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Einsatzbereich

Automaten für Tankstelle & Travel

Robuste 24/7-Automaten für unbeaufsichtigte Standorte.

Worauf es bei Tankstelle & Travel ankommt

Für Tankstelle & Travel zählt nicht der maximale Funktionsumfang, sondern die Passung zum tatsächlichen Bedarf vor Ort: Durchsatz, Sortiment, Bedienkomfort und Betriebskosten müssen zum Standort passen.

Unsere Empfehlungen sind eine kuratierte Auswahl aus unabhängig getesteten Modellen. Sie sind ein Startpunkt für die engere Wahl – für die finale Entscheidung lohnt der direkte Vergleich der relevanten Geräte.

Empfohlene Modelle für Tankstelle & Travel

Eine kuratierte Auswahl aus unseren Tests – passend zu den Anforderungen dieses Einsatzbereichs.

Franke A800

Franke · Heißgetränkeautomaten

Franke A800

8,6Sehr gut0 Bewertungen

Die Franke A800 setzt als modular konfigurierbarer Profi-Kaffeevollautomat einen neuen Standard für Standorte mit rund 100 bis 250 Nutzern. Drei separat gesteuerte Boiler liefern simultan Kaffee, Milch und Heißwasser – damit erreichen große Büros, Krankenhäuser und Shops zu Spitzenzeiten bis zu 250 Bezüge am Tag. Ein 10,4-Zoll-Touchdisplay und Fernwartung via FrankeConnect beschleunigen die Bedienung und Wartung, während das bis zu 29 g starke Brühmodul und das Ultraschall-gesteuerte FoamMaster-Milchsystem Barista-Qualität auch bei hohem Durchsatz möglich machen. Die Investition von 12.330 bis 15.020 Euro netto (je nach Ausstattung) rechnet sich dort, wo täglich viele Kaffeespezialitäten gefordert sind und Personalkosten für Bedienung minimal gehalten werden sollen. Schwachpunkte sind der hohe Energiebedarf (7,4–8,8 kW Anschlussleistung) und die technikerabhängige Ersteinrichtung. Für stark schwankende Nutzerzahlen oder kleine Standorte ist das Gerät überdimensioniert. Insgesamt bietet die A800 Betreibern ein wartungsarmes, zukunftsfähiges System, das sich ab etwa 120 Tassen/Tag wirtschaftlich betreiben lässt.

ca. 12.330 – 15.021 €

Jura GIGA X8 Professional

JURA · Heißgetränkeautomaten

Jura GIGA X8 Professional

8,3Sehr gut0 Bewertungen

Mit bis zu 180 Tassen Tagesleistung und 34 individuell programmierbaren Spezialitäten adressiert die JURA GIGA X8 Professional Standorte mit 80 bis 200 Mitarbeitenden, Cateringflächen oder Seminarzentren. Entscheidend ist der doppelte 650-g-Bohnenbehälter mit zwei Mahlwerken, der parallele Zubereitung verschiedener Sorten erlaubt. Kritisch bleibt der nötige Reinigungsaufwand, besonders beim externen Milchkühler: Das Milchsystem fordert tägliche Pflege, Verbrauchsmaterial und turnusmäßigen Austausch des Milchschlauchs. Die Maschine kostet zwischen 6.200 und 7.000 Euro netto – im internationalen Vergleich ein Preissegment, das sich erst über große Mengen rechnet. Wer weniger als 80 Tassen täglich benötigt, findet wirtschaftlichere Alternativen mit niedrigerem Stromverbrauch und reduziertem Platzbedarf. Das LCD-Display ist robust, wirkt aber angesichts moderner Touch-Konkurrenz funktional überholt; App- und Telemetrie-Funktionen müssen separat lizenziert werden. Bei hoher Auslastung, vielen Nutzern und professionellen Pflegeintervallen überzeugt die X8 Professional durch Planbarkeit, Qualität und Ausstattung – kleine Betriebe fahren mit einfacheren Systemen günstiger.

ca. 6.230 – 6.974 €

Nuova Simonelli Prontobar

Nuova Simonelli · Heißgetränkeautomaten

Nuova Simonelli Prontobar

8,0Sehr gut0 Bewertungen

Bis zu 140 Espressi oder 100 Cappuccini pro Stunde, Touchscreen-Menü und zwei Mühlen: Die Nuova Simonelli Prontobar positioniert sich als B2B-Kaffeevollautomat für mittlere Standorte mit 80 bis 200 Mitarbeitenden. Die Reinigung verlangt täglich mindestens vier Minuten und zusätzliche Pflege des Milchsystems, was in Catering- oder Büroalltag einzuplanen ist. Ein externer Milchkühler ist Pflicht und schlägt mit über 2.000 EUR netto zu Buche, sofern EasyCream und passender Milchkühlschrank bestellt werden. Die Maschine rechnet sich kaum für niedrigeren Durchsatz oder ungeeignete Wasserqualität – ein Wasserfilter ist zwingend vorgesehen. Der Gerätepreis liegt bei 5.289 bis 7.261 EUR netto laut Händlern; ein kompletter Wartungssatz schlägt jährlich mit 328 EUR netto zu Buche. Im laufenden Betrieb addieren sich Verbrauchsmaterialien und Reinigungskosten schnell. Wer im Büro, Hotel oder in der Hochschulgastronomie reproduzierbare Getränkequalität und ein Touchscreen-Menü für diverse Nutzergruppen benötigt, erhält einen robust konstruierten Vollautomaten. Für Standorte mit weniger als 80 Personen oder geringen Cappuccino-Anteil ist das Gerät meist überdimensioniert.

