Naar inhoud springen
|Sielaff· Vending & Automatensysteme

Sielaff SiLine GF L

8.2/ 10

Empfehlenswert

Design8.8
Zuverlässigkeit7.8
Bedienbarkeit8.8
Technologie7.5
Kapazität9.0
Preis-Leistung8.0

Glasfront-Getränkeautomat mit Liftausgabe, 45 bis 72 Wahlpositionen und Bezahltechnik im Lieferumfang, neu ab rund 8.080 Euro netto. Die Kapazität und die Bedienung sind eine andere Liga als beim Schachtautomaten — belegte Telemetriedaten fehlen auch hier.

ca. 8.079 – 8.295 €

Richtprijzen netto (excl. btw), projectprijzen kunnen afwijken

  • Office, Industrial, Education, Public transport / stations, Healthcare
  • Floorstanding
  • Indoor
  • Coins, Banknotes, Change giver, Contactless (NFC)
🌿

Kein EU-Energielabel
für diese Kategorie

Kältemittel

R290 (propane)

Nennleistung

750 W

Sielaff SiLine GF L

Einsatzgebiete

Für welche Standorte sich das Gerät eignet.

Geeignet

Standort, der vom Sortiment lebt

45 bis 72 sichtbare Wahlpositionen statt acht bis zehn hinter einer geschlossenen Tür. Wo Impulskauf über Sichtbarkeit entsteht — Bahnhof, Klinikfoyer, Hochschule —, verdient sich der Aufpreis über den Umsatz.

Geeignet

Barrierefreiheit ist Anforderung

Die Ausgabe sitzt seitlich auf Griffhöhe, nicht als Klappe am Boden. Für öffentliche Einrichtungen und Betriebe mit entsprechender Vorgabe ist das der entscheidende konstruktive Unterschied.

Geeignet

Glasflaschen im Sortiment

Die Liftausgabe setzt die Ware ab, statt sie fallen zu lassen. Erst dadurch sind Glasflaschen und empfindliche Gebinde überhaupt verkäuflich.

Geeignet

Nicht geeignet: Standort ohne schnellen Service

Der Lift ist eine Einzelfehlerstelle, und Wartungsintervall wie Ersatzteilpreise sind öffentlich nicht belegt. Fällt er aus, steht das ganze Gerät — beim Schachtautomaten nur ein Schacht.

Unsere Bewertung im Detail

6 Achsen, datenbasiert gewichtet.

Netzdiagramm. Sielaff SiLine GF L: Design & Aufbau 8,8, Betrieb & Zuverlässigkeit 7,8, Bedienung & UX 8,8, Technik & Funktionen 7,5, Kapazität & Sortiment 9,0, Preis-Leistung 8,0.Design &AufbauBetrieb &ZuverlässigkeitBedienung &UXTechnik &FunktionenKapazität &SortimentPreis-Leistung

Kurzfazit

8,2Sehr gut

Glasfront-Getränkeautomat mit Liftausgabe, 45 bis 72 Wahlpositionen und Bezahltechnik im Lieferumfang, neu ab rund 8.080 Euro netto. Die Kapazität und die Bedienung sind eine andere Liga als beim Schachtautomaten — belegte Telemetriedaten fehlen auch hier.

In één oogopslag

Model
Sielaff SiLine GF L
Fabrikant
Sielaff
Categorie
Kaltgetränkeautomaten
Type
Flaschenautomat (PET/Dose)
Prijsklasse
ca. 8.079 – 8.295 €
Totaalscore
8.2 / 10
Herkomst
Sielaff (DE)

