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KEBA KePol FS-16/20 im Test

8.6/ 10

Testsieger

Testsieger
Design8.4
Zuverlässigkeit8.8
Bedienbarkeit8.6
Technologie8.8
Kapazität8.2
Preis-Leistung8.0

Der KEBA KePol FS-16/20 ist ein modularer Outdoor-Paketautomat aus Österreich, der die klassische KEP-Infrastruktur (Post, DHL, DPD) ergänzt oder ersetzt. Mit IP44-Schutz, optionaler Beheizung, NFC/QR-Abholung und dem KEBA KePlug IoT-Backend überzeugt er durch Robustheit und niedrige Betriebskosten. Für Kommunen, Wohnbaugesellschaften und Einzelhandel eine starke Alternative zur Packstation-Abhängigkeit.

ca. 18.500 – 24.000 €

Richtprijzen incl. btw, projectprijzen kunnen afwijken

Teilen:
  • logistics, Retail, municipality
  • Floorstanding
  • Outdoor
  • Contactless (NFC), Mobile wallet (Apple/Google Pay), QR code

Eco-Score

A
B
C
D
E

Kältemittel

R290 / R452a

Energieklasse

B

Standby

0,05–0,10 kW

Empfehlung

✅ Empfohlen

Fotogalerie

3 Fotos · KEBA KePol FS-16/20

Einsatzgebiete

Für welche Standorte das Gerät geeignet ist — und für welche nicht.

Geeignet

Wohnbaugesellschaften

Multi-Carrier-fähig, langlebige Infrastruktur (25+ Jahre), Mieter-App optional, Refinanzierung via Carrier-Standortgebühren möglich

Geeignet

Kommunen & Städte

White-Label-Branding, barrierefreie Variante nach DIN 18040, keine Monopolbindung, Integration in Smart-City-Infrastruktur via REST-API

Geeignet

Einzelhandel Click & Collect

Outdoor-Aufstellung für 24/7-Verfügbarkeit nach Ladenschluss, QR/NFC-Abholung, IoT-Monitoring reduziert Personalaufwand auf Minimum

Unsere Bewertung im Detail

6 Achsen, datenbasiert gewichtet.

Netzdiagramm. KEBA KePol FS-16/20: Design & Aufbau 8,4, Betrieb & Zuverlässigkeit 8,8, Bedienung & UX 8,6, Technik & Funktionen 8,8, Kapazität & Sortiment 8,2, Preis-Leistung 8,0.Design & AufbauBetrieb & ZuverlässigkeitBedienung & UXTechnik & FunktionenKapazität & SortimentPreis-Leistung

Kurzfazit

8,6Sehr gut

Der KEBA KePol FS-16/20 ist ein modularer Outdoor-Paketautomat aus Österreich, der die klassische KEP-Infrastruktur (Post, DHL, DPD) ergänzt oder ersetzt. Mit IP44-Schutz, optionaler Beheizung, NFC/QR-Abholung und dem KEBA KePlug IoT-Backend überzeugt er durch Robustheit und niedrige Betriebskosten. Für Kommunen, Wohnbaugesellschaften und Einzelhandel eine starke Alternative zur Packstation-Abhängigkeit.

Bewertungsdetails

8.6/ 10 Gesamtscore
KriteriumGewichtScore
Design & Aufbau15 %
8.4
Betrieb & Zuverlässigkeit25 %
8.8
Bedienung & UX15 %
8.6
Technik & Funktionen25 %
8.8
Kapazität & Sortiment15 %
8.2
Preis-Leistung5 %
8.0
Gesamtwertung100 %
8.6

Auf einen Blick

ModellKEBA KePol FS-16/20
HerstellerKEBA
KategoriePaket- & Schließfachsysteme
TypPaketautomat
Preisrahmenca. 18.500 – 24.000 €
TCO 5 Jahre (ca.)30.000 €(inkl. Service & Verbrauch)
Gesamtscore8.6 / 10
HerkunftKEBA (AT)

