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Livello Smart Kiosk im Test

8.0/ 10

Empfehlenswert

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Design8.0
Zuverlässigkeit7.5
Bedienbarkeit8.5
Technologie8.5
Kapazität8.0
Preis-Leistung6.5

438 Liter Nutzvolumen, patentierte 3D-Wägesensoren mit einer Fehlerquote unter 0,01 % (Hersteller-Angabe) und Refill in unter 5 Minuten: Das technische Konzept des Livello Smart Kiosk ist in der Kategorie Frische-Smart-Fridge das stärkste auf dem deutschsprachigen Markt. Büros, Hochschulen und Hotels profitieren direkt von der 24/7-Versorgung ohne Personalaufwand. Das entscheidende Risiko liegt in der Unternehmensgröße: 11–50 Mitarbeiter (Crunchbase, 2026), kein öffentlich dokumentiertes Servicenetz, keine publizierten SLA-Reaktionszeiten für Deutschland. Preise werden nicht veröffentlicht — Budgetplanung ohne Vertriebskontakt ist nicht möglich. Der proprietäre Stack (kein MDB, kein EVA-DTS) vereinfacht die Erstinstallation erheblich, schränkt aber die Integration in heterogene Fuhrparks ein. Empfehlung: Klares Ja für Standorte mit 50–500 Nutzern und Frischkost-Bedarf — bei sorgfältiger Prüfung der Servicekonditionen vor Vertragsabschluss.

ab 0 €

Richtprijzen incl. btw, projectprijzen kunnen afwijken

Teilen:
  • Office, Healthcare, Residential
  • Micro-market setup
  • Indoor
  • Closed-loop card/key, Contactless (NFC), Mobile wallet (Apple/Google Pay), Pay-by-app, QR code

Eco-Score

A
B
C
D
E

Kältemittel

R134a / R290

Energieklasse

C

Standby

0,08–0,15 kW

Empfehlung

⚠️ Akzeptabel

Livello Smart Kiosk

Unsere Bewertung im Detail

6 Achsen, datenbasiert gewichtet.

Netzdiagramm. Livello Smart Kiosk: Design & Aufbau 8,0, Betrieb & Zuverlässigkeit 7,5, Bedienung & UX 8,5, Technik & Funktionen 8,5, Kapazität & Sortiment 8,0, Preis-Leistung 6,5.Design & AufbauBetrieb & ZuverlässigkeitBedienung & UXTechnik & FunktionenKapazität & SortimentPreis-Leistung

Kurzfazit

8,0Sehr gut

438 Liter Nutzvolumen, patentierte 3D-Wägesensoren mit einer Fehlerquote unter 0,01 % (Hersteller-Angabe) und Refill in unter 5 Minuten: Das technische Konzept des Livello Smart Kiosk ist in der Kategorie Frische-Smart-Fridge das stärkste auf dem deutschsprachigen Markt. Büros, Hochschulen und Hotels profitieren direkt von der 24/7-Versorgung ohne Personalaufwand. Das entscheidende Risiko liegt in der Unternehmensgröße: 11–50 Mitarbeiter (Crunchbase, 2026), kein öffentlich dokumentiertes Servicenetz, keine publizierten SLA-Reaktionszeiten für Deutschland. Preise werden nicht veröffentlicht — Budgetplanung ohne Vertriebskontakt ist nicht möglich. Der proprietäre Stack (kein MDB, kein EVA-DTS) vereinfacht die Erstinstallation erheblich, schränkt aber die Integration in heterogene Fuhrparks ein. Empfehlung: Klares Ja für Standorte mit 50–500 Nutzern und Frischkost-Bedarf — bei sorgfältiger Prüfung der Servicekonditionen vor Vertragsabschluss.

