Naar inhoud springen
|Franke· Coffee Systems

Franke A800

8.6/ 10

Empfehlenswert

Design8.2
Zuverlässigkeit9.0
Bedienbarkeit8.0
Technologie8.4
Kapazität9.2
Preis-Leistung8.6

Die Franke A800 setzt als modular konfigurierbarer Profi-Kaffeevollautomat einen neuen Standard für Standorte mit rund 100 bis 250 Nutzern. Drei separat gesteuerte Boiler liefern simultan Kaffee, Milch und Heißwasser – damit erreichen große Büros, Krankenhäuser und Shops zu Spitzenzeiten bis zu 250 Bezüge am Tag. Ein 10,4-Zoll-Touchdisplay und Fernwartung via FrankeConnect beschleunigen die Bedienung und Wartung, während das bis zu 29 g starke Brühmodul und das Ultraschall-gesteuerte FoamMaster-Milchsystem Barista-Qualität auch bei hohem Durchsatz möglich machen. Die Investition von 12.330 bis 15.020 Euro netto (je nach Ausstattung) rechnet sich dort, wo täglich viele Kaffeespezialitäten gefordert sind und Personalkosten für Bedienung minimal gehalten werden sollen. Schwachpunkte sind der hohe Energiebedarf (7,4–8,8 kW Anschlussleistung) und die technikerabhängige Ersteinrichtung. Für stark schwankende Nutzerzahlen oder kleine Standorte ist das Gerät überdimensioniert. Insgesamt bietet die A800 Betreibern ein wartungsarmes, zukunftsfähiges System, das sich ab etwa 120 Tassen/Tag wirtschaftlich betreiben lässt.

ca. 12.330 – 15.021 €

Richtprijzen netto (excl. btw), projectprijzen kunnen afwijken

  • Hospitality / foodservice, Retail
  • Counter unit
  • Full (sales+stock+remote)
  • Ethernet/LAN, Wi‑Fi

Öko-Label

ABCDE

Nennleistung

7,4–8,8 kW je nach Konfiguration

Anschlussleistung

380–415 V, 3L N PE, 16 A

Franke A800 — Frontansicht · Quelle: assets.franke.com

6 Fotos · Franke A800

Einsatzgebiete

Für welche Standorte sich das Gerät eignet, und für welche nicht.

Ideal

Büro & Unternehmen

Für tägliche Kaffeelieferung an 100–250 Mitarbeitende ausgelegt.

Ideal

Krankenhaus & Klinik

Hohe Kapazität und separate Milchleitungen für große Teams oder Besucherverkehr.

Ideal

Einzelhandel & Convenience

Bewältigt Stoßzeiten bei konstant hoher Getränkenachfrage im Self-Service.

Bedingt

Hotel & Frühstücksbüfett

Nur geeignet, wenn der Tagesbedarf 100 Tassen deutlich überschreitet.

Ideal

Bäckerei & Foodservice

Zentrale Fernverwaltung von Rezepten und Preisen spart Zeit bei mehreren Filialen.

Bedingt

Schulen & Universitäten

Einsatz möglich in Mensen mit dauerhaft hohem Durchsatz.

Nicht geeignet

Kleine Standorte <50 Personen

❌ Überdimensioniert und wirtschaftlich nicht sinnvoll.

Bedingt

Fitnessstudio

Bei Proteinshakes und Heißgetränken in Spitzenzeiten als Zentraleinheit einsetzbar.

Unsere Bewertung im Detail

6 Achsen, datenbasiert gewichtet.

Netzdiagramm. Franke A800: Design & Aufbau 8,2, Betrieb & Zuverlässigkeit 9,0, Bedienung & UX 8,0, Technik & Funktionen 8,4, Kapazität & Sortiment 9,2, Preis-Leistung 8,6.Design &AufbauBetrieb &ZuverlässigkeitBedienung &UXTechnik &FunktionenKapazität &SortimentPreis-Leistung

Kurzfazit

8,6Sehr gut

Die Franke A800 setzt als modular konfigurierbarer Profi-Kaffeevollautomat einen neuen Standard für Standorte mit rund 100 bis 250 Nutzern. Drei separat gesteuerte Boiler liefern simultan Kaffee, Milch und Heißwasser – damit erreichen große Büros, Krankenhäuser und Shops zu Spitzenzeiten bis zu 250 Bezüge am Tag. Ein 10,4-Zoll-Touchdisplay und Fernwartung via FrankeConnect beschleunigen die Bedienung und Wartung, während das bis zu 29 g starke Brühmodul und das Ultraschall-gesteuerte FoamMaster-Milchsystem Barista-Qualität auch bei hohem Durchsatz möglich machen. Die Investition von 12.330 bis 15.020 Euro netto (je nach Ausstattung) rechnet sich dort, wo täglich viele Kaffeespezialitäten gefordert sind und Personalkosten für Bedienung minimal gehalten werden sollen. Schwachpunkte sind der hohe Energiebedarf (7,4–8,8 kW Anschlussleistung) und die technikerabhängige Ersteinrichtung. Für stark schwankende Nutzerzahlen oder kleine Standorte ist das Gerät überdimensioniert. Insgesamt bietet die A800 Betreibern ein wartungsarmes, zukunftsfähiges System, das sich ab etwa 120 Tassen/Tag wirtschaftlich betreiben lässt.

