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|Crane NXT· Kaltgetränke- & Snackvending

Crane BevMax MEDIA2

7.9/ 10

Empfehlenswert

Design8.0
Zuverlässigkeit6.5
Bedienbarkeit9.0
Technologie8.5
Kapazität8.5
Preis-Leistung6.0

Glasfront-Getränkeautomat mit 45 Wahlpositionen, 9-Zoll-Touchscreen und echter Fernwartung — die einzige der geprüften Maschinen mit belegter Telemetrie. Der Haken steht im Handbuch: Das Kühlaggregat ist nicht vor Ort reparierbar und muss komplett zum Hersteller zurück.

Auf Anfrage
  • Office, Industrial, Education, Public transport / stations, Hospitality / foodservice
  • Floorstanding
  • Indoor
  • Coins, Banknotes, Contactless (NFC)
🌿

Kein EU-Energielabel
für diese Kategorie

Kältemittel

R290 (propane)

Crane BevMax MEDIA2

Einsatzgebiete

Für welche Standorte sich das Gerät eignet.

Geeignet

Betreiber mit vielen Standorten

Fernpflege von Preisen und Planogrammen über die Luftschnittstelle ist die Funktion, die Touren spart. Bei den geprüften europäischen Wettbewerbern ließ sich zu Telemetrie nichts belegen — hier ist sie benannt.

Geeignet

Standort, an dem der Bildschirm Geld verdient

Ein 9-Zoll-Touchscreen mit Bewegtbild ist Bedienelement und Werbefläche. Wer die Fläche vermarkten oder eigene Aktionen fahren will, bekommt hier die Hardware dafür.

Geeignet

Nicht geeignet: einzelner Standort ohne Servicevertrag

Fällt die Kühlung aus, geht das komplette Aggregat zum Hersteller zurück. Ohne vertraglich zugesagte Frist ist das Ausfallrisiko nicht kalkulierbar — ein Gerät mit Hersteller und Ersatzteillager in Deutschland ist dann die ruhigere Wahl.

Geeignet

Nicht geeignet: Foyer, Flur, Fluchtweg

Das Handbuch schließt diese Aufstellorte wegen des brennbaren Kältemittels aus. Wer genau dort aufstellen will, braucht vorab die Abstimmung mit dem Brandschutz.

Unsere Bewertung im Detail

6 Achsen, datenbasiert gewichtet.

Netzdiagramm. Crane BevMax MEDIA2: Design & Aufbau 8,0, Betrieb & Zuverlässigkeit 6,5, Bedienung & UX 9,0, Technik & Funktionen 8,5, Kapazität & Sortiment 8,5, Preis-Leistung 6,0.Design &AufbauBetrieb &ZuverlässigkeitBedienung &UXTechnik &FunktionenKapazität &SortimentPreis-Leistung

Kurzfazit

7,9Gut

Glasfront-Getränkeautomat mit 45 Wahlpositionen, 9-Zoll-Touchscreen und echter Fernwartung — die einzige der geprüften Maschinen mit belegter Telemetrie. Der Haken steht im Handbuch: Das Kühlaggregat ist nicht vor Ort reparierbar und muss komplett zum Hersteller zurück.

At a glance

Model
Crane BevMax MEDIA2
Manufacturer
Crane NXT
Category
Kaltgetränkeautomaten
Type
Flaschenautomat (PET/Dose)
Price range
Auf Anfrage
Overall score
7.9 / 10
Origin
Crane NXT (US)

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Einzige der geprüften Kaltgetränkemaschinen mit belegter Fernwartung: Preise, Planogramme und Nährwertangaben über die Luftschnittstelle
  • 45 Wahlpositionen in der Wide-Ausführung, 360 Flaschen oder 405 Dosen nach Herstellerangabe
  • 9-Zoll-Touchscreen mit Bewegtbild — Bedienelement und Werbefläche in einem
  • MDB serienmäßig, bargeldlose Zahlung integriert; Executive optional
  • Aufzugsausgabe setzt die Ware ab statt sie fallen zu lassen: Glasflaschen möglich
  • Health-Code-Funktion sperrt Wahlpositionen bei zu hoher Innentemperatur — für kühlpflichtige Ware relevant
  • R290 mit nur 120 g Füllmenge; europäische Konformitätsgrundlagen im Handbuch benannt
  • Verbrauchsangabe vorhanden (251 Wh/h) — bei den geprüften Wettbewerbern fehlt sie

