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WMF, Franke, Melitta: Drei Vollautomaten-Systeme im Praxisvergleich 2026

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Drei professionelle Kaffeevollautomaten nebeneinander im Vergleich

WMF, Franke und Melitta sind drei der meistgekauften professionellen Kaffeevollautomaten-Marken in Deutschland. Alle drei sind qualitativ auf hohem Niveau — der Unterschied liegt in der Positionierung, der IoT-Anbindung und dem Servicenetz.

WMF 950S: Marktführer mit Seriositätsbonus

WMF (Teil der Electrolux Professional Group) ist in Deutschland am weitesten verbreitet. Die 950S bedient 8 Heißgetränke-Varianten, hat ein herausnehmbares Brühsystem und lässt sich via WMF CoffeeConnect an Telemetrie-Backends anbinden. Stärke: dichtes Servicenetz, schnelle Ersatzteilversorgung, hohe Marktreife. Schwäche: die IoT-Plattform ist solide, aber nicht so reichhaltig wie Franke.

Franke A600: IoT-Vorreiter

Die Franke A600 mit FrankeConnect liefert Echtzeit-Diagnosedaten (Brühtemperatur-Kurven, Grinder-Verschleiß, Wartungsvorhersage). Für Betreiber mit größerer Flotte ist das ein echter Mehrwert. Tassenqualität auf Augenhöhe mit WMF; Frischmilch-Integration funktioniert besonders sauber. Preis liegt leicht über WMF.

Melitta Cafina XT8: Preis-Leistungs-Fokus

Melitta positioniert die Cafina XT8 als Gerät für mittlere Büros (30–80 Tassen/Tag), das ohne Servicetechniker sauber zu halten ist. Das CleanMaster-System automatisiert die tägliche Reinigung weitgehend. Anschaffungspreis liegt 15–25 % unter WMF und Franke.

  • WMF 950S: bestes Servicenetz, solide IoT, mittlerer Preis → empfohlen für Multi-Standort-Betreiber.
  • Franke A600: beste IoT-Plattform, Premium-Preis → empfohlen für Flotten mit IoT-Strategie.
  • Melitta Cafina XT8: bestes Preis-Leistungs-Verhältnis, niedrigster Reinigungsaufwand → empfohlen für einzelne Bürostandorte ohne Vollzeit-Servicetechniker.

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