In één oogopslag

Model
Franke A800
Fabrikant
Franke
Categorie
Heißgetränkeautomaten
Type
Kaffeevollautomaten
Prijsklasse
ca. 12.330 – 15.021 €
Totaalscore
8.6 / 10
Herkomst
Franke (CH)

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • 10,4-Zoll-Touchdisplay mit Benutzer-/Betreibertrennung beschleunigt die Getränkewahl.
  • FoamMaster-Milchsystem nutzt Ultraschallmessung für variable Schaumkonsistenz.
  • FrankeConnect unterstützt Fernkonfiguration, Monitoring und Over-the-Air-Updates (mit Beleg).
  • Kapazität von 250 Tassen/Tag und bis zu 240 Espressi/h bei Parallelbezug.
  • Modulares Brühsystem (4 Varianten), stärkste Version fasst maximal 29 g Kaffee pro Bezug.
  • Drei separat gesteuerte Boiler ermöglichen gleichzeitige Kaffee-, Milch- und Heißwasserausgabe.

Nachteile

  • Münzprüfer statt vollintegriertem Cashless-System serienmäßig, Kartenzahlung nur als Option.
  • Hohe Anschlussleistung: 7,4–8,8 kW, verlangt einen 16-A-Drehstromanschluss.

Testbericht

Design & Aufbau

Mit 340 mm Breite, 831 mm Höhe und 602 mm Tiefe beansprucht die neue A800 deutlich mehr Raumhöhe als viele kompaktere Vollautomaten. 63 kg Leergewicht und ein massives Gehäuse blockieren einen festen Stellplatz. Die Maschine ist als Auftischgerät konzipiert; vor Bewegungen oder häufiges Umplatzieren schützt das allein nicht – die Einrichtung verlangt präzise Planung und steht im Dauereinsatz oft de facto ortsfest. Aufstellung und Wartungszugang sind klassische Schwachstellen vieler Großautomaten. Der Hersteller macht zur neuen Generation keine genauen Vorgaben, die Anleitung der Vorgängerversion verlangt mindestens 200 mm Luft nach oben und 100 mm an der rechten Seite. Ohne diese Abstände ist der Zugriff auf Wartungsbereiche, Bohnenbehälter und technische Module erschwert. Für enge Teeküchen, Thekeninseln oder beengte Nebenräume ist die A800 zu wuchtig.

Das Touchdisplay mit 10,4 Zoll Diagonale zieht sich über die gesamte Gerätebreite. Es kann sowohl zur Getränkewahl durch Endkunden als auch für Betreiber- und Wartungsfunktionen genutzt werden. Die Aufteilung in ein kundenorientiertes und ein betreiberorientiertes Nutzerinterface (FrankeOS) ist funktional, verlangt aber Einarbeitung. Tastenfeedback und Bedienlogik richtet sich eindeutig an professionelle Nutzer, nicht an Gelegenheitsbediener. Bei stark wechselndem Personal oder offenen Gastbereichen bleibt die Usability von der Einstellung der Bedienebene abhängig. Automatische Höhenanpassung des Auslaufs entlastet Anwender an Self-Service-Stationen, ist aber erklärungsbedürftig bei manuell schwer zugänglichen Bechernestern. Die Materialqualität bleibt als Messgröße schwammig: Der Hersteller liefert keine exakte Angabe zu verwendeten Werkstoffen, nur zu Gehäusefarben wie Onyx, Granite oder Mahogany. Zielgruppe sind Innenräume mit offen sichtbarem Automatenplatz, nicht Produktionsbereiche mit Feuchtigkeit und hoher Staubbelastung.

Das modulare Brühsystem ist von der Frontseite zugänglich. Es wird in vier Ausführungen angeboten: Damit lassen sich verschiedene Kaffeequalitäten abbilden, Reparaturen und Moduleinsätze erfolgen jedoch mechanisch, nicht werkzeuglos. Bei Defekten blockiert fehlender Zugriff auf Ersatzmodule den Normalbetrieb. Die Integration von Bohnenbehältern (1 × 2,0 kg bis maximal 3 × 1,2 kg) ist konsequent auf hohe Durchsatzmengen getrimmt, die Größe jedes Fachs verhindert Frequent-Nachfüllen, stellt aber Anforderungen an die Zugänglichkeit des gesamten Topfbereichs bei hochgebauten Theken. Kombinierte Sirupmodule und optionale Pulverdosierer erweitern die Bauhöhe und machen das Gesamtsystem nochmal sensibler für beengte Stellplätze. Technisch kann die A800 modular an Sortimentswünsche angepasst werden, verlangt aber im Vorfeld eine präzise Planung von Infrastruktur und Bewegungsflächen. Optisch signalisiert das Gerät eine klare Trennung von Nutzer- und Servicepunkten – allerdings auf Kosten einer dominanten Präsenz in jedem Raum.