Nachteile

  • Kühlaggregat ist nicht vor Ort reparierbar: im Fehlerfall geht die komplette Einheit zurück an den Hersteller, nur per Landtransport
  • Kosten und Dauer eines Aggregattauschs ließen sich in keiner Quelle belegen
  • Kein deutscher Listenpreis und kein deutscher Händler für Neugeräte gefunden — Preis auf Anfrage
  • Die Produktseiten nennen nur 115 V/60 Hz; die 230-V-Exportausführung steht ausschließlich im Servicehandbuch
  • Darf laut Handbuch nicht in Foyers oder Fluchtwegen stehen — also nicht an den Standorten, für die ein Werbebildschirm gedacht ist
  • Rund 2.200 kWh im Jahr bei Dauerbetrieb, deutlich mehr als vergleichbare europäische Geräte
  • Kapazitätsangaben in 20-oz-Flaschen und 12-oz-Dosen; für deutsche Gebinde nicht direkt verwertbar
  • Nur für Innenräume zugelassen, Umgebungsbereich 10 bis 32 °C

Testbericht

Design & Aufbau

Zuerst die Zuordnung, denn bei Crane ist sie verwirrend. Das Gerät wird heute unter craneconvenience.com geführt, taucht aber auch im Katalog von Crane Payment Innovations auf, das zur Crane NXT gehört; historisch kommt die Baureihe von Crane Merchandising Systems, das 2021 mit CPI zusammengelegt wurde. Für den Käufer heißt das vor allem eins: Bei der Suche nach Unterlagen und Service lohnt es sich, alle drei Namen zu kennen.

Die MEDIA2 gibt es in zwei Breiten. Die Narrow trägt die Modellnummer 723 und misst 183 × 102 × 86 Zentimeter bei 289 Kilogramm, die Wide heißt 713 und kommt auf 183 × 120 × 86 Zentimeter bei 313 Kilogramm. Dieser Bericht behandelt die Wide, weil sie mit 45 Wahlpositionen die interessantere Konfiguration ist.

Bemerkenswert ist die Tiefe: 86 Zentimeter. Das Servicehandbuch nennt für die zugrundeliegenden Gehäuse 3800 und 5800 nur 81,28 Zentimeter — die Differenz geht auf die Medientür mit dem Bildschirm. Wer eine bestehende Stellfläche nachbesetzt, sollte mit 86 Zentimetern rechnen und die im Handbuch geforderten mindestens 10,5 Zentimeter Abstand zu Nachbarstrukturen dazurechnen, sonst arbeitet die Kühlung nicht wie ausgelegt.

Die Front ist Glas, dahinter liegen Flaschen und Dosen sichtbar auf Ebenen. Rechts sitzt eine Bedienspalte mit einem 9-Zoll-Touchscreen, der laut Hersteller Bewegtbild darstellen kann. Das ist der eigentliche Unterschied zu europäischen Glasfrontautomaten: Der Bildschirm ist nicht nur Bedienelement, sondern Werbefläche.

Zur Aufstellung gehört eine Angabe aus dem Handbuch, die auf keiner Produktseite steht und die vor dem Kauf zu klären ist: Das Gerät ist ausdrücklich nur für Innenräume zugelassen — definiert als Bauwerk mit vier Wänden und Dach. Der zulässige Umgebungsbereich liegt bei 10 bis 32 Grad Celsius bei 45 Prozent Luftfeuchtigkeit ohne Kondensation. Eine unbeheizte Halle im Winter oder ein verglaster Vorbau im Sommer liegen außerhalb dieses Fensters.

Technologie & Funktionen

Hier liegt die Stärke dieses Geräts, und sie ist der Punkt, an dem die geprüften europäischen Wettbewerber nichts vorzuweisen hatten. Crane nennt für die MEDIA2 „Simplifi CONNECT PLUS" und beschreibt konkret, was darüber läuft: Aktualisierungen von Preisen, Planogrammen und Nährwertangaben über die Luftschnittstelle. Das ist keine Andeutung von Anbindung, sondern eine benannte Funktion mit benanntem Zweck — bei den beiden Sielaff-Geräten in dieser Kategorie ließ sich zu Telemetrie in keiner Quelle etwas belegen.