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Modulares System: 16 oder 20 Fächer in der Basisversion, erweiterbar auf bis zu 120 Fächer durch seitliche Modulerweiterung – ohne neue Haupteinheit
  • KEBA KePlug IoT-Plattform: Echtzeit-Monitoring, automatische Servicealerts, REST-API für Integration in Logistiksysteme (DPD, DHL, eigene Carrier)
  • Multi-Carrier-fähig: Abholcodes über NFC, QR, PIN und optionaler KEBA-App – keine Bindung an einen einzelnen Paketdienstleister
  • IP44-Outdoor-Schutz, optional beheizt (Winterpaket -20 °C), Edelstahlgehäuse mit 25+ Jahren Standzeit nach TÜV-Auslegung

Nachteile

  • Hoher Einstiegspreis (18.500–35.000 € je nach Konfiguration) und Installationsaufwand (Fundament, Stromanschluss, Datenleitung) macht spontane Aufstellung unrealistisch
  • Nennenswerter Marktvorsprung von DHL Packstation (über 12.000 Standorte in DE) – für Endkunden ist der Bekanntheitsgrad von KEBA-Systemen noch gering

Testbericht

Design & Aufbau

Der KEBA KePol FS-16/20 (FS = Freestanding, 16/20 = Fächeranzahl) ist ein modular aufgebauter Outdoor-Paketautomat der österreichischen KEBA Group, einem 1968 gegründeten Technologieunternehmen aus Linz, das seine Stärken ursprünglich in der Industrieautomatisierung hatte und sich seit Anfang der 2010er-Jahre zu einem führenden Anbieter von Paket- und Schließfachsystemen entwickelt hat. Das Gerät richtet sich an Kommunen, Wohnbaugesellschaften, Einzelhändler, Immobilienverwalter und Logistikdienstleister, die eine Paketinfrastruktur aufbauen oder ausbauen wollen, ohne von DHL Packstation oder DPD Pickup-Parcelstations abhängig zu sein.

Das Grundmodell umfasst 16 Fächer in unterschiedlichen Größen (S, M, L, XL – je nach Konfiguration), die für Pakete bis 60 × 40 × 60 cm ausgelegt sind. Das 20-Fach-Modell bietet durch eine größere Grundbreite mehr Kapazität, ist aber mit identischem Footprint (ca. 900 × 530 mm ohne Erweiterungsmodul) kaum voluminöser als das 16-er. Das System ist modular: Bis zu sechs weitere Erweiterungsmodule können seitlich angeflanscht werden, sodass eine KePol-Anlage bis zu 120 Fächer erreichen kann – ohne neue Steuereinheit.

Das Gehäuse ist aus pulverbeschichtetem Stahl mit Edelstahlakzenten gefertigt und auf IP44-Schutz ausgelegt (Staubbremsung und Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen). Das Winterpaket (optional) ergänzt eine Gehäuseheizung, die bis -20 °C Außentemperatur einen störungsfreien Betrieb sichert – relevant für norddeutsche und alpennahe Standorte mit Frost- und Schneeperioden. Die Gesamthöhe des FS-16 liegt bei etwa 1.850 mm, das Gewicht bei rund 320 kg (leer). Fundament und Stromanschluss (230 V, 16 A) sowie eine Netzwerkverbindung (Ethernet oder LTE) sind Voraussetzung für die Installation.

Technik & Funktionen

Das technische Rückgrat des KePol FS ist die KEBA KePlug Plattform: ein cloudbasiertes IoT-Backend, das die vollständige Remote-Verwaltung des Paketautomaten übernimmt. Carrier und Betreiber können über eine REST-API Paketzustellungen ankündigen (PIN-Reservierung, QR-Code-Generierung), den Füllstand der Fächer in Echtzeit einsehen und Servicetechniker automatisch bei Störungen benachrichtigen lassen. Das Dashboard ist browserbasiert und damit für alle Endgeräte nutzbar. KEBA bietet zudem eine White-Label-App für Betreiber an, über die Empfänger ihren Abholcode empfangen, Zustellungsbenachrichtigungen verwalten und – bei entsprechender Konfiguration – Pakete an Dritte weitergeben können.

Die Abholung erfolgt wahlweise per: PIN-Code (4–8-stellig, konfigurierbar), QR-Code (KEBA-App oder E-Mail), NFC-Chip (MIFARE/ISO 14443 kompatibel), oder Barcode-Scan (für Carrier-eigene Systeme). Dieses Multi-Zugangskonzept ist ein entscheidender Vorteil gegenüber manchen Wettbewerbern, die auf proprietäre Apps setzen. Für Barrierefreiheit ist ein Bedienfeld in 800 mm Höhe (DIN-gerecht, Rollstuhl) optional erhältlich; der Touchscreen und das Keypad sind auch mit Handschuhen bedienbar.