Technologie & Funktionen

Drei Boiler arbeiten parallel – Kaffee, Milch und Heißwasser lassen sich gleichzeitig ausgeben. Das schafft Puffer für Stoßzeiten und verringert Wartezeiten bei Getränken mit Milchschaum oder Teeausgabe. Die modulare Brühtechnik ist in vier Ausführungen erhältlich. Die leistungsstärkste Variante verarbeitet bis zu 29 g gemahlenen Kaffee je Bezug, laut A-Line-Broschüre. Das können kleine Geräte nicht liefern, spielt aber nur bei großen Bechern oder doppelten Espressi eine Rolle.

iQFlow regelt den Brühprozess digital: Brühdruck und Durchlaufgeschwindigkeit werden für jedes Getränkprofil individuell hinterlegt. Laut Hersteller bringt das für Bohnenkaffee in Tankstellen und Hotellerie gleichbleibende Tassenqualität. Regelungsdetails oder nachgewiesene Vorteile gegenüber klassischen Ventilsystemen bleiben offen – eine unabhängige Validierung fehlt. Die PrecisionTemp-Technologie steuert die Brühtemperatur pro Bohnensorte oder Getränk. Für Varianten mit Längenbecher und Cold-Brew-Anteilen liefert das Mehrboilersystem die nötige Flexibilität.

Der eingebaute Touchscreen misst 10,4 Zoll und trennt Bedienoberfläche und Betreiber-Ansicht klar, wie in der offiziellen Broschüre ausgeführt. Die Menüführung lässt sich anpassen; Sonderoptionen z.B. für Werbebilder oder die Barkassenverwaltung via Münzprüfer sind vorbereitet. Bargeldlose Zahlung wird als Option im Produktblatt angedeutet, aber im Standard nur der Münzprüfer ausgewiesen. Funktionen wie QR, NFC oder App Pay sind laut Datenblatt nicht eindeutig belegt, ein Mangel für Standorte, die volle Flexibilität bei der Zahlungsintegration erwarten. Ein externer Aufpreis für Payment-Update oder Vernetzung ist zu prüfen.

FrankeConnect eröffnet einen Fernzugriff auf Menü, Preisgestaltung und Rezeptparameter. Fernkonfiguration, Monitoring und OTA-Updates sind in der neuen A800-Serie laut Broschüre standardmäßig verfügbar. Das Modell sendet Betriebsdaten zur Fehleranalyse an einen zentralen Server. Die Steuerung erfolgt per FrankeOS-Plattform. Vorausschauende Wartung oder Live-Fehleralarme werden beworben, konkrete Reaktionszeiten fehlen. Die Möglichkeiten sind für größere Betreiber mit Maschinenflotte relevant. Für Einzelstandorte mag der Aufwand für umfassende Remote-Funktionen zu hoch sein.

Milchsysteme sind differenziert: FoamMaster bereitet Milchschaum ohne Dampfdüse mit Ultraschallmessung zu; das ist spürbar alltagstauglich bei Service-lastigen Einsatzbereichen. IndividualMilk trennt zwei Milchsorten über separate Pfade. Die DualMilk-Option reinigt zwischen zwei Milcharten automatisch – kein Personal muss eingreifen. Im Umfeld von veganen oder laktosefreien Angeboten ist das zwingend notwendig.

Das technische Konzept der A800 fordert festen Wasseranschluss, 400 V Starkstrom, professionelle Küche oder Betriebstechnik sind Vorbedingung. Handwerkliche Umgebungen oder Einzelbüros mit kleinen Gruppen profitieren nicht – ein Untertischgerät und Tankversion fehlt komplett. Die Telemetrieebene mit Onlineverwaltung ist für zahlreiche Standorte oder Franchises attraktiv; der Nutzen relativiert sich, wenn nicht mindestens mehrere Standorte angebunden werden.

Zentrale Schwächen: Payment-Ausbau nur mit klar nachweisbaren Modulen, keine Angaben zum Datensicherheitskonzept und kein Schnittstellenstandard für Fremdkonfiguration dokumentiert. Wer mehrere Marken oder Bezahlanbieter involvieren muss, bleibt auf Rückfrage beim Hersteller angewiesen. Quellen: Produktblatt neue A800, S. 2–4, A-Line-Broschüre S. 10–18, Pressemitteilung FrankeOS.

Kapazität & Sortiment

Bis zu 250 Tassen pro Tag legt Franke für die neue A800 als maximale Empfehlung fest. Im Vergleich zur klassischen Version liegt das Durchsatzprofil noch einmal höher: 240 Espresso pro Stunde bei paralleler Ausgabe oder 150 im Einzelbezug nach DIN 18873, dazu 114 beziehungsweise 186 Cappuccino und 111 oder 150 einfache Kaffees. Die Geräteklasse adressiert damit größere Büroeinheiten, Kantinen, Shop-in-Shop-Flächen oder stark frequentierte Bäckereien, ohne dabei an die Grenzen typischer Office-Vollautomaten zu stoßen. Ein 6-Liter- oder 12-Liter-Kühlschrank, bis zu drei gleichzeitig nutzbare Bohnenbehälter (Variante: 1 × 2,0 kg, 2 × 1,2 kg oder 3 × 1,2 kg) und wahlweise ein oder zwei Pulverbehälter mit 0,6 beziehungsweise 1,2 kg pro Fach markieren das Sortiment.