Bewertungsdetails

8.0/ 10 Gesamtscore
KriteriumGewichtScore
Design & Aufbau15 %
8.0
Betrieb & Zuverlässigkeit25 %
7.5
Bedienung & UX15 %
8.5
Technik & Funktionen25 %
8.5
Kapazität & Sortiment15 %
8.0
Preis-Leistung5 %
6.5
Gesamtwertung100 %
8.0

Auf einen Blick

ModellLivello Smart Kiosk
HerstellerLivello
KategorieFrische-Automaten & Smart Fridges
TypSmart Kiosk
Preisrahmenab 0 €
Gesamtscore8.0 / 10
HerkunftLivello (DE)

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • NFC-Mitarbeiterkarte mit DSGVO-konformem Subventionsmodell integrierbar — kein App-Zwang für Endnutzer, kein Münzwechsler, keine Bargeld-Jamming-Probleme.
  • Mission Control liefert Echtzeit-Telemetrie zu Bestand, Umsatz, Peak-Zeiten und HACCP-konformen Temperaturprotokollen in einem Dashboard — OTA-Updates und Remote-Diagnosen ohne Techniker vor Ort.
  • Patentierte 3D-Wägesensoren mit Fehler- und Schwundrate unter 0,01 % (Hersteller-Angabe) — eliminiert Hängenbleiben, manuelle Zählung und RFID-Tagging-Aufwand vollständig.
  • Refill in unter 5 Minuten: Tür auf, Ware einräumen, Tür zu — automatische Bestandserkennung via Sensor, kein Produktscannen. Bei 3 Befüllungen pro Woche unter 15 Minuten Gesamtaufwand.
  • Plug-and-Play: kein Wasseranschluss, kein Abfluss, nur Strom (230 V). Aufstellung in unter 1 Stunde. Explizit für temporäre Standorte (Messe, Event) ausgelegt — Mietkonditionen für kürzere Einsatzdauer verfügbar.

Nachteile

  • Kältemittel, GWP und Füllmenge nicht veröffentlicht — erschwert Scope-1-Nachhaltigkeitsberichte, Versicherungsunterlagen und behördliche Compliance-Nachweise.
  • Servicenetz und SLA-Reaktionszeiten für Deutschland nicht öffentlich belegt. Livello hat 11–50 Mitarbeiter (Crunchbase, GrowJo, 2026); die Servicekapazität für flächendeckende Schnell-Reaktion in DE ist nicht dokumentiert.
  • Kein MDB, kein EVA-DTS. Integration in Standard-Vending-Telemetrie-Plattformen nicht möglich — Betreiber mit heterogenem Maschinenpark betreiben zwingend zwei separate Dashboards.
  • Keine öffentlichen Listenpreise. Kein Gebrauchtmarkt. Budgetplanung und Wettbewerbsvergleich erfordern aktiven Vertriebskontakt.
  • Gefrierschrank-Variante erst ab 50 Einheiten Mindestabnahme verfügbar, kein öffentliches Datenblatt. Für Einzelstandorte mit TK-Bedarf keine Option im Standardvertrieb.

Testbericht

Sensorfusion statt Kameratechnik: Das technische Herzstück

Das technische Kernmerkmal ist das patentierte 3D-Wägesensorsystem. Jedes Regalfach verfügt über eine eigene Wägeplattform; das System erfasst Entnahmen und Rücklegungen pro Fach in Echtzeit — ohne Produktkamera, ohne RFID-Tagging einzelner Artikel. Livello gibt die kombinierte Fehler- und Schwundrate mit unter 0,01 % an (Hersteller-Angabe; Stichprobengröße und Messmethodik nicht öffentlich; unabhängige Verifikation liegt nicht vor). Klassische Spiralautomaten haben Fehlentnahmeraten von 0,5–2 %; kamerabasierte Micro-Market-Systeme liegen bei 0,1–0,5 %. Der Livello-Anspruch liegt also am unteren Ende der Kategorie.

Kein MDB, kein EVA-DTS — das muss man kennen, bevor man plant. Payment, Zugangskontrolle und Telemetrie laufen vollständig über den proprietären Livello-Stack. Das EMV-Terminal ist in den Türmechanismus integriert: Pre-Autorisierung beim Türöffnen, finale Abbuchung nach Türschluss auf Basis des Sensor-Warenkorbs. Wer Automaten mit zentraler MDB-Telemetrie-Plattform (z.B. Nayax VENUS, Vendtek) betreibt, kann den Smart Kiosk nicht über dieselbe Schnittstelle ansprechen — ein zweites Dashboard wird notwendig.

Bezahlmethoden: kontaktlos NFC/EMV, Debit- und Kreditkarten (Visa, Mastercard, girocard), Apple Pay, Google Pay, QR-Code, NFC-Mitarbeiterkarte, proprietäre App. Bargeldzahlung ist konstruktionsbedingt nicht möglich. DSGVO-konforme Mitarbeitersubventionsmodelle über NFC-ID-Karte werden explizit unterstützt (livello.com, 2026-06-29) — relevant für Büros mit Essenzuschuss als Benefit ohne Betriebsgastronomievertrag.

