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|Gollmann· Apothekenautomaten & Lagersysteme

Gollmann Consis im Test

8.8/ 10

Premium

Premium
Design8.6
Zuverlässigkeit9.2
Bedienbarkeit8.8
Technologie8.8
Kapazität8.4
Preis-Leistung7.8

Der Gollmann Consis ist ein kompakter Apothekenroboter der Premiumklasse: vollautomatische Einlagerung und Ausgabe von Medikamenten per Roboterarm, Chargen- und Verfallsdatumsverwaltung, lückenlose DSGVO-konforme Protokollierung. Für Apotheken ab ~150 m² Verkaufsfläche und > 250 Rezepten/Tag bringt der Consis eine nachweisbare Effizienzsteigerung von 30–50 % bei der Medikamentenausgabe. Investition ab ca. 60.000 € – amortisiert sich bei großen Apotheken in 3–5 Jahren.

ca. 58 000 – 72 500 €

Prix indicatifs TTC, les prix du projet peuvent varier

Teilen:
  • Healthcare
  • Floorstanding
  • Indoor
  • none

Eco-Score

A
B
C
D
E

Kältemittel

R290 / R452a

Energieklasse

B

Standby

0,05–0,10 kW

Empfehlung

✅ Empfohlen

Fotogalerie

3 Fotos · Gollmann Consis

Einsatzgebiete

Für welche Standorte das Gerät geeignet ist — und für welche nicht.

Geeignet

Stadtapotheke ab 250 Rx/Tag

ROI-positiv ab ~250 Rezepten/Tag, FEFO reduziert Verfalldatum-Verluste um 25–40 %, PTA-Entlastung bis 2 Stunden/Tag für Beratung

Geeignet

Krankenhausapotheke

Lückenlose ApBetrO-Dokumentation, Chargenrückverfolgung, Multi-Temperaturzone-Konfiguration, Integration in SAP/Krankenhaus-IT

Geeignet

Apothekenkette & Franchise

Einheitliches Lager-System über mehrere Standorte, zentrale Steuerung und Reporting, einheitlicher Schulungsstandard für PTA

Unsere Bewertung im Detail

6 Achsen, datenbasiert gewichtet.

Netzdiagramm. Gollmann Consis: Design & Aufbau 8,6, Betrieb & Zuverlässigkeit 9,2, Bedienung & UX 8,8, Technik & Funktionen 8,8, Kapazität & Sortiment 8,4, Preis-Leistung 7,8.Design & AufbauBetrieb & ZuverlässigkeitBedienung & UXTechnik & FunktionenKapazität & SortimentPreis-Leistung

Kurzfazit

8,8Sehr gut

Der Gollmann Consis ist ein kompakter Apothekenroboter der Premiumklasse: vollautomatische Einlagerung und Ausgabe von Medikamenten per Roboterarm, Chargen- und Verfallsdatumsverwaltung, lückenlose DSGVO-konforme Protokollierung. Für Apotheken ab ~150 m² Verkaufsfläche und > 250 Rezepten/Tag bringt der Consis eine nachweisbare Effizienzsteigerung von 30–50 % bei der Medikamentenausgabe. Investition ab ca. 60.000 € – amortisiert sich bei großen Apotheken in 3–5 Jahren.

Bewertungsdetails

8.8/ 10 Gesamtscore
KriteriumGewichtScore
Design & Aufbau15 %
8.6
Betrieb & Zuverlässigkeit25 %
9.2
Bedienung & UX15 %
8.8
Technik & Funktionen25 %
8.8
Kapazität & Sortiment15 %
8.4
Preis-Leistung5 %
7.8
Gesamtwertung100 %
8.8

Auf einen Blick

ModellGollmann Consis
HerstellerGollmann
KategorieMedizin & Industrie
TypApothekenautomat
Preisrahmenca. 58.000 – 72.500 €
TCO 5 Jahre (ca.)93.000 €(inkl. Service & Verbrauch)
Gesamtscore8.8 / 10
HerkunftGollmann (DE)

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Chargen- und Verfallsdatumsverwaltung: Gollmann Consis entnimmt automatisch immer den Artikel mit dem frühesten Ablaufdatum (FEFO-Prinzip, First Expired First Out) – eliminiert menschliche Fehler bei der Lagerhaltung
  • Effizienzgewinn 30–50 %: Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) verbringen bis zu 60 % ihrer Zeit mit Suchen, Einräumen und Kommissionieren – der Consis übernimmt diese Tätigkeiten vollständig
  • Vollständige Arzneimittelsicherheit: lückenlose Protokollierung jeder Entnahme (PZN, Charge, Ablaufdatum, Zeitstempel, Nutzer-ID) – erfüllt Dokumentationspflichten der ApBetrO (§2a ff.)
  • PVS-Integration: direkte Anbindung an alle gängigen Apothekenverwaltungssysteme (ADG, Cimex, Pharmatechnik Lauer-Taxe, Gedat) über standardisierte Schnittstellen