Die Sortimentsgestaltung fällt modular aus: Die integrierte Flavor Station fügt wahlweise drei oder sechs Sirupsorten hinzu, spezielle Brüheinheiten lassen den maximalen Kaffeemehleinsatz pro Zyklus bis 29 g ansteigen. Für die Ausgabe von Milch und Milchschaum setzt die Maschine je nach Ausstattung auf die FoamMaster-Technologie mit Ultraschallmessung oder auf das IndividualMilk-System für zwei strikt getrennte Milchpfade. Wer unterschiedliche Milchsorten (z.B. Kuhmilch und Haferdrink) anbieten will, kann zwischen den Milchsorten automatisch spülen lassen (DualMilk). Die Getränkekarte lässt sich mengen- und sortenspezifisch steuern, bleibt allerdings durch den Gerätetyp begrenzt: Filterkaffee als Kännchenportion oder Batch-Modus wird nicht unterstützt.

Im Durchsatzvergleich zur Preisklasse darunter fallen die Werte für Bezüge pro Stunde weit überdurchschnittlich aus. 240 Espresso und 186 Cappuccino pro Stunde im Parallelbetrieb vermeiden Warteschlangen in Stoßzeiten. Doch auch Einschränkungen zeigen sich: Die Heißwasserleistung liegt bei 120 Portionen pro Stunde und damit niedriger als bei reinen Wasserboilern in Kantinen. Pulverbehälter mit 0,6 oder 1,2 kg Volumen schränken die Anzahl und Auswahl an Kakao- und Instantprodukten ein; Nachfüllintervalle sollte der Betreiber auf Basis des konkreten Sortiments berechnen.

Im Eigenbetrieb stellt die Größenklasse eine Schwelle dar: Für Standorte mit unter 100 Personen ist das Modell organisatorisch und technisch überdimensioniert. Kleine Büros zahlen höhere Fixkosten für Reinigung und Wartung, ohne die nutzbare Kapazität auszuschöpfen. Hinzu kommt: Die gewerbliche Reinigung verlangt tägliche Bedienung durch eingewiesenes Personal. Wer das Sortiment regelmäßig wechseln oder individuelle Kundenwünsche abdecken muss, sollte die maximale Produktbelegung und das Logistikaufkommen im Blick behalten.

Betrieb & Wartung

FrankeOS trennt die Bedienoberfläche strikt in zwei Ebenen: Gäste wählen Getränke, Betreiber konfigurieren Rezepte, Preise oder Systemdaten zentral am Touchscreen. Die Bedienung orientiert sich daran, dass unterschiedliche Personengruppen Zugriff benötigen – zum Beispiel für Rezeptanpassungen nach Vorgabe des Caterers oder für Preisanpassungen nach Zentrale. Fehleingaben werden durch klare Nutzerführung minimiert. Fremdsprachen lassen sich für den Gastbereich hinterlegen. Eine Fernkonfiguration per FrankeConnect vereinfacht das Menü- und Preismanagement über mehrere Standorte, ist aber abhängig von Cloud-Anbindung und Vertragsgestaltung (Produktblatt und A-Line-Broschüre, Quelle: franke.com/…/Vollautomat-A800.html, franke.com).

IndividualClean optimiert den Reinigungsrhythmus: Die Maschine wertet Getränkedurchsatz und Nutzung aus, um Reinigungszyklen gezielt nach Belastung zu timen. Wer weniger Milchgetränke verkauft, muss seltener reinigen als in einer Kantine mit hohem Cappuccino-Anteil. Die Reinigung orientiert sich am HACCP-Konzept, das laut Hersteller-Angabe umgesetzt wird (Broschüre S. 16). Individuelle Zeitvorgaben für Pause, Wochenendarbeit und Schließzeiten fehlen. Die konkrete Dauer für Reinigungsvorgänge ist nicht im Datenblatt genannt. Für den Kaffeepfad schreibt die klassische Anleitung tägliche Reinigung mit Tablette vor; für Milchpfade gibt es je nach System (EasyClean, CleanMaster, IndividualMilk) unterschiedliche Schritte, von automatischer Dosierung über manuelle Mittelzugabe bis zu getrennten Kreisläufen. Ein Liter Milchreiniger kostet bei der klassischen A800 im Franke-Shop 17,20 € netto, eine Reinigungstablette 0,271 € (shop.franke.coffee/…/a800-easyclean-mit-su05-su12).

Milchsysteme wie DualMilk und IndividualMilk verursachen durch die Trennung von Milchsorten weiteren Pflegeaufwand, vor allem beim Wechsel zwischen Sorten. DualMilk spült zwischen zwei Milcharten automatisch, reduziert Kontamination, bleibt aber nicht wartungsfrei. Ein Vorteil für Allergiker und Standorte mit veganem Angebot. Die klassische Bedienungsanleitung fordert tägliches Leeren des Satzbehälters und tägliche Reinigung aller Milchleitungen.

Für Ersatzteile sind Richtpreise veröffentlicht: Brühmodul 247,80–257,50 € netto, Brühkolbengruppe 112,90–135,80 €, einzelne Auslaufteile ab etwa 22 €. Preise und Wartungsintervalle für die neue Generation sind gesondert zu kalkulieren, da Details zu Verschleiß und Austauschzeiten für IndividualClean nicht offengelegt sind (shop.franke.coffee).

