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Assen, Niederlande

Animo

Animo entwickelt und fertigt in Assen Filterkaffee- und Heißgetränkegeräte für Gastronomie, Betriebsverpflegung und Büro. Der Schwerpunkt liegt auf Brühsystemen mit großen Ausgabemengen und robuster Technik für lange Standzeiten.

2 getestete Modelle

Modelle von Animo im Test

  • Animo MT200

    Animo · Heißgetränkeautomaten

    Animo MT200

    7,5Gut0 Bewertungen

    144 Tassen pro Stunde, Festwasseranschluss, drei Bedienhandgriffe: Die Animo MT200 ist ein Filterkaffee-Mengenbrüher für Büros zwischen 30 und 100 Personen, Hotelbuffets und Kantinen bis 80 Mitarbeiter. Pro Brühvorgang entstehen 2,2 Liter Filterkaffee in 7,5 Minuten; die Pumpthermoskanne hält die Getränketemperatur 2 bis 3 Stunden ohne Heizplatte. Das verhindert den bitteren Beigeschmack, der bei Glaskannen mit Warmhalteplatte nach 30 Minuten einsetzt. Kernstärke: wartungsarmer Dauerbetrieb bei minimaler Schulungsanforderung. Die Schwächen sind ebenso eindeutig: kein integriertes Mahlwerk (nur vorgemahlen), kein Telemetrie-Interface, kein Display über die Entkalkungsanzeige hinaus. Betreiber mit mehr als 100 Mitarbeitern oder Bedarf an Fernüberwachung sollten die MT202 oder die Animo ComBi-Line prüfen. Bei 5 Brühvorgängen täglich an 250 Arbeitstagen entstehen rund 22.000 Tassen pro Jahr. Der Betriebsaufwand liegt bei 742 bis 1.208 Euro jährlich (Kaffeeware, Strom, Filterpapier, Entkalker); inklusive anteiliger Geräteinvestition von 487 Euro netto über 5 Jahre ergibt das 0,04 bis 0,06 Euro je Tasse. Für eine zuverlässige, analogbedienbare Filterkaffeelösung ohne digitale Schnittstellenanforderungen ist das ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis.

    ca. 487 – 650 €

  • Nicht mehr verfügbarAnimo OptiBean XL Touch (V2)

    Animo · Heißgetränkeautomaten

    Animo OptiBean XL Touch (V2)

    8,6Sehr gut0 Bewertungen

    Mit 120 Tassen pro Stunde, 1,5-kg-Bohnenbehälter und doppeltem Instantmodul richtet sich der Animo OptiBean XL Touch an mittelgroße Büros, Kliniken und Bildungseinrichtungen ab ca. 50 Mitarbeiter. Die Stärken liegen in der hohen Stundenleistung, der Flexibilität für verschiedene Heißgetränke und einem frei programmierbaren 7-Zoll-Touchscreen. Die optionale MDB-Schnittstelle ermöglicht Münzzahlung und Rückgeld, ist jedoch nicht serienmäßig; für Bargeldlose Zahlung ist ein Zusatzmodul erforderlich. Die Milchversorgung erfolgt rein über Instantpulver, was im Klinik- und gehobenen Office-Einsatz geschmackliche Grenzen setzt. Der Listenpreis lag 2024 bei 4.060–4.470 € netto – für das reine Gerät ohne Unterbau und Optionen. Im Vergleich bietet der OptiBean einen robusten Edelstahlbrüher mit Ditting-Keramikmahlwerk, Telemetrie ist aber nur als Option und ohne Fernkonfigurationsfunktion verfügbar. Die Wartungsintervalle sind mit empfohlenem Service-Kit nach >25.000 Bezügen alltagstauglich. Für Standorte mit konstantem Durchlauf lohnt sich die Investition bei ≥80 täglichen Getränken mittelfristig, wer Wert auf Frischmilchkännchen, App-Payment oder Fernwartung legt, findet bei Wettbewerbern breitere Featuresets.

    ca. 4.064 – 4.468 €