Für einen Betreiber mit mehreren Standorten ist Fernpreispflege der Posten, der Touren spart: Eine Preisanpassung über zwanzig Geräte ist damit ein Nachmittag am Schreibtisch statt einer Rundreise. Und die Fernpflege von Nährwertangaben trifft genau die Anforderung, die die Lebensmittelinformations-Verordnung an einen Automaten stellt.

Bei der Bezahlanbindung ist MDB Serienstandard, Executive optional. Bargeldlose Zahlung beschreibt der Hersteller als integriert. Damit ist die Ausgangslage für ein modernes Terminal gut, und anders als beim Schachtautomaten muss man die Kartenzahlung nicht als Zusatzposten einkalkulieren.

Die Ausgabe läuft über einen Aufzug. Crane bezeichnet das als branchenweit erste präzise Aufzugsausgabe; für den Betreiber zählt die Folge: Die Ware wird abgesetzt statt fallen gelassen, wodurch Glasflaschen und empfindliche Verpackungen möglich werden. Die Kehrseite ist dieselbe wie bei jedem Lift — er ist eine Einzelfehlerstelle, die bei jedem Verkauf arbeitet.

Zum Kältemittel liefert das Servicehandbuch die Zahlen, die auf den Produktseiten fehlen: R290, Füllmenge 120 Gramm, gesetzliche Obergrenze 150 Gramm, Kompressor mit Super-1/3-PS-Auslegung. Das Handbuch nennt außerdem eine Angabe, die für Beschaffungsentscheidungen wichtiger ist als jede Ausstattungsliste, und dazu kommt der nächste Abschnitt.

Kapazität & Sortiment

Die Wide-Ausführung bietet 45 Wahlpositionen. In Stückzahlen nennt der Hersteller 360 Flaschen im Format 20 Unzen oder 405 Dosen im Format 12 Unzen; die Narrow kommt auf 35 Positionen und 280 Flaschen beziehungsweise 315 Dosen.

An diesen Einheiten zeigt sich die Herkunft. 20 Unzen sind knapp 0,6 Liter, 12 Unzen etwas über 0,35 Liter — das sind amerikanische Standardgebinde. Für den deutschen Markt heißt das: Die Kapazitätsangaben sind erst nach Umrechnung auf 0,5-Liter-Dosen und PET-Flaschen in gängigen Größen aussagekräftig, und wie viele 1,5-Liter-Flaschen hineingehen, sagt keine Quelle. Wer ein deutsches Sortiment plant, sollte die Ebenenkonfiguration mit dem Händler an konkreten Gebinden durchgehen, statt die Stückzahl zu übernehmen.

Das Handbuch grenzt das Sortiment außerdem klar ein: Das Gerät ist für vorverpackte Lebensmittel und Getränke bestimmt, unverpackte Ware widerspricht den Vorgaben ausdrücklich. Wer kühlpflichtige Frischware verkaufen will, findet dafür eine eigene Funktion: Verlangt die örtliche Hygienevorschrift eine Temperaturüberwachung mit Verkaufssperre, lässt sich die Health-Code-Funktion für die betroffenen Wahlpositionen aktivieren. Das Gerät sperrt dann selbst, wenn die Innentemperatur zu lange über dem Grenzwert liegt. Für einen Betreiber, der Milchmischgetränke oder belegte Ware anbietet, ist das die Funktion, die den Unterschied zwischen Hygienekonzept und Hoffnung macht.

Eine europäische Angabe fehlt vollständig: Zu Gebindedurchmessern, maximaler Flaschenhöhe und Gewicht je Artikel machen weder Produktseite noch Handbuch eine Aussage, die sich auf hiesige Verpackungen übertragen ließe. Bei den beiden Sielaff-Geräten in dieser Kategorie sind genau diese vier Grenzen dokumentiert.

Betrieb & Wartung

Hier steht der Satz, der über die Eignung dieses Geräts für einen deutschen Standort mehr entscheidet als jede Note: Das Kühlaggregat enthält laut Handbuch keine vom Benutzer wartbaren Teile, und im Fehlerfall muss die komplette Einheit an Crane zurückgehen — ausdrücklich per Landtransport, weil das Kältemittel brennbar ist.

