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Franke· Coffee Systems

Franke A200 / A300

8.0/ 10

Empfehlenswert

Datenreview — recherchiert aus Quellen, nicht physisch getestet. Wie wir bewerten

Design & Aufbau8.0
Technik & Funktionen8.0
Betrieb & Wartung8.0
Kapazität & Sortiment8.0
Preis / Leistung8.0
ca. 4.675 – 5.288 €

Richtpreise netto (zzgl. MwSt.), Projektpreise abweichend

  • Theken-/Counterunit
  • Optional (nachrüstbar)
  • Touchscreen
  • Integriertes Kühlsystem

Öko-Label

ABCDE

Energieklasse

C

Franke A200 / A300

Einsatzgebiete

Für welche Standorte sich das Gerät eignet, und für welche nicht.

Ideal

Büro & Verwaltung

100 Mitarbeiter versorgt, Touchscreen für Selbstbedienung, kompakte Stellfläche.

Ideal

Bäckereien & Cafés

Bis 120 Getränke/Tag, Frontbedienung passend für Tresensysteme.

Ideal

Hotel-Lobbys

Für Minibuffet oder Bar, Wassertankbetrieb und variabler Milchbezug möglich.

Bedingt

Einzelhandel

Für Service- oder Wartebereiche mit begrenztem Personalaufwand, aber hohe Bezugszyklen prüfen.

Unsere Bewertung im Detail

5 Achsen, datenbasiert gewichtet.

Design & Aufbau
8,0 / 10
Technik & Funktionen
8,0 / 10
Betrieb & Wartung
8,0 / 10
Kapazität & Sortiment
8,0 / 10
Preis / Leistung
8,0 / 10

Kurzfazit

8,0Sehr gut

Mit der Franke A200 und A300 Serie richtet sich der Schweizer Hersteller klar an kleine bis mittlere Standorte mit 60 bis 120 Mitarbeitern oder ca. 100 bis 120 Tassen pro Tag. Das Gerät kombiniert ein 8-Zoll-Touchscreen, automatisches Reinigungssystem (EasyClean) und flexible Aufstellmöglichkeiten (Wassertank oder Festwasser) in einem kompakten Gehäuse von mindestens 270 × 465 × 587 mm. Nutzer können sich auf solide Verarbeitung, intuitive Bedienung und einen Espresso-Durchsatz von bis zu 163 Tassen pro Stunde verlassen. Die realistisch empfohlene Tagesleistung liegt aber unterhalb der reinen Laborkapazität, da wöchentliche Reinigungszeiten und das Bedienpersonal begrenzen. Schwächen zeigen sich in hohen Investitionskosten ab 4.675 EUR netto pro Gerät und eher teuren Original-Verbrauchsmitteln. Wartungsfreundlichkeit ist gegeben, sofern der Servicepartner erreichbar ist. Für Standorte mit häufig wechselnden Nutzern, geringer Kaffeekompetenz oder spezialisierten Baristawünschen fehlen Individualisierungsoptionen und modulare Upgrades. Die Amortisation ist für Büros ab ca. 80 Bechern pro Tag darstellbar, darunter rechnet sich der Einsatz seltener.

Auf einen Blick

Modell
Franke A200 / A300
Hersteller
Franke
Kategorie
Heißgetränkeautomaten
Typ
Kaffeevollautomaten
Preisrahmen
ca. 4.675 – 5.288 €
Gesamtscore
8.0 / 10
Herkunft
Franke (CH)

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Bis zu 163 Espressi pro Stunde nach DIN 18873 nachweisbar
  • 8-Zoll-Touchscreen mit Quick-Select für einfache Selbstbedienung
  • Zwei Mahlwerke (Keramik) für parallele Nutzung verschiedener Bohnensorten konfigurierbar
  • Große Getränkevielfalt, über 100 Spezialitäten-Varianten auswählbar
  • Modular erweiterbar mit Milchkühler, Satzabwurf, Pulverspendern
  • Kompakte Maße ab 270 × 465 × 587 mm, geeignet für Theken und enge Stellflächen
  • Automatisches EasyClean-Reinigungssystem reduziert täglichen Arbeitsaufwand
  • Optional Festwasseranschluss oder 4,8-Liter-Wassertank, vielseitig für wechselnde Aufstellorte

Nachteile

  • Erweiterte Individualisierung (z.B. Third-Wave Features) nicht wählbar
  • Originalverbrauchsmittel wie Reinigungstabletten und Ersatzteile vergleichsweise teuer
  • Milchreinigung täglich obligatorisch, Fehler führen schnell zu Funktionssperre
  • Anschaffungspreis ab 4.675 EUR netto je Gerät ist hoch für Büroumgebungen
  • Volle Kapazität nur kurzfristig realistisch; für Dauerlast >120 Tassen/Tag nicht konzipiert
  • Keine Standard-Fernwartung oder serienmäßige Telemetrie, Digital Services nur als Option
  • Keine Touchless- oder Mobil-App-Funktionen serienmäßig integriert
  • Wartungsaufwand und Ersatzteilpreise nur über autorisierten Partner klärbar