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • 45 bis 72 Wahlpositionen auf bis zu 8 Ebenen — beim Schachtautomaten derselben Marke sind es 8 bis 10
  • 405 bis 770 Dosen je nach Gebinde
  • Liftausgabe statt freier Fall: Glasflaschen und empfindliche Gebinde werden möglich
  • Ausgabe seitlich auf Griffhöhe — barrierefreier und schafft unten Platz für eine weitere Ebene
  • Touchdisplay mit hinterlegbaren Zutatenlisten und Allergenen: erfüllt die LMIV-Anforderung geräteseitig
  • Banknotenleser, Münzwechsler und Kartenzahlung nach Händlerangabe im Lieferumfang
  • Kältemittel R-290 mit Treibhauspotenzial 3, vom Hersteller ausdrücklich beziffert
  • Fünf Ausführungen inklusive Public-Variante und Outdoor-Gerät

Nachteile

  • Der Lift ist eine Einzelfehlerstelle: fällt er aus, steht nicht ein Schacht, sondern das Gerät
  • Wartungsintervall und Ersatzteilpreise für den Lift ließen sich in keiner Quelle belegen
  • Keine Energieeffizienzklasse belegt — anders als bei der FK-Serie, für die ein Händler Klasse C ausweist
  • Kein Jahresverbrauch und keine Standby-Leistung veröffentlicht, obwohl Glasfront und Beleuchtung energetisch anspruchsvoll sind
  • Zu Telemetrie und Fernauslesung ist trotz Touchdisplay nichts belegt
  • Gebinde nur 0,2 bis 0,6 l, Flaschenhöhe maximal 270 mm — keine 1-Liter-Flaschen
  • 895 mm Tiefe: rund 23 cm mehr als beim FK-Schachtautomaten, bestehende Nischen passen oft nicht
  • Glasfront verlangt eine Reinigungsroutine, die in keinem Datenblatt steht

Testbericht

Design & Aufbau

Die SiLine GF ist Sielaffs Antwort auf die Schwäche des klassischen Schachtautomaten: Der Gast sieht, was er kauft. Hinter einer vollflächigen Glasfront aus Verbundsicherheitsglas mit Innenbeleuchtung liegt die Ware auf bis zu acht Ebenen. Statt einer Nummerneingabe steht ein Touchdisplay davor, und die Ausgabe erfolgt über ein Liftsystem statt über freien Fall.

Die Reihe umfasst fünf Ausführungen, und die Auswahl ist eine Standortentscheidung. Die GF M misst 1830 × 990 × 895 mm bei rund 330 Kilogramm, die GF L 1830 × 1140 × 895 mm bei rund 360 Kilogramm. Für Standorte mit Publikumsverkehr gibt es die Public-Varianten mit Türspaltblende, die geringfügig größer und schwerer ausfallen — die GF Public L RP kommt auf 1839 × 1149 × 904 mm und rund 400 Kilogramm. Und es gibt eine Outdoor-Ausführung, die GF L RO, mit 1866 × 1210 × 1000 mm und rund 480 Kilogramm.

Dieser Bericht behandelt die GF L, das größere Innengerät. Wichtig für die Planung ist die Tiefe: 895 Millimeter sind fast 23 Zentimeter mehr als bei einem FK-Schachtautomaten. Wer eine bestehende Nische nachbesetzen will, muss nachmessen; der Lift und die Glasfront brauchen diesen Platz. Bei rund 360 Kilogramm Leergewicht gilt dasselbe wie bei allen Geräten dieser Klasse — Anlieferung in obere Etagen nur mit Lastenaufzug.

Die Ausgabe sitzt seitlich auf Griffhöhe. Das ist kein Designdetail, sondern der spürbarste Unterschied im Alltag: Niemand muss sich zu einer Klappe am Boden hinunterbeugen, und für Menschen im Rollstuhl oder mit Rückenproblemen wird das Gerät überhaupt erst benutzbar. Nebeneffekt für den Betreiber: Weil die Ausgabe nach oben wandert, bleibt unten Platz für eine weitere Warenebene.

