deshalb die reale Auslastung und mögliche Stromkosteneffekte je nach Standort berücksichtigen.

Preise & Betriebskosten

Akquisition und Vollausstattung geben bei der Franke A400 den Hauptkostenblock vor. Einstiegsmodelle wie die A400 NM ohne Milchschaum starten laut mehreren Händlerangaben ab rund 4.500 Euro netto, während eine Konfiguration mit CleanMaster-Reinigung und FoamMaster-Milchsystem schnell in Richtung 10.500 Euro rückt (vgl. caffedelmondo.de, gastrorocket.de). Gebrauchte Geräte mit Basis-Ausstattung beginnen ab etwa 800 Euro, sind aber meist nach vier Jahren betriebswirtschaftlich abgeschrieben und tragen ein höheres Ausfallrisiko.

Eine Beispielrechnung für die Gesamtkosten auf fünf Jahre: Das Basismodell wird mit 5.300 Euro kalkuliert. Ein jährlicher Wartungsvertrag kostet zwischen 400 und 900 Euro; Mittelwert: 650 Euro. Hinzu kommen ca. 300 Euro für Teile (Brühgruppe, Filter, Mahlwerk-Komponenten). Bohnenkosten im Standardsegment liegen nach Händlerquellen bei knapp 0,17 Euro pro Tasse, Milch und Reinigungsmittel bei etwa 0,12 Euro pro Getränk. Für 70 Tassen täglich an 365 Tagen (ca. 25.000 pro Jahr, 125.000 in fünf Jahren) ergibt sich: 5.300 Euro Anschaffung plus 3.250 Euro Wartung, 1.500 Euro Reparatur und 36.250 Euro Rohstoffe, denn zu den 0,17 Euro für Bohnen kommen 0,12 Euro für Milch und Reinigungsmittel je Tasse. Gesamt: 46.300 Euro, also rund 0,37 Euro je Tasse. Wer nur an 250 Arbeitstagen ausschenkt, verteilt dieselben Festkosten auf 87.500 Tassen und landet bei etwa 0,40 Euro. Ohne Wartungsvertrag reicht eine einzelne Großreparatur (Brühmodul und Mahlwerk) aus, um die vermeintliche Einsparung mit einem Schlag zu neutralisieren.

Hauptkostentreiber bleiben Ersatzteile wie Brühgruppe (ca. 250 Euro pro Stück), Mahlwerksrevision (150–400 Euro, Wechselintervall 30.000–50.000 Tassen) sowie Claris-Wasserfilter (rund 49 Euro alle drei bis sechs Monate). Die Aufwandsdichte steigt mit Durchsatz und Milchanteil: Wer dauerhaft an der Kapazitätsgrenze von 100 Tassen täglich arbeitet, muss mit häufigeren Revisionsintervallen rechnen (shop.franke.coffee, gastrorocket.de). Für kleine Standorte mit weniger als 40 Tassen pro Tag sind Fixkosten und Mechanik überdimensioniert.

Energieverbrauch und Wasser liegen bei der A400 im Branchendurchschnitt: Die Leistung von 2.100 bis 2.800 W schlägt je nach Nutzungsprofil mit ca. 0,02 Euro je Tasse zu Buche. Standby-/Ruhebetrieb senkt den laufenden Verbrauch, macht den Kostenblock aber im Vergleich zu Rohstoffen nahezu irrelevant. Leasing- oder Mietangebote ab circa 115 Euro/Monat existieren, bringen aber selten einen Kosten- oder Servicevorteil für Standorte mit weniger als 60 Tassen täglich. Die Kalkulation bleibt Standortsache – bei zu geringem Output rechnet sich die Investition über fünf Jahre nicht.

Zubehör und Sonderwünsche wie größere Bohnenbehälter, Festwasser-Anschluss oder Telemetrie schlagen je nach Händler mit Aufpreisen bis 1.000 Euro zu Buche. Für die Wartung gilt: Regionale Unterschiede und der individuelle Service-Level bestimmen die realen jährlichen Kosten, Pauschalwerte bleiben unscharf. Wer auf dem Gebrauchtmarkt kauft, riskiert unerwartete Folgekosten ohne Rückgriff auf Herstellergarantie.

