Operator-Ökosystem
Standortprovision
Term from the vending glossary
Umsatzbeteiligung, die ein Operator dem Standortgeber für die Aufstellfläche zahlt. Typisch: 10–15 % des Nettoumsatzes; in frequenzstarken Toplagen bis 25 %. Alternative: feste Standortpauschale (20–150 EUR/Monat). Höhe ist Verhandlungssache und hängt von Frequenz, Exklusivität und Vertragslaufzeit ab.
Die Standortprovision ist der Anteil, den der Betrieb für die Bereitstellung der Fläche erhält — meist ein Prozentsatz vom Umsatz, seltener ein Festbetrag. Sie ist der Punkt, an dem sich die Interessen berühren: Der Standort will einen Beitrag, der Operator braucht eine Marge, die die Tour trägt.
Eine zu hohe Provision hat eine absehbare Folge: Sie wandert in den Verkaufspreis. Damit wird die Verpflegung für die eigene Belegschaft teurer, was dem ursprünglichen Zweck zuwiderläuft. Betriebe, die Automaten als Teil der Versorgung verstehen, verzichten deshalb häufig ganz auf die Provision und verhandeln stattdessen Preise.