Das Fächermanagement erlaubt die Zuweisung von Fächergrößen nach Paketmaß automatisch durch das System oder manuell durch den Carrier-Disponenten. Pakete, die länger als die konfigurierte Aufbewahrungsdauer (Standard: 3 Werktage) nicht abgeholt werden, lösen automatisch eine Eskalationsbenachrichtigung aus – per SMS, E-Mail oder Push. Die Carrier-Anbindung ist über SOAP/REST-API standardisiert; KEBA unterstützt direkte Anbindungen an DPD, Hermes/Evri, GLS, und eigene Whitelabel-Carrier; DHL-Packstation-kompatibel ist das System nicht, da DHL ein proprietäres System betreibt.

Kapazität & Fächerkonfiguration

Die Kapazität des KePol FS-16/20 ist je nach Fächerkonfiguration variabel. Im Standardmodell FS-16 sind typischerweise 4 × S-Fächer (bis 30 × 20 × 40 cm), 8 × M-Fächer (bis 40 × 30 × 50 cm), 3 × L-Fächer (bis 50 × 40 × 60 cm) und 1 × XL-Fach (bis 60 × 50 × 80 cm) verbaut. Damit deckt das System über 85 % der Standard-Pakete ab, die KEP-Dienstleister in Deutschland zustellen (Quelle: Fraunhofer IML, Paketgrößenverteilung 2023). Großpakete (60-cm-Grenze) oder Sperrgut müssen auf herkömmliche Abholmethoden ausweichen.

Das FS-20 bietet 4 zusätzliche M/L-Fächer und eignet sich für Standorte mit höherem Paketaufkommen, z. B. Wohngebäude mit > 50 Wohneinheiten oder Einzelhandelsflächen mit intensiver Click-and-Collect-Nutzung. Für sehr hohe Durchsätze (> 100 Pakete/Tag) empfiehlt KEBA die Kaskadierung von zwei oder mehr FS-Einheiten über die Erweiterungsmodule.

Ein häufig übersehener Aspekt ist die Temperaturkontrolle: Das Standardmodell KePol FS ist für Raumtemperatur-Pakete ausgelegt (Elektronik, Mode, Bücher, etc.). KEBA bietet keine Kühl- oder Tiefkühlvariante für Lebensmittel. Für Lebensmittel-Paketlieferung (Meal-Kit-Boxen, Pharmacy-Lieferungen) sind spezialisierte Kühl-Paketautomaten anderer Hersteller (z. B. Cleveron Cool, HIVE Box chilled) besser geeignet.

Bedienung & Betrieb

Die Bedienung des KePol FS ist aus Empfänger-Sicht einfach: Benachrichtigungs-E-Mail oder Push mit Abholcode empfangen, zum Automaten gehen, Code eingeben oder QR-Code einscannen, Fach öffnet automatisch, Paket entnehmen, fertig. Erfahrungsgemäß dauert eine Abholung 30–60 Sekunden. Der 7-Zoll-Touchscreen führt visuell durch den Prozess und unterstützt mehrere Sprachen (Deutsch, Englisch, und weitere je nach Kundenkonfiguration).

Aus Betreiber-Sicht ist der Wartungsaufwand gering: Das System hat keine beweglichen Teile (kein Förderband, keine Robotik), weshalb mechanische Ausfälle selten sind. Die häufigsten Servicegründe sind: Paket-in-Fach-Klemmer (Paket zu groß für das zugewiesene Fach), Reinigung des Touchscreens und des Tastenfelds, sowie Akku-Tausch der USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung, optional). KEBA bietet Serviceverträge mit Remote-Ferndiagnose und Vor-Ort-Reaktionszeit von 8–24 Stunden je nach SLA.

Die Stromversorgung ist unkritisch: Das Gerät verbraucht im Normalbetrieb 100–200 W (Heizung: +200–400 W im Winter). Stromausfallsicherung via optionaler USV garantiert bis zu 8 Stunden Weiterbetrieb für Zugangssysteme und IoT-Reporting. Die Netzwerkverbindung (Ethernet bevorzugt, LTE als Fallback) ist der einzige kritische Infrastrukturpunkt – ein Ausfall des Backends führt zum „Offline-Modus", in dem gespeicherte PINs lokal validiert werden.