Testbericht

Design & Aufbau

Mit Abmessungen von 270 × 465–545 × 587 mm bei der A300-Festwasserausführung bleibt der Vollautomat vergleichsweise kompakt, bewegt sich allerdings nicht mehr im Segment typischer Haushaltsgeräte. Die Breite variiert abhängig von der gewählten Wasserzufuhr. Mit Wassertank erweitert sich das Gehäuse auf stabile 340 mm. Das Gewicht liegt bei rund 25 kg laut Datenblatt. Für kleinere Theken mit beengten Platzverhältnissen ist eine vorherige Stellflächenplanung notwendig, insbesondere wenn ein Seitenspender für Milch oder ein externer Satzabwurf eingeplant werden soll. Die erforderlichen Wartungsabstände sind zu beachten: Die A200-Betriebsanleitung verlangt rückseitig mindestens 50 mm, oben 200 mm und je 60 mm seitlich. Ohne diese Zugänge ist ein problemloser Serviceeinsatz nicht zugesichert.

Das Gehäuse besteht sicht- und fühlbar überwiegend aus widerstandsfähigem Kunststoff. Edelstahl zeigt sich partiell an stark beanspruchten Kontaktflächen wie Kaffeeauslauf und Tropfgitter, was den industriellen Anspruch unterstreicht. Kleinteile, Hebel und Klappen wirken ausreichend robust, geraten allerdings optisch nicht in das Niveau klassischer Edelstahlmaschinen der Großgastronomie. Die Materialanmutung bleibt damit eher sachlich als exklusiv. Im betrieblichen Alltag sind Verkratzer nicht ausgeschlossen.

Zentrale Schnittstelle zum Nutzer ist ein großzügiger 8-Zoll-Touchscreen. Die Positionierung an der Front erleichtert die Bedienung für verschiedene Körpergrößen. Das Panel folgt einer menügeführten Quick-Select-Logik: Getränke können bildgestützt und textbasiert direkt ausgewählt werden. Handschuhbedienung ist nur bedingt praktikabel, da die Touchscreentechnologie auf Fingerkontakt reagiert. Für Selbstbedienungsaufsteller wie Kantinen oder kleine Hotels ergibt sich dadurch eine klar ablesbare, aber nicht vandalismussichere Oberfläche. Die Software unterscheidet sich nicht signifikant von anderen Franke-Modellen, profitiert jedoch von einer Bildsprache, die auch ungeschultes Personal durch die Auswahl leitet.

In Sachen Alltagsnutzung zeigt sich kein modulares Ausbaukonzept für Unterbaumontage oder winkelgenaue Thekenintegration. Optional kann ein Satzabwurf oder Milchmodul ergänzt werden, doch die grundlegende Chassisarchitektur bleibt konstant. Das zwar kompakte, aber wenig individuell anpassbare Gehäuse limitiert den Einsatz in engen Shop-in-Shop-Konzepten. Im Gegenzug bleibt die Standfestigkeit auch bei voller Bohnen- und Milchbeladung erhalten. Das Gerät ist klar auf den Thekenbetrieb und Betrieb mit Servicepersonal ausgelegt, im Selbstbedienungskontext ist strukturierte Nutzerführung unverzichtbar. Für hochfrequente Einsatzorte mit hoher Nutzerfluktuation sollte die Materialwirkung kritisch evaluiert werden.

Quellen: Franke A300 Product Leaflet DE 07/23, S. 2, Franke A300 – offizielle Produktseite, Franke A200 Original-Betriebsanleitung

Technologie & Funktionen

Zwei voneinander abgrenzbare Milchsysteme prägen die Franke A300: Ein integriertes EasyClean-System und ein optionales FoamMaster-Modul. Das EasyClean-Modul bietet eine automatische Reinigungsfunktion, bei der das manuell zugeführte Reinigungsmittel von der Maschine selbstständig verarbeitet wird. Diese Automation senkt den manuellen Reinigungsaufwand, macht die tägliche Pflege aber nicht überflüssig. Für Unternehmen lohnt sich ein genauer Vergleich bei der Auswahl: Während das EasyClean-System einen gewissen Komfort bringt, bleibt die Verantwortung für regelmäßige Kontrollen und das Nachfüllen der Chemikalien bei der Servicekraft. Das FoamMaster-Modul richtet sich an Betreiber mit hohem Anspruch an variablen Milchschaum. Es nutzt eine sensorgesteuerte Steuerung, um je nach Getränk die Temperatur und Konsistenz des Schaums individuell anzupassen. Laut Hersteller lassen sich so klassische Cappuccino-Schäume ebenso abdecken wie feinporige Schichten für Flat White oder Latte-Arten. Offizielle Leistungsnachweise aus der unabhängigen Fachpresse liegen dazu nicht vor. Für den reinen Milchausgabevorgang setzt Franke auf eine externe Kühlung wie den SU03-Kühler; dieser ist nicht Teil der Grundausstattung, sondern als Zubehör augenfällig aufpreispflichtig.