Für einen Betreiber in Deutschland heißt das: Ein Kühldefekt ist kein Technikereinsatz von zwei Stunden, sondern ein Logistikvorgang über die Landesgrenze. Bei den beiden Sielaff-Geräten in dieser Kategorie kostet der häufigste Verschleißteiletausch knapp 146 Euro und dauert fünf bis sieben Werktage, weil der Hersteller in Bayern sitzt. Wie lange ein Aggregattausch bei Crane dauert und was er kostet, konnten wir aus keiner Quelle belegen. Das ist die Frage, die man vor der Bestellung schriftlich geklärt haben will.

Dazu kommen die Vorgaben für das brennbare Kältemittel, und sie sind konkreter als bei den meisten R290-Geräten, weil das Handbuch sie ausschreibt. Servicearbeiten dürfen nur von werksautorisiertem Personal ausgeführt werden. Vor jedem Eingriff ist ein Gaswarngerät für brennbare Gase einzuschalten und während des gesamten Einsatzes in Betrieb zu halten; weil Propan schwerer als Luft ist, wird beim Herantreten der Boden abgesucht. Als Schutzausrüstung nennt das Handbuch Schutzbrille und Handschuhe.

Und eine Aufstellbeschränkung, die kein Händler erwähnt: Ein Automat mit brennbarem Kältemittel darf laut Handbuch nicht in Foyers oder in Fluchtwegen stehen — genannt werden ausdrücklich Flure und öffentliche Korridore. Das schließt genau die Standorte aus, an denen ein Glasfrontautomat mit Werbebildschirm seinen Zweck erfüllt. Wer eine solche Aufstellung plant, muss das mit dem Brandschutzkonzept des Gebäudes abstimmen, und diese Prüfung gehört vor die Bestellung.

Der Geräuschpegel liegt laut Handbuch unter 70 dB(A). Das ist eine belegte Zahl und liegt im üblichen Rahmen für Kühlautomaten; in einem Ruheraum wäre sie zu hoch, in einem Foyer unauffällig — wobei das Foyer nach der vorigen Einschränkung ohnehin ausfällt.

Leistung & Energie

Bei der Spannung führt die Produktseite in die Irre, und das ist für einen deutschen Käufer die wichtigste Klarstellung dieses Berichts. Sowohl die Seite von Crane Convenience als auch die europäische Seite von CPI nennen 115 Volt bei 60 Hertz — die amerikanische Ausführung. Eine 230-Volt-Version ist dort nicht aufgeführt.

Das Servicehandbuch löst das auf. Seine Spezifikationstabelle führt vier Spalten: Modell 3800 Domestic und Export sowie Modell 5800 Domestic und Export. Für die Export-Ausführungen steht 230 Volt bei 4 Ampere Betriebsstrom, für die Domestic-Ausführungen 120 Volt bei 8 Ampere. Es gibt also eine europäische Variante, sie steht nur nicht im Verkaufsprospekt. Wer bestellt, muss die Exportausführung ausdrücklich verlangen und sich die Spannung bestätigen lassen.

Passend dazu listet das Handbuch die europäischen Konformitätsgrundlagen auf: Niederspannungsrichtlinie 83/23/EEC in der Fassung 93/68/EEC, EMV-Richtlinie 89/336/EEC, EN 60335-1 für die Sicherheit elektrischer Geräte, DIN VDE 0700 Teil 224 für münzbetätigte Automaten sowie EN 55022 Klasse B für Funkstörungen. Die Produktseite nennt CE, UL und FCC. Die Maschine ist für den europäischen Markt also vorgesehen, auch wenn die Datenblätter das nicht zeigen.

Zum Verbrauch macht der Hersteller eine Angabe, die selten und nützlich ist: 251 Wattstunden je Stunde für die Wide und 253 für die Narrow. Rechnerisch ergibt das bei Dauerbetrieb rund 2.200 Kilowattstunden im Jahr. Die Messgrundlage nennt der Hersteller nicht, weshalb die Zahl mit Vorsicht zu verwenden ist — aber sie ist die einzige belastbare Verbrauchsangabe unter den drei Kaltgetränkeautomaten, die wir geprüft haben, und sie ist hoch. Zum Vergleich: Necta weist für ein verwandtes Snackgerät derselben Klasse 1.447 Kilowattstunden im Jahr aus.

Bei aktuellen Gewerbestrompreisen liegen 2.200 Kilowattstunden im Bereich von 600 bis 700 Euro im Jahr. Über acht Jahre ist das ein vierstelliger Betrag und damit der größte einzelne Betriebskostenposten — deutlich vor Ersatzteilen. Wer zwei Geräte vergleicht, sollte diese Zahl beim jeweiligen Händler einfordern, statt sie zu schätzen.