ca. 5.289 – 7.261 €

Franke A200 / A300

Franke · Heißgetränkeautomaten

Franke A200 / A300

8,0Sehr gut0 Bewertungen

Mit der Franke A200 und A300 Serie richtet sich der Schweizer Hersteller klar an kleine bis mittlere Standorte mit 60 bis 120 Mitarbeitern oder ca. 100 bis 120 Tassen pro Tag. Das Gerät kombiniert ein 8-Zoll-Touchscreen, automatisches Reinigungssystem (EasyClean) und flexible Aufstellmöglichkeiten (Wassertank oder Festwasser) in einem kompakten Gehäuse von mindestens 270 × 465 × 587 mm. Nutzer können sich auf solide Verarbeitung, intuitive Bedienung und einen Espresso-Durchsatz von bis zu 163 Tassen pro Stunde verlassen. Die realistisch empfohlene Tagesleistung liegt aber unterhalb der reinen Laborkapazität, da wöchentliche Reinigungszeiten und das Bedienpersonal begrenzen. Schwächen zeigen sich in hohen Investitionskosten ab 4.675 EUR netto pro Gerät und eher teuren Original-Verbrauchsmitteln. Wartungsfreundlichkeit ist gegeben, sofern der Servicepartner erreichbar ist. Für Standorte mit häufig wechselnden Nutzern, geringer Kaffeekompetenz oder spezialisierten Baristawünschen fehlen Individualisierungsoptionen und modulare Upgrades. Die Amortisation ist für Büros ab ca. 80 Bechern pro Tag darstellbar, darunter rechnet sich der Einsatz seltener.

ca. 4.675 – 5.288 €

JURA X10 Professional

JURA · Heißgetränkeautomaten

JURA X10 Professional

8,0Sehr gut0 Bewertungen

Mit einer empfohlenen Tageskapazität von 100 Tassen und 35 auswählbaren Kaffeespezialitäten, darunter neun Cold-Brew-Varianten, richtet sich die Jura X10 Professional klar an größere Büros, Selbstbedienungszonen, Kantinen und Pflegeeinrichtungen mit etwa 40 bis 120 Personen. Die Ausstattung umfasst ein farbiges 3,5-Zoll-Display mit Tastensteuerung, ein P.A.G.2+ Präzisionsmahlwerk, automatisierte Reinigungsroutinen und optionale Payment- sowie Telemetrielösungen. Die solide gebaute Maschine misst 373 × 470 × 461 mm (B × H × T), wiegt 14 kg und ist für Frischwasser- oder Tankbetrieb konzipiert. Schwächen zeigen sich bei der Wartung: Für Milchgetränke ist ein täglicher und manueller Pflegeaufwand nötig. Ein externer Milchkühler oder Milchbehälter ist Pflicht, da kein internes Kühlsystem vorhanden ist. Der Einstiegspreis ab 2.270 EUR netto (bis ca. 2.500 EUR, Zubehöraufschläge nicht eingerechnet) kann sich für Standorte mit konstant hohem Kaffeekonsum rechnen, bleibt aber für kleinere Teams oder den Einsatz ohne regelmäßige Pflege schwierig zu rechtfertigen. Das Modell setzt in Sachen Variantenvielfalt und Bedienkonzept einen spürbaren Gegenpol zu billigeren OU-Lösungen, bleibt aber ein typischer Vertreter für Umfelder mit festem Personal oder professionell betreuter Selbstbedienung.

ca. 2.268 – 2.517 €

Nicht mehr verfügbarMelitta Cafina C35/C50

Melitta · Heißgetränkeautomaten

Melitta Cafina C35/C50

7,9Gut0 Bewertungen

Kompakte 35 cm Breite, modularer Aufbau, bis zu 250 Espresso pro Stunde und zwei getrennte Bohnenbehälter: Die Melitta Cafina C35 (technisch identisch auch C50-Variante) ist für stark frequentierte Büros, Kantinen und Hotelbereiche mit 80 bis 200 Mitarbeitern oder Gästen pro Tag konzipiert. Der robuste Edelstahl-Aufbau und automatische Hygieneprogramme zielen auf Standorte ohne speziellen Barista. Schwächen: Die Maschine bringt bereits ohne Milchmodul 60 kg auf die Waage und benötigt einen 3-phasigen 400-V-Anschluss mit 16 A Absicherung. Die Reinigung erfordert fachgerechte Durchführung und tägliche Tablettenkosten, zudem sind Wartungen nur durch autorisierte Techniker möglich. Ein Festwasseranschluss ist obligatorisch; mobile Single-Office-Lösungen scheiden aus. Historische Neupreise lagen bei rund 13.000 EUR netto. Neu ist die C35 nicht mehr lieferbar; auf dem Gebrauchtmarkt fanden sich zwei private Schweizer Angebote, umgerechnet 535 bis 587 EUR — Einzelfälle, kein belastbarer Marktpreis. Die hohe Stundenleistung rentiert sich erst ab dauerhaftem Durchsatz, für kleine Standorte ist das Gerät klar überdimensioniert.

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