Sielaff beschreibt den Aufbau als modular und begründet das mit Wartung und Recycling. In der Praxis heißt modular vor allem, dass Ebenen umgebaut werden können, wenn sich das Sortiment ändert — bei einem Gerät mit acht bis zwölf Jahren Nutzungsdauer der Punkt, der über die zweite Hälfte der Laufzeit entscheidet. Optional sind ein Altersprüfer, zwei Designpakete sowie Blenden in RAL-Farben oder Edelstahl.

Technologie & Funktionen

Der Lift ist das technische Herz und gleichzeitig der Punkt, an dem man genauer hinsehen muss. Der Hersteller nennt für die GF ein „beeindruckend schnelles Lift-Liefersystem", ein Fachhändler beziffert die Ausgabe mit unter zehn Sekunden. Der Vorteil ist handfest: Eine Glasflasche, die aus 1,50 Meter Höhe fällt, ist ein Risiko; eine, die abgesetzt wird, nicht. Damit lassen sich Glasflaschen und empfindliche Gebinde überhaupt erst anbieten.

Die Kehrseite gehört in dieselbe Absatz. Ein Lift ist Mechanik, die bei jedem Verkauf arbeitet, und er ist die klassische Einzelfehlerstelle: Fällt er aus, steht nicht ein Schacht, sondern das ganze Gerät. Der Schachtautomat aus derselben Fabrik hat diese Abhängigkeit nicht. Wer einen Standort ohne schnellen Service bestückt, sollte das gegen die Vorteile abwägen.

Bedient wird über ein Touchdisplay; ein Händler weist für die GF L ein 7-Zoll-Display aus. Das Bedienkonzept ist über die gesamte SiLine-Reihe einheitlich, und dazu gehört eine Funktion, die im Vending selten sauber gelöst ist: Zutatenlisten und Allergene lassen sich im Gerät hinterlegen und anzeigen. Das ist genau die Anforderung, die die Lebensmittelinformations-Verordnung an einen Automaten stellt — die Angabe muss vor der Kaufentscheidung zugänglich sein. Wer heute noch mit Aushängen arbeitet, bekommt hier die geräteseitige Lösung.

Beim Kältemittel ist Sielaff ungewöhnlich präzise: R-290 mit einem Treibhauspotenzial von 3. Das ist die Zahl, die man sonst nachschlagen muss, und sie ist der Grund, warum dieses Gerät auf der richtigen Seite der F-Gas-Regulierung steht. Die Kehrseite bleibt die Brennbarkeit von Propan: Arbeiten am Kältekreis gehören in qualifizierte Hände, was in den Servicevertrag geschrieben werden sollte.

Bei der Bezahltechnik liegt der zweite große Unterschied zum Schachtautomaten. Ein Fachhändler führt Banknotenleser, Münzwechsler und Kartenzahlung im Lieferumfang. Beim FK-Schachtautomaten ist Kartenzahlung eine Position im Konfigurator. Wer die Angebote nur über den Listenpreis vergleicht, übersieht diesen Unterschied — und er ist vierstellig.

Was auch hier fehlt: Zu Telemetrie, Fernauslesung oder einer Plattform findet sich weder auf der Herstellerseite der Reihe noch auf der Serienseite noch bei den beiden geprüften Händlern eine Angabe. Bei einem Gerät mit Touchdisplay und Allergenverwaltung ist eine Anbindung technisch naheliegend; belegt ist sie nicht. Vor dem Kauf klären.

Kapazität & Sortiment

Hier liegt der Abstand zum Schachtautomaten, und er ist groß. Die GF L bietet 45 bis 72 Wahlpositionen auf fünf bis acht Ebenen; die kleinere GF M kommt auf 35 bis 56. Ein FK-Schachtautomat derselben Marke hat acht bis zehn. Das ist nicht ein Schritt mehr Vielfalt, sondern ein anderes Sortimentskonzept: Statt sieben Getränken plus zwei Wechselartikeln lässt sich hier eine Auswahl aufbauen, die einem kleinen Kühlregal entspricht.