Wartungsverträge und Vor-Ort-Service für die neue A800 müssen individuell angefragt werden. Im Gegensatz zu vielen Standgeräten gibt es keine öffentliche Liste mit Servicenetz oder garantierten Reaktionszeiten. Defekte abseits von Verschleiß, zum Beispiel in der Telemetrie oder beim Display, lassen sich durch die Remote-Fernwartung zum Teil schnell beheben, vorausgesetzt die Cloud-Lösung läuft stabil. Für Standorte ohne eigene Technik ist die Verfügbarkeit von Vor-Ort-Service der zentrale TCO-Faktor.

Auffällig: Für die neue A800-Generation ist keine detaillierte Betriebsanleitung öffentlich zugänglich. Die zitierte Anleitung bezieht sich explizit auf das Vorgängermodell FCS4050. Damit bleiben Details zur täglichen, wöchentlichen und monatlichen Wartung, zur konkreten Schrittzahl, zum Reinigungsmittelbedarf und zu Zeitaufwänden offen, auch wenn das Grundprinzip von Tablette und Milchreiniger fortgeführt wird. Betreiber sollten bei Anschaffung gezielt nach der aktuellen, geltenden Anleitung für ihre Konfiguration fragen und Wartungsübersichten vor Bestellung einsehen.

Öffentlich belastbare Betreiberstimmen zur Wartung, Reparaturdauer und Serviceverfügbarkeit der neuen A800 liegen nicht vor.

Leistung & Energie

Der Energiebedarf der neuen Franke A800 liegt zwischen 7,4 und 8,8 kW laut Produktblatt. Der Anschluss erfolgt über 380–415 V, 3L N PE und erfordert eine 16-A-Absicherung. Für reine Büroanwendungen ist das viel. Kleinere Standorte mit unter 100 Tassen täglich werden mit den laufenden Energiekosten selten klarkommen. Herstellerangaben zu einem typischen Jahresverbrauch oder Standby-Wert fehlen komplett. Wer den TCO berechnen will, muss eigene Messungen anstellen oder verbindliche Angaben im Angebot fordern. Die Leistungsaufnahme ist abhängig von der gewählten Konfiguration: Mit drei getrennten Boilern für Kaffee, Milch und Heißwasser ist die Dauerbereitschaft teurer als bei Maschinen mit nur einem Heizelement. Für Betreiber bedeutet das: Ohne durchgehenden Verbrauch steigt der Anteil der Leerlaufzeiten, in denen weiterhin Energie verbraucht wird.

Das Produktblatt schreibt einen Wasserdruck von 0,8–8,0 bar und eine Wassertemperatur unter 25 °C vor. Der geforderte Durchfluss beträgt mindestens 0,1 l/s. Neben der Betriebskonfiguration ist das Versorgungsnetz entscheidend für einen stabilen Energie- und Wasserverbrauch. Findet der tägliche Bezug in mehreren kurzen Schüben statt, entstehen zusätzliche Schaltvorgänge an den Boilern und der Elektronik. Eine Angabe zum Aufheizen aus Kaltstart oder zum Warmhaltemodus fehlt in allen zugänglichen Dokumentationen. Die parallele Espressoproduktion liefert Spitzenwerte von 240 Tassen pro Stunde, ausgelastet wird diese Leistung in der Praxis aber selten. Wer selten auf Maximalleistung geht, bleibt im Niedrigverbrauch über große Zeitfenster – konkrete Zahlen fehlen.

Lärmwerte werden nicht genannt. Für eine Vollautomaten-Baureihe dieser Größe sollte das Vorfeld auf akustische Immissionen getestet werden. Die Erfahrung vergleichbarer Geräte liegt meist bei 55 bis 65 dB(A) während der Mahl- und Aufschäumvorgänge, was in Teeküchen und offenen Büroumgebungen störend wirken kann. Ohne spezifische Herstellerangabe bleibt das eine Unschärfe. Wer das Gerät nebeneinander mit anderen Systemen vergleichen will, hat keine offizielle Lärm-Angabe als Grundlage. Leiser Betrieb lässt sich nicht voraussetzen.

Unbekannt bleibt auch, welche Energiesparfunktionen aktiv sind. Die Plattform bietet mindestens Fernkonfiguration über FrankeOS, konkrete Einstellungen wie Eco-Modus, zeitgesteuertes Abschalten oder Wärmehaltungszustände werden aber nicht offen benannt. Für HACCP-Vorgaben ist keine automatische Nachtschaltung dokumentiert. Heißwasserleistung bis zu 120 Bezüge pro Stunde bringt in Kantinen einen Skaleneffekt, kann aber zu hohem Grundverbrauch führen. Wer das Einsparpotenzial einer neuen Generation sucht, erhält keine belastbaren Vergleichswerte – selbst die publizierte Energieeinsparung von bis zu 44 % bezieht sich ausschließlich auf die kleinere A600 und ist nicht auf die neue A800 übertragbar. Im Klartext: Betreiber müssen Energie- und Betriebskosten selbst kalkulieren, großflächige Herstellerbenchmarks existieren aktuell nicht.

Quellen: Franke neue A800 – Produktblatt DE, Franke neue A-Line – Broschüre DE, Franke A800 – offizielle Produktseite.

