Gehäuse, Maße und Stellfläche
409 mm breit, 565 mm tief, 792 mm hoch und ca. 36 kg leer: Der OptiBean 3 Touch hält für eine vollausgestattete Bean-to-Cup-Maschine einen vergleichsweise kompakten Footprint. Die Standfläche entspricht einem mittelgroßen Bürodrucker, was die Integration in Standard-Küchenzeilen oder auf Sideboard-Möbeln ohne Umbau ermöglicht. Die XL-Variante behält Höhe und Tiefe, die Brühkammer wächst lediglich, um Tassenvolumen bis 230 ml zu ermöglichen; die Breite bleibt identisch.
Das Gehäuse besteht aus pulverbeschichteter Stahl-Außenwand mit abnehmbaren Seitenteilen. Die Touch-Variante trägt an der Front ein 7-Zoll-Display mit Swipe-Navigation. Die NG-Ausführung setzt auf ein 12-Tasten-Panel ohne Touchscreen. Der Unterschied ist nicht nur ergonomisch: Das Touch-Display erlaubt die Programmierung von bis zu 24 Getränken und zeigt Reinigungsanweisungen animiert und schrittweise; die NG-Variante ist auf 12 feste Buttons begrenzt.
Das OptiLight-LED-System ist ein Designdetail, das in vergleichbaren Geräten dieser Preisklasse kaum zu finden ist. Die Beleuchtungsfarbe ist einstellbar, was Betreiber nutzen, um das Gerät an Firmenfarben anzupassen. Den iF Design Award 2018 hat die OptiBean-Baureihe gewonnen, als viele Konkurrenten in dieser Klasse noch Pixeldisplays und Plastikfronten zeigten. 2019 folgte eine Nominierung für den German Design Award.
Der Tassenrost ist stufenlos höhenverstellbar zwischen 60 und 115 mm; der maximale Zapfabstand beträgt 167 mm. Standard-Espressotassen, 0,4-Liter-Becher und Thermoskannen bis zur genannten Maximalhöhe funktionieren ohne Umbau. Ein separater Heißwasserhahn ist serienmäßig vorhanden, was die Maschine für Teeversorgung nutzbar macht, ohne ein zweites Gerät aufzustellen.

Der Abfallbehälter fasst 7 Liter und verarbeitet ca. 130 Tassen, bevor er geleert werden muss. Bei 80 Tassen täglich entspricht das einem Leerungsintervall von ca. 1,5 Tagen; bei 200 Tassen täglich täglich. Diese Frequenz ist ein Praxisfaktor, den Betreiber in die Stellplatzplanung einbeziehen sollten: Der Behälter muss von vorne zugänglich sein.
Gesamtoptisch positioniert sich der OptiBean 3 Touch im oberen Mittelfeld der B2B-Bürokaffeemaschinen: kein Hochglanz-Premium wie JURA Professional, aber deutlich repräsentativer als Funktionsgeräte unter 3.000 EUR. Für Empfangsbereiche und Meeting-Zonen ist das Erscheinungsbild ein nachvollziehbares Argument.