Konnektivität: LTE/4G, WLAN oder LAN Ethernet — der Betreiber wählt eine Option bei der Installation. Ob eine LTE-SIM im Lieferumfang enthalten ist oder separat beschafft werden muss, ist öffentlich nicht spezifiziert.

Mission Control (proprietäres SaaS-Backend): Echtzeit-Bestand, Umsatzverlauf, Peak-Zeit-Analyse, HACCP-konforme Temperaturprotokolle. OTA-Updates und Remote-Diagnosen laufen ohne Techniker-Einsatz. ERP-Schnittstellen und EVA-DTS-Export sind auf der Produktseite nicht aufgeführt — vor Vertragsabschluss explizit klären.

Steuerliche Konfiguration: 7 % und 19 % MwSt. sind pro SKU hinterlegbar; das System berechnet und weist automatisch aus (Hersteller-Angabe, livello.com Seite Unternehmen, 2026-06-29). Für Catering-Betreiber mit Mischsortiment spart das manuelle Belegkontrolle.

Transaktionszeit: ca. 15 Sekunden für den vollständigen Kaufzyklus laut Hersteller (Karte antippen → Tür auf → Produkt entnehmen → Tür schließen → Abbuchung; unabhängig nicht gemessen). In der Praxis hängt die tatsächliche Dauer maßgeblich von der Suchzeit im Sortiment ab.

Preise & Betriebskosten: Ohne Listenpreis kalkulieren — was trotzdem geht

Livello veröffentlicht keine Listenpreise — weder für Kauf noch für Miete. Das ist in der Smart-Fridge-Branche üblich, aber für Betreiber ohne Vertriebskontakt eine strukturelle Hürde: Kein Wettbewerbsvergleich ohne Direktgespräch, kein Gebrauchtmarkt auffindbar (Maschinensucher.de, Surplex: keine Listings; Produkt zu jung, Mietgeräte verbleiben beim Anbieter).

Orientierungswerte für die Produktkategorie (nicht Livello-spezifisch; basierend auf vergleichbaren Smart-Kiosk-Systemen mit ähnlichem Sensor- und Software-Umfang laut GetApp/Gartner, 2025): Kaufpreis 8.000–20.000 EUR je Einheit; Mietmodelle 300–600 EUR/Monat zzgl. Software-Lizenz und ggf. Catering-Service. Livello positioniert sich mit Vollservice- und Eigenbetriebsmodell.

Was sich konkret kalkulieren lässt:

Energiekosten: 3,62 kWh/Tag × 365 × 0,25 EUR/kWh = 330 EUR/Jahr. Selbst bei 0,30 EUR/kWh bleiben es 396 EUR/Jahr — ein niedriger Fixkostenblock für ein 24/7-Dauerläufer-Gerät.

Personalaufwand Befüllung (Eigenbetrieb): 3 Refill-Vorgänge pro Woche × unter 5 Minuten = ~65 Stunden Einräumaufwand pro Jahr. Bei 15 EUR/Stunde Personalkosten: ~975 EUR/Jahr — direkt vergleichbar mit dem Vollservice-Aufschlag.

Wartungskosten (Eigenbetrieb, Kategorie-Erfahrungswerte): 300–800 EUR/Jahr für Reinigung, Kalibrierung und präventive Inspektion; ungeplante Reparaturen (Sensorausfall, Displaydefekt) 200–800 EUR je Ereignis.

TCO-Beispielrechnung (grob, Eigenbetrieb, 1 EKS, 5-Jahres-Horizont):

- Anschaffung (Richtwert): 12.000 EUR → 2.400 EUR/Jahr, linear über 5 Jahre

- Energie: 330 EUR/Jahr

- Wartung und Reparatur: 550 EUR/Jahr

- Befüllung Personal: 975 EUR/Jahr

- Gesamt: ~4.255 EUR/Jahr

Bei 150 Transaktionen/Tag zu 4,00 EUR Durchschnittsbetrag ergibt sich ein Jahresumsatz von ca. 219.000 EUR; der TCO-Anteil beträgt knapp 2 %. Bei 50 Transaktionen/Tag fällt der Umsatz auf ~73.000 EUR, der TCO-Anteil steigt auf ~5,8 %. Diese Grenze markiert den kritischen Auslastungs-Schwellenwert — darunter wird Eigenbetrieb merklich weniger rentabel.

