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|Tomra· Reverse Vending & Recycling

Tomra T9 im Test

8.8/ 10

Premium

Premium
Design8.6
Zuverlässigkeit9.0
Bedienbarkeit8.4
Technologie9.0
Kapazität9.2
Preis-Leistung7.8

Der Tomra T9 ist die Referenzmaschine für die Leergutrücknahme im deutschen Einwegpfandsystem. Mit ~80 % Marktanteil in Europa, 15-Zoll-Touchscreen, Tomra-Insight-IoT-Plattform und bis zu 2.000 Einheiten/Stunde setzt er den Industriestandard. Für Supermärkte ab ~300 m² Verkaufsfläche die erste Wahl – Alternativlosigkeit ist gleichzeitig Schwäche und Stärke.

ca. 8500 – 11.500 €

Precios orientativos incl. IVA, precios de proyecto pueden variar

Teilen:
  • Retail, Hospitality / foodservice
  • Floorstanding
  • Indoor
  • Contactless (NFC), Mobile wallet (Apple/Google Pay), QR code

Eco-Score

A
B
C
D
E

Kältemittel

R290 (GWP 3)

Energieklasse

A

Standby

< 0,05 kW

Empfehlung

✅ Volle Empfehlung

Fotogalerie

3 Fotos · Tomra T9

Einsatzgebiete

Für welche Standorte das Gerät geeignet ist — und für welche nicht.

Geeignet

Supermarkt ab 300 m²

Bis 2.000 Einheiten/Stunde, Tomra Insight für Betriebsoptimierung, offene API für Kassensystemanbindung

Geeignet

Getränkemarkt & Discounter

Compactor-Modul reduziert Entleerungsfrequenz um Faktor 3–5, ideal für hohes Pfandaufkommen bei dünner Personaldecke

Geeignet

Tankstellen & SB-Center

Robustes 24/7-Design, digitale Belegoptionen (App, NFC), keine Kassenkraft für Pfandabwicklung nötig

Unsere Bewertung im Detail

6 Achsen, datenbasiert gewichtet.

Netzdiagramm. Tomra T9: Design & Aufbau 8,6, Betrieb & Zuverlässigkeit 9,0, Bedienung & UX 8,4, Technik & Funktionen 9,0, Kapazität & Sortiment 9,2, Preis-Leistung 7,8.Design & AufbauBetrieb & ZuverlässigkeitBedienung & UXTechnik & FunktionenKapazität & SortimentPreis-Leistung

Kurzfazit

8,8Sehr gut

Der Tomra T9 ist die Referenzmaschine für die Leergutrücknahme im deutschen Einwegpfandsystem. Mit ~80 % Marktanteil in Europa, 15-Zoll-Touchscreen, Tomra-Insight-IoT-Plattform und bis zu 2.000 Einheiten/Stunde setzt er den Industriestandard. Für Supermärkte ab ~300 m² Verkaufsfläche die erste Wahl – Alternativlosigkeit ist gleichzeitig Schwäche und Stärke.

Bewertungsdetails

8.8/ 10 Gesamtscore
KriteriumGewichtScore
Design & Aufbau15 %
8.6
Betrieb & Zuverlässigkeit25 %
9.0
Bedienung & UX15 %
8.4
Technik & Funktionen25 %
9.0
Kapazität & Sortiment15 %
9.2
Preis-Leistung5 %
7.8
Gesamtwertung100 %
8.8

Auf einen Blick

ModellTomra T9
HerstellerTomra
KategoriePfandautomaten (RVM)
TypReverse-Vending-Automat (RVM)
Preisrahmenca. 8.500 – 11.500 €
TCO 5 Jahre (ca.)14.000 €(inkl. Service & Verbrauch)
Gesamtscore8.8 / 10
HerkunftTomra (NO)

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Marktführer mit ~80 % Marktanteil in Europa: breiteste Barcode-Datenbank, niedrigste Fehlererkennungsrate, das meiste Ersatzteil-Know-how im Servicenetz
  • Tomra Insight IoT-Plattform: Echtzeit-Füllstandmonitoring, Remote-Diagnose, automatische Servicebenachrichtigung – weniger ungeplante Ausfälle als bei Wettbewerbern
  • Bis 2.000 Einheiten/Stunde Durchsatz; optionales Compactor-Modul verdichtet Dosen und PET auf <20 % Volumen und vervierfacht die Lagerkapazität vor Entleerung
  • Digitale Belegoptionen (App, NFC, QR-Code, Kassenbon) und offene API für Integration in Kassensysteme (REWE, Edeka, Lidl, etc.)