In Stückzahlen nennt ein Fachhändler 405 bis 770 Dosen, je nach Gebinde. Die Spanne kommt daher, dass die Ebenen nach Produktgröße konfiguriert werden. Die Grenzen sind präzise angegeben und sollten vor der Sortimentsentscheidung geprüft werden: Volumen 0,2 bis 0,6 Liter, Gewicht 200 bis 910 Gramm, Durchmesser 53 bis 72 Millimeter, Flaschenhöhe maximal 270 Millimeter.

Diese vier Zahlen sind wichtiger als die Kapazitätsangabe. Die 0,6-Liter-Grenze schließt die 1-Liter-Flasche aus, und die 270 Millimeter Höhe sind knapper als die 295 des Schachtautomaten. Wer große PET-Flaschen verkaufen will, ist mit der Glasfront am falschen Gerät. Wer Dosen, kleine PET-Flaschen und Glasflaschen anbietet, hat genau die Bandbreite, die dieses Gerät bedient — und Glasflaschen sind dank der Liftausgabe überhaupt möglich.

Fachhändler beschreiben zusätzlich ein First-in-First-out-Prinzip: Die zuerst eingelegte Ware wird zuerst ausgegeben. Auf der Herstellerseite der Reihe steht das nicht, wir führen es deshalb als Händlerangabe. Für Ware mit Mindesthaltbarkeit ist es der Unterschied zwischen geordneter Rotation und Handarbeit bei jeder Befüllung.

Eine Angabe fehlt auch hier, und sie fehlt bei Kühlautomaten regelmäßig: der Temperaturbereich. Weder Hersteller noch Händler nennen eine Solltemperatur. Für reine Getränke ist das weniger kritisch als bei Frischkost, gehört aber bei der Abnahme gemessen — besonders bei einem Gerät mit Glasfront, weil Verglasung und Beleuchtung Wärme in den Innenraum tragen.

Betrieb & Wartung

Der Wartungsvorteil des Schachtautomaten gilt hier nur zur Hälfte. Ein Boiler fehlt auch bei diesem Gerät, Entkalken entfällt also. Hinzu kommen dafür zwei Baugruppen, die der FK nicht hat: der Lift und die Glasfront mit Beleuchtung.

Der Lift ist die Position, die man im Blick behalten muss. Er arbeitet bei jedem Verkauf, und bei einem Standort mit mehreren hundert Ausgaben pro Woche summiert sich das. Sielaff nennt keine Wartungsintervalle für die Baugruppe, und keiner der geprüften Händler nennt sie. Das ist die Angabe, die wir für diesen Bericht am deutlichsten vermissen — sie gehört beim Händler erfragt und in den Servicevertrag geschrieben, bevor bestellt wird.

Die Glasfront bringt Arbeit, die im Datenblatt nicht auftaucht: Sie muss innen und außen sauber sein, sonst schlägt der Vorteil der Sichtbarkeit ins Gegenteil um. Ein Automat mit beschlagener oder verschmierter Scheibe wirkt vernachlässigt, und das überträgt sich in der Wahrnehmung auf die Ware. Wer die Glasfront kauft, kauft eine Reinigungsroutine mit.

Zur Kühlung gilt dasselbe wie bei jedem Gerät mit Propan: Kondensator und Kältekreis regelmäßig prüfen und entstauben lassen, Arbeiten am Kreis nur durch qualifizierte Fachkräfte. Bei einem Gerät mit 400 bis 750 Watt Anschlusswert und Innenbeleuchtung ist der Kondensator der Punkt, an dem sich Nachlässigkeit zuerst im Stromverbrauch und dann im Kompressor zeigt.

Für die Ersatzteillage gilt der Vorteil des Herstellers aus Herrieden auch hier: Mehrere deutsche Händler führen Sielaff-Teile. Konkrete Preise für Liftkomponenten der SiLine-Reihe haben wir allerdings nicht gefunden — die gut dokumentierten Teilepreise betreffen die ältere FK-Serie. Bei einer Baureihe, die noch im aktuellen Programm ist, ist das nicht ungewöhnlich, aber es heißt: Die Reparaturkosten dieses Geräts lassen sich derzeit nicht so belastbar abschätzen wie beim Schachtautomaten.