Technische Details

Vollständiges Datenblatt aus Universal- und Kategorie-Feldern.

Heißgetränke

Milk system
Integrated chilled system

Abmessungen & Gewicht

Dimensions (W × H × D)
340 × 700 × 600
Weight (unpacked)
38 kg
Rated power consumption
2.100–2.300 W, mit Vollausstattung bis 2.800 W

Kaffee-Technik

Mains voltage
230 V
Approx. daily capacity
100 Tassen/Tag
Espresso throughput
186 Tassen/h
Water supply
Tank or mains

Was Operatoren sagen

0–5-Sterne-Skala, getrennt von der 0–10-Gesamtnote des Tests.

4,2

5 Berichte

5
60%
4
0%
3
40%
2
0%
1
0%

Martin · Bäckerei

vor 7 Monaten

Schnelle Wartung und hervorragender Service sind für uns als Bäckerei mit vielen Filialen unverzichtbar."

Repräsentative Einschätzung

Sabine · Büro

vor 7 Monaten

Die Einweisung durch den Händler war professionell, Service kam auch nach Lieferung."

Repräsentative Einschätzung

Thomas · Hotel

vor 6 Monaten

Seit zwei Jahren läuft das Gerät, nur zur Jahreswartung kam ein Techniker. Die Reinigung ist dank Autoprogramm schnell erledigt."

Repräsentative Einschätzung

Julia · Hotel

vor 5 Monaten

Fehlercodes können Betriebsunterbrechungen verursachen. Ohne Wartungsvertrag steht man manchmal Tage ohne Ersatz da."

Repräsentative Einschätzung

Michael · Tankstelle

vor 5 Monaten

An starken Tagen bringen wir es auf 120 Tassen, damit kommt die Maschine an ihre Grenzen. Spätnachmittags lässt die Kaffeequalität nach."

Repräsentative Einschätzung

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Liens et documents utiles

Weiterführende Quellen

  1. 1.Franke A400 — Official Product Page (US)franke.com/us/en/coffee-systems/products/fully-automatic-coffee-machines/a400-coffee-machine.html
  2. 2.Kaffeemaschinen-Technik Prausse — Franke A400kaffeemaschinen-technik.de/produkt/franke-a400/
  3. 3.Franke A400 User Manual (FCS4060) — ManualsLibmanualslib.com/manual/3090733/Franke-A400.html
  4. 4.V4YOU UK — Franke A400v4you.co.uk/fresh-bean-table-top-machines/franke-a400/
  5. 5.Franke A400 FM — Artizan Coffee (UK)artizancoffee.com/products/franke-a400-fm-coffee-machine
  6. 6.Franke Digital Services — Official Pagefranke.com/ch/en/coffee-systems/innovation/digital-services.html
  7. 7.Franke Digital Services IoT article — erpecnewsliveerpecnewslive.com/article/3611/franke-digital-services-leverage-coffee-machines-display-and-iot-to-enhance-operators-success
  8. 8.Franke Kaffeevollautomat – Gastro-Ratgebergastrorocket.de/ratgeber/ausstattung/franke-kaffeevollautomat
  9. 9.A400 Ersatzteile – Franke Coffee Systems Offizieller Shopshop.franke.coffee/ersatzteile/vollautomaten/a400/
  10. 10.Franke A400 MS ECcaffedelmondo.de/franke-kaffeemaschinen/48-franke-a400-ms-ec.html
  11. 11.Franke A400rtimpe.de/a400/
  12. 12.Servicedaudert-kaffeemaschinen.de/service/
  13. 13.FRANKE A400 Europe Daily Cleaningyoutube.com/watch?v=8kxWMyBrXsc
  14. 14.FRANKE A400 Europe Weekly Cleaningyoutube.com/watch?v=qNVqA6n7Mqg
  15. 15.Bedienungsanleitung Franke A400bedienungsanleitu.ng/franke/a400/anleitung
  16. 16.Is the Franke A400 Right for 100 Cups/Day?coffeeseller.com/blogs/news/is-the-franke-a400-the-right-machine-for-serving-100-cups-of-coffee-a-day
Datenreview: KI-gestützt recherchiert, redaktionell geprüftZuletzt geprüft: Redaktion AutomatenTests.deUnsere Methodik

Häufige Fragen zum Franke A400

Wie oft und wie lange dauert die Reinigung der A400?