Das Mahlwerk lässt sich in der A300 als Einzel- oder Doppelmühle (Keramikscheiben) konfigurieren. Einen entscheidenden Unterschied machen dabei die Kapazitäten der Bohnenbehälter: Mit 1 × 0,5 kg oder 2 × 0,25 kg ohne Erweiterung und jeweils knapp über 1 kg bei Erweiterung (1 × 1,1 kg oder 2 × 0,55 kg) ergeben sich Optionen für zwei verschiedene Bohnensorten im parallelen Betrieb. Für Standorte mit häufig wechselnden Getränkebestellungen – etwa bei Einzelhandelslösungen mit verschiedenen Geschmacksrichtungen – erlaubt das die Zubereitung von Espresso und klassischem Kaffee aus getrennten Sorten. Anwender müssen sich allerdings entscheiden, wie sie das Mahlwerk bestücken, denn eine automatische Sortenerkennung oder automatische Umschaltung während des Bezugs ist nicht vorhanden.

Beim Display trennt sich der Markt mittlerweile deutlich. Die A300 setzt im Standard auf ein 8 Zoll großes Touchscreen-Panel („8\" Touchscreen“ laut Datenblatt, Franke A300 Leaflet DE, S. 1). Die Menüführung lässt sich graphisch anpassen und Favoriten können als „Quick-Selects“ vorbelegt werden. In der Convenience-Auslegung für Tankstellen oder Selbstbedienungszonen erleichtert das die Bedienung. Der Touchscreen bringt jedoch Fehlerquellen mit sich: Bei verschmutzten oder feuchten Fingern kann die Eingabe unzuverlässig werden. Das System kann keine physischen Tasten komplett ersetzen.

Konnektivität und Telemetrie beschränken sich auf das, was Franke als „Digital Services“ optional bereitstellt. Die A300 selbst kann mit Netzwerk ausgestattet werden, bietet in der Grundversion aber weder umfassende Telemetrie noch eine Fernwartung mit automatischem Störmeldungsversand von Haus aus (A300 Anleitung). Je nach Konfiguration lassen sich Informationen zur Nutzung abrufen und parametrisieren, jedoch ist das als werkseitige Option zu begreifen – nicht serienmäßig. Für standortübergreifende Betreiber bedeutet das eine genaue Prüfung der Ausstattungsoptionen. Ein automatisiertes Flottenmanagement im Stil von Großvending ist ohne die Zusatzmodule nicht realisierbar.

Bei den Brühparametern folgt Franke etablierten Standards: Der zulässige Wasserdruck am Anschluss liegt bei 0,8 bis 8 bar, die Dosierbereiche zwischen 7 und 12 g Kaffee pro Getränk. Den Brühdruck selbst weist Franke nicht aus. Die Temperatur wird über eine Heizpatrone geregelt, eine genaue Gradzahl nennt Franke nicht. Für die Getränkeauswahl stehen – je nach eingesetzter Software – laut Produktblatt „mehr als 100 Spezialitäten“ zur Verfügung (Franke-Produktseite), wobei der praktische Nutzen dieser großen Vielfalt im Alltagsbetrieb meist von der tatsächlichen Getränkekartenpflege und Softwareeinspielung abhängt. Pulverdosenmodule mit 0,5 kg Volumen erweitern das Sortiment um Kakao- und Instantgetränke, allerdings erhöhen sie den Wartungsaufwand durch spezifische Pflegevorschriften.

Integration in Kassensysteme oder Zahlungslösungen erfolgt traditionell über externe MDB-Module. Eine eigene Schnittstelle für bargeldlose oder mobile Zahlungen wird bei Franke für diese Gerätekategorie nicht als Standardfeature angeboten; der Käufer muss externe Terminals einplanen und deren Integration vertraglich regeln. Das kann Kostentreiber sein, wenn Standorte konsequent auf kontaktloses Bezahlen setzen wollen. Einzelne Händler bieten für konfigurierte Varianten unterschiedliche Ausstattungslevel mit Telemetrie und Zahlungserweiterungen an, diese sind jedoch jeweils explizit auszuwählen und fallen beim Grundgerät nicht an (Automatenland, Kaffeeshop Distler).

Kapazität & Sortiment

Bei der Franke A200 und A300 geben die Herstellerdaten eine sehr differenzierte Leistungsfähigkeit vor. Laut DIN 18873 schafft die A300 bis zu 163 Espressi pro Stunde bei paralleler Ausgabe, als Einzelbezug sind es 124 Stück. Für Cappuccino werden 131 Tassen pro Stunde bei Parallelausgabe und 92 Tassen einzeln angegeben. Schwarzkaffee liegt laut Datenblatt bei 92 Tassen pro Stunde parallel beziehungsweise 80 einzeln, Heißwasser-Ausgaben sind mit 96 pro Stunde gelistet. Diese Werte gelten unter Testbedingungen im Laborumfeld und spiegeln nicht zwingend reale Abläufe im Selbstbedienungsbetrieb wider. Entscheidender als die Maximaldurchsätze ist die Tagesleistung mit Blick auf Füllmengen, Reinigungsturnus und Bedienung. Die realistisch erreichbare Grenze liegt nach Quellenlage deutlich unter den genannten Stundenspitzwerten. Im Büroeinsatz mit normaler Pause-Rhythmisierung und Reinigungsbedarf sind 120 Getränke täglich ein verlässlicher Orientierungswert. Wer 180 oder mehr Tassen pro Tag plant, muss Pausenspitzen und Nachfüllzyklen eng einplanen.