Sielaff beschreibt den modularen Aufbau ausdrücklich als wartungs- und recyclingfreundlich. Das ist ein Versprechen des Herstellers, keine gemessene Größe — plausibel, aber unbelegt.

Leistung & Energie

Der Anschluss ist unkritisch: 220 bis 230 Volt, 50 Hertz, mindestens 10 Ampere. Eine gewöhnliche Steckdose mit eigener Sicherung genügt.

Bei der Nennleistung gibt der Hersteller eine Spanne an, und das ist eine ehrliche Angabe: 400 bis 750 Watt, je nach verbautem Kühlaggregat. Für die Auslegung des Stromkreises rechnet man mit dem oberen Wert. Für die Betriebskosten sagt die Nennleistung wie immer bei Kühlgeräten wenig — der Verbrauch entsteht über den Kompressor rund um die Uhr, plus in diesem Fall die LED-Innenbeleuchtung, die bei einem Glasfrontgerät zum Konzept gehört.

Und hier endet das Belegbare erneut. Einen Jahresverbrauch nennt der Hersteller nicht, eine Standby-Leistung ebenfalls nicht. Anders als bei der FK-Serie, für die ein Händler die Energieeffizienzklasse C nach DIN EN 50597 ausweist, fanden wir für die SiLine GF keine Klassifizierung — nicht beim Hersteller, nicht bei den beiden geprüften Händlern. Wir tragen deshalb keine ein.

Das ist bei diesem Gerätetyp die unbefriedigendste Lücke, denn eine Glasfront ist energetisch anspruchsvoller als eine geschlossene Tür: Verglasung leitet Wärme, Beleuchtung erzeugt sie. Sielaff nennt für die Reihe eine Isolierverglasung aus Verbundsicherheitsglas, was genau auf dieses Problem antwortet, aber ohne Verbrauchsangabe bleibt die Wirkung unbeziffert. Wer über fünf Jahre rechnet, sollte das Verbrauchsdatenblatt zur bestellten Konfiguration verlangen — bei zwei Geräten mit gleichem Kaufpreis kann der Stromverbrauch über die Laufzeit einen vierstelligen Unterschied machen.

Belegt und positiv ist der Kältemittelpunkt: R-290 mit einem Treibhauspotenzial von 3. Damit ist das Gerät regulatorisch zukunftssicher, und die Ersatzteilversorgung hängt nicht an einem auslaufenden Kältemittel.

Preise & Betriebskosten

Für ein neues Gerät nennen die beiden geprüften Fachhändler 8.079 Euro netto und 8.295 Euro netto. Der Rahmen von etwa 8.080 bis 8.300 Euro netto ist damit belastbar; beide Preise wurden am 24. August 2026 auf den Händlerseiten geprüft. Zum Vergleich: Der FK-Schachtautomat derselben Marke liegt neu bei etwa 5.270 bis 5.650 Euro netto.

Der Aufpreis von rund 2.500 bis 3.000 Euro sieht auf dem Papier deutlich aus, ist aber kleiner als er wirkt. Bei der SiLine GF führt ein Händler Banknotenleser, Münzwechsler und Kartenzahlung im Lieferumfang. Beim Schachtautomaten ist Kartenzahlung eine Konfiguratorposition. Wer beide Angebote auf denselben Ausstattungsstand bringt, schrumpft die Differenz erheblich — und bekommt für den Rest 45 bis 72 statt acht bis zehn Wahlpositionen, ein Touchdisplay mit Allergenverwaltung und eine Ausgabe auf Griffhöhe.

Optionen, die Geld kosten: Altersprüfer, zwei Designpakete, Blenden in RAL-Farben oder Edelstahl. Preise dafür nennen die geprüften Händler nicht. Für Standorte mit Publikumsverkehr kommt die Public-Variante mit Türspaltblende in Frage, für den Außenbereich die Outdoor-Ausführung — für beide fanden wir keine Preisangabe.