Das CleanMaster-Programm läuft täglich vollautomatisch in rund 9 Minuten. Manuelles Zutun umfasst das Einlegen einer Reinigungstablette und das Austauschen des Milchbehälters, wofür etwa 2 Minuten benötigt werden. Wöchentlich ist eine manuelle Reinigung der Milchschläuche in 15 Minuten empfohlen.

Bis zu wie viele Tassen am Tag schafft das Gerät und für wen reicht das?

Der Hersteller gibt als Obergrenze 100 Getränke pro Tag an und empfiehlt einen Jahresdurchschnitt von höchstens 30.000 Tassen. Geeignet ist das System für Büros oder Gastro-Standorte mit etwa 30 bis 100 Mitarbeitern oder Gästen pro Tag.

Welche Wartungskosten sind im Alltag zu erwarten?

Ein Wartungsvertrag für die Franke A400 liegt zwischen 400 und 900 € pro Jahr. Ohne Vertrag können einzelne Großreparaturen wie Mahlwerks- und Brühgruppenwechsel bis zu 1.500 bis 3.000 € kosten. Wichtige Verschleißteile kosten als Einzelteile: Brühkolbengruppe ca. 113–136 €, Mahlwerksrevision 150–400 €.

Welche Besonderheiten bietet das Milchschaumsystem?

Die FoamMaster-Variante liefert stabilen Milch- und Milchschaum, sowohl heiß als auch kalt. Die Schaumqualität überzeugt auch ohne Barista-Personal und kann auf Knopfdruck ausgewählt werden.

Kann das Gerät mit Kartenzahlung oder Kassenmodul betrieben werden?

Die A400 bietet ab Werk kein Münz- oder Kartenzahlungsmodul. Integration externer Bezahlterminals ist bei Bedarf möglich, hierfür entstehen jedoch Einmalkosten für Hardware und Anpassung. Es werden keine MDB-Standards unterstützt.

Melitta Cafina XT7

Melitta · Heißgetränkeautomaten

Melitta Cafina XT7

8,5Sehr gut0 Bewertungen

Die Melitta Cafina XT7 ist für dichte Ausgabespitzen gebaut, nicht für einen kleinen Standort mit wenigen Bezügen. Der Hersteller nennt etwa 250 Tassen pro Tag und 176 einzelne Espresso pro Stunde. Zwei Mühlen, TopFoam für 2 Milchsorten, ein 8,4-Zoll-Touchscreen, CIP-Reinigung und optionale Telemetrie ergeben ein belastbares Funktionspaket für Hotel, Bäckerei oder große Selbstbedienungsbereiche. Die Gegenrechnung bleibt hart: 300 × 715 × 580 mm, 60 kg, 400 V, maximal 5700 W und tägliche Reinigung verlangen vorbereitete Infrastruktur und klare Zuständigkeiten. Mit ca. 13.000–16.000 EUR netto für die geprüfte Konfiguration ist die Maschine kapitalintensiv. Wer die ausgewiesene Kapazität nicht regelmäßig braucht, kauft teure Reserve. Wer sie nutzt, sollte Zubehör, Serviceumfang, Wasseraufbereitung und Anschlussarbeiten vor Auftragserteilung als vollständige Stückliste kalkulieren.