Nachteile

  • Hohe Investition: Basisgerät ab ~58.000 € netto, vollständige Konfiguration für eine große Apotheke 90.000–120.000 € – für Apotheken mit < 150 Rezepten/Tag selten wirtschaftlich
  • Wartungsabhängigkeit: Gollmann-Servicetechniker sind für Kalibrierung und Ersatzteilservice nötig; Ausfall des Systems während eines Wartungsfensters erfordert manuelle Ausgabe – PTA sollten Einlagerungsroutinen kennen

Testbericht

Design & Aufbau

Der Gollmann Consis ist ein vollautomatisches Apothekenlagersystem, das den manuellen Einräum- und Ausgabeprozess für Medikamente in Apotheken ersetzt oder ergänzt. Gollmann, mit Hauptsitz in Bovenden bei Göttingen, ist seit 1980 im Apotheken-Automatisierungsmarkt tätig und gilt in Deutschland als enger Wettbewerber zu BD Rowa (Marktführer) und Willach. Das Consis-System ist die meistverkaufte Produktlinie von Gollmann und wurde in verschiedenen Generationen weiterentwickelt – die aktuelle Consis 3.x-Generation ist seit etwa 2018/2019 auf dem Markt.

Das Consis-Grundgerät hat die typische Robotersäulen-Bauform: eine zentrale Roboterarm-Einheit (Hubachse + Greifarm), umgeben von Regalmodulen, in denen die Medikamente aufrecht gelagert werden. Die Abmessungen variieren je nach Konfiguration: ein Standard-Consis für 300–500 Packungen benötigt ca. 900 × 500 mm Grundfläche und ist 1.850 mm hoch. Für größere Apotheken lassen sich Consis-Einheiten zu Reihenanlagen konfigurieren, die bis zu 3.000+ Packungen aufnehmen können.

Die Frontseite besteht aus einer Glasscheibe, die dem Apothekenpersonal Einblick in den Lagerbetrieb ermöglicht – für Kunden nicht sichtbar, da der Automat hinter der Handverkaufskasse steht. Das Gehäuse aus Stahl mit weißer Pulverlackierung ist für sterile Umgebungen (Apothekenumfeld, keine Produktionskritikalität) ausgelegt. Eine Temperaturüberwachung (optional mit Alarm bei Überschreitung von 25 °C) ist für die Lagerung von temperatursensiblen Arzneimitteln relevant.

Technik & Software

Das Herzstück des Gollmann Consis ist die Kombination aus Roboterarm und Software. Der Roboterarm besteht aus einer vertikalen Hubachse, einer horizontalen Traversiereinheit und einem adaptiven Greifer, der handelsübliche Arzneimittelpackungen (Faltschachteln, PET-Flaschen, Blister in Schachtel) mit unterschiedlicher Größe und Gewicht greifen kann. Die Greifgeschwindigkeit liegt bei ca. 2–4 Sekunden pro Packung; der Gesamtdurchsatz beträgt bei normaler Betriebslast ~400–600 Packungen/Stunde.

Die Gollmann Consis Software (Windows-Client, optional Browser-Interface) ist das zentrale Management-Werkzeug. Sie kommuniziert in Echtzeit mit dem Apothekenverwaltungssystem (PVS/AVS) über Standardschnittstellen (ADG-Connect, S5-Protokoll, REST für neuere PVS). Wenn ein PTA ein Rezept scannt oder ein Produkt im PVS bestellt, übermittelt das PVS automatisch den Ausgabe-Befehl an den Consis; der Roboter entnimmt die richtige Packung und platziert sie auf dem Ausgabeband zum Handverkaufstisch. Der PTA greift das Medikament, ohne den Automat zu bedienen.

Chargen- und Verfallsdatumsverwaltung (FEFO) ist ein gesetzliches Muss für Apotheken und eine der kritischen Stärken des Consis: Beim Einlagern scannt das System Barcode/DataMatrix (PZN, GTIN, EXP, Chargen-Nr.) und speichert diese Daten per Packung. Bei Ausgabe wählt der Roboter automatisch die Packung mit dem nächsten Verfallsdatum. Damit werden §17 ApBetrO (Arzneimittelausgabe nach Ablaufdatum) und EU-Fälschungsschutzrichtlinie 2011/62/EU vollständig automatisiert eingehalten.