Im Sortiment sticht die Vielfalt hervor: Die A300 erlaubt laut Hersteller über 100 Spezialitäten, sofern die Rezeptverwaltung und sämtliche Zutatenkanäle entsprechend konfiguriert sind. Das ist vor allem für Mischbetriebe oder Standorte mit gemischtem Publikum interessant. Zwei Mühlen, ein bis zwei Pulverdosierer (z. B. für Kakao) und eine variantenspezifische Milchlösung (FoamMaster oder MS-Milchsystem) ermöglichen die Ausgabe klassischer Kaffeespezialitäten, Schokolade und Heißmilchgetränke. Im Datenblatt finden sich Produktbeispiele wie Latte Macchiato, Flat White oder Ristretto. Die Behältergrößen für Bohnen und Milch setzen faktische Grenzen: Der Bohnenbehälter fasst ohne Erweiterung 1 × 0,5 kg oder 2 × 0,25 kg, optional lässt sich ein großer 1,1-kg-Behälter verbauen. Milch muss beim Milchsystem je nach Kühllösung in 3-Liter- oder Kanistergebinden nachgefüllt werden. Der Satzbehälter ist laut Reinigungsplan täglich zu leeren, bei starkem Durchsatz fällt diese Aufgabe häufiger an.

Bei den Getränken pro Nutzer oder pro Standort ist Disziplin in der Planung gefordert. Ein Selbstbedienungsgerät mit 120 Getränken als Tagesdurchsatz bedient kleine Teams solide, für Standorte mit 100–120 Mitarbeitern und Kaffeedurst in Schichten wird es eng. Sortimentsvielfalt rettet nicht über die physisch gesetzten Grenzen hinweg. Wer dauerhaft 200 oder mehr Ausgaben erwartet, sollte in höhere Modellklassen oder eine Geräte-Doppelinstallation investieren. Für Spezialitäten ist der geringe Platzbedarf der A300 (ab 270 mm Breite) ein Vorteil gegenüber Vollsortimentern im Gastroformat. Wer häufiger zwischen Bohnenarten oder Milchalternativen wechseln will, stößt jedoch schneller an Kapazitätsgrenzen als es die Maximalwerte auf dem Papier suggerieren. Damit bleibt die A200/A300 vor allem ein flexibler Selbstbedienungsautomat für kleiner gefasste Standorte, die Wert auf Vielfalt statt Massendurchsatz legen. Alle Werte beruhen auf Herstellerangaben und lassen sich anhand geöffnet dokumentierter Händlerangebote und Datenblätter nachvollziehen [1][2][3][7][8].

Betrieb & Wartung

Mindestens einmal täglich ist die Reinigung der Franke A200 / A300 vorgeschrieben. Die Betriebsanleitung für die A300 verlangt das vollständige Reinigungsprogramm, wenn die Maschine genutzt wurde. Das umfasst die Brühgruppe, den Satzbehälter und sämtliche Milch führenden Teile, sofern ein Milchsystem verbaut ist. Die EasyClean-Automatik vereinfacht den Ablauf: Das Programm leitet Schritt für Schritt durch den Prozess, der jedoch immer die manuelle Zugabe von Reinigungsmittel für Kaffee- und Milcheinheit vorsieht. Ohne diese Tabletten (27,10 € netto für 100 Stück, laut Franke-Shop) und Milchreiniger (17,20 € netto pro Liter) ist eine vorschriftsmäßige Reinigung nicht möglich. Nach Beendigung der Reinigung schaltet das Gerät auf Wunsch in den Energiesparmodus. Ein Satzbehälter für Kaffeesatz ist täglich zu entleeren und zu säubern. Angaben zur exakten Reinigungsdauer finden sich in den geöffneten Quellen nicht, Erfahrungswerte zu vergleichbaren Maschinen liegen bei etwa 7–15 Minuten für alle Schritte inklusive Aus- und Einbau beweglicher Teile, Spülen und Nachtrocknung – dies als reiner Richtwert, nicht als zugesicherte Kennzahl.

Wöchentlich ist eine erweiterte Wartung vorzusehen. Die Anleitung listet Bauteile wie Ausläufe, Milchschäumer und Milchschläuche auf, die über tägliche Reinigung hinaus gründlicher zu spülen oder zu demontieren sind. Wer einen externen Milchkühler (SU03, fasst 3 l) betreibt, muss die Reinigung dieses Zubehörteils ebenfalls separat beachten. Im Zubehörshop sind Ersatzteile wie der Satzbehälter (82,00 € netto) oder Gummidichtungen samt Tropfgitter separat bepreist, sodass auch die Kosten kleinerer Wartungsarbeiten transparent kalkulierbar bleiben. Für Brühgruppe und Milchsystem existiert keine spezielle Schnellwechsellösung; Defekte bedingen einen Servicetechniker-Einsatz. Für die A200 ist die Teileverfügbarkeit beim regionalen Partner abzufragen, die A300 wird aktuell europaweit durch das Franke-Netz betreut.