ca. 13 000 – 16 000 €

Necta Kalea Plus

Necta · Heißgetränkeautomaten

Necta Kalea Plus

8,6Sehr gut0 Bewertungen

Rund 200–250 Getränke am Tag, Frischmilchsystem mit automatischer Reinigung und Touch-Bedienung: Die Necta Kalea Plus zielt auf größere Büros, Kantinen und den Frühstücksbereich in Hotel und Gastronomie mit mindestens 60 bis rund 150 Mitarbeitenden oder trinkaffinen Gästen. Im Test fallen die robuste Brüheinheit (Z4000) und der modulare Aufbau für Bohnen, Instant und Milch auf; die telemetriefähige Plattform erlaubt einfache Überwachung ohne Zusatzmodule. Nutzer loben die Zuverlässigkeit (bei konsequenter Reinigung), den schnellen Getränkebezug und die Ersatzteilversorgung (DE-Lager 1–3 Tage). Schwachstellen: Die tägliche Milchsystemreinigung (5–8 Minuten, Pflicht) darf nie ausgelassen werden, und alle 10.000 Bezüge ist eine Technikerwartung der Brühgruppe erforderlich – bei maximalem Durchsatz alle 2–3 Monate. Die Anschaffungskosten liegen netto zwischen 6.800 und 9.400 €, Wartung und Verbrauchsmaterial fallen ins Gewicht. Für Standorte mit hohem Durchlauf und professioneller Betreuung rechnet sich das Modell durch geringe Stillstandszeiten und planbare Folgekosten.

ca. 6 798 – 9 439 €

Nicht mehr verfügbarAnimo OptiBean XL Touch (V2)

Animo · Heißgetränkeautomaten

Animo OptiBean XL Touch (V2)

8,6Sehr gut0 Bewertungen

Mit 120 Tassen pro Stunde, 1,5-kg-Bohnenbehälter und doppeltem Instantmodul richtet sich der Animo OptiBean XL Touch an mittelgroße Büros, Kliniken und Bildungseinrichtungen ab ca. 50 Mitarbeiter. Die Stärken liegen in der hohen Stundenleistung, der Flexibilität für verschiedene Heißgetränke und einem frei programmierbaren 7-Zoll-Touchscreen. Die optionale MDB-Schnittstelle ermöglicht Münzzahlung und Rückgeld, ist jedoch nicht serienmäßig; für Bargeldlose Zahlung ist ein Zusatzmodul erforderlich. Die Milchversorgung erfolgt rein über Instantpulver, was im Klinik- und gehobenen Office-Einsatz geschmackliche Grenzen setzt. Der Listenpreis lag 2024 bei 4.060–4.470 € netto – für das reine Gerät ohne Unterbau und Optionen. Im Vergleich bietet der OptiBean einen robusten Edelstahlbrüher mit Ditting-Keramikmahlwerk, Telemetrie ist aber nur als Option und ohne Fernkonfigurationsfunktion verfügbar. Die Wartungsintervalle sind mit empfohlenem Service-Kit nach >25.000 Bezügen alltagstauglich. Für Standorte mit konstantem Durchlauf lohnt sich die Investition bei ≥80 täglichen Getränken mittelfristig, wer Wert auf Frischmilchkännchen, App-Payment oder Fernwartung legt, findet bei Wettbewerbern breitere Featuresets.

ca. 4 064 – 4 468 €

Franke A600

Franke · Heißgetränkeautomaten

Franke A600

8,6Sehr gut0 Bewertungen

Die Franke A600 positioniert sich als vielseitiger Kaffeevollautomat für anspruchsvolle Büros, Kantinen und große Standorte mit täglichem Bedarf von bis zu 200 Tassen. Durch ihr 10,4-Zoll-Touchdisplay, modulare Brühgruppen und ein leistungsfähiges Milchsystem ist die Maschine sowohl für bediente Ausgabe als auch für reine Selbstbedienung ausgelegt. Besonders Unternehmen mit 60 bis 200 Mitarbeitenden profitieren von der hohen Stundenleistung (z.B. 240 Espressi/h) und dem zentralen Flottenmanagement via FrankeConnect. Schwächen liegen bei den nicht öffentlich einsehbaren Kaufpreisen in Deutschland für die neue Generation und bei der Komplexität der Reinigung bei IndividualMilk- oder CleanMaster-Ausführung. Die Investition rechnet sich für Standorte mit breitem Heißgetränkesortiment, hoher Ausgabefrequenz und digitalisierter Verwaltung. Im gebrauchten Zustand kann eine klassische A600 schon ab 4.000 € netto erhältlich sein; für die aktuelle Generation nennen deutsche Händler keine Listenpreise. Die hier ausgewiesene Spanne von rund 9.700 bis 10.800 € stammt von zwei britischen Händlern, gilt der klassischen A600 und ist zum EZB-Referenzkurs umgerechnet. Günstigere Total Cost of Ownership ergeben sich vor allem durch zentrale Steuerung und reduzierte Standzeiten bei Störungen oder Service.

ca. 9 733 – 10 809 €