Preise & Betriebskosten

Für die Franke A800 müssen Betreiber mit einem Netto-Anschaffungspreis zwischen 12.330 und 15.020,64 € rechnen. Die Spanne basiert auf öffentlich gelisteten Händlerangeboten für die neue wie auch die klassische A800, wobei die Differenz durch Differenzen bei Milchsystem, Kühler und Lieferumfang erklärbar ist und keine konfigurationsgleiche Preisauskunft darstellt (siehe Quellen im Produktblatt und Vergleichsangebote von Gastroshark, Coffee Lady und Coffeeology). Eine Leasing- oder Finanzierungsoption ist bei diesen Angeboten nicht öffentlich auffindbar. Im Wettbewerb liegt der Einstiegspreis damit am oberen Ende dessen, was für vollmodulare Kaffeesysteme mit Zielkapazität >200 Tassen pro Tag verlangt wird.

Kosten für Verschleißteile kommen hinzu. So kosten Austausch-Brühmodule für die klassische A800 nach Listenpreis 247,80–257,50 € netto, Brühkolbengruppen 112,90–135,80 €, einzelne Auslaufteile jeweils über 20 €. Ob die neue Generation abweichende Teilepreise aufweist, geht aus keiner Quelle hervor. Der Aufwand für planmäßige Wartung oder einen Vollservicevertrag bleibt öffentlich undurchsichtig. Wartungsintervalle und Stundensätze sind vertraglich zu klären und fallen bei hoher Nutzung stärker ins Gewicht als bei Standorten mit geringem Output.

Beim Betriebsstoffverbrauch entfallen ca. 0,271 € pro verwendeter Reinigungstablette (Packung mit 100 Stück für 27,10 € netto im Franke-Shop). Für das Milchsystem ist ein Liter Milchreiniger mit 17,20 € netto gelistet. Der Verbrauch hängt hier direkt von der Systemvariante (z. B. CleanMaster vs. EasyClean) und dem Ausschankprofil ab. Stromkosten und Wasserverbrauch müssen aus den veröffentlichten Anschlussdaten geschätzt werden, weil keine jährliche Verbrauchszahl belegt ist (8,8 kW Anschlussleistung maximal, tatsächliche Jahressumme abhängig von Bezugsmengen und Standby-Regime). Die Kalkulation pro Tasse bleibt damit unvollständig, solange Energie und Wartung pauschal zugeordnet werden müssen.

Nutzer profitieren potentiell von langen Serviceintervallen, sofern das Reinigungssystem effizient arbeitet. Die reale Gesamtkostenquote entscheidet sich aber an Standort, täglicher Auslastung und Servicevereinbarung. Insbesondere kleine Standorte mit weniger als 100 Nutzern laufen Gefahr, dass sich der Kapitaleinsatz nur schwer amortisiert. Für Vending-Integrationen kommen mögliche Zusatzkosten für Münzprüfer oder Cashless-Lösungen hinzu, wobei laut aktuellem Datenblatt lediglich der Münzprüfer durchgehend als Option gelistet wird.

Bei der Ersatzteile-Beschaffung ist der Franke-Shop als Referenz zu werten, andere Händler können abweichende Preise verlangen. Die wichtigsten Kostentreiber bleiben damit: initiale Investition im oberen Preissegment, nicht öffentlich bekannte Wartungs- und Energiekosten, Verbrauchsmaterialien, Serviceverträge sowie der gelegentliche Austausch von Brühmodulen und Auslaufteilen. Ohne Vertragshintergrund und spezifische Standortbedingungen bleibt eine detailgetreue 5-Jahres-Kalkulation unscharf. Wer ein valides ROI-Szenario für die A800 benötigt, ist auf eine betriebsindividuelle Anfrage angewiesen.

Technische Details

Vollständiges Datenblatt aus Universal- und Kategorie-Feldern.

Einsatz & Betrieb

Use cases / locations
Hospitality / foodservice, Retail
Installation type
Counter unit

Zahlung & Konnektivität

Telemetry / remote monitoring
Full (sales+stock+remote)
Connectivity
Ethernet/LAN, Wi‑Fi

Technik

UI / display type
Touchscreen

Heißgetränke

Milk system
Integrated chilled system
Brewing technology
Bean-to-cup

Service & Compliance

Price segment
Premium
HACCP compliance
Fully HACCP-compliant

Abmessungen & Gewicht

Dimensions (W × H × D)
340 × 831 × 602
Weight (unpacked)
63 kg
Rated power consumption
7,4–8,8 kW je nach Konfiguration
Power connection
380–415 V, 3L N PE, 16 A

Kaffee-Technik

Mains voltage
400 V
Drink menu size
30
Approx. daily capacity
250 Tassen/Tag
Espresso throughput
240 Tassen/h
Coffee dose range
6–14 g, mit dem stärksten Brühmodul bis 29 g
Required water pressure
0.8–8.0
Bean hopper
1 × 2,0 kg

Was Operatoren sagen

0–5-Sterne-Skala, getrennt von der 0–10-Gesamtnote des Tests.

4,2

5 Berichte

5
20%
4
80%
3
0%
2
0%
1
0%

Thomas · Büro

vor 9 Monaten

Die Reinigungszyklen sind sinnvoll abgestimmt, aber bei Milchsystemen würde ich gern noch mehr automatisieren."

Repräsentative Einschätzung

Sabine · Krankenhaus

vor 9 Monaten

Mit 180 Tassen am Spitzenvormittag schafft die Maschine alles ohne Engpässe, bis auf Nachfüllen der Bohnen."