Konkrete Reparaturkosten werden in keinem der gesichteten Händlerangebote oder Hersteller-Dokumente beziffert. Laut Einträgen im Franke-Ersatzteilshop bewegen sich typische Ersatzteilpreise zwischen 5,30 € netto für einen O-Ring und 82,00 € für einen Satzbehälter. Für größere Probleme – etwa Austausch von Elektronik oder Mühle – sind individuelle Angebote über zertifizierte Servicepartner einzuholen. Über die Einmalreparatur hinaus stehen Wartungsverträge bereit, deren Konditionen öffentlich nicht ausgewiesen sind und vertraglich mit Servicepartnern zu klären sind. Ein Blick ins Ersatzteil- und Verbrauchsmittelangebot im Franke Onlineshop ermöglicht zumindest eine erste Abschätzung laufender Kostenstellen und typischer Intervalle. Bei Produktionsstop älterer Modelle (z. B. A200) empfiehlt sich frühzeitig die Versorgung mit Verschleißteilen zu sichern. Wer Wert auf minimale Standzeiten legt, sollte die Anbindung an Franke Digital Services prüfen, wobei für die A300 diese Telemetrieoption laut geöffneten Quellen rein optional ist und nicht jede Betriebsstätte einen echten Nutzen daraus zieht.

Leistung & Energie

2,1 bis 2,3 kW gibt das Herstellerdatenblatt für die europäische Franke A300 als Nennleistung an. Der Anschluss erfolgt einphasig mit 10 Ampere Absicherung, 220–240 Volt Spannung. Zu Standby-Leistungsaufnahme und typischem Jahresverbrauch liegen keine veröffentlichten Verbrauchswerte vor, die im Alltagsbetrieb zuverlässig als Kalkulationsgrundlage taugen. Einen repräsentativen Energiebedarf kann daher nur der eigene Betrieb über die Verbrauchsmessung und dokumentierte Bezugsmengen ermitteln. Das schränkt seriöse Kostenschätzungen für kleine Vending-Standorte ein.

Ein vollständiges Hochfahren aus dem Kaltstart wird in den zugänglichen Betriebsanleitungen nicht in Sekunden oder Minuten beziffert. Die A300 verwendet keine üblichen Thermoblock-Systeme, sondern einen klassischen Boiler. Damit ist die Initialaufheizzeit im Bereich vergleichbarer Vollautomaten zu suchen, meist 3–8 Minuten aus Umgebungstemperatur. Konkrete Benchmarks kann nur der Feldtest leisten – der Hersteller schweigt sich aus.

Die Lärmemission wird in der offiziellen Anleitung mit „unter 70 dB(A)“ ausgewiesen. Für moderne Kaffeevollautomaten dieser Geräteklasse ist das ein Standardwert, liegt aber spürbar über dem von Großbüros bevorzugten Akustikniveau. Einzelbüros oder Flure mit sensibler Akustik können von hörbaren Mahl- und Pumpgeräuschen beeinträchtigt werden. Wer das im Vorfeld testen will, muss das Gerät tatsächlich im Zielraum erleben. Hersteller und Händler legen keine differenzierten Pegel für einzelne Betriebsarten (Mahlwerk, Brüheinheit, Milchschaum, Pumpen, Standby) offen.

Im laufenden Betrieb steht die Absicherung mit 10 A meist für durchschnittliche 1,9–2,1 kW Last. Beim Bezug von Dampf, Heißwasser und gleichzeitiger Ausgabe mehrerer Produkte reicht der Leistungsrahmen gerade aus. Wer die Maschine im Bäckerei- oder Coffee-Shop-Umfeld in Spitzenzeiten betreibt, sollte sich mit dem Elektrofachbetrieb zu den Leitungsreserven abstimmen. Zusatzleistungen (Heißwasser für Tee, paralleler Milchauslauf) können zu Lastspitzen führen. Eine zu niedrig dimensionierte Stromzufuhr verschärft die Störanfälligkeit im Alltag.

Konkrete Verbrauchsangaben für Energie pro Tasse oder Tag, wie sie viele Betreiber für die Gesamtkalkulation benötigen, finden sich weder in den Herstellerdatenblättern noch in Händlerangeboten. Abweichende Reinigungszyklen, häufige Kaltstarts oder lange Standzeiten beeinflussen den Jahreswert deutlich. Wer exakte Zahlen braucht, kommt um eigene Verbrauchsmessung nicht herum. Kein Hersteller bietet für dieses Modell einen belastbaren Stromverbrauchsrechner zur Tassenleistung öffentlich an.

Für den Dauerbetrieb liegen keine Hinweise zu erweiterten Anforderungen an die Umgebung samt Belüftung/Abwärmeabfuhr vor. Das Gerät darf laut Anleitung in Räumen von 5 bis 32 °C Umgebungstemperatur stehen. In schlecht belüfteten kleinen Küchen ist mit zusätzlicher Abwärmebelastung zu rechnen. Wer mehrere Geräte in engem Raum plant, sollte diesen Aspekt prüfen.