Vollservice versus Eigenbetrieb: Unter ca. 15 Einheiten im Fuhrpark übersteigt der Verwaltungsaufwand (Sortimentsplanung, Lieferantenverhandlung, Befüllungslogistik) den Margenvorteil in den meisten Fällen. Das Vollservice-Modell ist für Einzelstandorte der unkompliziertere Einstieg — mit dem Eingeständnis, dass Sortiment und Preisgestaltung maßgeblich vom Catering-Partner abhängen.

Design & Aufbau: Glasfront, 10,1-Zoll-Touchscreen, zwei Varianten

Zwei Footprint-Optionen definieren die Kaufentscheidung: EKS (Einzelkühlschrank, 90 × 65,5 × 212 cm, 105 kg) und DKS (Doppelkühlschrank, 160 × 65,5 × 212 cm). Beide teilen Kühlmechanismus und Software-Plattform; beim DKS sind zwei Temperaturzonen unabhängig regelbar — nützlich für Standorte, die Frischmahlzeiten und Getränke bei unterschiedlichen Temperaturen lagern möchten. Die genauen Zonentemperaturbereiche für das DKS-Modell sind öffentlich nicht spezifiziert (Stand: livello.com, 2026-06-29).

Auffälligstes Merkmal: die vollverglaste Tür. Kunden sehen das gesamte Sortiment, bevor sie bezahlen — ein direkter Kaufimpuls, der in Unattended-Retail-Studien die Conversion gegenüber geschlossenen Schranksystemen nachweislich erhöht. Der 10,1-Zoll-HD-Touchscreen zeigt Warenkorb, Bezahlprompt und Produktdetails in Echtzeit; die Oberfläche ist für White-Label-Branding ausgelegt (Hersteller-Angabe, livello.com).

Gehäusematerial wirkt nach Produktfotos solide; konkrete Zertifizierungen für lebensmittelberührende Innenflächen (z.B. EU-Verordnung 10/2011, BPA-frei) werden auf der Produktseite nicht einzeln ausgewiesen. Betreiber mit internen Beschaffungsrichtlinien zur Lebensmittelsicherheit sollten das schriftlich anfragen.

Lärmpegel: 45 dB(A) (Hersteller-Angabe; Messdistanz und Messnorm — ISO 4871 oder EN ISO 3741 — nicht spezifiziert). Gewerbliche Kühlvitrinen vergleichbarer Größe liegen typisch bei 40–48 dB(A); im Büroflur auf 2 m ist das unkritisch. In Bibliotheken oder Meetingräumen mit Fokus auf Ruhe sollte die Aufstellposition geprüft werden.

Optional bietet Livello eine Holzverkleidungs-Variante an (erkennbar auf Ambiente-Aufnahmen der Herstellerwebsite, z.B. Coworking-Installation). Das hebt das Gerät optisch aus dem klassischen Automatenumfeld heraus — relevant für Hotels, Premium-Büros, Design-affine Coworking-Spaces.

CE- und RoHS-Konformität sind explizit bestätigt (livello.com, 2026-06-29). Ein EU-Energielabel (Ecodesign-Richtlinie / DIN EN 15429) ist in keiner öffentlichen Livello-Quelle dokumentiert. Eine IP-Schutzklasse wird nicht angegeben — das Gerät ist konstruktiv für Innenbereiche ausgelegt; Outdoor-Aufstellungen ohne Einhausung sind nicht vorgesehen.

Schattenfall der Variantenstruktur: Die Einzelgefrierschrank-Variante ist erst ab Mindestabnahme von 50 Einheiten erhältlich und besitzt kein öffentliches Datenblatt. Für Einzelstandorte mit Tiefkühlbedarf entfällt diese Option im Standardvertrieb.

Kapazität & Sortiment: 438 Liter, bis zu 700 Einheiten, vollflexible Regale

438 Liter Bruttovolumen im EKS-Einzelgerät, bis zu 700 Einheiten je nach Produktgröße und Regalkonfiguration. Auf einem 100-Personen-Bürostandort mit 2 Mahlzeiten pro Person pro Woche und 3 Befüllungen pro Woche deckt ein vollbestücktes Gerät den Frischkost-Bedarf rechnerisch ab — vorausgesetzt, das Sortiment ist auf die Nutzungsfrequenz abgestimmt.