Zum Kältemittel: R290 mit 120 Gramm Füllmenge, gesetzlich zulässig sind bis 150 Gramm. Das Handbuch weist darauf hin, dass R290 thermodynamisch effizienter arbeitet als das früher verwendete R134a und dass die Füllmenge nur etwa die Hälfte einer vergleichbaren R134a-Einheit beträgt.

Preise & Betriebskosten

Für dieses Gerät nennen wir keinen Preis, und das ist eine bewusste Entscheidung. In unserer Datenbank stand bislang ein Betrag von 12.375 Euro. Für diese Zahl fand sich in der Recherche keine Quelle: Weder Crane Convenience noch CPI veröffentlichen Listenpreise, und einen deutschen Fachhändler, der die MEDIA2 neu anbietet, haben wir nicht gefunden. Ein nicht belegter Preis ist schlechter als kein Preis, deshalb steht dort jetzt „auf Anfrage".

Das ist selbst ein Befund. Bei den beiden Sielaff-Geräten in dieser Kategorie ließen sich Neupreise bei je zwei deutschen Händlern prüfen — 5.268 bis 5.651 Euro netto für den Schachtautomaten, 8.079 bis 8.295 Euro netto für die Glasfront. Für die BevMax MEDIA2 existiert diese Preistransparenz im deutschen Markt nicht. Wer das Gerät beschaffen will, geht den Weg über eine Anfrage bei Crane oder einem Partner, und er sollte dabei drei Positionen ausdrücklich abfragen: den Preis der Exportausführung mit 230 Volt, die Reaktionszeit im Servicefall und die Kosten eines Aggregattauschs.

Gebrauchte BevMax-Geräte werden in Deutschland gehandelt; wir haben Angebote gesehen, aber keines einzeln geprüft und nennen deshalb keine Beträge. Bei einem gebrauchten Gerät dieser Baureihe kommt zu den üblichen Fragen — Alter des Kältekreises, MDB-Version der Steuerung — eine weitere hinzu: ob es die Export- oder die Domestic-Ausführung ist. Ein Gerät mit 120 Volt ist in Deutschland ohne Trenntransformator nicht betreibbar, und das ist keine Kleinigkeit, sondern ein Ausschlusskriterium.

Bei den laufenden Kosten kennen wir eine Zahl gut und eine gar nicht. Gut belegt ist der Strom: rund 2.200 Kilowattstunden im Jahr nach Herstellerangabe, also grob 600 bis 700 Euro. Nicht belegt sind die Servicekosten, und zwar im ungünstigsten Teil — das Kühlaggregat ist nicht vor Ort reparierbar, sondern muss vollständig zum Hersteller zurück. Solange dafür keine Frist und kein Preis vorliegen, ist die Betriebskostenrechnung dieses Geräts unvollständig.

Unter dem Strich: Technisch ist die MEDIA2 das modernste der drei geprüften Geräte, vor allem wegen der belegten Fernwartung. Wirtschaftlich ist sie das am schlechtesten dokumentierte. Für einen Betreiber mit vielen Standorten und einem Servicevertrag, der die Aggregatfrage klärt, kann sie die richtige Wahl sein. Für einen einzelnen Standort ohne diese Absicherung ist ein Gerät mit Hersteller und Ersatzteillager in Deutschland die ruhigere Entscheidung.

Technische Details

Vollständiges Datenblatt aus Universal- und Kategorie-Feldern.

Einsatz & Betrieb

Use cases / locations
Office, Industrial, Education, Public transport / stations, Hospitality / foodservice
Installation type
Floorstanding
Environment (indoor/outdoor)
Indoor

Zahlung & Konnektivität

Payment methods
Coins, Banknotes, Contactless (NFC)
Payment interface protocol
MDB (Multi-Drop Bus)
Telemetry / remote monitoring
Full (sales+stock+remote)

Technik

Delivery mechanism
Elevator / soft-drop
Total capacity
405 Einheiten
UI / display type
Touchscreen
Supported product formats
Can 330 ml, Can 500 ml, PET bottles

Kühlung

Cooling
Chilled
Refrigerant
R290 (propane)
Refrigerant charge
120 g
Temperature range
10–32 (Umgebung)