Die A200 wird im Datenblatt wie in den Anleitungen mit ähnlichem Leistungsbedarf (2,4–2,75 kW für höher abgesicherte Varianten bzw. 1,2–1,5 kW für leistungslimitierte Ausführungen) geführt. Auch hier fehlen Standby-Werte und präzise Verbrauchsdaten – Betreiber erhalten keine Datenbasis für die Energetisierung der Standortbilanz. Entscheidende Plausibilitätsprüfung bleibt damit der Betrieb vor Ort.

(Quellen: Franke A300 Product Leaflet DE 07/23 (S.2); Franke A300 – offizielle Produktseite; Franke A200 Product Brochure EN 05/2017; Franke A200 Original-Betriebsanleitung)

Preise & Betriebskosten

Wer beim Franke A200 oder A300 mit einem Einstieg in den gewerblichen Kaffeebetrieb rechnet, landet preislich im Bereich von 4.675 bis 5.288 EUR netto in der Basisausstattung. Diese Zahlen stammen aus konkret abrufbaren Händlerangeboten. Automatenland führt die A300 ab 4.675,00 EUR netto (Automatenland – Franke A300), während Kaffeeshop Distler bruttopreislich bis 6.292,80 EUR aufführt (Rückrechnung: 5.288,07 EUR netto, Kaffeeshop Distler – Franke A300). Die Spreizung erklärt sich durch unterschiedliche Zusammenstellungen etwa bei Milchsystem, Mühlen und Zusatzmodulen. Die klare Untergrenze liegt bei 4.675 EUR netto. Zubehör und Werkseinrichtung kommen noch hinzu.

Ein Abschreibungszeitraum von fünf Jahren ist im Büro- oder Backshop-Segment üblich, sofern das Wartungskonzept passt. Rechnet man die Anfangsinvestition von ca. 5.000 EUR über 60 Monate, entstehen monatlich rund 83 EUR an reiner Geräteabschreibung. Wer die Maschine mit rund 100 Tassen pro Tag an 250 Arbeitstagen nutzt, landet beim Hardware-Kostenblock bei 0,04 EUR pro Ausgabeeinheit. Bei niedrigem Durchsatz steigen die Fixkosten pro Tasse erheblich: 30 Tassen pro Tag führen zu rund 0,14 EUR pro Tasse Anschaffungskosten auf fünf Jahre verteilt. Zu gering ausgelastete Standorte riskieren eine hohe Kostenlast je Getränk.

Die laufenden Aufwendungen für Reinigung und Wartung sind nicht zu unterschätzen. Reinigungstabletten kosten im OEM-Shop 27,10 EUR netto pro 100 Stück, also 0,271 EUR je Tablette (Franke Shop – Reinigungstabletten 2,3 g). Rechnet man mit täglicher Reinigung an 250 Arbeitstagen, entsteht ein Jahresbedarf von etwa 250 Tabletten, also rund 68 EUR pro Jahr und Gerät. Milchreiniger für das EasyClean-System liegt bei ca. 17,20 EUR pro Liter. Ersatzteile wie Satzbehälter (ca. 82 EUR), O-Ringe (5,30 EUR) oder Tropfgitter (48,50 EUR) fallen selten, aber planbar an (Franke Shop – A300 Ersatzteile Satzabwurf). Entkalker schlägt mit ca. 35,20 EUR je Gebinde zu Buche (Franke Shop – Entkalker A300). Werkstatt- oder Vor-Ort-Wartung, Anfahrt und Ersatzteile sind getrennt zu kalkulieren; feste Wartungspauschalen werden öffentlich nicht ausgewiesen und sind beim Servicepartner individuell anzufragen.

Stromkosten bleiben angesichts der Nennleistung von maximal 2,3 kW (bei 230 V) überschaubar, sofern die Maschine konsequent in den Standby-Modus versetzt wird. Genaue Jahresverbrauchswerte pro Getränk werden in den Herstellerunterlagen nicht dargestellt. Im Betrieb mit 163 Espressi pro Stunde liegen die Energiekosten aber ungleich höher als im Teeküchenbetrieb mit 30 Getränken täglich.

Die größten Kostentreiber bleiben Vorratsbehälter (Pulver, Milch) und das gewählte Milchsystem, dessen Wartungsbedarf und Reinigungszyklen sich direkt auf die Betriebskosten und Ausfallwahrscheinlichkeit auswirken. Optionale Digitalpakete zur Telemetrie schlagen mit zusätzlichen Lizenz- oder Servicegebühren zu Buche, deren Höhe ohne konkrete Vertragsunterlagen nicht beziffert werden kann.

Kleine Teams mit geringem Heißgetränkebedarf überschreiten mit dem Franke A200 oder A300 rasch das sinnvolle Budget. Erst ab regelmäßigem Durchsatz – etwa bei Standorten mit 80 bis 200 Mitarbeitern oder vergleichbarer Gästefrequenz – rechnen sich die Anschaffung und Folgekosten einer vollautomatischen B2B-Maschine dieses Typs. Bei schwankender Nutzung bleibt Leasing eine Option, von Händlern in Einzelfällen angeboten; Vertragsdetails sind individuell zu prüfen. Einzig die Rohstoffkosten (Kaffeebohnen, Milch, Kakao) fehlen in der Kalkulation, da dazu keine einheitlich belegte Angabe im Quellmaterial vorliegt.