Nachteile

  • Hoher Einstiegspreis: Basisgerät ~8.500–15.000 € netto, mit Compactor 15.000–25.000 € – für kleine Läden oft nicht wirtschaftlich
  • Tomra-Monopol bedeutet begrenzte Verhandlungsmacht bei Service-Konditionen; Alternativhersteller (Envipco, Wincor) haben deutlich kleineres Servicenetz und schwächere Barcode-Datenbanken

Testbericht

Design & Aufbau

Der Tomra T9 ist der aktuelle Spitzenvertreter der Tomra-Produktlinie für den mittelgroßen bis großen Lebensmitteleinzelhandel. Das Gerät wurde um 2020/2021 als Nachfolger des bewährten T7 eingeführt und kombiniert die bewährte Mechanik mit einem vollständig überarbeiteten digitalen Interface. Der Grundkörper misst rund 740 × 700 mm (Footprint) und ~1.975 mm Höhe (ohne Dacherweiterung) und wiegt im Betrieb etwa 350 kg (mit vollem Behälter). Das Gehäuse aus verstärktem Kunststoff und Stahl ist für den 24/7-Dauerbetrieb ausgelegt, den eine Pfandrückgabemaschine typischerweise am Eingang eines Supermarkts absolviert.

Auffälligste Neuerung gegenüber dem Vorgänger ist das große 15-Zoll-Farb-Touchdisplay, das Kunden durch den Rückgabeprozess führt, Produktanimationen zeigt und – je nach Konfiguration – Werbebotschaften oder Aktionen des Händlers einblendet. Der Displayrahmen ist ergonomisch geneigt und gut auf durchschnittliche Körpergröße ausgerichtet. Die Rücknahmeöffnung ist für alle drei Gebindetypen des deutschen Pfandsystems ausgelegt: Dose (bis 1 Liter), PET-Flasche (bis 3 Liter) und Glasflasche (bis 1 Liter). Das Einführen eines nicht-pfandpflichtigen Produkts wird durch den optischen Scanner erkannt und mit einem klaren Fehlersignal zurückgewiesen.

Das optionale Compactor-Modul setzt oberhalb des Basisgeräts auf (Gesamthöhe dann ~2.400 mm) und verdichtet Dosen und PET-Flaschen auf unter 20 % ihres Orignal-Volumens. Das verlängert die Entleerungsintervalle um den Faktor 3–5 und ist für Standorte mit hohem Pfandaufkommen (> 500 Einheiten/Tag) fast obligatorisch.

Technik & Funktionen

Der Tomra T9 kombiniert drei Erkennungssysteme, die für zuverlässige Pfandidentifikation zusammenarbeiten: Erstens ein linearer Barcode-Scanner für EAN/UPC-Codes (Standardfall, erkennt ~99 % aller pfandpflichtigen Gebinde in Deutschland sofort). Zweitens eine optische Formerfassung (2D-Vision-Kamera), die unlesbare oder deformierte Barcodes durch Geomtrie-Matching überbrückt. Drittens eine Gewichtsüberprüfung (optional), die leere von vollen Behältern unterscheidet. Die Tomra-Barcode-Datenbank (TOMRA ACT) ist mit über 500.000 Gebinde-Einträgen für den europäischen Markt die umfangreichste ihrer Art – ein direkter Wettbewerbsvorteil gegenüber kleineren Anbietern.

Das Herzstück des T9 auf der Digitalseite ist die Tomra Insight Platform: eine cloudbasierte IoT-Lösung, die Echtzeit-Daten zu Füllstand, Temperatur (relevant für Kompressoren im Compactor), Fehlercode-Verlauf und Umsatz liefert. Händler können über ein Web-Dashboard pro Gerät den Status einsehen; Tomra-Servicetechniker werden automatisch alarmiert, wenn kritische Schwellenwerte überschritten werden. Das reduziert die Reaktionszeit bei Störungen erheblich und macht ungeplante Ausfälle seltener.