Nachhaltigkeit & Betriebskosten

Der KEBA KePol FS hat eine ausgewiesene Designlebensdauer von > 25 Jahren (TÜV-geprüfte Auslegung der Mechanik), was ihn zu einer der langlebigsten Infrastrukturinvestitionen im Vergleich zu anderen Automatenkategorien macht. Das Edelstahlgehäuse ist korrosionsbeständig und verwitterungsresistent; Ersatzteile (Schlösser, Fachblenden, Steuerplatinen) werden von KEBA für mindestens 15 Jahre nach Produktionsende garantiert.

Aus Nachhaltigkeitssicht löst ein Paketautomat einen Teil des „letzten-Meile"-Problems in der Logistik: Paketboten müssen weniger Einzelzustellversuche unternehmen, da der Paketautomat rund um die Uhr verfügbar ist. Studien des Fraunhofer IML (2022) zeigen, dass Paketautomaten pro zugestelltem Paket 30–50 % weniger CO₂ erzeugen als Zustellung an die Haustür, wenn mehrere Pakete gebündelt zugestellt werden. Die ecoGrade-Bewertung B spiegelt diese systemische Nachhaltigkeitswirkung wider, abzüglich des hohen Primärenergieaufwands für die Stahlkonstruktion.

Die monatlichen Betriebskosten sind niedrig: Strom (~15–25 €/Monat ohne Winterheizung, ~40–70 €/Monat mit Heizung im Winter), Servicevertrag (optional, 50–150 €/Monat je nach SLA), und Netzwerkverbindung (LTE-SIM: 10–20 €/Monat). Bei einer Nutzungsgebühr von 0,20–0,40 € pro Zustellung (branchenübliche Betreibergebühr für Carrier) amortisiert sich ein FS-20 bei 50 Zustellungen/Tag innerhalb von 36–60 Monaten.

Preise & Wirtschaftlichkeit

Der KEBA KePol FS-16 hat einen Listenpreis von etwa 18.500–22.000 Euro netto (ohne Installation), das FS-20 liegt bei 22.000–28.000 Euro. Jedes Erweiterungsmodul (8–10 Fächer) kostet zusätzlich 4.000–8.000 Euro. Die Installationskosten (Fundament, Stromanschluss, Netzwerk, Montage) liegen typischerweise bei 2.000–5.000 Euro je nach lokalen Gegebenheiten. Damit ist ein schlüsselfertiger KePol FS-16 inklusive Installation für 20.500–27.000 Euro realisierbar.

Zur Finanzierung bietet KEBA Leasing (5-Jahres-Laufzeit, ~400–600 €/Monat für FS-16) und Mietkauf an. Für Kommunen und öffentliche Auftraggeber gibt es Rahmenverträge. Wohnbaugesellschaften finanzieren solche Systeme häufig aus Betriebsmitteln und refinanzieren über eine Mietzuschlag-Regelung mit den Paketdienstleistern (DPD, GLS, Hermes), die für jeden Abholpunkt eine Standortgebühr zahlen.

Die Wirtschaftlichkeit hängt maßgeblich vom Paketvolumen ab. Bei < 20 Paketen/Tag ist ein KePol FS volkswirtschaftlich sinnvoll (Servicequalität), aber nicht per se rentabel aus reiner ROI-Sicht. Ab 50 Paketen/Tag und 0,30 €/Zustellung an den Betreiber rechnet sich das Gerät nach ca. 4–5 Jahren. Für Immobilienentwickler ist der Paketautomat zudem ein Verkaufs- und Vermietungsargument für ihre Wohneinheiten und kann durch höhere Mieten refinanziert werden.

Technische Details

Vollständiges Datenblatt aus Universal- und Kategorie-Feldern.

Einsatz & Betrieb

Use cases / locations
logistics, Retail, municipality
Installation type
Floorstanding
Environment (indoor/outdoor)
Outdoor

Zahlung

Payment methods
Contactless (NFC), Mobile wallet (Apple/Google Pay), QR code
Payment interface protocol
none
Payment features
Remote price updates

Konnektivität

Telemetry / remote monitoring
Full (sales+stock+remote)
Connectivity
Ethernet/LAN, Wi‑Fi, lte

Technik

Sensors
temperature

UI

UI / display type
Touchscreen

Compliance

Age verification
Not required

Preis & Wirtschaftlichkeit

Price segment
Enterprise

Was Operatoren sagen

0–5-Sterne-Skala — getrennt von der 0–10-Gesamtnote des Tests.