Technisches Datenblatt

Alle erfassten Datenpunkte im Überblick.

Einsatz & Betrieb

Aufstellung / Bauform
Theken-/Counterunit

Zahlung & Konnektivität

Telemetrie/Cloud
Optional (nachrüstbar)

Technik

Bedienoberfläche
Touchscreen

Heißgetränke

Milchsystem
Integriertes Kühlsystem
Brühtechnologie
Bean-to-Cup (Frischbrüher)

Abmessungen & Gewicht

Abmessungen (B × H × T)
270–340 × 465–545 × 587 mm
Gewicht (unverpackt)
25 kg

Kaffee-Technik

Netzspannung
230 V
Getränkevielfalt
100
Tageskapazität (ca.)
120 Tassen/Tag
Durchsatz Espresso
163 Tassen/h
Kaffeedosierung
7–12 g
Erforderlicher Wasserdruck
0.8–8
Bohnenbehälter
1 × 0,5 kg oder 2 × 0,25 kg (optional 1,1 kg)
Wasserversorgung
Tank oder Festwasser
Heizsystem
Boiler

Nutzerstimmen

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Nützliche Links und Dokumente

Weiterführende Quellen

  1. 1.Franke A300 – offizielle Produktseite — franke.com/de/de/coffee-systems/products/fully-automatic-coffee-machines/a300-coffee-machine.html
  2. 2.Franke Coffee Systems – Maschinenanleitungen — franke.com/de/de/coffee-systems/resources/machine-manuals.html
  3. 3.Automatenland – Franke A300 — automatenland.shop/products/franke-a300?variant=44603048984842
  4. 4.Kaffeeshop Distler – Franke A300 — kaffeeshop-distler.de/produkt/franke-a300/
  5. 5.Coffeefair – Franke A300 MS Black Line — coffeefair.de/franke-a300-ms-black-line-kaffeevollautomat/a-58732
  6. 6.Coffee-B2B – Franke A300 MS EC Black Line — coffee-b2b.de/franke-a300-ms-ec-black-line-kaffeevollautomat-tank-milchsystem-ms-2-muehlen-heisswasser/a-718124600
  7. 7.Franke Shop – Reiniger für A300 EasyClean mit KE200 — shop.franke.coffee/reiniger/vollautomaten/a300/a300-easyclean-mit-ke200/
  8. 8.Franke Shop – Reinigungstabletten 2,3 g — shop.franke.coffee/reinigungstabletten-tabletten-a-2-3g/567.0000.010
  9. 9.Franke Shop – Milchreiniger 1 Liter — shop.franke.coffee/milchreiniger-dosierflasche-1-liter-basisch/567.0000.005
  10. 10.Franke Shop – Entkalker A300 — shop.franke.coffee/entkalker-a300/560.0589.837
  11. 11.Franke Shop – A300 Ersatzteile Satzabwurf — shop.franke.coffee/ersatzteile/vollautomaten/a300/satzabwurf/
  12. 12.Franke Shop – A300 Ersatzteile Kaffeeauslauf — shop.franke.coffee/ersatzteile/vollautomaten/a300/kaffeeauslauf/
Datenreview: KI-gestützte Quellenanalyse, kein eigener PraxistestZuletzt geprüft: VendingTests.com editorial teamBewertungskriterien transparent dokumentiert

Häufige Fragen zum Franke A200 / A300

Wie hoch ist der Durchsatz der Franke A200/A300 pro Tag?

Laborwerte geben für die A300 bis zu 163 Espressi und 131 Cappuccino pro Stunde an. In Büros mit 80–120 Nutzern werden meist 100–120 Getränke pro Tag realistisch erreicht.

Welche Abmessungen und welches Gewicht hat das Gerät?

Je nach Ausführung misst die A300 mindestens 270 × 465 (Höhe bis 545) × 587 mm und wiegt ca. 25 kg. Die Wassertankvariante ist 340 mm breit.

Wie läuft die Reinigung ab und wie viel Zeit nimmt diese in Anspruch?

Die Maschine verfügt über ein EasyClean-Reinigungssystem für die Kaffee- und Milchwege. Täglich ist die Reinigung durchzuführen, was inklusive Nacharbeit rund 10–15 Minuten pro Tag in Anspruch nimmt.

Was kostet die Anschaffung und der Betrieb?

Der Neupreis liegt je nach Händler und Zubehör zwischen 4.675 EUR und 5.288 EUR netto pro Gerät. Originalverbrauchsmittel sind zum Beispiel Reinigungstabletten (27,10 EUR/100 Stück), Milchreiniger (17,20 EUR/Liter) und Entkalker (35,20 EUR/Flasche).

Wie viele Getränkeprodukte und Mengen an Kaffee/Bohnen sind einstellbar?

Über 100 Spezialitäten-Varianten sind auswählbar (Espresso, Cappuccino, Milchmischgetränke, Heißwasser). Die Bohnenbehälter fassen in Basiskonfiguration 1 × 0,5 kg oder 2 × 0,25 kg, erweiterbar auf 1,1 kg bzw. 2 × 0,55 kg.