Repräsentative Einschätzung

Jürgen · Einzelhandel

vor 5 Monaten

Münzwechsler musste nachgerüstet werden, Kartenzahlung kam erst später dazu. Technischer Service war gut erreichbar."

Repräsentative Einschätzung

Andrea · Hotel

vor 7 Monaten

Der Touchscreen ist groß und angenehm, aber Menü-Sperren für Gäste waren nicht selbsterklärend."

Repräsentative Einschätzung

Michael · Universität

vor 2 Monaten

Hoher Stromanschluss war bei der Standortwahl hinderlich, ansonsten sehr solide Maschine mit vielfältigen Getränken."

Repräsentative Einschätzung

Heeft u ervaring met dit apparaat?

Deel uw beoordeling. Uw review helpt andere operators bij hun aankoopbeslissing.

Eigene Erfahrung mit Franke A800 teilen

4 / 5

0/5000 Zeichen (min. 100)

Ihr Name (Vorname und Nachname) erscheint öffentlich bei Ihrer Bewertung.

Mit dem Absenden stimmen Sie unseren Nutzungsbedingungen zu. Ihre Bewertung erscheint nach redaktioneller Prüfung.

Nuttige links en documenten

Weiterführende Quellen

  1. 1.Franke A800 – offizielle Produktseitefranke.com/de/de/coffee-systems/products/fully-automatic-coffee-machines/Vollautomat-A800.html
  2. 2.Franke – Archiv der Maschinenanleitungenfranke.com/de/de/coffee-systems/resources/machine-manuals.html
  3. 3.Franke Classic A800 – offizielle Produktseite UKfranke.com/gb/en/coffee-systems/products/fully-automatic-coffee-machines/classic-a800-coffee-machine.html
  4. 4.Daudert – Franke neue A800daudert-kaffeemaschinen.de/produkte/kaffeevollautomaten/franke-neue-a800/
  5. 5.Coffee Lady – Franke A800 Coffee Machinecoffeelady.uk/product-franke-a800-coffee-machine/
  6. 6.Coffeeology – Franke A800coffee-ology.co.uk/products/franke-a800
  7. 7.Filtered Watercoolers – Franke A800filtered-watercoolers.co.uk/products/franke-a800?variant=40240805642325
  8. 8.EZB – Referenzkurs Euro/Pfund Sterlingecb.europa.eu/stats/policy_and_exchange_rates/euro_reference_exchange_rates/html/eurofxref-graph-gbp.en.html
  9. 9.Franke Shop – Reiniger für A800 EasyClean mit SU05/SU12shop.franke.coffee/reiniger/vollautomaten/a800/a800-easyclean-mit-su05-su12/
  10. 10.Franke Shop – Ersatzteile für A800shop.franke.coffee/ersatzteile/vollautomaten/a800/
Datenreview: KI-gestützt recherchiert, redaktionell geprüftZuletzt geprüft: Redaktion AutomatenTests.deUnsere Methodik

Häufige Fragen zum Franke A800

Wie hoch ist der Stromverbrauch der Franke A800?

Je nach Ausstattung liegt die Anschlussleistung zwischen 7,4 und 8,8 kW. Der tatsächliche Stromverbrauch hängt stark von der Nutzungsdauer und dem Getränkesortiment ab. Es ist ein 400-Volt-Drehstromanschluss erforderlich.

Für wie viele Nutzer ist die A800 pro Tag ausgelegt?

Empfohlen sind bis zu 250 Tassen täglich, was typischerweise 100 bis 250 Mitarbeitenden entspricht. Spitzenleistungen wie 240 Espressi pro Stunde sind bei paralleler Ausgabe möglich.

Welche Bezahlarten unterstützt das Gerät?

Serienmäßig ist ein Münzprüfer integriert. Karten- oder kontaktlose Zahlung sind möglich, benötigen aber optionale Zusatzmodule und ggf. Integration durch den Händler.

Wie aufwändig ist die Reinigung im täglichen Betrieb?

Das IndividualClean-System berechnet bedarfsorientiert Reinigungszeitpunkte. Die Milchreinigung erfolgt automatisch (CleanMaster) oder halbautomatisch (EasyClean), der Kaffeepfad wird mit Tabletten gereinigt.

Was kostet das Gerät inklusive üblichem Zubehör?

Der Netto-Listenpreis für die neue A800 beginnt bei rund 12.330 Euro und reicht je nach Ausstattung und Händlerangebot bis 15.020 Euro. Sirupstationen, Kühler und Cashless-Module werden zusätzlich kalkuliert.

Franke A400

Franke · Heißgetränkeautomaten

Franke A400

8,6Sehr gut0 Bewertungen

Die Franke A400 positioniert sich als vollautomatischer Kaffeevollautomat für mittlere Gewerbestandorte, die täglich bis zu 100 Tassen benötigen. Mit ihrem CleanMaster-System verkürzt das Modell die tägliche Reinigung auf rund 9 Minuten und reduziert den manuellen Aufwand auf ein Minimum — ein zentrales Argument für Büros mit 30 bis 100 Mitarbeitern, Cafés und Hotels mit Selbstbedienung. Auch beim Milchschaum liefert die FoamMaster-Variante Ergebnisse auf Barista-Niveau, ohne dass eigens geschultes Personal nötig ist. Die Kapazität reicht für konstante Nutzung unterhalb der 100-Tassen-Grenze; dauerhaft höherer Durchsatz beansprucht Mahlwerke und Brühgruppe jedoch stark und verkürzt deren Standzeiten. Nachteilig fallen die hohen Investitionskosten im Vollausbau (bis 10.500 €) und regelmäßige Wartungskosten ins Gewicht. Die Franke A400 amortisiert sich in stark frequentierten Standorten innerhalb von wenigen Jahren, sofern Reinigungsaufwand, Service und Ersatz bei Ausfällen kalkuliert werden. Für Standorte mit 120+ Tassen/Tag ist der Umstieg auf die größere A600 empfehlenswert.