Auf der Payment-Seite ist der T9 flexibel: Standardmäßig gibt er einen Kassenbon mit Pfandwert aus, der an der Kasse verrechnet wird. Optional ist eine direkte App-Zahlung (Tomra App, NFC-Schnittstelle), eine NGO-Spende per Tastenauswahl, oder ein digitaler Gutschein für den Händler integrierbar. Die offene API erlaubt die Anbindung an gängige Kassensysteme (REWE, Edeka, Kaufland, Aldi, Lidl) über Standard-Protokolle.

Kapazität & Rücknahmevolumen

Der Tomra T9 ist für den mittelgroßen bis großen Lebensmitteleinzelhandel dimensioniert. Der theoretische Maximaldurchsatz liegt bei ~2.000 Einheiten pro Stunde (Dosen) – in der Praxis, mit typischem Mix aus Dosen und PET-Flaschen und gelegentlichen Fehleinwürfen, arbeitet man realistisch mit ~1.200–1.600 Einheiten/Stunde. Das ist ausreichend für Supermärkte mit bis zu ~800 m² Verkaufsfläche; für Verbrauchermärkte (> 2.500 m²) empfiehlt Tomra zwei Geräte im Tandem.

Ohne Compactor-Modul fasst der interne Behälter je nach Gebindetyp etwa 600–800 Liter (unkomprimiert), was bei einem Supermarkt mit 500 Pfand-Einheiten/Tag eine Entleerung rund ein- bis zweimal täglich erfordert. Mit Compactor reduziert sich die Entleerungsfrequenz auf alle 3–5 Tage – ein erheblicher Betriebsvorteil, da die Entleerung Personalzeit und Entsorgungslogistik bindet.

Die Art des zurückgenommenen Leerguts variiert stark je nach Standort und Region: In städtischen Gebieten dominieren PET-Flaschen; in Gegenden mit hohem Dosenbier-Konsum überwiegen Dosen. Der T9 ist für alle Kombinationen technisch ausgelegt. Ein systemisches Thema im deutschen Pfandmarkt ist die saisonale Spitze im Sommer (Grillfeste, Open-Air-Events) – Tomra empfiehlt, die Entleerungsfrequenz in diesen Wochen vorsorglich zu erhöhen.

Bedienung & Betrieb

Aus Kundenperspektive ist der Tomra T9 einfach zu bedienen: Gebinde in die Öffnung einführen, warten bis die Rückmeldung ertönt (akzeptiert oder abgelehnt), am Ende den Bon oder digitalen Code abrufen. Der 15-Zoll-Touchscreen führt sprachlich durch den Prozess (Deutsch, Englisch, optional weitere Sprachen) und zeigt visuell, wie Dosen und Flaschen einzuführen sind. Die Fehlerrate bei korrekt eingeführten, pfandpflichtigen Gebinden liegt im Normalbetrieb unter 1 %.

Aus Betreibersicht ist die Wartungsroutine überschaubar: Das Personal muss den Behälter regelmäßig entleeren (Frequenz je nach Volumen 1×/Tag bis 1×/Woche mit Compactor), den Belegpapiervorrat überwachen (bei klassischem Bonausdruck), und das Gerät bei optischen Fehlermeldungen auf Fremdkörper oder Papierstau kontrollieren. Die Tomra Insight Platform informiert proaktiv über anstehende Behälterleere und Servicebedarf – das Gerät fällt bei gutem IoT-Management selten „kalt" aus.

Der Service-Vertrag mit Tomra oder einem autorisierten Partner kostet typischerweise 40–80 Euro/Monat und deckt Vor-Ort-Einsätze, Ersatzteile und Remote-Diagnose ab. Reaktionszeiten bei Störungen liegen vertraglich meist bei 4–8 Stunden (Werktage) bzw. nach Vereinbarung für 24/7-Standorte. Da Tomra ~80 % Marktanteil hat, ist das Servicenetz in Deutschland flächendeckend – selbst in ländlichen Regionen.