Die 6 Regalebenen sind modular: keine Spiralen, keine Fachschächte, kein Spiraltaktmaß. Produkte beliebiger Form, Größe und Gewicht lassen sich ohne Hardware-Umbau mischen — Lunchboxen (800 ml Höhe), Salatschalen (500 ml), Proteinriegel, 0,5-l-PET-Flaschen, Snackbeutel. Das ist der entscheidende Kapazitätsvorteil gegenüber klassischen Spiralautomaten, die auf definierte Schachtformate fixiert sind.

Temperaturbereich EKS: +2 bis +10 °C (Hersteller-Angabe). Das reicht für Frischmahlzeiten — EU-Hygienerecht (VO 852/2004) schreibt für kaltservierfertige Speisen max. 7 °C vor — sowie Milchprodukte, Smoothies und gekühlte Getränke. Der DKS bietet zwei unabhängig regelbare Zonen; die genauen Temperaturuntergrenzen und -obergrenzen pro Zone sind öffentlich nicht spezifiziert.

Die 700-Einheiten-Angabe ist ein theoretischer Maximalwert bei Kleinstprodukten (Riegel-Format, 30–50 g). Bei realen Frischmahlzeitenbehältern — Salat 500 ml, Lunchbox 800 ml — reduziert sich die reale Kapazität auf ca. 100–200 Einheiten je nach Behälterhöhe. Eine realistische Sortimentsplanung erfordert Rücksprache mit Livello oder dem Catering-Partner; dieser Planungswert fehlt im öffentlichen Datenblatt.

Tiefkühlware ist im Standardsortiment nicht verfügbar. Die Gefrierschrank-Variante setzt eine Mindestabnahme von 50 Einheiten voraus; für Einzelstandorte mit TK-Bedarf entfällt diese Option de facto.

Refill-Prozess: Refill-Mode aktivieren, Tür öffnet automatisch, Ware einräumen, Tür schließen — kein Produktscannen erforderlich, das System erkennt Bestandsänderungen via Sensor. Livello gibt unter 5 Minuten pro Befüllungsvorgang an (Hersteller-Angabe, livello.com; 10 Erfolgsfaktoren für den Betrieb, 2026-06-29). Bei 3 Befüllungen pro Woche entstehen unter 15 Minuten Einräumaufwand pro Woche — verglichen mit 20–45 Minuten beim Befüllen eines 20-Spiralen-Automaten ein deutlicher Effizienzgewinn.

Sortimentsflexibilität ist das stärkste strategische Argument: Wer heute Snacks verkauft und morgen auf Frischmahlzeiten umstellt, ändert in Mission Control das Sortiment und räumt entsprechend um — ohne Hardware-Eingriff. Im Vollservice-Modell entscheidet der Catering-Partner maßgeblich über das Sortiment; im Eigenbetrieb müssen Produktgewichte und Barcodes selbst hinterlegt werden, Betreiber gewinnen aber volle Sortimentshoheit.

Betrieb & Reinigung: Aufwand niedrig, Servicenetz noch unbelegt

Tägliche Reinigung (~3 Minuten): Glasscheibe und Außenflächen abwischen, Tropfschale prüfen, Temperaturstatus in Mission Control kontrollieren (Quelle: livello.com, 10 Erfolgsfaktoren für den Betrieb, 2026-06-29). Wöchentliche Reinigung (~15 Minuten): Regale ausräumen und mit Lebensmittelreiniger abwischen, Glasdichtungen prüfen, Wägeplattformen trocken reinigen. Im Vollservice-Modell übernehmen Catering-Partner die Reinigung vollständig. Diese Zeitangaben basieren auf Hersteller-Informationen; ein öffentliches Betriebshandbuch für den Eigenbetrieb mit verifizierten Intervallen ist nicht zugänglich.

Entkalken: Nicht relevant. Das Gerät hat keine Heißwasserkomponente, keinen Boiler. Der häufigste Wartungsaufwand von Kaffeevollautomaten entfällt vollständig.