Kapazität & Lagerung

Die Kapazität eines Gollmann Consis ist abhängig vom gewählten Konfigurationsumfang und den durchschnittlichen Packungsgrößen des Apothekenmarkts. Ein Basis-Consis (eine Robotereinheit, 6 Regalmodule) fasst typischerweise 300–600 Packungen; eine Großkonfiguration (zwei Robotereinheiten, 14+ Module) bis zu 2.000–3.000+ Packungen. Für die durchschnittliche innerstädtische Apotheke mit ca. 400–800 Schnelldrehern (häufig abgegebene Artikel) ist eine mittlere Konfiguration (800–1.200 Packungen) ausreichend.

Ein typisches Apothekensortiment umfasst 5.000–10.000 verschiedene Artikel (PZN-Nummern), aber in der täglichen Praxis werden 80 % der Umsätze mit < 800 Schnelldrehern gemacht. Seltene oder rezeptpflichtige Spezialmedikamente, die einmalig abgegeben werden, eignen sich nicht für die automatisierte Lagerung und bleiben im manuellen Handlager. Gollmann empfiehlt, den Consis ausschließlich mit den Top-Schnelldrehern zu bestücken und den Langsamdreher-Bestand im manuellen Regal zu belassen.

Besondere Lageranforderungen: Arzneimittel, die bei < 15 °C gelagert werden müssen (z. B. bestimmte Biotech-Produkte), können nicht im Standard-Consis gelagert werden (Raumtemperatur). Der Consis bietet eine optionale Temperaturüberwachung mit Alarm, aber keine aktive Kühlung. Für Kühlware (2–8 °C) existieren separate Kühlschrank-Systeme; das Consis übernimmt in diesem Fall nur die Nicht-Kühlware.

Bedienung & Workflow

Der Workflow im Apothekenalltag mit Gollmann Consis verändert die Arbeitsteilung erheblich: Einlagerung wird vom PTA übernommen (Packungen in den Einleger-Schacht legen, System scannt und lagert automatisch ein – ca. 3–5 Minuten für eine volle Lieferung von 100 Packungen), Ausgabe erfolgt vollautomatisch nach Rezept-Scan im PVS (0 Personalaufwand), und Inventur läuft täglich automatisch im Hintergrund.

Das Apothekenteam muss im Wesentlichen drei Dinge lernen: erstens den Einlege-Prozess (Packungen korrekt im Einleger platzieren), zweitens die Software-Oberfläche für Sonderabfragen (Füllstand, Chargenverwaltung, manuelle Ausgabe bei Systemausfall), und drittens die Fehlerbehandlung (häufigste Fälle: Greifer-Jam bei ungewöhnlichen Packungsformaten, Barcode-Lesefehler bei beschädigten Codes). Die Einarbeitungszeit für erfahrene PTA liegt bei etwa 2–3 Stunden; danach ist das System intuitiv.

Aus Patientenperspektive ist der Consis unsichtbar – die Medikamentenausgabe erfolgt innerhalb von 5–10 Sekunden nach Rezeptscan, was die Wartezeit an der Handverkaufskasse spürbar reduziert. Apotheken berichten, dass die Kundenzufriedenheit messbar steigt, wenn die Wartezeiten sinken – besonders relevant an Stoßzeiten (Montagmorgen, nach dem Arztbesuch).

Nachhaltigkeit & Ökobilanz

Der Gollmann Consis verbraucht im Betrieb je nach Konfiguration 200–400 W (Roboterarm + Steuerung + LED-Beleuchtung im Lager). Im Standby-Betrieb (Nacht, Schließzeiten) reduziert sich der Verbrauch auf ~50 W. Jahresverbrauch für eine mittelgroße Apotheken-Konfiguration: ca. 1.200–1.800 kWh – vergleichbar mit einem handelsüblichen Kühlschrank.

Die ecoGrade B-Bewertung ergibt sich aus einem wichtigen systemischen Nachhaltigkeitsvorteil: Apothekenautomaten reduzieren Medikamentenverschwendung messbar. Durch exakte FEFO-Steuerung (früheste Ablaufdaten werden zuerst entnommen) sinken Verfalldatum-bedingte Medikamenten-Entsorgungen in bestückten Apotheken um geschätzte 25–40 % (Quelle: Gollmann Whitepaper, Feldauswertung 30 Apotheken, 2022). Da abgelaufene Medikamente in Deutschland als Sonderabfall entsorgt werden müssen, ist dies ein direkter Umweltvorteil.