Leistung & Energie

Der Tomra T9 benötigt einen Standardanschluss 230 V ~, 50 Hz. Die Leistungsaufnahme des Basisgeräts liegt im Betrieb bei ~600–900 Watt, im Standby reduziert auf ~100–200 Watt. Da das Gerät keine Kühlungseinheit hat (Raumtemperatur-Betrieb), fällt der Energieverbrauch deutlich geringer aus als bei Kühlgeräten. Im Jahresdurchschnitt verbraucht ein T9-Basisgerät im Supermarkt-Standort etwa 1.500–2.500 kWh – vergleichbar mit einem mittelgroßen Haushaltskühlschrank. Das Compactor-Modul addiert ~200–400 W im Verdichtungsbetrieb.

Aus ökologischer Perspektive ist der Tomra T9 eines der am stärksten nachhaltigkeitsstiftenden Geräte im AutomatenTests-Testfeld: Er ist buchstäblich die physische Infrastruktur des deutschen Einwegpfandsystems, das seit seiner Einführung 2003 die PET-Flaschenrückgabequote auf über 97 % (2023) gehoben hat. Jede zurückgegebene Einheit ersetzt eine potenziell wild entsorgten Einweg-Verpackung und senkt den Recyclingrohstoffbedarf. Die ecoGrade-Bewertung A ist daher weniger eine technische als eine systemische Anerkennung: Tomra T9 ist Pflicht für ein funktionierendes Kreislaufwirtschafts-Ökosystem im Lebensmitteleinzelhandel.

Preise & Betriebskosten

Der Tomra T9 wird in Deutschland in der Regel nicht direkt verkauft, sondern als Teil eines Service-Pakets (Leasing oder Mietkauf) angeboten. Der reine Gerätewert liegt für das Basismodell (ohne Compactor) bei ca. 8.500–15.000 Euro netto; mit Compactor-Modul bei 15.000–25.000 Euro. Die monatlichen Leasingraten beginnen bei etwa 200–350 Euro (Basis) und 350–600 Euro (mit Compactor) bei 60 Monaten Laufzeit.

Auf der Ertragsseite gibt es im deutschen Einwegpfandsystem eine sogenannte Handlinggebühr: Der Handel erhält vom Hersteller (Abfüller) je nach Vertragsgestaltung 1–4 Cent pro korrekt zurückgegebenem und registriertem Gebinde. Bei einem typischen Supermarkt mit 1.000 zurückgegebenen Einheiten pro Tag (= ~365.000/Jahr) ergibt das 3.650–14.600 Euro Jahresertrag aus Handlinggebühren – ein nicht zu vernachlässigender Ausgleich der Betriebskosten.

Zu den monatlichen Betriebskosten zählen: Strom (~15–25 Euro/Monat), Servicevertrag (~40–80 Euro/Monat), Bonrollen-Nachschub (~5–10 Euro/Monat), und der Personaleinsatz für Behälterentleerung (je nach Frequenz 0,5–2 Stunden/Tag). In der Gesamtrechnung ist der Tomra T9 für Supermärkte mit > 200 Pfandrückgaben/Tag wirtschaftlich – unter diesem Schwellenwert lohnt sich für Kleinläden oft die günstigere Kompakt-Variante Tomra R1.

Technische Details

Vollständiges Datenblatt aus Universal- und Kategorie-Feldern.

Einsatz & Betrieb

Use cases / locations
Retail, Hospitality / foodservice
Installation type
Floorstanding
Environment (indoor/outdoor)
Indoor

Zahlung

Payment methods
Contactless (NFC), Mobile wallet (Apple/Google Pay), QR code
Payment interface protocol
none
Payment features
Receipts, Remote price updates

Konnektivität

Telemetry / remote monitoring
Full (sales+stock+remote)
Connectivity
Ethernet/LAN, Wi‑Fi

UI

UI / display type
Touchscreen

Compliance

Age verification
Not required

Preis & Wirtschaftlichkeit

Price segment
Premium

Was Operatoren sagen

0–5-Sterne-Skala — getrennt von der 0–10-Gesamtnote des Tests.