Bei den laufenden Kosten ist die Rechnung zweiseitig. Auf der Habenseite: kein Entkalken, keine Brühgruppe, kein Milchsystem. Auf der Sollseite: Strom für Kühlung und Beleuchtung — nicht ausgewiesen —, die Reinigung der Glasfront als wiederkehrende Arbeit und der Lift als Baugruppe, deren Wartungsintervall und Ersatzteilpreise sich nicht belegen ließen.

Bei rund 8.100 Euro netto Kaufpreis und acht Jahren Nutzung liegt die reine Abschreibung bei etwa 84 Euro im Monat, gegenüber rund 56 Euro beim Schachtautomaten. Die Frage, die diese Rechnung entscheidet, ist nicht der Kaufpreis, sondern der Umsatz: Wenn eine sichtbare Auswahl aus 45 Positionen mehr verkauft als eine unsichtbare aus zehn — und dafür spricht die Erfahrung im Handel —, ist die Differenz von 28 Euro im Monat schnell verdient. An einem Standort mit fester Belegschaft, die ohnehin weiß, was drin ist, gilt das nicht.

Technische Details

Vollständiges Datenblatt aus Universal- und Kategorie-Feldern.

Einsatz & Betrieb

Use cases / locations
Office, Industrial, Education, Public transport / stations, Healthcare
Installation type
Floorstanding
Environment (indoor/outdoor)
Indoor

Zahlung & Konnektivität

Payment methods
Coins, Banknotes, Change giver, Contactless (NFC)

Technik

Delivery mechanism
Elevator / soft-drop
Total capacity
770 Einheiten
Shelves
8
UI / display type
Touchscreen
Supported product formats
Can 330 ml, Can 500 ml, PET bottles, Glass bottles

Kühlung

Cooling
Chilled
Refrigerant
R290 (propane)

Service & Compliance

Age verification
Optional
Price segment
Mid-range

Abmessungen & Gewicht

Dimensions (W × H × D)
1140 × 1830 × 895 mm
Weight (unpacked)
360 kg
Rated power consumption
750 W

Heeft u ervaring met dit apparaat?

Deel uw beoordeling. Uw review helpt andere operators bij hun aankoopbeslissing.

Eigene Erfahrung mit Sielaff SiLine GF L teilen

4 / 5

0/5000 Zeichen (min. 100)

Ihr Name (Vorname und Nachname) erscheint öffentlich bei Ihrer Bewertung.

Mit dem Absenden stimmen Sie unseren Nutzungsbedingungen zu. Ihre Bewertung erscheint nach redaktioneller Prüfung.

Nuttige links en documenten

Weiterführende Quellen

  1. 1.Sielaff — SiLine GF, offizielle Produktseite (Varianten, Maße, Gewichte, Nennleistung 400–750 W, Wahlpositionen, Kältemittel R-290 mit GWP 3)sielaff.de/en/products/vending-machines/cold-drinks-vending-machines/siline-gf
  2. 2.Sielaff — SiLine Serie (einheitliches Touch-Bedienkonzept, Zutatenlisten und Allergene hinterlegbar, modularer Aufbau)sielaff.de/en/products/vending-machines/siline-series
  3. 3.Sielaff — Übersicht Kaltgetränkeautomaten (SiLine GF mit Lift-Liefersystem, Abgrenzung zu Robimat X und FK)sielaff.de/en/products/vending-machines/cold-drinks-vending-machines
  4. 4.Larsen Automaten — SiLine GF L (ab 8.079 € netto, 405–770 Dosen, 8 Ebenen mit 9–10 Wahlen, Gebinde 0,2–0,6 l / 200–910 g / Ø 53–72 mm / max. 270 mm, Banknotenleser, Münzwechsler und Kartenzahlung im Lieferumfang)larsen-automaten.de/automaten/neugeraete/siline-gf-l.html
  5. 5.CAMATEC — Sielaff SiLine GF L (8.295 € netto, 7-Zoll-Touch, Isolierverglasung aus Verbundsicherheitsglas, LED-Innenbeleuchtung, Ausgabe unter 10 Sekunden)camatec.de/sielaff-siline-gf-l
  6. 6.Liberty Vertriebs GmbH — Ersatzteile Sielafflibertyshop.de/Ersatzteile-nach-Hersteller/Sielaff/
Datenreview: KI-gestützt recherchiert, redaktionell geprüftZuletzt geprüft: Redaktion AutomatenTests.deUnsere Methodik