Remote-Wartung über Mission Control: Power-Cycling, Soft-Resets, OTA-Updates und Sensor-Diagnosen laufen ohne Techniker vor Ort. Das reduziert physische Einsätze für Soft-Fehler erheblich — ein echter Differenzierungspunkt gegenüber klassischen Vending-Geräten. Bei Hardware-Defekten ist ein Techniker weiterhin notwendig.

Servicenetz: Livello beschäftigt laut Crunchbase und GrowJo 11–50 Mitarbeiter; der geschätzte Jahresumsatz liegt bei ca. 5,5 Mio. USD. Konkrete Angaben zur Techniker-Anzahl in Deutschland, zu Servicegebieten oder SLA-Reaktionszeiten für Vor-Ort-Einsätze werden in keiner öffentlichen Quelle veröffentlicht. Für Betreiber mit definierten SLA-Anforderungen — Krankenhaus-Catering, 24/7-Retail, Hochschulen — ist das ein vertraglich zu klärender Punkt vor Abschluss.

Typische Reparaturkostenschätzungen (Kategorie-Erfahrungswerte; keine Livello-Listenpreise):

- Kühlaggregat-Wartung (Kompressor-Check): 200–500 EUR, alle 24–36 Monate

- Touchscreen-Austausch: 200–500 EUR nach Defekt

- Wägesensor-Modul (einzelne Regaleinheit): 350–800 EUR; die Modularität erlaubt Austausch des betroffenen Moduls ohne Komplettausfall

- Steuerungsplatine / IoT-Gateway: 300–700 EUR

Die Modularität der Wägesensor-Einheiten ist betrieblich bedeutsam: Ein Defekt an einem Regalfach legt nicht das gesamte Gerät lahm. Das betroffene Modul wird isoliert; der Rest des Kiosks läuft weiter und bleibt für Kunden nutzbar.

Vollservice versus Eigenbetrieb: Im Vollservice-Modell trägt Livello oder der Catering-Partner die Wartungsverantwortung vollständig inklusive Reinigung, Sortimentsplanung und Befüllung. Im Eigenbetrieb liegt alles beim Standortbetreiber — Servicevertragskonditionen und Preise nur auf Anfrage.

Leistung & Energie: 295 W Nennleistung, Kältemittel nicht veröffentlicht

Nennleistung des EKS-Einzelgeräts: 295 W bei 230 V / 50 Hz (Hersteller-Angabe, livello.com, 2026-06-29). Gewerbliche Kühlvitrinen mit 400–500 L Nutzvolumen liegen typisch bei 200–400 W — der Wert ist physikalisch plausibel, aber nicht durch eine unabhängige Messstelle verifiziert. Ein separater Standbywert ist in keiner öffentlichen Quelle dokumentiert; das Gerät ist als 24/7-Dauerläufer konzipiert.

Tagesverbrauch: 3,62 kWh/24h (Hersteller-Angabe). Umgebungstemperatur, Türöffnungsfrequenz und die verwendete Referenznorm werden nicht spezifiziert — ein direkter Vergleich mit EU-Energielabel-Klassen (die unter standardisierten Prüfbedingungen gemessen werden) ist daher nicht zulässig.

Betriebskostenrechnung:

- Bei 0,25 EUR/kWh (Gewerbestrom DE 2026): 3,62 × 0,25 = 0,91 EUR/Tag; 330 EUR/Jahr

- Bei 0,30 EUR/kWh: 396 EUR/Jahr

- Jahresverbrauch abgeleitet (nicht separat vom Hersteller angegeben): 3,62 × 365 = ~1.321 kWh/Jahr

Das ist für ein 24/7-Kühlgerät dieser Größenklasse ein moderater Wert, vergleichbar mit einem großen gewerblichen Getränkekühlschrank.

Lärmpegel: 45 dB(A) (Hersteller-Angabe; Messdistanz und Messnorm nicht spezifiziert). Im Büroflur auf 2 m Distanz ist das für die meisten Standorte unkritisch. Bibliotheken, Meetingzonen mit Fokus auf Ruhe: Aufstellposition vorab prüfen.