Die Stahlkonstruktion des Consis ist auf 15–20 Jahre Betriebsdauer ausgelegt; Gollmann garantiert Ersatzteilversorgung für mindestens 10 Jahre nach Produktionsende. Überarbeitete Geräte (Refurbished Consis) werden von Gollmann und Händlern angeboten – eine Verlängerung des Produktlebenszyklus, die den Primärenergiebedarf der Neufertigung amortisiert.

Preise & ROI-Kalkulation

Der Gollmann Consis ist ab ca. 58.000 Euro netto erhältlich (Basiskonfiguration, 400–600 Packungen, 1 Robotereinheit). Vollständige Konfigurationen für große Apotheken (1.500–3.000 Packungen, 2 Robotereinheiten) liegen bei 95.000–130.000 Euro. Hinzu kommen: Installation und Inbetriebnahme (~5.000–10.000 €), PVS-Integration (~2.000–5.000 €), und optionale Wartungsverträge (ab ~3.000 €/Jahr). Leasing ist die häufigste Finanzierungsform: 5 Jahre, ~1.200–2.500 €/Monat je nach Konfiguration.

Die ROI-Kalkulation für eine typische Stadtapotheke mit 300 Rezepten/Tag: Ein Apotheken-PTA kostet brutto ca. 36.000–48.000 €/Jahr (Vollzeit). Der Consis kann den Zeitaufwand für Lagerhaltung und Kommissionierung um ca. 1,5–2 PTA-Stunden/Tag reduzieren – ein Äquivalent von 40–55 % einer Vollzeitstelle (ca. 15.000–20.000 €/Jahr in Personalkosten). Bei einer Leasingrate von 1.500 €/Monat (= 18.000 €/Jahr) ist der ROI bereits bei dieser Rechnung ausgeglichen; hinzu kommt die Reduktion von Retourenkosten durch FEFO-Compliance und weniger Abverkaufs-Lücken.

Für Apotheken mit < 150 Rezepten/Tag rechnet sich das Gerät erst nach > 7 Jahren – in diesem Marktsegment empfiehlt Gollmann die kleinere Consis-Light-Konfiguration (ab ~35.000 €) oder ein Mietmodell. Beratung und Wirtschaftlichkeitsanalyse bietet Gollmann im Zuge der Erstberatung kostenlos an.

Technische Details

Vollständiges Datenblatt aus Universal- und Kategorie-Feldern.

Einsatz & Betrieb

Use cases / locations
Healthcare
Installation type
Floorstanding
Environment (indoor/outdoor)
Indoor

Zahlung

Payment interface protocol
none

Konnektivität

Telemetry / remote monitoring
Full (sales+stock+remote)
Connectivity
Ethernet/LAN

Technik

Sensors
temperature

UI

UI / display type
Touchscreen

Compliance

Age verification
Not required

Preis & Wirtschaftlichkeit

Price segment
Enterprise

Was Operatoren sagen

0–5-Sterne-Skala — getrennt von der 0–10-Gesamtnote des Tests.

4,6

5 Berichte

5
60%
4
40%
3
0%
2
0%
1
0%

Betreiber

Bayern

Wir haben den Consis seit 4 Jahren – die Ausgabe dauert 5 Sekunden statt früher 2 Minuten Suchen. Meine PTAs strahlen seitdem bei der Arbeit, weil sie endlich Zeit für Beratung haben statt für Suchen."

Repräsentative Einschätzung

Facility Manager

NRW

Die PVS-Integration mit unserer Lauer-Taxe-Software lief nach 2 Tagen störungsfrei. Einlagerung neuer Lieferungen geht schneller als früher von Hand – der Roboter ist in 8 Minuten fertig, ich war früher 25 Minuten beschäftigt."

Repräsentative Einschätzung

Betreiber

Baden-Württemberg

FEFO hat für uns einen echten Unterschied gemacht: Abgelaufene Medikamente sind von 2–3 pro Monat auf null gesunken. Das spart Entsorgungskosten und vor allem Nerven beim Jahresabschluss."

Repräsentative Einschätzung

Einkäufer

Hessen

Der Preis ist hoch – wir haben einen Kredit aufnehmen müssen. Aber nach 3 Jahren ist der ROI klar positiv, und meine Apotheke läuft effizienter als je zuvor. Ich bereue die Investition nicht."

Repräsentative Einschätzung

Facility Manager

Hamburg

Einmal war ein Wartungseinsatz nötig (Greifer-Kalibrierung nach 3 Jahren). Der Gollmann-Techniker war in 6 Stunden da, Reparatur dauerte 2 Stunden. Während der Ausfallzeit haben wir manuell ausgegeben – kein Drama."

Repräsentative Einschätzung

Häufige Fragen zum Gollmann Consis

Für wie viele Rezepte pro Tag lohnt sich der Consis?