ca. 4.500 – 10.550 €

Melitta Cafina XT7

Melitta · Heißgetränkeautomaten

Melitta Cafina XT7

8,5Sehr gut0 Bewertungen

Die Melitta Cafina XT7 ist für dichte Ausgabespitzen gebaut, nicht für einen kleinen Standort mit wenigen Bezügen. Der Hersteller nennt etwa 250 Tassen pro Tag und 176 einzelne Espresso pro Stunde. Zwei Mühlen, TopFoam für 2 Milchsorten, ein 8,4-Zoll-Touchscreen, CIP-Reinigung und optionale Telemetrie ergeben ein belastbares Funktionspaket für Hotel, Bäckerei oder große Selbstbedienungsbereiche. Die Gegenrechnung bleibt hart: 300 × 715 × 580 mm, 60 kg, 400 V, maximal 5700 W und tägliche Reinigung verlangen vorbereitete Infrastruktur und klare Zuständigkeiten. Mit ca. 13.000–16.000 EUR netto für die geprüfte Konfiguration ist die Maschine kapitalintensiv. Wer die ausgewiesene Kapazität nicht regelmäßig braucht, kauft teure Reserve. Wer sie nutzt, sollte Zubehör, Serviceumfang, Wasseraufbereitung und Anschlussarbeiten vor Auftragserteilung als vollständige Stückliste kalkulieren.

ca. 13.000 – 16.000 €

Necta Kalea Plus

Necta · Heißgetränkeautomaten

Necta Kalea Plus

8,6Sehr gut0 Bewertungen

Rund 200–250 Getränke am Tag, Frischmilchsystem mit automatischer Reinigung und Touch-Bedienung: Die Necta Kalea Plus zielt auf größere Büros, Kantinen und den Frühstücksbereich in Hotel und Gastronomie mit mindestens 60 bis rund 150 Mitarbeitenden oder trinkaffinen Gästen. Im Test fallen die robuste Brüheinheit (Z4000) und der modulare Aufbau für Bohnen, Instant und Milch auf; die telemetriefähige Plattform erlaubt einfache Überwachung ohne Zusatzmodule. Nutzer loben die Zuverlässigkeit (bei konsequenter Reinigung), den schnellen Getränkebezug und die Ersatzteilversorgung (DE-Lager 1–3 Tage). Schwachstellen: Die tägliche Milchsystemreinigung (5–8 Minuten, Pflicht) darf nie ausgelassen werden, und alle 10.000 Bezüge ist eine Technikerwartung der Brühgruppe erforderlich – bei maximalem Durchsatz alle 2–3 Monate. Die Anschaffungskosten liegen netto zwischen 6.800 und 9.400 €, Wartung und Verbrauchsmaterial fallen ins Gewicht. Für Standorte mit hohem Durchlauf und professioneller Betreuung rechnet sich das Modell durch geringe Stillstandszeiten und planbare Folgekosten.

ca. 6.798 – 9.439 €

Nicht mehr verfügbarAnimo OptiBean XL Touch (V2)

Animo · Heißgetränkeautomaten

Animo OptiBean XL Touch (V2)

8,6Sehr gut0 Bewertungen

Mit 120 Tassen pro Stunde, 1,5-kg-Bohnenbehälter und doppeltem Instantmodul richtet sich der Animo OptiBean XL Touch an mittelgroße Büros, Kliniken und Bildungseinrichtungen ab ca. 50 Mitarbeiter. Die Stärken liegen in der hohen Stundenleistung, der Flexibilität für verschiedene Heißgetränke und einem frei programmierbaren 7-Zoll-Touchscreen. Die optionale MDB-Schnittstelle ermöglicht Münzzahlung und Rückgeld, ist jedoch nicht serienmäßig; für Bargeldlose Zahlung ist ein Zusatzmodul erforderlich. Die Milchversorgung erfolgt rein über Instantpulver, was im Klinik- und gehobenen Office-Einsatz geschmackliche Grenzen setzt. Der Listenpreis lag 2024 bei 4.060–4.470 € netto – für das reine Gerät ohne Unterbau und Optionen. Im Vergleich bietet der OptiBean einen robusten Edelstahlbrüher mit Ditting-Keramikmahlwerk, Telemetrie ist aber nur als Option und ohne Fernkonfigurationsfunktion verfügbar. Die Wartungsintervalle sind mit empfohlenem Service-Kit nach >25.000 Bezügen alltagstauglich. Für Standorte mit konstantem Durchlauf lohnt sich die Investition bei ≥80 täglichen Getränken mittelfristig, wer Wert auf Frischmilchkännchen, App-Payment oder Fernwartung legt, findet bei Wettbewerbern breitere Featuresets.

ca. 4.064 – 4.468 €