Kältemittel: In keiner öffentlich zugänglichen Livello-Quelle angegeben — weder Bezeichnung, noch GWP-Wert, noch Füllmenge. Gängige Kandidaten für diese Geräteklasse (+2 bis +10 °C, Kompressorbauweise): R290 (Propan, GWP 3) oder R600a (Isobutan, GWP 3). Beide unterliegen der EU-F-Gas-Verordnung (EU) 2024/573 und erfordern bei Wartungsarbeiten am Kältekreislauf zertifizierte Kältemitteltechniker (Kategorie I, EU-Verordnung 2015/2067). Betreiber sollten das Kältemittel aktiv beim Hersteller anfragen — für den internen Scope-1-Nachhaltigkeitsbericht, für Versicherungsunterlagen und für behördliche Auflagen bei Installationen in öffentlichen Gebäuden.

CE- und RoHS-Konformität: bestätigt (livello.com). EU-Energielabel: nicht dokumentiert. DGUV-Prüfung oder vergleichbare Betriebssicherheitszertifizierung: in keiner öffentlichen Quelle erwähnt. Das bedeutet nicht, dass diese fehlen — sie sind schlicht nicht öffentlich zugänglich und müssen im Beschaffungsprozess nachgefragt werden.

Technische Details

Vollständiges Datenblatt aus Universal- und Kategorie-Feldern.

Einsatz & Betrieb

Use cases / locations
Office, Healthcare, Residential
Installation type
Micro-market setup
Environment (indoor/outdoor)
Indoor

Zahlung

Payment methods
Closed-loop card/key, Contactless (NFC), Mobile wallet (Apple/Google Pay), Pay-by-app, QR code
Payment interface protocol
Other
Payment features
Pre-authorization, Partial reversal, Receipts, Loyalty

Konnektivität

Telemetry / remote monitoring
Full (sales+stock+remote)
Connectivity
Ethernet/LAN, Wi‑Fi, Cellular 4G/LTE

Technik

Sensors
weight_sensor, camera, temperature_sensor, Door sensor / open detection
Delivery mechanism
Locker pickup

Kühlung

Cooling
Chilled
Refrigerant
R290 (propane)
EU energy label
B

UI

UI / display type
App-only

Compliance

Age verification
App/account-based

Kapazität & Formate

Supported product formats
PET bottles, Sandwiches/wraps, Salads/trays, Fresh meals, Snack bars

Preis & Wirtschaftlichkeit

Price segment
Enterprise

Nuttige links en documenten

Weiterführende Quellen

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  2. 2.Smart-Kiosk von Livello Technologies Abgerufen: 29 juni 2026
  3. 3.Practical: Buying Automatic, Selling Smarter — Interview mit Alexander Eissing Abgerufen: 29 juni 2026
  4. 4.Livello: Smart Fridge Abgerufen: 29 juni 2026
  5. 5.Smart Kiosk — Livello Technologies (LinkedIn Product Page) Abgerufen: 29 juni 2026
  6. 6.Smart-Kiosk Über uns: Innovation & Vision bei Livello Abgerufen: 29 juni 2026
  7. 7.Smart-Kiosk Unternehmen: Innovativ & zukunftssicher Abgerufen: 29 juni 2026
  8. 8.Smart-Kiosk Automat Hotels: Komfortabel & 24/7 verfügbar Abgerufen: 29 juni 2026
  9. 9.Our Smart Kiosk for 24/7 Stores Abgerufen: 29 juni 2026
  10. 10.Smart-Kiosk Messen: Flexibel, innovativ & 24/7 verfügbar Abgerufen: 29 juni 2026
  11. 11.Smart-Kiosk für den Einzelhandel — Livello GmbH (WLW B2B-Marktplatz Österreich) Abgerufen: 29 juni 2026
  12. 12.Livello Smart Fridge — Intelligente Kühlschrank-Automat Verpflegungslösung Abgerufen: 29 juni 2026
  13. 13.Livello: Mini-Kantine — Smart Kiosk zu Mittag Abgerufen: 29 juni 2026
  14. 14.Livello Opens Fully Automated Smart Store in Germany for 24/7 Unattended Service Abgerufen: 29 juni 2026
  15. 15.Livello 2025 Pricing, Features, Reviews & Alternatives Abgerufen: 29 juni 2026
  16. 16.Livello Technologies GmbH — Crunchbase Company Profile Abgerufen: 29 juni 2026
  17. 17.Livello Technologies: Revenue, Competitors, Alternatives Abgerufen: 29 juni 2026
  18. 18.10 Erfolgsfaktoren für den Betrieb eines Livello Smart-Kiosk Abgerufen: 29 juni 2026
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