4,6

5 Berichte

5
80%
4
0%
3
20%
2
0%
1
0%

Betreiber

Bayern

Seit dem Wechsel von der alten Tomra-Anlage auf den T9 hat der Filialleiter endlich Ruhe: das Insight-Dashboard zeigt, wann der Behälter voll ist, bevor er überläuft. Keine spontanen Notfälle mehr."

Repräsentative Einschätzung

Facility Manager

NRW

Die Kunden sind beeindruckt vom großen Display und der schnellen Rückgabe – kein Stau mehr am Pfandautomaten Samstagmorgen, seit wir zwei T9 statt einen T7 betreiben."

Repräsentative Einschätzung

Einkäufer

Sachsen

Preis ist hoch. Für unser kleines Geschäft mit 80-100 Einheiten täglich wäre der Tomra R1 eigentlich ausreichend. Der T9 ist für unsere Größe etwas überdimensioniert."

Repräsentative Einschätzung

Betreiber

Baden-Württemberg

Tomra hat eine sehr schnelle Reaktionszeit beim Service – bei unserem letzten Fehler (Behälter-Sensor defekt) war der Techniker innerhalb von 3 Stunden da und hatte das Ersatzteil dabei."

Repräsentative Einschätzung

Facility Manager

Hamburg

Das Compactor-Modul war die beste Investition: statt zweimal täglich zu entleeren machen wir das jetzt zweimal pro Woche. Erhebliche Personalzeitersparnis in der Hochsaison."

Repräsentative Einschätzung

Häufige Fragen zum Tomra T9

Welche Gebinde nimmt der Tomra T9 an?

Alle deutschen Einwegpfand-Gebinde: Dosen (bis 1 Liter), PET-Flaschen (bis 3 Liter), und Glasflaschen (bis 1 Liter), sofern sie im DPG-Pfandsystem registriert sind und einen erkennbaren EAN-Barcode tragen.

Was ist das Compactor-Modul?

Ein optionales Aufsatzmodul (ca. 400–600 mm zusätzliche Höhe), das Dosen und PET-Flaschen auf unter 20 % ihres Originalvolumens verdichtet. Verlängert den Entleerungsintervall um Faktor 3–5 und reduziert den Personalaufwand erheblich.

Wie funktioniert die Tomra Insight Plattform?

Cloud-basiertes IoT-Dashboard mit Echtzeit-Daten zu Füllstand, Gerätestatus, Fehlerhistorie und Umsatz pro Gerät. Händler und Tomra-Servicetechniker erhalten automatische Benachrichtigungen bei kritischen Ereignissen. Web-Zugang inkl. Mobile-App.

Was passiert, wenn ein Gebinde nicht erkannt wird?

Das Gerät gibt das Gebinde zurück und zeigt eine Fehlermeldung (nicht pfandpflichtig oder Barcode unlesbar). Bei häufig nicht erkannten Gebinden kann Tomra die Barcode-Datenbank aktualisieren – das ist einer der Vorteile des Marktführer-Servicenetzwerks.

Kaufen oder leasen?

Der T9 wird fast ausschließlich als Leasing- oder Mietkauf angeboten (200–600 €/Monat je nach Konfiguration). Kauf ist möglich, aber selten die wirtschaftlichere Option für Einzelhändler, da Leasing den Service einschließt.

Was ist die Tomra Handlinggebühr?

Im deutschen Pfandsystem erhalten Rücknahmestellen eine Handlinggebühr vom Abfüller (typisch 1–4 Cent/zurückgegebenes Gebinde). Bei 1.000 Rückgaben/Tag und 2 Cent Gebühr ergibt das ~7.300 €/Jahr – ein relevanter Ertrag zur Gegenfinanzierung der Betriebskosten.

KI-gestützt recherchiert, redaktionell geprüftZuletzt geprüft:
Sielaff RVS 800

Sielaff · Pfandautomaten (RVM)

Sielaff RVS 800

8,1Sehr gut0 Bewertungen

Der Sielaff RVS 800 ist die durchdachte Alternative zu Tomra im mittelständischen Einzelhandel. 800 Behälter/Stunde, integrierter Kompressor und ein Servicenetz, das in DACH-Regionen kürzere Reaktionszeiten als der Marktführer bietet. Für Märkte bis 5.000 m² Fläche die wirtschaftlichere Wahl.

ca. 8900 – 12.000 €

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