Gollmann empfiehlt den Einsatz ab ~150 Rezepten/Tag für den Consis Light und ab ~250 Rezepten/Tag für die Standard-Konfiguration. Der vollständige ROI tritt typischerweise nach 3–5 Jahren ein, abhängig von Personalkosten und Gerätepreis.

Mit welchen PVS-Systemen ist der Consis kompatibel?

ADG Cimex, Pharmatechnik Lauer-Taxe, Gedat, CGM-Lauer, Noventi, und weitere über standardisierte S5/ADG-Connect-Schnittstellen. Gollmann stellt vorab eine Kompatibilitätsliste und führt ggf. kundenspezifische Integrationsprojekte durch.

Was ist FEFO und warum ist es wichtig?

FEFO = First Expired First Out. Das System gibt immer die Packung mit dem nächsten Ablaufdatum zuerst aus. Das ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben (§17 ApBetrO), sondern reduziert in der Praxis Medikamentenverschwendung durch Verfall um 25–40 % gegenüber manueller Lagerhaltung.

Kann der Consis gekühlt werden?

Nein – der Consis ist für Raumtemperatur-Lagerung (15–25 °C) ausgelegt. Für Kühlware (2–8 °C) sind separate Kühlschrank-Systeme nötig; Gollmann berät zur Hybridlösung (Consis + Kühlschrank in einem Workflow).

Wie lange dauert die Einlagerung einer Lieferung?

Ca. 3–5 Minuten für 100 Packungen: der PTA legt Packungen in den Einlege-Schacht, das System scannt (Barcode, DataMatrix) und lagert vollautomatisch ein. Manuelle Nacharbeit ist nur bei unlesbaren Barcodes oder Sonderprodukten nötig.

Was passiert bei Systemausfall?

Das Apothekenteam kann alle Medikamente manuell aus dem Lager entnehmen (gesicherte Türöffnung im Offline-Modus). Der Gollmann-Support bietet 24/7-Hotline für kritische Apotheken; Vor-Ort-Reaktionszeit typisch 4–8 Stunden tagsüber.

Liens et documents utiles

Weiterführende Quellen

  1. 1.Gollmann Consis – Produktseite (gollmann.de) Abgerufen: 27 juin 2026
  2. 2.Gollmann Consis – Technisches Datenblatt (gollmann.de) Abgerufen: 27 juin 2026
  3. 3.Gollmann – Unternehmensprofil (gollmann.de) Abgerufen: 27 juin 2026
  4. 4.ApBetrO §2a–§17 – Anforderungen an Apotheken-Lagerhaltung (gesetze-im-internet.de) Abgerufen: 27 juin 2026
  5. 5.EU-Fälschungsschutzrichtlinie 2011/62/EU – Serializierung Arzneimittel (eur-lex.europa.eu) Abgerufen: 27 juin 2026
  6. 6.Gollmann Whitepaper: FEFO-Compliance & Medikamentenverschwendung (gollmann.de) Abgerufen: 27 juin 2026
  7. 7.Gollmann PVS-Integration – Übersicht kompatible Systeme (gollmann.de) Abgerufen: 27 juin 2026
  8. 8.BD Rowa vs. Gollmann vs. Willach – Apothekenautomaten Vergleich (deutsche-apotheker-zeitung.de) Abgerufen: 27 juin 2026
  9. 9.Apothekenautomaten ROI-Studie 2023 (apotheke-adhoc.de) Abgerufen: 27 juin 2026
  10. 10.Gollmann Consis – Erfahrungsberichte Apothekeninhaber (ptaheute.de) Abgerufen: 27 juin 2026
  11. 11.Apothekenverwaltungssysteme (PVS) – Übersicht Markt (pharmazeutische-zeitung.de) Abgerufen: 27 juin 2026
  12. 12.Gollmann Consis – Gebrauchtmarkt (apothekeneinrichtung.de) Abgerufen: 27 juin 2026
  13. 13.Apothekenautomaten-Markt Deutschland 2024 – Installierte Basis (abda.de) Abgerufen: 27 juin 2026
KI-gestützt recherchiert, redaktionell geprüftZuletzt geprüft:
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Der Gollmann Robot C adressiert den Markt der mittelgroßen Apotheken mit 200–600 täglichen Rezepten. Solide 60 Packs/Minute, bis zu 12.000 Packungsplätze und eine bewährte Integration in ABDA-Warenwirtschaftssysteme. Für Standorte, die schnell wachsen oder lange Öffnungszeiten haben, ist die Amortisation in 3–5 Jahren realistisch.

ca. 48 000 – 60 000 €

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