Design & Aufbau
Der Cleveron 402 ist kein Schrank mit Fächern, sondern eine Maschine hinter einer Fassade. Der Kunde sieht eine Konsole mit einem 10,1-Zoll-Touchdisplay und eine Ausgabeöffnung; dahinter arbeitet ein Regalsystem, das die Sendungen selbst sortiert. Das erklärt sowohl die Stärken als auch die Bedingungen, die dieses Gerät an ein Gebäude stellt.
Die Maße sind der erste Punkt, an dem eine Beschaffung scheitern oder gelingen kann. Cleveron gibt die Breite mit 3,7 Metern im kleinsten und 13,7 Metern im größten Ausbau an, die Tiefe fest mit 2,1 Metern und die Höhe mit 3,1 bis 4,75 Metern. Die Breite ist modular, die Tiefe nicht, und die Höhe ist die eigentliche Hürde: 3,1 Meter im kleinsten Ausbau sind mehr, als eine gewöhnliche Ladendecke hergibt. Wer den vollen Ausbau will, braucht fast fünf Meter Höhe. Das ist keine Aufstellung, das ist ein Umbau.
Die kleinste Ausführung belegt damit rund 7,8 Quadratmeter Grundfläche, die größte knapp 29. Zum Vergleich innerhalb derselben Produktfamilie: Der Cleveron 302 ist 0,7 Meter tief und 2,0 Meter hoch, hängt also im Wesentlichen an einer Wand. Der 403 liegt mit 4 × 2 × 1,5 Metern dazwischen.
Zweite Bedingung, und sie ist eindeutig: Cleveron gibt den 402 ausdrücklich als reines Innengerät an, nicht für den Außenbereich. Damit fällt der klassische Einsatz am Parkplatz oder an der Außenwand weg. Der 402 gehört in ein Foyer, eine Vorkassenzone oder eine Filiale — dorthin, wo Fläche teuer ist. Genau deshalb ist seine Packungsdichte das entscheidende Argument.
Zum Gewicht und zur nötigen Bodentragfähigkeit macht Cleveron keine Angabe. Bei einer Maschine dieser Größe mit bis zu 3.400 Paketen ist das die Zahl, die ein Statiker sehen will; sie gehört in die Anfrage.