Service & Compliance

Price segment
Premium
Certifications
CE, ul, fcc

Abmessungen & Gewicht

Dimensions (W × H × D)
1200 × 1830 × 860 mm
Weight (unpacked)
313 kg
Noise level
70 dB(A)

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Useful Links and Documents

Weiterführende Quellen

  1. 1.Crane Convenience — BevMax MEDIA2, offizielle Produktseite (Modelle 713 und 723, Maße, Gewichte, Kapazität, 9-Zoll-Touchscreen, Simplifi CONNECT PLUS, MDB/Executive, R290, 251–253 Wh/h, CE/UL/FCC)craneconvenience.com/solutions/vending/cold-drinks/products/bevmax-media2-vending-machine
  2. 2.Crane Payment Innovations (CPI) — BevMax MEDIA2, europäische Produktseite (nennt 115 VAC / 60 Hz, keine 230-V-Version)cranepi.com/en/products/self-service-solutions/cold-beverage-vending-machines/bevmax-media2
Datenreview: KI-gestützt recherchiert, redaktionell geprüftZuletzt geprüft: Redaktion AutomatenTests.deUnsere Methodik

Häufige Fragen zum Crane BevMax MEDIA2

Gibt es die BevMax MEDIA2 mit 230 Volt?

Ja, aber nicht laut Prospekt. Sowohl Crane Convenience als auch die europäische CPI-Seite nennen nur 115 Volt bei 60 Hertz. Das Servicehandbuch führt dagegen eine Spezifikationstabelle mit vier Spalten: Modell 3800 und 5800 jeweils als Domestic mit 120 Volt und 8 Ampere sowie als Export mit 230 Volt und 4 Ampere. Die Exportausführung ist bei der Bestellung ausdrücklich zu verlangen und schriftlich zu bestätigen.

Darf das Gerät in einem Foyer oder Flur stehen?

Laut Handbuch nicht. Ein Automat mit brennbarem Kältemittel darf nicht in Foyers oder Fluchtwegen aufgestellt werden; genannt werden ausdrücklich Flure und öffentliche Korridore. Das betrifft genau die Standorte, an denen ein Glasfrontgerät mit Werbebildschirm seinen Zweck erfüllen soll. Eine solche Aufstellung ist vorab mit dem Brandschutzkonzept des Gebäudes abzustimmen.

Was passiert, wenn die Kühlung ausfällt?

Das Handbuch ist hier eindeutig: Das Kühlaggregat enthält keine vom Benutzer wartbaren Teile, und im Fehlerfall muss die komplette Einheit an Crane zurückgeschickt werden, wegen des brennbaren Kältemittels ausschließlich per Landtransport. Servicearbeiten dürfen nur werksautorisierte Techniker ausführen, mit eingeschaltetem Gaswarngerät. Kosten und Dauer dieses Vorgangs ließen sich in keiner öffentlichen Quelle belegen — die Frage gehört vor die Bestellung.

Wie viel Strom braucht das Gerät?

Der Hersteller nennt 251 Wattstunden je Stunde für die Wide-Ausführung und 253 für die Narrow. Bei Dauerbetrieb sind das rechnerisch rund 2.200 Kilowattstunden im Jahr, bei aktuellen Gewerbestrompreisen etwa 600 bis 700 Euro. Die Messgrundlage nennt der Hersteller nicht. Zum Vergleich: Necta weist für ein verwandtes Snackgerät 1.447 Kilowattstunden im Jahr aus.

Sielaff FK 230

Sielaff · Kaltgetränkeautomaten

Sielaff FK 230

7,3Gut0 Bewertungen

Klassischer Schachtautomat aus deutscher Fertigung für Dosen und Flaschen bis 295 mm, neu ab rund 5.270 Euro netto. Robust und billig im Unterhalt, aber ohne Glasfront, ohne belegte Telemetrie und mit Energieklasse C.

ca. 5,268 – 5,651 €

Sielaff SiLine GF L

Sielaff · Kaltgetränkeautomaten

Sielaff SiLine GF L

8,2Sehr gut0 Bewertungen

Glasfront-Getränkeautomat mit Liftausgabe, 45 bis 72 Wahlpositionen und Bezahltechnik im Lieferumfang, neu ab rund 8.080 Euro netto. Die Kapazität und die Bedienung sind eine andere Liga als beim Schachtautomaten — belegte Telemetriedaten fehlen auch hier.

ca. 8,079 – 8,295 €