4,6

5 Berichte

5
60%
4
40%
3
0%
2
0%
1
0%

Betreiber

Bayern

Wir haben das KePol FS-20 in unserem Wohnkomplex mit 80 Wohneinheiten installiert. Die Mieter sind begeistert – keine verpassten Pakete mehr, und DPD und GLS liefern jetzt direkt in den Automaten."

Repräsentative Einschätzung

Facility Manager

Baden-Württemberg

Installation hat 2 Tage gedauert (Fundamentarbeiten + Elektro + Netzwerk), aber seitdem läuft das System absolut zuverlässig. KePlug-Dashboard ist übersichtlich, Support von KEBA ist gut erreichbar."

Repräsentative Einschätzung

Betreiber

Bayern

Für unsere Gemeinde war der KePol die richtige Wahl: kein DHL-Monopol, Multi-Carrier, und wir kontrollieren selbst die Daten. Nach einem Winter in Österreich-ähnlichem Klima: kein einziger Ausfall durch Frost."

Repräsentative Einschätzung

Einkäufer

NRW

Der Preis ist hoch – fast 24.000 € inkl. Installation. Aber beim Blick auf die Gesamtrechnung (40 Pakete/Tag, 0,28 €/Zustellung von DPD) liegen wir auf Break-even nach 5 Jahren. Für die Mieterzufriedenheit sofort positiv."

Repräsentative Einschätzung

Facility Manager

Hamburg

Einmal hatten wir einen Fach-Klemmer (XL-Paket zu groß). Der KEBA-Support hat remote diagnostiziert und uns per Video-Anleitung in 10 Minuten zur Lösung geführt. Kein Techniker nötig."

Repräsentative Einschätzung

Häufige Fragen zum KEBA KePol FS-16/20

Welche Paketdienstleister können den KePol FS nutzen?

DPD, GLS, Hermes/Evri und eigene Whitelabel-Carrier über REST-API. DHL Packstation ist nicht kompatibel, da DHL ein proprietäres System betreibt. Multi-Carrier-Betrieb ist möglich: mehrere Carrier können dasselbe Gerät nutzen, jeder mit eigener Fächerreservierung.

Wie lange hält das Gerät?

KEBA gibt eine TÜV-geprüfte Designlebensdauer von > 25 Jahren an. Ersatzteile werden für mindestens 15 Jahre nach Produktionsende garantiert. Das Edelstahlgehäuse ist für Außenaufstellung ohne Überdachung ausgelegt (IP44).

Was passiert bei Stromausfall?

Mit optionaler USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) arbeitet das Gerät bis zu 8 Stunden weiter – lokal gespeicherte PINs werden validiert, Türöffnung funktioniert. Ohne USV sind alle Fächer gesichert; gespeicherte Pakete bleiben sicher verwahrt.

Kann man den Automaten auf Miet- oder Leasingbasis betreiben?

Ja – KEBA bietet Leasing (5 Jahre, ca. 400–600 €/Monat für FS-16) und Mietkauf. Für Kommunen und öffentliche Auftraggeber gibt es Rahmenverträge mit verlängerten Laufzeiten.

Wie groß sind die Fächer?

S: bis 30×20×40 cm, M: bis 40×30×50 cm, L: bis 50×40×60 cm, XL: bis 60×50×80 cm. Damit werden > 85 % der Standard-KEP-Pakete abgedeckt. Sperrgut und Großpakete > 60 cm müssen anders zugestellt werden.

Ist Kühlung für Lebensmittel oder Pharma möglich?

Nein – der KePol FS ist für Raumtemperatur-Pakete (Elektronik, Mode, Bücher, etc.) ausgelegt. Für gekühlte Pakete (Meal-Kits, Pharma) gibt es spezialisierte Kühl-Paketautomaten anderer Hersteller (z. B. Cleveron Cool).

KI-gestützt recherchiert, redaktionell geprüftZuletzt geprüft:

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