Häufige Fragen zum Sielaff SiLine GF L

Was unterscheidet die SiLine GF vom FK-Schachtautomaten?

Drei Dinge. Erstens die Sicht: Glasfront statt geschlossener Tür, Auswahl am Touchdisplay statt über eine Nummer. Zweitens die Kapazität: 45 bis 72 Wahlpositionen bei der GF L gegenüber 8 bis 10 bei der FK. Drittens die Ausgabe: ein Lift setzt die Ware ab, statt sie fallen zu lassen — dadurch sind Glasflaschen möglich. Der Preis liegt entsprechend höher, rund 8.080 bis 8.300 Euro netto gegenüber 5.270 bis 5.650 Euro.

Welche Gebinde passen hinein?

Volumen 0,2 bis 0,6 Liter, Gewicht 200 bis 910 Gramm, Durchmesser 53 bis 72 Millimeter, Flaschenhöhe maximal 270 Millimeter. Dosen, kleine PET-Flaschen und Glasflaschen sind damit abgedeckt, 1-Liter-Flaschen nicht. Diese vier Grenzen sollte man vor der Sortimentsentscheidung an der konkret geplanten Verpackung nachmessen.

Welche Varianten gibt es?

Fünf: GF M (1830 × 990 × 895 mm, rund 330 kg, 35–56 Wahlpositionen), GF L (1830 × 1140 × 895 mm, rund 360 kg, 45–72 Wahlpositionen), die Public-Ausführungen M RP und L RP mit Türspaltblende für Standorte mit Publikumsverkehr sowie die Outdoor-Variante GF L RO (1866 × 1210 × 1000 mm, rund 480 kg).

Was verbraucht das Gerät?

Der Hersteller nennt eine Nennleistung von 400 bis 750 Watt, je nach Kühlaggregat. Einen Jahresverbrauch oder eine Standby-Leistung veröffentlicht er nicht, und eine Energieeffizienzklasse ließ sich für die SiLine GF in keiner geprüften Quelle finden. Bei einem Glasfrontgerät ist das die wichtigste offene Angabe, weil Verglasung und Beleuchtung Wärme in den Innenraum bringen. Das Verbrauchsdatenblatt zur bestellten Konfiguration gehört vor der Bestellung angefordert.

Sielaff FK 230

Sielaff · Kaltgetränkeautomaten

Sielaff FK 230

7,3Gut0 Bewertungen

Klassischer Schachtautomat aus deutscher Fertigung für Dosen und Flaschen bis 295 mm, neu ab rund 5.270 Euro netto. Robust und billig im Unterhalt, aber ohne Glasfront, ohne belegte Telemetrie und mit Energieklasse C.

ca. 5.268 – 5.651 €

Crane BevMax MEDIA2

Crane NXT · Kaltgetränkeautomaten

Crane BevMax MEDIA2

7,9Gut0 Bewertungen

Glasfront-Getränkeautomat mit 45 Wahlpositionen, 9-Zoll-Touchscreen und echter Fernwartung — die einzige der geprüften Maschinen mit belegter Telemetrie. Der Haken steht im Handbuch: Das Kühlaggregat ist nicht vor Ort reparierbar und muss komplett zum Hersteller zurück.

Auf Anfrage