WMF 1100 S

WMF · Heißgetränkeautomaten

WMF 1100 S

7,3Gut

Bis zu 80 Tassen täglich, 7-Zoll-Touchdisplay und HACCP-fähige Reinigungsprotokolle: Der WMF 1100 S ist ein kompakter Kaffeevollautomat für Büros mit 20 bis 60 Mitarbeitenden. Das Gerät misst 325 × 500 × 571 mm, wiegt ca. 25,5 kg und passt auf die meisten Küchentheken ohne bauliche Anpassung. Die herausnehmbare Brüheinheit mit maximal 15 g Kaffeemehl pro Brühung liefert konsistente Ergebnisse; Reinigungsprotokolle lassen sich via USB für HACCP-Nachweise exportieren. Zwei Einschränkungen sind im Betrieb relevant: Das Milchsystem Basic Milk läuft über einen Schlauch zu einem externen Kühler oder einer Milchpackung, was mehr Handling bedeutet als ein integriertes System. Außerdem kennzeichnet WMF die 1100 S als Auslaufmodell, bestellbar nur noch bis 30.09.2026. Neugeräte kosten 3.495 bis 4.873 EUR netto je nach Konfiguration; auf fünf Jahre verteilt beträgt die Abschreibung 699 bis 975 EUR jährlich, zuzüglich Verbrauchsmaterialien und Servicekosten. Das Gerät empfiehlt sich für Betreiber, die eine pflegeleichte Büromaschine mit HACCP-Dokumentation suchen und keinen Hochdurchsatz-Standort betreiben.

ca. 3.495 – 4.873 €

Rhea Luce Zero

Rheavendors · Heißgetränkeautomaten

Rhea Luce Zero

7,2Gut

Die luce zero ist eine Leiter mit fünf Sprossen, und ihre Stärke ist, dass die Stellfläche über alle Stufen gleich bleibt: 640 mal 1.830 mal 705 Millimeter, egal welche Ausstattung. Die Entscheidung fällt an einer klaren Bruchstelle. Zwischen zero.1 und zero.2 verdoppelt sich die Leistung von 1.600 auf 3.200 Watt, die Becherausgabestationen gehen von einer auf zwei, die Mahlwerke von einem auf bis zu zwei, und erst hier wird das Varitherm-Induktionssystem verfügbar, für das Rheavendors 85 Prozent Energieeinsparung gegenüber einem Boiler angibt. Praktisch heißt das: die kleinen Stufen laufen mit rund 7 Ampere an einer normalen Steckdose, die großen brauchen 14 Ampere und einen eigenen Stromkreis. Schwachstelle ist die Dokumentation — Gewicht, Wasseranschluss, Becherkapazität, Tages- und Stundenleistung und jede Wartungsangabe fehlen öffentlich.

Auf Anfrage

Schaerer Coffee Skye

Schaerer · Heißgetränkeautomaten

Schaerer Coffee Skye

8,5Sehr gut

Kompakter Premium-Vollautomat der Schweizer Traditionsmarke Schaerer für Standorte mit mittlerem Bedarf bis rund 180 Tassen/Tag: video-fähiges 8-Zoll-Touchdisplay mit drei Bedienmodi, BestFoam-Milchsystem für heiße und kalte Spezialitäten und CoffeeLink-Telemetrie. Als Tischgerät mit Tank- oder Festwasserbetrieb bleibt die Skye flexibel aufstellbar — die Kapazität ist bewusst auf mittlere Standorte zugeschnitten, nicht auf Hochlast.

ab 7.670 €

Necta Koro Max

Necta · Heißgetränkeautomaten

Bild: Necta / Evoca Group - offizielles Produktfoto aus der Koro-Max-Prime-Broschuere

Necta Koro Max

6,8Gut

330 mm Gehäusebreite, echter Espressobrüher (Z3000 L, max. 12 g Dosiermenge) und acht Getränkeoptionen inklusive Schokolade: Der Necta Koro Max Prime von Evoca (Varese, IT) richtet sich an Büros mit 30 bis 80 Mitarbeitern sowie kleine Gastronomieaufstellorte mit überschaubarem Tagesbedarf bis etwa 50 Bezügen. Als Festwasservariante ab rund 3.105 Euro netto (All4Vending DE), Tankversion bis 4.429 Euro netto (NL-Markt). Zwei strukturelle Schwachpunkte: Die Milchbefähigung beschränkt sich auf Pulver, ein Frischmilchsystem fehlt. Telemetrie und Fernwartung sind nicht vorhanden, da das Gerät aus der Produktgeneration vor 2020 stammt. Das Türöffnen zum Nachfüllen löst einen vollständigen Geräterestart aus. Das Servicenetz im DACH-Raum ist dünn; Ersatzteile kommen über Fachhändler mit 3 bis 10 Tagen Lieferzeit. Für Bürostationen ohne hohe Durchsatzanforderungen und mit eigenem Reinigungspersonal ist das Gerät ein solides Angebot. Standorte mit mehr als 80 Bezügen täglich oder mit Anforderungen an digitale Serviceschnittstellen sollten neuere OCS-Modelle mit Konnektivität prüfen.

ca. 3.105 – 4.429 €